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Doppelpuck

19. November 2017 - 8:00:23 - Hafenklang, Konzert-Tipps

Im vergangenen Jahr präsentierten wie sie euch im Vorprogramm von The Fall Of Troy und baten sie hier zum Interview. In wenigen Tagen nun kommen sie wieder. Und sie kommen nicht alleine. Es wird spannend, es wird gut, es spielen: Tiny Moving Parts und Knuckle Puck. Am 28. November teilen sie sich die Hafenklang-Bühne. Pflichtprogramm, keine Frage.

Und das, obwohl das aktuelle Knuckle Puck-Album „Shapeshifter“ nicht komplett geil ist, obwohl sie hier Kinder-Emo-Ausflüge machen, obwohl das einst vorab veröffentlichte „Gone„, das inzwischen auch verfilmt wurde, die Latte für einige der anderen Lieder einfach zu hoch legte. Und trotzdem gibt es genügend Post-Hardcore und Pop-Punk auf dem jüngst auf Rise Records releasten Album, dass man sich das Ganze mal live anschauen sollte.

Und obendrauf bzw. davor schließlich Tiny Moving Parts, über die man nicht mehr reden muss, die einfach super sind, siehe einfach mal hier. Und siehe live. Am 28. November im Hafenklang.(mf)




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Großstadtwestern

18. November 2017 - 12:00:05 - Konzert-Tipps, Pooca Bar, Verlosungen

Country-Folk aus Deutschland? Auf den ersten Blick ist das immer noch eine ungewohnte Kombination – die Cowboy-Kultur ist hier trotz vieler Kühe eher ein Randphänomen.

Doch wer sich ein paar Jahre zurückerinnert, dem fällt vielleicht ein, dass Deutschland Country schon einmal zum Landesstellvertreter gemacht hat: 2006 traten Texas Lightning für Deutschland beim Eurovision Song Contest an. Mit einem Country-Song.

Ob auch Trails eines Tages vor ganz Europa mit ihren Songs brillieren wollen, ist bisher nicht bekannt. Aber auch die Band aus München hat sich der Western Music verschrieben. Und sie nehmen das Ganze so ernst, dass sie ihr Album „Desert Lullabies“ direkt in Texas aufgenommen haben. Zurück aus den USA möchten Trails nun zunächst Deutschland erobern.

In Hamburg macht die Kombo am 22. November in der Pooca Bar Halt. Wer Lust hat, sich selbst davon zu überzeugen, wie zeitgemäß Country klingen kann, hat hier seine Chance: Wir verlosen 2×2 Gästelistenplätze für das Konzert von Trails. Schickt dafür einfach eine Mail mit dem Betreff „Großstadtwestern“ an verlosung@concert-news.de. Viel Glück, viel Spaß und yiha! (mu)


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Something wicked comes to the Markthalle!

18. November 2017 - 8:00:23 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Markthalle

Fragt jemand, was Metal ist, dann kann man ihm als Referenz Iced Earth vorspielen – oder einen Amboss an den Kopf werfen, je nach Kontext halt. Bei uns geht es ja traditionell um Musik, heute speziell um Iced Earth. Deren Sound, Attitüde und Artwork repräsentiert alles, was klassischerweise Heavy Metal ausmacht. Sie gehören zu jenen Bands, auf die Metal-Fans gegensätzlicher Stilrichtungen sich als gemeinsamen Nenner einigen können. Sie sind true genug auch für jene, denen es gar nicht true genug sein kann, und trotzdem waren sie mit diversen Alben, z. B. „Something Wicked This Way Comes“ oder „The Plagues Of Babylon“, weit vorne in den offiziellen Albumcharts gelistet. Und sie waren als Support Act mit Volbeat auf Tour. Aber das ist eine andere Geschichte.

Auch wenn keiner gefragt hat, was Metal ist, wir wollen jetzt trotzdem Iced Earth spielen! Und zwar „Great Heathen Army“ vom aktuellen Album „Incorruptible„.

Zwölf Studioalben haben Mastermind John Schaffer und seine – immer wieder wechselnden – Mitstreiter bisher auf die Menschheit losgelassen. Zuletzt das oben genannte, welches im Juni diesen Jahres erschien und das auch titelgebend für die „Incorruptible World Tour 2018“ ist. Genau die beginnt Anfang kommenden Jahres und führt am 16. Januar 2018 nach Hamburg in die Markthalle. Es ist uns ein Fest, euch diese Show zu präsentieren! (df)


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Ticketverlosung: Kontra K

17. November 2017 - 19:34:07 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Sporthalle, Verlosungen

Eko Fresh spielte im Kaiserkeller, Farid Bang zuletzt in der Große Freiheit 36, Fler kommt ins Docks, Prinz Pi und Fünf Sterne Deluxe auch, in die Sporthalle dürfen nur Casper, Savas & Sido – und Kontra K. Die ganz Großen eben.

Und ja. Auch Kontra K ist ein Deutschrap-Superstar. Drei Gold-Alben in Folge, zwei mal Platz 1 der deutschen Album-Charts, Songs mit Raf Camora & Bonez MCAK Ausserkontrolle oder dem Hamburger Sänger Nisse, Auftritte auf dem Hurricane und dem Southside – aber trotzdem steht er nicht so im Rampenlicht wie die anderen. Spricht für ihn, spricht für seine Musik.

Am 23. November spielt Kontra K in der Sporthalle. Wir präsentieren euch den Abend und verlosen hier und jetzt 2×2 Tickets. Schickt uns eine E-Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff „Ich bin dagegen“ an verlosung(at)concert-news.de (hier gibt es die Teilnahmebedingungen), am Montage wird gelost. (ptk)


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Album der Woche: Jaya The Cat

17. November 2017 - 8:00:41 - Abseits der Bühne, Album der Woche, Albumreview, Interview

Drei, zwei, vier, fünf und zuletzt wieder fünf Jahre – das waren die Zeitabstände der fünf Jaya The Cat Longplayer seit dem Album-Debut 1999. Eilig hatte es Bandleader und Frontmann Geoff Lagadec also noch nie, doch enttäuscht hat das Ergebnis der Warterei ebenfalls noch nie. Mit „Late Night Transmissions“ (2007) und „The New International Sound Of Hedonism“ (2012) lag der „Basement Style“ (2001) ad acta und es wurden fette Messlatten in Sachen Reggae-Ska-Rock gesetzt.

Reifung führt eben bei Whisky, Wein und Musik (alles wichtige Lebensinhalte von Jaya The Cat) zu erstaunlichen Ergebnissen. „A Good Day For The Damned„, heute taufrisch erschienen, bei Finest Vinyl zu kaufen, ist ein echtes Hammer-Album! Nach einer handvoll Songs wird schon klar: Hier schafft jemand perfekt den Spagat zwischen weiterentwickeln und sich-treu-bleiben. Ist man einmal durch, muss man direkt nochmal auf Play drücken. Es ist das bisher abwechslungsreichste Werk der Band. Die Unterschiedlichkeit der 15 Songs fällt auf. Sie bewegen sich nicht so eng im bekannten und liebgewonnen Soundkorsett, sondern reißen eher auf dieser Basis in verschiedene Richtungen aus. Mal klingt es rauh, mal poppig, mal schnell nach vorne, mal im Wiegeschritt groovend. Manchmal gewöhnungsbedürftig, meistens genial. Wir müssen reden.

Wir telefonieren mit Chef Geoff mittags am Tag nach der Hamburg-Show. Die Band ist bereits in Berlin angekommen und Geoff schlürft gerade seine Konter-Bloody Mary zum Frühstück, als wir ihn fragen:

weiter…


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An Evening with Nada Surf

16. November 2017 - 10:00:15 - concert-news präsentiert, Gruenspan, Konzert-Tipps

Was. Für. Ein. Album. „Let Go“ von Nada Surf. Heimat von „Blizzard Of ’77“ und „Blonde On Blonde“, „Happy Kid“ und „Inside Of Love„. Ein Klassiker, ein Meisterwerk. Erschienen vor 15 Jahren, im Herbst 2002. Und bald in voller Schönheit live zu erleben. Kein Witz, echt wahr, Nada Surf bringen „Let Go“ nach Hamburg.

Am 12. April präsentieren wir euch „An Evening with Nada Surf Celebrating the 15th Anniversary of ‘Let Go’“, live im Gruenspan!

Und als ob das nicht reicht, spielen Nada Surf nach dem kompletten Album ein weiteres Set mit weiteren Songs von ihren weiteren Alben, auf eine Vorband wird dafür verzichtet. Tickets bekommt ihr ab morgen bei der Theaterkasse eures Vertrauens. Für. Was. Für. Ein. Konzert. (mf)




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Ticketverlosung: Imperial State Electric 

16. November 2017 - 8:00:24 - concert-news präsentiert, Hafenklang, Konzert-Tipps, Verlosungen

Sieben Alben in sechs Jahren. Was nach Deutschrap klingt, ist Punkrock. Ist Rock N Roll. Ist Schweden. Alter. Imperial State Electric kennen nur weiter, immer weiter.

Wir machen Rock’n’Roll, und wenn Du vier Jahre für eine Platte brauchst, hast Du überanalysiert, was keiner Analyse bedarf. Rock’n’Roll musst Du einfach fühlen.“ Das sagt Nicke Andersson. Chef vom Ganzen, Legende (Hellacopters, Entombed, The Solution, Death Breath), Live-Monster.

Am 26. November spielen Imperial State Electric im Hafenklang. Siehe auch hier. Wir präsentieren euch den Abend und verlosen hier und jetzt 2×2 Tickets. Schickt uns eine E-Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff „Alte Schweden“ an verlosung(at)concert-news.de (hier gibt es die Teilnahmebedingungen), am Wochenende wird gelost. (mf)


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Ticketverlosung: Monsters Of Liedermaching

15. November 2017 - 14:00:20 - Konzert-Tipps, Markthalle, Verlosungen

„Der von dir gesuchte Text ‚Fisseln‘ von Monsters Of Liedermaching ist in unserer Datenbank noch nicht vorhanden“ und wir müssen deswegen ein bisschen weinen. Dabei hat das Monsters Of Liedermaching-Album „Wiedersehen macht Freude“ doch schon über ein Jahr auf dem krummen Buckel. Und doch hat das mit der Niederschrift auf der hochseriösen Seite „Songtextemania“ noch niemand getan. Und ja, das ist ein Aufruf. Bamm. Bamm. Taramtammtamm.

Aktuell steht schon längst der Nachfolger „Für Alle“ in den Regalen. Vergleichsweise melanchol(er)isch fast erscheint ein Großteil der neunzehn neuen Lieder aber das täuscht wahrscheinlich ebenso wie immer schon, seit die sechs seltsamen Saitenstripper sich susammengefunden haben. Und das ist auch schon vierzehn Jahre her. Wer jetzt alle ausgeschriebenen Zahlen in diesem Text addiert, kann sich selbst subtrahieren. „Für Alle“ anderen verlosen wir 2×2 Gästelistenplätze für die Show am Sonntag, 26. November in der Markthalle. Die Teilnahmebedingungen findet ihr hier, die Betreffzeile füttert ihr mit „Markt_Alle“ und ab dafür an verlosung(at)concert-news.de. (kel)



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Jetzt ist gut

15. November 2017 - 8:00:03 - Konzert-Tipps, Sporthalle

Und auf einmal ist alles anders. Ist alles gut. Überragend gut. Stone Sour nämlich, bisher so eine ganz okaye Band, nie aufregend, nie wichtig, immer so dabei, ohne mitzuspielen. Doch dann kam das neue Album „Hydrograd„. Und alles ist anders, alles ist gut. Weil dieses Album so überragend gut ist.

So und nicht anders geht moderner Metal, was die Band um Slipknots Corey Taylor hier Ende Juni veröffentlicht hat, ist jetzt der Maßstab, ist das Ding, das andere schlagen müssen. Songs wie „Song #3„, „Taipei Person – Allah Tea“ und ganz besonders „Knievel Has Landed“ und „Fabuless“ sind verdammte Hymnen, sind Weltklasse-Lieder. „Weil das Album einen mitreißt, weil die Songs endlich Druck haben und man nicht mehr an Nickelback und ähnliche Kaliber denken muss. Dabei haben Stone Sour weiter ihre Neo-Grunge-Momente und -Melodien, verzichten ganz sicher nicht auf Kitsch und Gloria, ziehen weiter ihre dicke Stadion-Masche durch.Siehe hier.

In gar nicht langer Zeit gehen Stone Sour mit ihren neuen Lieder endlich auf Tour, am 27. November spielen sie in der Sporthalle. (mf)


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Der Mann der großen Töne

14. November 2017 - 8:00:51 - Albumreview, Konzert-Tipps, Prinzenbar

Unscheinbar und introvertiert, das möchte man meinen, wenn man den dänischen Singer-Songwriter das erste Mal erblickt. Lasse Matthiessen ist weit mehr als das. Er ist der Mann der großen Töne.

Die neue EP „When we collided“ besticht irgendwo zwischen Empfindsamkeit, Reduktion und einem Hauch Exzess. Das Geheimnis des Dänen liegt ja gewöhnlich in seiner Bescheidenheit, die er auch auf diesem neuen Werk mit seiner dunklen Stimme wieder in Szene setzt.

„When we collided“ verkörpert sehnsuchtsvoll ein Stück Minimalismus, dem sich „Broken Choir“ exzessiv gegenüberstellt. Die Erinnerungen an große Momente bauen sich regelrecht auf, erreichen ihren Höhepunkt und ebnen zugleich wieder ab. In einem Einklang, der diese zwei Intensitäten nicht inniger einen könnte. Explosionen, wie in „Seven Ravens“, den bisher stärksten Song aus Lasse seiner Feder, bleiben zwar aus, aber „Broken Choir“ reiht sich direkt dahinter ein. Geschuldet seiner Heimat findet sich auch die dänische Nummer „Sorte Søer“ wieder. Abseits der tiefen Töne, erstaunt er mit dieser Modifikation seiner Stimme, die so fein eher selten bei ihm zu hören ist. Kein Wunder, dass er sich sogar zusammen mit Glen Hansard eine Bühne teilt. Diese beiden Künstler begegnen sich definitiv auf Augenhöhe.

Lasse Matthiessen seine Koffer sind gepackt – voll mit Melancholie und neuen Songs. Auf seiner eigenen Tour wird es am 20. November in der Prinzenbar gemütlich. (tki)

 


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11 Meter

13. November 2017 - 8:00:20 - Hafenklang, Konzert-Tipps

November. Elfter Monat des Jahres und in der Gesamtschau das kleine Arschloch aus der Jahresfamilie. Für die meisten zumindest. Es sei denn, man nennt ein persönliches Faible zuständig für diesen in Wahrheit nämlich tollen Monat. Voilà: Hier kommen Klez.e und die Live-Konserve „November“ (VÖ: 10., genau, November). Wie Tobias Siebert schon vor einiger Zeit den dazugehörigen schmerzenden Spagat hinbekam, das haben wir schon mit dem Album der WocheDesintegration“ gefeiert. Da war es Januar und die Welt um eine Hörerfahrung reicher, weil es Klez.e so vortrefflich gelang, Robert Schmidt und Tobias Siebert zu (k)einer Person werden zu lassen. Herrje, das hätte so handfest schiefgehen können und wurde doch so verdammt gut.

Später im Mai bespielten Klez.e längst nicht nur das Maifeld Derby-Festival. Doch dort taten sie es auf großer Bühne im riesigen Zirkuszelt. Draußen war es 16 Uhr früh und viel zu hell. Im Zelt dagegen: Stockfinster und gefühlt nachts um 3 Uhr. Die Show zirkelte um das meerestiefe Titelstück und sowieso wurden für die Tour mit „Strandlied“ und „Der Garten“ zwei elegische, ältere Über-Zehn-Minüter als Katalogware auf die Bühne gebeten. Kräftiges Magenta und ein ebenso intensiv wirkendes Blau übermalten den Auftritt. Alle danach, bis hin zu Kate Tempest und Moderat am dann wirklich späten Festival-Abend, hatten es damit zumindest ein klitzekleines bisschen schwerer. Klez.e: 14. Dezember im Hafenklang. (kel)




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The Good, The Bett & The Ugly

12. November 2017 - 8:00:17 - concert-news präsentiert, Fabrik, Konzert-Tipps

Gönnt euch mal das Vergnügen und ordnet jedem der vierzehn tollen Lieder auf dem dritten Teil von „Unter meinem Bett“ einen Hamburger Stadtteil zu. Schon klar: Solch Klischee wirkt ähnlich überflüssig und klebrig wie unnötiger Zucker in deiner Kindernahrung. Funktioniert jedoch, da verraten wir nicht zu viel, auf humorige Art ganz schön präzise. Jedenfalls bis der laute Helikopter gelandet ist und alle wieder gleich leise und geduldig sind. Dann werden aus Bausparverträgen kleine Legosteine für „Lisa“ von Ove. Dennis Jaspersen bewirbt sich einmal mehr mit einer der schönsten Nicht-Thees Uhlmann-Zeilen für die Eltern und einem frischgrünen, lebendigen „Planet“en für alle Kinder.

Lisa Who und Sebastian Madsen „Uhlalala“len herrlich altklug, Traumfahrer Spaceman Spiff erklärt Hummeln zu den neuen Schmetterlingen über Feldern und Wiesen an deren Rändern zu Knyphausen freudig winkt. Für die Erinnerung an ganz andere Zeiten sind die ewig wunderbar uncoolen Keimzeit und der „Seeigel“ zuständig, Clueso liefert sowieso ab, Maxim und „Issam“ scheuen das tiefe Wasser und stellen am Ufer die wichtigsten Fragen überhaupt. Ach ja, apropos abendfüllende Topics: Wann schreiben Tele-Wilking eigentlich ihr erstes Generationen-Grusical? „Der kleine Mann in meinem Kopf“ ist so viel mehr als nur bloße Klammer um die 45 vergleichsweise entschleunigten Minuten. Selbst das Duo Dokter Renz und Francesco Wilking hält sich an alle, wie selbstverständlich auferlegten, Tempi 30-Zonen hier.

concert-news präsentiert die beiden „Unter meinem Bett 3“-Releasekonzerte am 2. und 3. Dezember in der Fabrik um jeweils 15 Uhr: „Neue Songs für Kinder“ mit: Tele, Spaceman Spiff, Ove, Tex, Suzie Kerstgens (Klee), Maxim, Lina Maly, Deniz Jaspersen, Norbert Leisegang (Keimzeit), Sven van Thom & die Unter meinem Bett-Allstar-Band. Moderation: Belinda & Bernd Begemann. (kel)


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Kollo(s)saal

11. November 2017 - 8:00:32 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Laeiszhalle

„Ich mag nicht mehr. Ich höre auf“, so René Kollo im BUNTE-Interview. Das war 2013 im Oktober. Das war außerdem ganz schön genervt, wie es sich für einen Startenor auf dem Weg zur goldenen Achtzig im Lebenskalender standesgemäß gebührt. Doch im Spätsommer 2016 war das alles Makulatur und der Weltstar aus Berlin faszinierte auf Schloss Homburg in Nümbrecht. Wie erklären wir René Kollo nun aber den bedauernswerten Spätgeborenen (und ggf. auch umgekehrt)? Vielleicht mit Omas und Opas Plattenkiste?

Denn exakt so war es: Auf zehn Platten im Schrank kamen gefühlt mindestens drei auf den früheren Schlagersänger René Kollo. Keine ungefähr jede zweite große Fernsehshowtreppe ohne ihn. Und seit 1965 auch kaum ein etabliertes Opern- oder Operettenhaus, das sich nicht um den Autodidakten René Kollo stritt. Auf den Punkt gebracht: Der Mann war bis weit in die privaten vier Wände hinein omnipräsent. Ohne Internetz und doppelten Boden aber auf UKW, Mittelwelle und Vinyl. Wer sich nun vorsichtig erstmal auf Spotify umtun will, überspringt vielleicht zunächst den tonnenschweren Wagner, begibt sich zum „Trinklied vom Jammer der Erde“ und arbeitet sich über „Ein Happy End“ wieder zurück in die Gegenwart. 2. Februar: René Kolloin der Laeiszhalle. concert-news präsentiert. (kel)


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KidsWatch

10. November 2017 - 12:00:41 - concert-news präsentiert, Knust, Konzert-Tipps

Manche feiern das, andere hassen das. Eine Vorband, die gar nicht so wie die Hauptband klingt. Die anders ist, überrascht, nicht passt und genau deshalb passt. Wenn And So I Watch You From Afar am 15. November im Knust spielen – siehe hier und hier – werden sie von Kid Dad supportet. Und die haben es nicht so mit Postrock, mit ohne Stimme, mit den ganz großen Atmosphären. Die machen das anders. Aber gut.

Kid Dad kommen aus Paderborn, tourten mit Bands wie Four Year Strong und Sorority Noise haben bisher eine EP veröffentlicht und veröffentlichen im Januar 2018 ihr erstes ganzes Album. Einen ersten Song daraus gibt es schon, hier läuft „My Inner Baby„. Und das macht Laune, das ist gut, das ist anders. Das kann man, muss man, soll man sich vor And So I Watch You From Afar am 15. November im Knust anschauen. (mf)




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Album der Woche + Ticketverlosung: Quicksand

10. November 2017 - 8:00:25 - Album der Woche, concert-news präsentiert, Knust, Konzert-Tipps, Verlosungen

Endlich. 22 Jahre nach „Manic Compression“ erscheint heute das neue Quicksand-Album „Interiors“. Und das ist so gut. So so so gut. So pur und direkt, so authentisch, wie damals und doch anders, so aufregend und besonders. Jeder der zwölf Songs fühlt sich richtig an, gut, ist überragend gut.

Natürlich ist „Interiors“ kein zweites „Manic Compression“, das ist weder möglich noch gewünscht, das wäre kacke. Oh nein, „Interiors“ ist Quicksand 2017. Häufig gemächlicher, ruhiger, lässiger, souveräner. Ja, reifer, älter, verdammt. Aber das ist, siehe oben, authentisch. Sind schließlich die gleichen Kerle, die damals schon den Post-Hardcore erfunden haben. Walter Schreifels (Sänger, Gitarre), Tom Capone (Gitarre), Sergio Vega (Bass) und Alan Cage (Schlagzeug). Und jetzt erfinden sie sich nicht neu, sondern machen weiter.

Illuminant“ eröffnet, danach „Under The Screw“ und „Warm And Low“ mit einem Zacken mehr Wumms, mit diesen wabernen, diesen typischen Gitarren, der quicksandischen Nöligkeit. Schlicht wunderschön kommt „Cosmonauts“, „Interiors“ haut einen mit seiner stoischen Ruhe und diesen beißenden Riffs um, dass man auch nach fünf Minuten Lied nicht genug hat, „Feels Like A Weight Has Been Lifted“ fühlt sich, wiejeder einzelne Song, wie das komplette Album … aber das hatten wir schon. Überragend gutes Album.

Am 16. November spielen Quicksand im Uebel & Gefährlich. Präsentiert von: uns. Siehe hier. Und gewinne jetzt. Wir verlosen 2×2 Tickets. Schickt uns bis Montag, 18 Uhr eine E-Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff „Quickwin“ an verlosung(at)concert-news.de (hier gibt es die Teilnahmebedingungen). Und kauft euch dann das Album. Hier zum Bespiel. (mf)


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Sommerfest

9. November 2017 - 14:00:11 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Nochtwache

Kann das denn sein?! Impala Ray sind nicht auf der freien Enzyklopädie zu finden! Dann wollen wir doch mal ein paar Fakten vorlegen. Impala Ray sind Rainer, Dominik, Nicola und Carmen. Aus München kommend verbreiten sie zusammen ihren BayFolk in der gesamten Republik. Diese Musik wird mit einer ganz eigenen Mischung aus Instrumenten gezaubert, da Nicola Tuba spielt oder Carmen eben ein Hackbrett! Was sagt man dazu? Abgerundet wird das Ganze mit Dominik am Schlagzeug und dem Rainer, der die Stimme der Band ist und Gitarren, sowie Ukulelen-Klänge einstreut. BayFolk eben.

Im Gepäck der Tour, die die letzte ist, bevor es ins Studio geht, finden sich zwei wundervolle Alben an. Beide greifen ineinander, ohne das kopiert wird, Authentizität ist das Stichwort! Das erste hört auf den Namen „Old Mill Valley“ und das aktuelle Werk wurde „From The Valley To The Sea“ getauft. Mit diesen waren sie tatsächlich schon in Hamburg, zuletzt auf dem Reeperbahn Festival und davor spielten sie ein Set auf dem MS Dockville! Wer sie verpasst hat, oder sich dort in sie verguckt hat, es gibt Hoffnung den Sommer zurück auf die Bühne zu holen. Und sei es auch nur für einen Abend im Dezember! Denn Impala Ray spielen am 2. Dezember in der Nochtwache und werden sich dort mit Stücken wie „The Gambler“ oder „Yukon“ wieder in unsere Herzen spielen! Wir präsentieren das Sommerfest und freuen uns jetzt schon mächtig! (rb)




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Glaubenssache

9. November 2017 - 8:00:30 - Aalhaus

mariam the believerWildbirds & Peacedrums hätten schon immer mal eine Prise mehr Pop vertragen können? Natürlich totaler Quatsch. Klingt aber trotzdem spitze. Zuletzt auf „Blood Donation“ oder der EP „The Wind“. Und wir sprechen auch wirklich nur von einer Prise mehr Pop, die sich Mariam Karolina Riahi Wallentin aka Mariam The Believer aka 50% Wildbirds & Peacedrums als Solistin darauf bislang erlaubt.

Glaubt man allerdings ihrer neuen Single „Bodylife“, dann wird sich der Aufbruch unter verlässlicher Bewahrung des eigenen entrückten Anspruches durchaus bewahren. Eine Idee, die sich auch im Engagement insgesamt fünfzehn weiterer Studiomusiker auf dem Album dazu spiegelt. Und die Wallentins künstlerische Fixierung auf Ehemann und Kunstfigurenpartner Andreas Werliin als sackstarkes Erbe hinterfragt, wenn nicht gar, zumindest vorübergehend, aufkündigt. 6. Dezember im Aalhaus. (kel)


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Tor, Tor, Torres

8. November 2017 - 14:54:58 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Tickets, Waagenbau

Die Rede ist hier nicht von Fernando Torres, dem Fußballer, sondern von einer Spielerin in ganz anderer Liga. Torres alias Mackenzie Scott ist 26 Jahre alt und lebt, nach Zwischenstopp in Nashville, heute in Brooklyn, New York. Sie spielt Gitarre, singt, kann aber auch Flöte und Klavier. In den Videos zu ihrem aktuellen, dritten Album „Three Futures“ trägt sie ihre Gitarre wie eine Waffe vor sich her.

So kennen wir Sie auch vom Reeperbahn Festival 2015, als Torres im Knust auftrat. Je nach Blickwinkel vdas Saiteninstrument auch als Geliebte, nah am Körper. Scott wurde schon in einem Satz mit Kate Bush und PJ  Harvey genannt. Es lässt sich zwar in die Richtung hören, aber da ist dieser ganz eigene Klang. Diese Stimme, die laut und klar sein kann und dann wieder zart bis hin zu einem verzaubernden Kreischen. Die Gitarre, die durch alle Songs trägt, aber auch durch Keyboard oder Effekt verstärkt, oder/und ersetzt wird. Ein Album, das verzaubert, verstört, und dennoch berührt und verführt. Live präsentieren wir euch Torres  am Dienstag, den 14. November im Waagenbau. (tk)




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