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06.05.2017 | Knust


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Prinzenbar, 19.04.2015


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05.10.2014 | Knust


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Glen Hansard | Docks

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Patti Smith | A Summer's Tale

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Hundreds | A Summer's Tale

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John Allen | A Summer's Tale

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Fuck Art Let's Dance | Altonale Pop

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Marcel Gein | Altonale Pop

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NovemberDecember | Altonale Pop

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Wooden Arms | Altonale Pop

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Tom Adams | Altonale Pop

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Glenn Hughes | Knust

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Nada Surf | MAMF 2015

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Schrottgrenze | MAMF 2015

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Sophia, der Tod und eine Theaterbühne

25. April 2017 - 11:00:48 - Abseits der Bühne

Sophia der Tod und ich (c) G2 BaraniakDas klingt jetzt gar nicht so musikalisch? Stimmt, dennoch: Einen flotten Tusch bitte! Das Altonaer Theater bringt “Sophia, der Tod und ich” auf die Bretter, die die Welt bedeuten! Dieses starke Buch schafft es also auf die Theaterbühne. Kann das verkehrt sein? Nein! Kurze Einführung in die ganze Geschichte. Thees Uhlmann (Tomte-Frontmann, Rampensau bei Thees Uhlmann & Band, Buchautor), ja genau, schrieb ein (tolles) Buch! Mit dem Namen: “Sophia, der Tod und ich”.

Nachdem erst Tomte in den Käfig gesperrt wurden (den Buchvertrag erhielt er übrigens zur Zeit der “Hinter all diesen Fenstern”-Platte), die Solo-Karriere festgezurrt wurde, spukte auf einmal etwas ganz anderes durch den Raum. Dieses oben erwähnte Buch. Mit Lesungen und allem, was dazugehört. Sogar Wein. Jetzt wieder was Neues. Neugierde macht sich breit. Und dieses Mal kommt das Ganze nicht direkt von Thees. Es gibt nun also die Möglichkeit sich das bunte Treiben aus dem Buch im Theater anzusehen. Nicht nur mit dem innerlichen Auge sehen, was dem Protagonisten alles widerfährt auf seiner irrwitzigen Irrfahrt durch die Republik. Sondern, hinsetzen, Klappe halten, lachen und genießen. Quasi wie beim Buch. Für jeden, der dieses Buch nun nicht gelesen hat, aber doch interessiert ist, hier sind ein paar Worte des Altonaer Theater  über den Inhalt:

Als es an seiner Tür klingelt, ahnt der Mann nicht, dass sich sein Leben nun urplötzlich ändern wird: Er steht dem Tod gegenüber, der ihm sachlich mitteilt, dass er ihn jetzt mitnehmen werde. Er habe noch ungefähr drei Minuten zu leben. Als jedoch Sophia, die Exfreundin des Mannes, unerwartet zu den beiden stößt, beschließt der Tod, es mit dem kurzen Prozess nicht so genau zu nehmen. Zwischen den dreien entspinnen sich aberwitzige Diskussionen, in denen es um Himmel und Hölle, die besten Trinksprüche und das depressive Jobprofil des Todes geht. Das skurrile schicksalsverbundene Trio begibt sich auf eine spektakuläre Reise – denn eine Sache möchte der Mann vor seinem Tod unbedingt noch erledigen: Abschied nehmen von seinem achtjährigen Sohn, den er seit Ewigkeiten nicht gesehen hat, dem er aber Tag für Tag eine Postkarte schreibt.

Wenn euch das alles anfixt, gibt es hier die Spielzeiten. Am 30. April findet die Premiere statt und vom 3. Mai bis zum 10. Juni gibt es die Möglichkeit eine Vorstellung zu besuchen. Kurz und knackig? Hingehen! Und viel Spaß! (rb)


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Ticketverlosung: Meat Wave

24. April 2017 - 8:00:34 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Molotow, Verlosungen

cn_praesentiert212-e1430068462303Eigentlich sollten sie im Headcrash spielen. Nun ziehen sie um und spielen im Motorbooty-Rahmen im Molotow. Super wird es trotzdem, wenn Meat Wave am 6. Mai ihre neues Album endlich live präsentieren werden.

“’The Incessant’ ist ein rohes, ein dreckiges, ein absolut ehrliches und leidenschaftliches Album. Fern von Trends, frei von schlechter Musik, aber voller toller Songs”, schrieben wir bereits hier. Und müssen direkt jetzt mal wieder das Album rauskramen. Mit Songs wie diesem:

Wer den und viele andere live erleben möchte, Schickt uns eine Mail mit seinem kompletten Namen und dem Betreff “Fleischfresser” an verlosung@concert-news.de, wir verlosen 2×2 Tickets für die Show am 6. Mai im Molotow. (Teilnahmebedingungen hier). Ende der Woche wird gelost. (mf)


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Ticketverlosung: Einar Stray Orchestra

23. April 2017 - 8:00:56 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Nochtspeicher, Verlosungen

cn_praesentiert21Einar Stray, seines Zeichens Mastermind der nach ihm benannten norwegischen Kombo Einar Stray Orchestra, hat nun schon das dritte Album rausgebracht. “Chiaroscuro” war das hochgelobte Debüt, es folgte “Politricks” und nun ist seit ein paar Wochen “Dear Bigotry” raus. Stray und Orchester bleiben sich treu: Aufwendige Melodien folgen treibendem Klavier und orchestralen Cello und Geige. Dazu immer Strays eindringliche Stimme, die man unter Vielen heraushören würde.

Einar-stray-orchestra_Album-coverMelancholie treibt das Einar Stray Orchestra um und trotz der oft ernsten Texte hört man auch Optimismus und Sehnsucht. Vergleiche zu anderen Musikern finden sich nur schwer, Bright Eyes ist vielleicht eine ähnliche Ecke, aber definitiv nicht das gleiche. Wie sie bereits diverse Male in Hamburg, auch, aber nicht nur, auf dem Reeperbahn Festival, bewiesen haben, sind Einar Stray Orchestra insbesondere live ein Garant für tolle Konzerte, die in Erinnerung bleiben.

Damit ihr dazu auch eine Chance habt, verlosen wir in Zusammenarbeit mit listenhamburg 2×2 Gästelistenplätze für das Konzert am 27. April in der Nochtwache! Um zu gewinnen, schreibt eine Mail an verlosung@concert-news.de mit eurem vollen Namen und dem Betreff “Ein Orchester”. Daumen drücken ist ja selbstverständlich, wir losen übermorgen aus. Nicht so Glückliche können sich natürlich auch an die Theaterkasse Schumacher wenden. (eh)



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Schall und Rauch

22. April 2017 - 8:00:53 - concert-news präsentiert, Kleiner Donner, Konzert-Tipps

Brothers Of Santa Claus HamburgReden wir nicht über den Namen. Reden wir über die Musik. Diese durchaus schöne Musik der Brothers Of Santa Claus. Am 7. April veröffentlichten die Freiburger ihr neues Album “Not OK” und auf dem gibt es reichlich feinen Indie-Pop zu genießen. Überwiegend sachte, ruhig, genüsslich, entspannt. Bisschen chillen, bisschen Synthie dazu und ein bisschen anders als der Vorgänger. Aber nicht zu sehr. Behauptet die Band.

Es ist deutlich komplexer und eigenwilliger als das erste Album, aber man kann den gemeinsamen Ursprung trotzdem gut heraushören

“Hold My Head” kommt mit ein bisschen Rock N Roll dazwischen, “Stay Way” sogar mit ein bisschen mehr, der Rest pendelt zwischen Brit und Pop, Indie und Folk, Singer/Songwriter und Kamin. “How Does It Feel” gefällt dabei besonders, auch “Julika” mit Jack Johnson-Momenten, das reduzierte “No One Ever Noticed” und die erste Single “Figure It Out“:

Am 19. Mai präsentieren wir euch Brothers Of Santa Claus im Kleinen Donner. (mf)


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Album der Woche: Gimme Danger

21. April 2017 - 8:00:52 - Album der Woche

Stooges.inddHeute wird der große Iggy Pop runde 70 Jahre jung. Wir gratulieren unanständig herzlich, verneigen uns vor dem Godfather Of Punk und hören heute alle seine Platten. Und mit dieser fangen wir an. Auch wenn “Gimme Danger” kein neues Album von Iggy Pop ist.

“Gimme Danger – The Story Of The Stooges” ist der Soundtrack zum neuen Jim Jarmusch-Film, der am 27. April in die Läden kommt, eine Dokumentation über Iggys alte Band, die legendären The Stooges. Und dieser Soundtrack macht verboten viel Spaß und bietet ausschließlich legendäre Musik. Songs aus den ersten drei Studioalben „The Stooges“, „Fun House“ und Iggy And The Stooges‘ „Raw Power” nämlich, Songs wie “No Fun”, “I Wanna Be Your Dog” und “Down On The Street”, dazu “Gimme Danger” im Bowie Mix und Outtakes von “Lost In The Future“ (erstmals auf Vinyl übrigens), “I Got A Right” und “I’m Sick Of You”. Herrlich.

Das Album kratzt und beißt, es scheppert schmutzig und groovt in jeder Sekunde. Keine Pausen, nur alte Schule, nur vertonte Geschichte und wunderschöne Musik. Oder wie es Jim Jarmusch sagt: „Keine andere Band in der Geschichte des Rock’n’Roll konnte mit der Kombination von schwer pumpenden Urklängen, gespickter Psychedelia und knirschendem Blues mithalten. Es gibt keinen Vorläufer für die Stooges, während jene, die ihrem Einfluss unterliegen, heute Legion sind.

Und obendrauf bietet “Gimme Danger – The Story Of The Stooges” sogar ein bisschen mehr als “nur” Iggy And The Stooges. „Again And Again“ und „I‘m A Man“ sind zwar mit Iggy Pop, stammen aber aus der Zeit vor den Stooges, aufgenommen mit Iguanas und der Prime Movers Blues Band, dazu gibt’s eine Live-Version von “Ramblin’ Rose” von MC5. Oder anders: Muss man haben (hier gibt’s das gute Stück bei Finest Vinyl). Und muss man dann auch sehen. (mf)



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Strike! Anywhere?

20. April 2017 - 15:35:22 - Hafenklang, Konzert-Tipps

Strike AnywhereKommenden Mittwoch ist es soweit, am 26. April spielen Strike Anywhere im Hafenklang eine ihrer nur drei Deutschland-Shows. Ein neues Album und damit der Nachfolger des 2009er-Klassikers „Iron Front“gibt es zwar noch nicht, auf neue Songs aber dürfen wir uns trotzdem freuen. Unseren Freunden von gaesteliste.de nämlich verriet Sänger Thomas Barnett:

Wir haben zu keiner Zeit daran gedacht, uns aufzulösen, sondern haben immer wieder mal Songs geschrieben, uns Ideen hin und her geschickt und einen riesigen Berg an Demos gemacht. Irgendwann dieses Jahr wollen wir die besten Songs veröffentlichen. Wir werden einige der neuen Songs spielen und live testen.Das komplette Kurz-Interview gibt’s hier.

Und diese Aussicht steigert die Vorfreude, macht noch mehr Bock auf die so lange vermissten Strike Anywhere, auf eine der beeindruckendsten Live-Bands überhaupt, auf die ober-sympathischen, die so wichtigen Strike Anywhere. Der Laden wird voll werden, rappeldickelvoll. Und der Abend? Wird sensationell, das versprechen wir, das verspreche ich. (mf)



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Ticketverlosung: Farmer Boys

20. April 2017 - 8:00:01 - Abseits der Bühne, concert-news präsentiert, Hafenklang, Verlosungen

farrmer boysUnd plötzlich? Haben alle anderen keine Chance mehr. Dann hörste nur noch eine Band, ein Album, ein Meisterwerk. “The World Is Ours” von den Farmer Boys. Kaum läuft es aus irgendwelchen Gründen und selbst, wenn du nur einen Song hören willst, vorspielen willst, nur mal reinhören willst. Du bleibst hängen und nimmst das ganze Album mit. Meistens mehr als einmal. Weil: so gut. So atemberaubend, so gigantisch. Übertreibe ich? Kein Stück.

Also, liebe Farmer Boys, jede Popel-Band geht mit grad mit irgendeinem Album auf Tour und spielt es ganz. Zeigt der Welt, wie es richtig geht, welches Album es verdient. Euer Album, “The World Is Ours“. Einmal ganz bitte. Von Anfang bis Ende. Es wäre ein Traum.

Doch ob ihr es macht oder nicht, ob die Farmer Boys The World Is Ours” spielen oder nur ein paar Songs. Wenn sie am 27. April im Hafenklang spielen, dann wird das Hafenklang ours. Wir präsentieren dieses Konzert und verlosen 2×2 Tickets. Mitmachen geht einfach: Schickt uns eine Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff “Farmer Boys Are Back In Town” an verlosung@concert-news.de (Teilnahmebedingungen hier) – wir losen aus. Bald. Und hören so lange: genau …

Und wenn wir damit fertig sind (irgendwann …), dann geben wir auch dem neuen Song eine neue Chance. Seit wenigen Tagen gibt’s das Video zu “You And Me“, dem ersten Song des nächsten Albums. Morgen erscheint er als Single. (mf)



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Interview: Giant Rooks

19. April 2017 - 17:03:58 - Interview
GiantRooks2_Credit_Nils_Lucas_blauDie  Giant Rooks waren in der Stadt. Kurz davor hatten sie als Vorband für Von Wegen Lisbeth noch kräftig die Werbetrommel für das eigene Konzert gerührt, dann spielten sie mit ihrer Debüt-EP im ausverkauften Hamburger Nochtspeicher. Die Chance ließen wir uns nicht entgehen, vorher Sänger Frederik zum Interview zu treffen. Wir finden eine ruhige Ecke im Treppenhaus und beginnen das lockere und ungezwungene Gespräch.Die nächste Chancen, sich Giant Rooks live anzuschauen, gibt’s unter anderem auf den Orange Blossom Special Anfang Juni und am 16. Juni auf dem Kosmonaut Festival.

Willkommen zurück in Hamburg! Wie war die Show mit Von Wegen Lisbeth? Wie ist das mit denen auf Tour zu sein?
Mega gut. Ja. 800 Leute, war auch ausverkauft. War wirklich überwältigend. Und das krasse war, wir spielen ja heute im Nochtspeicher und nachdem wir da Vorband waren, ist auch der Ticketverkauf ziemlich rasant angestiegen. Jetzt, heute, ist es glaube ich ausverkauft. Das hat auf jeden Fall eine gute Wirkung gehabt und sehr viel Bock gemacht.

Ihr habt auch auf dem Eurosonic-Festival in den Niederlanden gespielt. Wie ist das so, als heißer Newcomer gehandelt zu werden?
(Beginnt zu schmunzeln) Na ja, tatsächlich bekommt man das selber eigentlich gar nicht so richtig mit, was so geredet wird und was so gesprochen wird. Abner es freut mich natürlich total, aber so richtig bekommt man den Hype oder dieses Newcomer-Dasein nicht mit.

Ihr spielt Art-Pop, so steht es zum Beispiel auf eurer Facebook-Seite. Wie definiert ihr das und was ist der Anspruch an eure Musik?
Steht das noch bei Facebook?
Ja.
Immer noch, echt? Also tatsächlich haben wir uns das irgendwann mal überlegt, Art-Pop, weil wir uns von diesem Indie-Begriff, der ja mittlerweile ziemlich uncool geworden ist, loslösen wollen und uns damit abgrenzen wollen. Deshalb haben wir gesagt, so, wir machen keinen Indie, sondern wir machen Art-Pop. Aber tatsächlich haben wir uns nicht so super viel dabei gedacht. Die eigentliche Idee war, dass wir zum einen schon Pop-Musik machen und zum anderen aber trotzdem noch so ein bisschen verspielt und arty sind. Das war die erste Idee, so ein Mixtape daraus. Aber tatsächlich können wir uns im Moment eigentlich gar nicht mehr damit identifizieren. Das war eher so eine einfache Idee, die dann irgendwie von den Medien total hochgepuscht wurde. Und jeder hat geschrieben: “Okay, die machen Art-Pop. So wegen Lady Gaga oder warum?” (schmunzelt) Aber tatsächlich war das eine simple Idee und dann haben wir uns einfach so genannt.
Ihr habt vor kurzem eure EP rausgebracht, “New Estate”. Und die strotzt meiner Meinung nach von traumhaften Arrangements und grandiosen Texten, die einfach mal erfrischend anders sind. Wie persönlich ist der Text des Titeltracks, insbesondere der Abschnitt: “I thought I have always stayed the same at least in your eyes”.
Na ja, ehrlich gesagt gar nicht so richtig persönlich. Es ist eher eine fiktive Geschichte, die wir uns ausgedacht haben. Über zwei Personen, die sich mit der Zeit entfremden. Das war eigentlich die simple Idee dabei.
So gar kein persönlicher Einfluss?
Ich denke jeder Text ist irgendwie persönlich und die Grundideen stammen immer aus Erfahrungen, die wir selber gemacht haben. Und deshalb ist es wohl schon ziemlich persönlich, aber viel mehr will ich auch gar nicht drüber sprechen. Ich finde es immer gut, wenn man gar nicht so viel über die Texte spricht, sondern jeder sich da selber irgendwie dabei was denken kann. So wie du, dem der Satz jetzt zum Beispiel im Auge geblieben ist.

Bei “Bright Lies”, um nochmal auf der EP rumzuhämmern, habt ihr am Anfang dieses Instrumental, das ihr dann auch nochmal zum Übergang einsetzt, bei “Pretend to feel your undertow” und dann geht es zu “Ophelia”. Das, was ihr so dazwischen spielt, hat so ein bisschen einen orientalischen Touch.
Findest du? Okay!Ja, ist halt wirklich geil! Aber wie stolz ist man, wenn man sowas fertig aufgenommen hat?
Ach, tatsächlich gibt es den Song, oder die ganzen Songs, außer “New Estate” schon über eine gewisse Zeit. Die Frage war, wie stolz einen das macht. Also natürlich total stolz, weil es die erste EP ist, die wir mit einem richtigen Produzenten und einem Label und sowas aufgenommen haben. Und auch eine EP, die wir jetzt selber in den Händen halten können. Das ist halt einfach toll, wenn man sowas hat. Und was noch viel schöner ist, ist dass sie auch auf Vinyl gepresst wurde und das macht uns besonders stolz, weil wir sehr große Vinyl-Fans sind.Die Songs, die wir aufgenommen haben, also “Slow”, “Mia & Keira”, “Bright Lies” und “Chapels”, gibt es eigentlich schon seit rund zwei Jahren. Die haben wir halt nur noch nie aufgenommen. Und deswegen sind wir natürlich schon stolz, aber es ist für uns jetzt nichts mehr besonderes, weil wir die Songs schon seit zweieinhalb Jahren spielen. Also es ist tatsächlich so ein bisschen: “Okay, er klingt fett so, der Song. Aber okay, hat sich jetzt auch nicht viel dran gemacht.” Wir kennen den halt so. Wir wollten ihn eben genauso aufnehmen, wie wir es live spielen. Das war uns sehr wichtig.

Was sind denn eure musikalischen Vorbilder? Man kann euch ja schlichtweg nicht nur auf eure Texte reduzieren.
Also, ja, musikalische Vorbilder, das ist einfach so wahnsinnig viel. Ich glaube fast, dass mich die Musik, die ich früher gehört habe, viel mehr in meiner eigenen Kreativität und meinen eigenen Songs beeinflusst.. Viel mehr, als das, was ich heute höre. Weil ich glaube, je jünger man ist, desto mehr kann man auch dadurch lernen. Und ich glaube halt wirklich, dass ich, als ich früher so Sachen wie Biffy Clyro und sowas gehört habe und die erste EP von Mumford And Sons und solche ganz frühen Sachen, wie das erste Ben Howard-Album und alt-J und so, dass mir das viel mehr Kreativität gegeben hat, als die Sachen, die ich jetzt höre so. Weil da so ein Grundstein gelegt wurde von der musikalischen Idee und überhaupt auch des Geschmacks.
Ja, das prägt ungemein, das glaube ich auch.
Ja, glaube ich auch, total. Von Rio Reiser hatte ich ein Mixtape, mega geil, das hatte mir meine Mutter damals geschenkt. Und von Nina Hagen.
Nein!
Ja, wirklich. Nina Hagen, “Ich hab’ den Farbfilm vergessen” oder so hieß das Ding, habe ich mir 1.000 mal angehört, fand ich richtig geil.Interview: René Biernath



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Ticketverlosung: Helgi Jonsson + Tina Dico

19. April 2017 - 8:00:01 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Verlosungen

Helgi-Jonsson-album-coverHelgi Jonsson ist Isländer und seine Musik passt zum Land. Meist ruhige Töne, untermalt vom Klavier, bilden entrückte Songs, deren Theorie Jonsson wohl während seines Studiums in Wien gelernt hat. Nun ist er mit Lebensgefährtin Tina Dico unterwegs und beehrt das Thalia Theater am 26. April. Schöner wäre es wohl nur in der Elbphilarmonie…, aber gut – man darf ja mal träumen.

Auf seiner aktuellen EP “Vængjatak” (“Flügelschlag”) wird wie gewohnt trotz des Namens auf Englisch gesungen und schöne Texte gesellen sich zu noch schöneren Melodien. Was uns zusammen mit Tina Dico erwarten wird, kann man sich übrigens anhand der “Barsel-Sessions”-Videos (“Elternzeit-Sessions”), die die beiden frischgebackenen Eltern auf Facebook veröffentlichten, zusammenreimen. Support ist Jonsson’s Landsmann Pétur Ben.

Ihr wollt am 26.4. in Hamburg dabei sein? Schreibt eine Mail an verlosung@concert-news.de mit eurem vollen Namen und dem Betreff “Helgi + Tina” und drückt die Daumen. 2×2 Glückliche losen wir übermorgen aus. (eh)



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Very Weller

18. April 2017 - 8:00:23 - Konzert-Tipps, Markthalle

Paul Weller HamburgAndere? Gucken aus dem Fenster, mähen den Rasen und schauenDieter Bohlen im Fernseher. Paul Weller macht ein neues Album und geht damit auf Tour. Einmal “Godfather of Britpop”, immer “Godfather of Britpop”. Zum Glück.

40 Jahre nach dem ersten The Jam-Album “In The City” und 25 Jahren nach seinem ersten Soloalbum “Paul Weller” erscheint am 12. Mai sein neues Album “A Kind Revolution“, auf dem unter anderem auch Josh McClorey von The Strypes, Boy George, die Soul-Sängerinnen P.P. Arnold und Madeline Bell sowie Robert Wyatt von Soft Machine mitmachen. Mit “Long Long Road” gibt’s den ersten Song schon seit ein paar Tagen zu hören.

Reichlich mehr Neues und sicher auch ganz viel Altes dann zockt der großartige Paul Weller, der im kommenden Jahr tatsächlich runde 60 Jahre jung wird, am 30. Mai in der großartigen Markthalle. (mf)


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Ticketverlosung: Red City Radio

17. April 2017 - 8:00:13 - concert-news präsentiert, Hafenklang, Verlosungen

cn_praesentiert212-e1430068462303Und wir? Verlosen die Tage noch ein paar Tickets. Logisch.” Schrieben wir neulich. Hier. Und verlosen jetzt. 2×2 Tickets für die Show von Red City Radio am 24. April im Hafenklang.

Diese war bekanntlich neulich im The Rock Room und zockte ein paar Songs live. Unter anderem auch “In The Meantime” von ihrem aktuellen Album “Red City Radio”, das dazu gehörige Video kann man sich hier anschauen.

Das komplette Programm dann eben in genau einer Woche. Wer sich das für umme anschauen möchte, schickt uns eine Mail mit seinem kompletten Namen und dem Betreff “Radiorock” an verlosung@concert-news.de (Teilnahmebedingungen hier) und drückt sich ganz fest die Daumen. Wir drücken mit. (mf)



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Caseyback

16. April 2017 - 8:00:08 - Konzert-Tipps, Logo

casey-hamburgEnde letzten Jahres waren sie mit Being As An Ocean, Burning Down Alaska und Capsize im Logo, am 23. April kommen Casey zurück. Wieder ins Logo, wieder mit Being As An Ocean, dieses Mal aber auch mit Thy Art Is Murder und den unfasslich gigantisch guten Miss May I. Heaven & Hell-Tour nennt sich das Ganze, das den Ostersonntag ein lautes, schwitzendes Ende bereiten dürfte.

Denn Casey? Mit “Love Is Not Enough” haben sie schließlich ein ganz besonderes Album gemacht. “Der Hardcore, den Casey spielen, ist nicht nagelneu, man kennt Ähnliches von La Dispute oder Touche Amore, man kennt diesen emotionalen Hardcore, mit ruhigen Passagen, mit was schon postrockigen Momenten, mit eben ganz viel Stilvielfalt und noch mehr Gefühlen. Aber wie in Casey spielen? Ist das noch mal eine Stufe krasser.

Und dann spielen eben auch noch Miss May I. “Rise Of The Lion” heißt das Album, das 2014 Maßstäbe in Sachen Metal mit Niveau setzte, das Hardcore war und Emotion und Leidenschaft, das so anders und berauschend klang, unvergleichlich, wunderschön und nahe der Perfektion. Bitte sich mal hier an “Echoes” und hier an “Gone“. Überragende Songs? Überragende Songs. Live am 23. April im Logo. Gemeinsam mit Casey. Frohe Ostern. (mf)


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Fremdgänger

15. April 2017 - 8:00:11 - Abseits der Bühne, Mehr! Theater

ForeignerManchmal sitze da und schüttelst alle vorhandenen Köpfe über Themen, die vielleicht nichts auf dem Blog hier zu suchen haben. Dann wandern deine Finger langsam tiefer … auf der Spotify-Playlist. Bis irgendwo ganz weit unten diese kleine Überraschung auftaucht. Denn Foreigner haben 2016 gemeinsam mit Indie-Popper Nate Ruess ihren Kühlschrank-Gospel “I Wanna Know What Love Is” neu aufgenommen. Zumindest den Gesang. Und wissen tun wir das mit der Liebe ja bis heute nicht so richtig. Zeitlos, das.

Und: Ja, die Rede ist von Foreigner, diesen Adult Orientated Rock-Foreignern, die trotzdem auf keiner Scheunenparty sechszehnjähriger Juke Box Heroes und anderer Dorfpunks in den Achtzigern fehlen durften. Und ganz ehrlich: Wenn ich mich nicht verzählt habe, dann läuft die Dauerrotation der Neufassung jetzt schon in Runde Sieben. Warum tut sie das? Weil Ruess der Minustemperatur ein bisschen Wärme einhaucht, die niemand mehr für möglich gehalten hatte. Dass übrigens neben dem New Jersey Mass Choir und Jennifer Holliday auch die Wave-Popper Thompson Twins am Original 1984 mitwirkten, war mir persönlich auch neu.

Foreigner live: 3. Juni | Mehr Theater am Großmarkt. Im Gepäck: “Foreigner ’40” mit 40 Songs aus 40 Jahren Bandgeschichte, erscheint am 19. Mai. (kel)



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It-Girl auf Indiepfaden

14. April 2017 - 14:00:58 - concert-news präsentiert, Häkken, Konzert-Tipps, kurz & knapp

cn_praesentiert212-e1430068462303Eigentlich wollte sie Schauspielerin werden, aber statt ins Theater oder ins Kino kommt Miya Folick nun erstmal in die Clubs und aus dem warmen Kalifornien auch in das stürmische Hamburg. Und wie im Sturm kommt die junge Frau, die bisher eine EP veröffentlicht hat, auch über uns: Interview in der Vogue, Geheimhype der Musikjournalie, das nächste Alternative-Woman-Wonder. Am 14. Mai ist das Wunder im Häkken. Was sonst noch zu wissen ist, demnächst hier, denn wir präsentieren den Abend. (tk)




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3 (+1) Fragen an: Jonathan Kluth

14. April 2017 - 8:00:00 - 3 Fragen

Jonathan Kluth I Tanja KilianDa platzte die Nochtwache aus allen Nähten, als er uns letzte Woche seine neue Platte präsentierte. Zu lange war Jonathan Kluth in seinem kleinen Kämmerlein verschollen. Zuhause eingeschlossen, baute er kurzerhand sein Schlafzimmer um und nahm auf eigene Kappe sein neues Album “Spaces In Between” auf, das wir getrost weiterempfehlen können.

Zusammen mit Jonathan haben wir die ersten Sonnenstrahlen eingefangen und seinen absurden Aufnahmeprozess mal genauer unter die Lupe genommen.

Wie kam es zu der Entscheidung, dein neues Album “Spaces In Between” Zuhause aufzunehmen? Und wie viel Wohnraum ist dir nach dem musikalischen Umbau noch geblieben?
Die letzte Platte “Ophelia” war ein Bandalbum, da haben wir als Trio viel live eingespielt. Den Reiz sowas von A-Z selbst zu einmal umzusetzen, hatte ich schon länger. Deswegen habe ich alles Zuhause aufgenommen, eingespielt, produziert und bin dann lediglich für den Mix nochmal raus gegangen, aber sonst habe ich alles selber gemacht. Auch aus Interesse, was eigentlich passiert, wenn man sich für eine gewisse Weile in einem Raum einschließt und alleine ist. Das war eine sauintensive Zeit, in der ich viel gegrübelt habe. Da kommt man auch auf verrückte Gedanken und wird ein bisschen sonderbarer. Wenn man sechs Tage die Woche im Kämmerlein verbringt und an den Songs herumschraubt, lösen die Begegnungen mit Menschen ein komisches Gefühl aus. Ich brauchte dann erstmal einen Moment, um mich auf die Situation einzustellen, nicht mehr alleine zu sein. Das geht dann zwar relativ schnell wieder, ist aber ein bisschen so, als würde man alleine in den Urlaub fahren und dort mit niemanden reden. Das waren knapp eineinhalb Jahre. Zwar mit voll vielen Unterbrechungen und nicht am Stück, aber das Schlafzimmer war die ganze Zeit umgebaut. Meine Matratze war oben auf der Gesangskabine, also quasi ein Hochbett, unter dem die Mikrofone zum Aufnehmen standen.

Wie wirkte sich die Lautstärke auf das Verhältnis zu deinen Nachbarn aus?
Das war alles cool, bis ich angefangen habe das Schlagzeug aufzunehmen. Da wurde es dann richtig laut, sodass ich gesagt habe, sie sollen einfach Bescheid geben, wenn irgendwas nicht cool sein sollte. Es hat aber kaum jemand etwas gesagt. Die Aufnahmen mit dem Schlagzeug waren in zwei Wochen tatsächlich abgeschlossen und der Rest war nicht so laut.

Ob Weinglas oder Brauereikessel, du sucht nicht, sondern findest Musik im Alltag. Wie sieht so ein Finden aus?
Mit allem was so rumsteht kannst du Musik machen, das sind alles Instrumente. Ob eine Kaffeetasse, eine Kaffeemaschine oder ein Fahrrad. Die ganze Zeit entstehen Klänge, selbst jetzt, wenn wir hier draußen sitzen, ist super viel los. So etwas einzubauen, in Rhythmen oder in Töne, finde ich spannend. So wie bei “Square” in dem Polo oder “Silverlight“, das ich in der Brauerei für die Quartiermeister Session aufgenommen habe. Bei dem Weinglas, wie ich es für zwei Songs auf “Spaces In Between” verwendet habe, ist das ja so, das schwingt auf einem bestimmten Ton und in dem Fall gab es zwei Stellen, wo es einfach gut reinpasste. Ich probiere das einfach aus. Natürlich muss man sich auch in solche Situationen begeben. Auch mein Fahrrad habe ich einfach in mein Zimmer hineingestellt und ausprobiert, wie es klingt. Jeder Moment, jeder Tag, jedes Wetter, jede Gegend hat eine eigene Stimmung. Wenn ich einen Song schreibe, möchte ich immer eine Geschichte erzählen. Mal etwas kryptischer, mal relativ direkt.

Glaubst du, dass eigene Schwächen für Musik wichtig sind? Immerhin ist dein Album auch fernab der perfekten Aufnahmestudios entstanden.
Total, Schwächen sind immer das was am spannendsten ist. Du kannst Sachen üben, perfektionieren, 100 Jahre daran arbeiten und am Ende durch zahlreiche Wiederholungen nahe zu perfekt sein. Das hat auch seinen Reiz. Musik möchte ich aber nicht nur für mich selbst machen, sondern logischerweise auch für andere Menschen, die daraus etwas schöpfen können. Das passiert meistens dann, wenn du auch deine Schwächen zeigst. Sich in eine Stimmung auch mal reinfallen zu lassen und sie nicht einfach wegzudrängen, finde ich auch wichtig. Wir leben ja schon in einer Welt, in der alle versuchen das Beste aus sich raus zu holen und es eben auch müssen, weil alles sehr schnelllebig ist. Es ist sauwichtig, dass man da ein Ventil hat und nicht einfach alles verbirgt, nur um durch den Tag zu kommen. Das wirkt zwar immer so negativ, aber es kann eben auch total befreiend sein.

Interview: Tanja Kilian



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ListenHamburg im April

13. April 2017 - 14:00:50 - concert-news präsentiert, Häkken, Konzert-Tipps, Nochtspeicher

01_Pressefoto_Chinah_Jonas FoghDieses Mal haben wir den halben Monat schon mal vergehen lassen, bis wir euch die Konzerte der guten Menschen mit dem großartigen Musikgeschmack von listenHamburg präsentieren: Chinah werden am 18. April im Häkken spielen und am 27. April ist das Einar Stray Orchestra in der kleinen Schwester des Nochtspeicher, der Nochtwache.

Chinah sind ein Trio aus Kopenhagen und man hatte schon letztes Jahr beim Reeperbahn Festival die Chance, sie in Hamburg live zu erleben. Ihr Debütalbum “Once the lights are out” ist bereits 2016 erschienen und erinnert zum Beispiel oft an die Genre-Verwandten Chvrches. Freunde von klugem Elektropop sollten also nicht lang fackeln und sich ein Ticket für den 18. April beispielsweise bei der Theaterkasse unseres Vertrauens besorgen!

Die Norweger Einar Stray Orchestra waren nicht nur einmal beim Reeperbahn Festival und insbesondere der Auftritt in der St. Pauli Kirche war ganz klar ein Muss. Aber mehr zu ihnen und ihrem aufwendigen Pop in Kürze – Tickets haben wir auch noch in petto! (eh)



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Ticketverlosung: The Jesus And Mary Chain

13. April 2017 - 8:00:55 - concert-news präsentiert, Fabrik, Konzert-Tipps, Verlosungen

jesus and mary chain hamburgAm 21. April präsentieren wir euch The Jesus And Mary Chain in der Fabrik. Wir sprachen schon hier und hier darüber und freuten uns auf die Show und das neue Album. Und genau das ist jetzt da.

Ende März erschien “Damage And Joy” und dieses erste Album seit 19 Jahren kann was. So einiges. Da gibt es kräftig-verträumte Nummern wie “The Two Of Us”, zerbrechliche Sachen wie “War On Peace” und klassisch-oldschoolige Highlights wie “Always Sad“, neue Lieblingslieder wie “All Things Pass” und arschcoole Lieder wie “Get On Home”. Es gibt die alten The Jesus And Mary Chain in neuen Versionen. Aber mit der Klasse von damals. Oder umgekehrt? Beides? Alles?

Egal, die 14 Songs sind überwiegend super, die vielen Duette (mit Isobel Campbell, Sky Ferreira, Schwester Linda Fox und Williams Freundin Bernadette Denning) machen Sinn und Spaß, “Damage And Joy” ist ein großes Album geworden.

Großes Konzert: The Jesus And Mary Chain am 21. April in der Fabrik.  Wir verlosen 2×2 Tickets für die Show. Schickt uns eine Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff “Joykiller” an verlosung@concert-news.de (Teilnahmebedingungen hier). Anfang kommender Woche wird gelost. (mf)



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Diet Cig Are Good At This

12. April 2017 - 14:00:07 - Abseits der Bühne, Konzert-Tipps, Molotow

Diet CigAm vergangenen Freitag ist es passiert. Endlich. Diet Cig haben ihr ziemlich tolles erstes Album “Swear I’m Good At This” veröffentlicht. Und noch besser: Jetzt gibt es auch eine Tour dazu.

Am 7. Oktober kommen Sängerin Alex Luciano (plus Gitarre) und Schlagzeuger Noah Bowman ins Molotow. Und da gehen wir dann mal alle hin und feiern die beiden gnadenlos ab. Genau wie wir jetzt schon dieses Album – erschienen auf Frenchkiss Records – abfeiern.

Auf “Swear I’m Good At This” gibt es Indie, Pop und Punk, Lieder mit Tempo und ohne, Punkrock-Songs wie “Blob Zombie” und “Bite Back” und Indie-Sachen wie “Sixteen”, ruhigere Stücke wie “Apricots” und lässige Midtempo-Nummern wie “Bath Bomb”, Songs mit Kraft, Charme und Schönheit, mit musikalischer Niedlichkeit und dabei schonungsloser Ehrlichkeit, es gibt Songs über das erwachsen werden, über das Frau zwischen Männern sein, über Erwartungen, Gefühle und Probleme. Es gibt so viel und alles ist gut. Hier laufen “Tummy Ache“, “Barf Day” und “Link In Bio” sowie “Maid Of The Mist“. Bitte alle anhören. Und dann das Album kaufen, Tickets kaufen. Vorfreuen und abfeiern. Danke. (mf)



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