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Thrice & Architects

Review



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Setlist: Mark Lanegan
Uebel&Gefährlich


Setlist: Editors
Mehr! Theater


Setlist: DMA's
Prinzenbar, 3.11.15


Setlist: Cayucas
Kleiner Donner, 19.9.15


Setlist: Paul Smith
Molotow, 19.9.15


Setlist: The Charlatans
Indra, 04.09.15


Setlist: Marcus Wiebusch
Syltfähre, 23.07.2015


Setlist: Torpus & The Art Directors
Park Fiction, 20.07.2015


Setlist: The Slow Show
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Setlist: Einar Stray
Knust, 24.05.2015


Setlist: Ibeyi
Prinzenbar, 19.04.2015


Setlist: Champs
Prinzenbar, 05.03.15


Setlist: Carl Barât And The Jackals
Molotow, 26.2.15


Setlist: Team Me
Knust, 25.04.2015


Setlist: Gaz Coombes
13.2.2015 | Rock Café


Setlist: Stars
21.1.2015 | Knust


Setlist: Ben Shadow
05.10.2014 | Knust


Setlist: Rhonda
05.10.2014 | Knust


Setlist: Trümmer
22.08.2014 | Hanseplatte


Glen Hansard | Docks

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Tour of Tours | Grünspan

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Patti Smith | A Summer's Tale

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Belle & Sebastian | A Summer's Tale

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Torpus & The Art Directors | A Summer's Tale

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K's Choice | A Summer's Tale

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Get Well Soon | A Summer's Tale

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Jochen Distelmeyer | A Summer's Tale

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Hundreds | A Summer's Tale

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John Allen | A Summer's Tale

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Paul Smith | Michelle Records

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The Lion And The Wolf | Kleiner Donner

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Golden Kanine | Knust

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Town of Saints | Altonale Pop

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Marcel Gein | Altonale Pop

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NovemberDecember | Altonale Pop

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Wooden Arms | Altonale Pop

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Schrottgrenze | MAMF 2015

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Alben der Woche: Thrice & Architects

27. Mai 2016 - 8:00:12 - Album der Woche, concert-news präsentiert, Gr. Freiheit 36, Rawk Attack

Wir nun wieder. Können uns wieder nicht entscheiden. Was machen wir? Wir machen einfach. Und küren “To Be Everywhere Is To Be Nowhere” von Thrice UND “All Our Gods Have Abandoned Us” von Architects zu unseren Alben der Woche. Weil beide unfasslich gut sind, weil man beide haben muss, lieben wird, ab heute jeden Tag hören darf.

ThriceThrice also sind zurück, die Pause, die 2011 begann, ist beendet. Und verdammt, sie hat der Band gut getan. Auf ihrem nun achten Album (wenn man das vierteilige “The Alchemy Index” als ein Album sieht) legen die vier Herren eine Intensität auf den Plattenspieler, die das Vinyl zum Schmelzen bringt. Echt mal, das ist so unglaublich, jede Note, jedes Wort, jeder Moment klingt nach dem letzten, dem wichtigsten. Thrice, echt mal, ihr seid so gut.

Blood On The Sand” zum Beispiel. Ich hab’s im Auto gehört. Und geschrien, gebrüllt, auf alles gehauen, was ich fand. Die Leute? Haben geguckt. Und ich hab gelacht. Laut und herzlich und dankbar. Gleich mal wieder hören. Und die Gänsehaut ist zurück, die Euphorie. Der Körper kommt in Bewegung und das Herz auch.

Und der Rest? Auch geil. Alles. “The Window” zum Beispiel, Midtempo, ein ganz bisschen Pop, ganz viel Leidenschaft, ganz viel Groove. Alter! Oder “Death From Above”. Dieses ruhige, bedächtige und nur zwischenzeitlich schroffe “Death From Above”. Kein Ausreißer übrigens, Hardcore ist nicht, Thrice machen es mit viel Gefühl und nicht nur mit Tempo und Härte. Auch ein “The Long Defeat” oder ein “Black Honey” sind nicht hart. Aber? Genau. Betörend, aufregend, sensationell schön.

ArchitectsEbenso aufregend und auf seine eigene Art schön ist auch der neue MathPostMetalCore-Brocken von Architects geworden. Und vielleicht sogar noch ein bisschen besser als der schon sehr tolle Vorgänger “Lost Forever // Lost Together”. Dabei geht die Briten hier keine ganz neuen Wege, der Opener hier (“Nihilist”) erinnert durchaus an Songs von damals, an einen Kracher der Marke “Naysayer“. Aber doch wagen die Briten auf “All Our Gods Have Abandoned Us” gefühlt mehr, machen manches anders, anderes besser. Verspielt sind sie hier, drosseln und ziehen an, wechseln den Sound, werden böse und traurig, euphorisch, emotional und düster.

Auf das brutale “Deathwish” folgt das anfangs bedrohliche “Phantom Fear”, das auch ohne Tempo mit seiner Kraft wuchert, “A Match Made In Heaven” ist so straight wie verkopft und so Nackenbrecher wie Genussmittel in einem. Hier läuft das Video. Verzweifelt schön und voller Herz und Schmerz kommt “Gone With The Wind“, atemberaubend und ergreifend wird es am Ende, wenn “Momento Mori” über acht Minuten läuft. Berührt, begeistert und fordert. Monster? Monster.

Live gibt es Architects zusammen mit unter anderem Killswitch Engage, Atreyu und August Burns Red am 7. Juni in der Großen Freiheit 36. (mf)

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NO Fuckin’ X

26. Mai 2016 - 8:00:22 - Abseits der Bühne, concert-news präsentiert, Gr. Freiheit 36, Konzert-Tipps

NOFXEs ist gemischt, es ist fertig, es ist im Sack. Es klingt richtig großartig.” Erik Sandin von NOFX sprach es aus. Und wir alle ticken aus. NOFX haben ein neues Album. Und auf Tour kommen sie aus. Fuckin’ X. Am 6. August spielen sie in der Großen Freiheit 36. Wir präsentieren.

Das Album soll im Juni erscheinen. Einen Titel kennen wir noch nicht, ist uns aber auch egal. Überhaupt wissen wir noch nicht so viel. Und was wir wissen, ist jetzt nicht zwingend wichtig. “Ich denke, unser neues Album wird das bisher menschlichste sein. Für mich war es, als hätte ich meine Haut abgelegt. Es ist das erste Album, das ich unter Drogen geschrieben und produziert habe. Nachdem ich was genommen habe, war ich extrem konzentriert auf den Song, an dem ich in dem Zeitpunkt gearbeitet habe.” Sagt Fat Mike. Aha.

Viel besser, wichtiger, schöner. Ein neuer Song läuft. Genau hier. Und ganz schön gut. Logisch. NOFX. Ob der aber auf’s Album kommt? Wissen wir nicht. Was wir wissen: Am 6. August spielen sie in der Großen Freiheit 36. Wir präsentieren. Und ticken jetzt schon mal gepflegt aus. (mf)

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Wunderbar. Toll. Abramowicz. Großartig.

25. Mai 2016 - 14:00:32 - Abseits der Bühne, Knust, Konzert-Tipps, Rock Café

Abramowicz2016_3_c__Jenny_SchäferUnd wir haben es fast verpasst. Schon am vergangenen Freitag hauten die wunderbaren, die tollen, die so großartigen Abramowicz ihre Doppel-EP “Call The Judges & Generation” raus. Ihre – genau – wunderbare, tolle, großartige Doppel-EP “Call The Judges & Generation” raus.

Neun Songs sind drauf und jeder berührt, begeistert, haut einen um. Wobei nicht alle neu sind, lediglich die vier “Call The Judges “-Songs gibt’s nur hier. Die “Generation”-EP und auch “Polaroid” kennt Fan schon, mag Fan schon. Hier gibt’s das Video “Polaroid“.

Und auch die neuen Sachen mag Fan, mögen wir. Sind sie doch mit das Beste, was es in Sachen Punkrock derzeit so gibt.Irgendwo zwischen The Gaslight Anthem und den Beatsteaks und doch ganz eigen. Eindringlich, melodisch, melancholisch. Und vielleicht ein bisschen gemäßigter als zu “Generation”-Zeiten. Hier läuft das neue “Bluetown”.

Das komplette Programm gibt’s schon am kommenden Freitag (27. Mai) im The Rock Café, alle mal hin. Und dann am 10. August auch zu den Knust Acoustics. Losloslos! (mf)

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Ticketverlosung: Filter

25. Mai 2016 - 8:00:18 - concert-news präsentiert, Gr. Freiheit 36, Verlosungen

filterWer wissen möchte, wie das damals mit Filter alles los ging, was passierte und wie es klang, der schaut sich bitte mal “Phenomenology” an, eine ausführliche Doku rund um “Short Bus“, das legendäre Debüt, das Album, das vor 20 Jahren erschien. Und das noch heute atemberaubend gut klingt.

Sind wir ehrlich, ein solches Meisterwerk haben Filter seit dem nicht mehr geschafft. Wohl aber reichlich tolle Alben wie das Superstar-Album “Title Of Record”, “The Sun Comes Out Tonight” oder ganz frisch auch “Crazy Eyes” mit starken Songs der Marke “Take Me To Heaven“.

Ein Best of alle Alben wird es am 3. Juni in der Großen Freiheit 36 geben, wenn sie mit Combichrist und Lord Of The Lost auftreten. Wir präsentieren das Industrial-Fest und verlosen 2 x 2 Tickets. Schickt uns bis morgen, 18 Uhr, eine E-Mail mit dem Betreff “Crazy Filter” an verlosung(at)concert-news.de. (Teilnahmebedingungen), packt euren kompletten Namen rein und drückt euch die Daumen. Wir drücken mit. (mf)

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Verlasse reden.

24. Mai 2016 - 8:00:42 - Häkken, Lesung

Kate TempestKate Tempest liest. Im Häkken am 2. Juni. Das überrascht nicht, denn: Kate Tempest redet. Spricht. Viel. Sehr viel sogar. Warum also zur Abwechslung nicht mal ein Buch schreiben? “Worauf du dich verlassen kannst” kann hier in einer kurzen Leseprobe angeteasert werden bevor die Tempest zu einem höchst sicherlich vergnüglichen Abend auf die Häkken-Bühne klettert. Viel besser noch wäre, die Sonst-Rapperin täte ihre Geschichten aus dem etwas anderen Großstadtrevier London direkt vom Häkken-Balkon auf die Reeperbahn regnen lassen. Oder wahlweise auch ausspucken.

“Momente voller Schönheit, Enttäuschung, Ehrgeiz und Scheitern” warten also, glaubt man dem Rowohlt-Verlag. Während Hoffnungen es nicht mal bis zur nächsten roten Ampel schaffen. Wer es hintergründig mag, findet alleine schon im Titel “Worauf du dich verlassen kannst” mehr Metaebenen als einzelne Worte. Wer nicht, findet trotzdem Platz und vielleicht auch selbst ein bisschen statt. Vierhundert Seiten lang. Ein paar davon an jenem Abend. (kel)

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Listen im Mai

23. Mai 2016 - 8:00:42 - concert-news präsentiert, Kleiner Donner, Konzert-Tipps, Nachtasyl, Nochtspeicher, Prinzenbar

cn_praesentiert21Gutes Wetter genießen ist ja eine Sache, aber abends kann man die Sonne auch gut mit einem Bierchen bei schönen Konzerten ausklingen lassen. Und damit euch die Auswahl noch schwerer fällt, hat listenHamburg mal wieder eine Reihe an tollen Sachen für den Mai für euch organisiert!

Einar Stray habt ihr bestimmt schon letzten Montag im Nochtspeicher gesehen, auf die Norweger muss man ja nach vielen Reeperbahnfestival-Auftritten kaum mehr in Hamburg hinweisen. Am selben Tag waren auch die Belgier Marble Sounds im Kleiner Donner und haben ihr drittes Album “Tautou” vorgestellt.

CIARAN LAVERY ILLUSTRATED PRESS SHOOT 3Am 24. Mai folgt dann der Ire Ciaran Lavery, der in der Prinzenbar spielen darf. Lavery war bereits zu Gast in Hamburg im Kleiner Donner und hat mit seinem Singer-Songwriter-Pop glückliche Gesichter hinterlassen. Der Vergleich mit Damien Rice liegt nahe, mag noch etwas anmaßend sein, ist aber nicht abwegig. Sein neues Album “Let Bad In” erscheint am 27. Mai und man begibt sich auf kein Glatteis, wenn man behauptet, es werde wohl eher etwas Gutes als etwas Schlechtes.

Luh_PresspicAm 26. Mai wird dann LUH auf der Bühne des Nachtasyl stehen. LUH steht für “Lost Under Heaven” und besteht aus dem Paar Ellery Roberts und Ebony Hoorn. Ihr Debütalbum heißt „Spiritual Songs For Lovers To Sing“ und ist gespickt voller Inspiration und Ideen, die dringend live vorgetragen und gehört werden wollen.

Jens KurossDas Ende des listenHamburg im Mai wird am 29. Mai von Jens Kuross im Kleiner Donner bestritten. Der offizielle Pressetext besagt: “Wenn man eine Verbindung zwischen Thom Yorkes eindringlicher und ätherischer Melancholie und Tom Waits einladender Poesie und Nostalgie ziehen würde, dann wäre diese Linie wohl Jens Kuross.” Kuross hat bisher noch kein Debutalbum veröffentlicht und somit gilt es, etwas ganz Neues, Frisches zu entdecken. Eure Chance auf den neuen heißen Scheiß, bevor ihn alle kennen!

Weitere Details gibt es demnächst, die ein oder andere Verlosung ebenso und ansonsten freut sich die Theaterkasse Schumacher über Ticketbestellungen! (eh)

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Jeff Angell`s Staticland: Walking weiter

22. Mai 2016 - 8:00:12 - Konzert-Tipps, Rock Café

Jeff AngelDas war knapp. Mit hauchdünnem Vorsprung machten Saosin das Rennen um das Album der Woche. Doch auch Jeff Angell`s Staticland hätten es verdient, ist doch auch ihre neue Platte eine ganz ganz ganz tolle geworden.

Am vergangenen Freitag ist ihr selbstbetiteltes Debüt erschienen und Jeff Angell … Moment. Jeff Angell? Genau. Der sang zuvor bei den Walking Papers, der gemeinsamen Band mit unter anderem Duff McKagan von jetzt wieder Guns N Roses und Barrett Martin (Mad Season, Screaming Trees), mit der man unter anderem für Biffy Clyro eröffnete und das Logo bespielte.

Jetzt also macht er – besonders Duff hat gerade etwas weniger Zeit … mit neuer Band weiter. Musikalisch aber geht’s in eine ähnliche Richtung. Alternative, Blues-Einflüsse, Hardrock, zwischendrin eine Ballade. Passt alles, klingt alles ganz schön stark. Wird ganz schön stark, am 5. Juni spielen Jeff Angell`s Staticland  im Rock Cafe St.Pauli. (mf)

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Endlich Eko

21. Mai 2016 - 8:00:02 - Konzert-Tipps, Nochtspeicher

Eko FreshOb “Albtraum für Deutschland!“, das grandiose “Nur für dich (Liebeslied für Frauke)“, das “Domplatten Massaker” oder der “Mimimi RMX” mit Samy Deluxe, Afrob und MoTrip – in den letzten Wochen hat sich Eko Fresh deutlich positioniert, hat noch mehr Kante gezeigt, hat den Mund aufgemacht. Und wir so: Geil gemacht! Und jetzt endlich auch mal bei uns.

Obendrauf hat der gute Mann mit “Freezy” ein ganz schön tolles Album an den Start gebracht, ein Deutschrap-Album, das gar nicht nur wie ein Deutschrap-Album klingt. Denn “Freezy” hat so etwas Internationales, kommt musikalisch wie inhaltlich vielfältig, hat Charme und Witz und prollt trotzdem hier und da. Aber das ist gut, das macht es besser. Und das wird es auch am 13. Oktober, wenn Eko Fresh im Nochtspeicher spielt. (mf)

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Album der Woche: Saosin

20. Mai 2016 - 8:00:31 - Album der Woche

SaosinEs ist nicht nur ein Comeback. Es sind gleich zwei. Saosin melden sich heute sieben Jahre nach “In Search Of Solid Ground” mit einem Album endgültig zurück. Und mit Sänger Anthony Green kehrt der erste Mann am Mikro zurück, der Saosin bereits 2004 verließ. Und ja, das ist der Adam Green, der anschließend mit Circa Survive beachtliche Erfolge feierte.

Stand jetzt singt er zweigleisig und verdammt, hier und jetzt, als Fronter von Saosin macht er einen grandiosen Job. Wie auch seine Band einen grandiosen Job macht. “Along The Shadow” ist ein wundervolles Album.

Post-Hardcore nennt man das wohl. Wobei hier das Post klar vor Hardcore kommt, Saosin legen Wert auf Emotionalität, Eingängigkeit, ja, auch Poppigkeit. Ohne nur eine Sekunde Pop zu sein. Oh nein, Saosin sind intensiv und direkt, gleichzeitig verspielt und niemals belanglos. Ein Paradebeispiel ist zum Beispiel der Song “Second Guesses”, der im Midtempo kommt, hochmelodisch, dezent melancholisch und mit leichten Jimmy Eat World-Erinnerungen. Im Hintergrund aber sorgen hemmungsloses Gekeife und verspielte Drums für die aggressive Anti-Stimmung und den herrlich hohen Spannungspegel. Wahnsinnig gut.

Ein anderes Beispiel: “Racing Toward A Red Light“. Mehr Tempo, mehr Härte, noch mehr Geschrei. Aber niemals anstrengend und mit sanften Clear Vocals verfeinert. Bitte hier hören:

Elf Songs haben auf Saosin das Album gepackt, der Opener “The Silver String” und “Control And The Urge To Pray” dürfen sich ebenfalls angehört werden. Sollen angehört werden. Geben Sie in der Summe doch einen guten Eindruck von diesem sehr guten Album. Dem doppelten Comeback-Album, unserem Album der Woche. Zwingend kaufen. Und zwingend hoffen, dass die Jungs bald mal wieder zu Besuch kommen. Danke. (mf)

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DJ Legende Shadow

19. Mai 2016 - 8:00:08 - Abseits der Bühne, Mojo Club

DJ ShadowDJ Shadow ist eine Legende. Wenn er neue Musik macht, verändert er damit manchmal die Musik für immer.” Das sagt El-P von Run The Jewels. Und weiter: “Als er uns gefragt hat, ob wir auf seinem neuen Album mitmachen müssen, haben wir nicht einen Wimpernschlag gezögert.” Und so ist es gekommen, gemeinsam haben sie den unfasslich großartigen Song “Nobody Speak” gemacht. Der Track stammt vom kommenden DJ Shadow-Album “The Mountain Will Fall”, das am 24. Juni erscheint. Ebenfalls schon daraus zu hören ist der Titeltrack.

DJ Shadow  selbst sagt: “Was dieses Album letztlich ausmacht, sind die ganzen neuen Einflüsse, die ich dafür einbezogen habe. Ich wollte mich wegbewegen von der Wahrnehmung als der ’Sample Guy’. Dies ist kein reines Sample-Album.” Weitere Gäste sind Nils Frahm, Matthew Halsall und Ernie Fresh. Live gibt’s DJ Shadow am 5. Juli im Mojo. (mf)

 

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Schilling singt

18. Mai 2016 - 8:00:44 - concert-news präsentiert, Kleiner Donner

TomSchillingAndTheJazzKidsEr spielte in Filmen wie “Agnes und seine Brüder”, “Elementarteilchen”, “Oh Boy” oder “Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken” – und neulich im Vorprogramm von Calexico. Tom Schilling. Der nächste singende Schauspieler. In gut.

Er singt nicht alleine, er hat eine Band. Unter anderem mit dabei: die Filmmusiker Chris Colaco und Phillip Schaeper. Sie nennen sich Tom Schilling & The Jazzkids und machen so etwas wie, ja was? Ist das überhaupt Jazz? Kunst? Indie? Kopfmusik? Chanson? Verschrobenes Zeug? Für den Sänger offensichtlich musikalisch gar nicht so Aufregendes.

Ich glaube nicht, dass einem dass so auf Kommando gelingt, sich abzugrenzen. Also ich hinterfrage das schon oft, ob das überhaupt wichtig und von Belang ist, was ich da mache. Ich bin nicht der größte Sänger, aber ich hoffe, dass sich das über die Sprache transportiert. Also, wenn dann ist es glaube ich das Textliche, was dem eine Daseinsberechtigung gibt – hoffentlich!

Am 8. Oktober spielen  Tom Schilling & The Jazzkids im Kleinen Donner. Ein kleiner Rahmen für einen großen Namen. Und ein schöner Rahmen. Wir präsentieren den Abend und werden sicher noch mal drüber sprechen. (mf)

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Hamburg Harbour: Die ersten Acts & VVK-Beginn

17. Mai 2016 - 12:00:48 - concert-news präsentiert, Knust, Konzert-Tipps

HamburgHarbour2016_squareVor zwei Monaten konnten wir euch das allererste Hamburg Harbour – Festival ankündigen, das im September im Knust stattfinden wird.

Die Macher des etablierten Husum Harbour Festivals bringen ihr Konzept in die nächste Hafenstadt und werden uns, in Zusammenarbeit mit dem Knust und Neuland Concerts, fünf feine Acts an die Elbe mitbringen. Die ersten drei Künstler können wir euch heute vorstellen:

HamburgHarbour_PolyanaFelbelMit Polyana Felbel kommt die vierköpfige Kölner Band um Sängerin Susann den Hartog und Multiinstrumentalist Taka JC Chanaiwa nach Hamburg. Seit 2010 machen Polli und Taka gemeinsam Musik und waren unter anderem 2011 bei Tex Drieschners TV Noir zu sehen, wo sie gleich die Auszeichnung mit der TV Noir Rakete einheimsten. Nach einer Babypause ist die Band nun endlich voll zurück und wird ihren feinen Akustik-Folk beim Hamburg Harbour präsentieren.

HamburgHarbour_TimNeuhausTim Neuhaus ist in der deutschen Musikszene hochaktiv: Der Schlagzeuger war jahrelang Teil der Blue Man Group, spielte mit dem Kollektiv Tour of Tours, dazu in der Band von Marcus Wiebusch oder den tollen Hundreds und ist musikalisch-kreativer Partner von Clueso. Dahinter tritt sein musikalisches Werk unter eigenem Namen aber kein Stück zurück und so freuen wir uns auf ein tolles Liveset mit neuen und alten Songs, wenn Tim Neuhaus mit Partner Florian Holoubek die Bühne des Knust betreten wird.

HamburgHarbour_IsbellsDie Isbells aus Belgien waren schon seit drei Jahren nicht mehr in der Stadt und haben es in der Zwischenzeit zu einigem Ruhm gebracht: So fanden ihre Songs Gehör auf den Soundtracks von Grey’s Anatomy oder Teen Mom, am bekanntesten dürfte aber ihr “Elation” sein, das weltweit die Spots eines großen Reiseportals untermalte. 2016 haben die Isbells ihr drittes Album “Billy” herausgebracht und werden mit diesen Songs zu Gast beim Hamburg Harbour sein.

Zwei weitere Acts werden demnächst bekanntgegeben.

cn_praesentiert21Das erste Hamburg Harbour Festival  findet in diesem Jahr am 2. September im Knust statt. Der Vorverkauf startet ab heute, Tickets bekommt ihr bei der Theaterkasse Schumacher, sowie bei TixforGigs und bei Neuland Concerts.  Präsentiert wird der Abend auch von concert-news.de. (nsc)

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Pierce The Veil: ist richtig

17. Mai 2016 - 8:00:43 - Abseits der Bühne, concert-news präsentiert, Gruenspan

pierce-veil-misadventures-9009Am vergangenen Freitag erschien via Fearless Records (At The Drive-In, August Burns Red) das neue Album von Pierce The Veil – und das kann was, das ist gut. Post-Hardcore? Emo? Metal oder doch Pop? Ja klar, so alles. Das mag dann zwar auch die Masse und das mag böse Stimme geben. Aber so lange es einen packt und man nicht dauernd denkt, wie gut The Used doch eigentlich sind, haben die Jungs mit “Misadventures” doch alles richtig gemacht …

Am 13. November spielen Pierce The Veil im Gruenspan. Wir präsentieren euch die Sause und legen euch vorab mal die beiden Songs “Texas Is Forever” und “Circles” ans Herz. Vorglühen quasi. Abfeiern. (mf)

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Ticketverlosung: Holy Esque

16. Mai 2016 - 8:00:18 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Molotow, Verlosungen

holy-esque-hope-s-ravine-8597Holy Esque! Vieler Worte bedarf es nicht zu dieser Band, denn sie wurden bereits alle irgendwo niedergeschrieben.

“Der neueste heißeste Scheiß aus Glasgow”, “Eindringlicher Gesang, atemloses Hauchen, soulige Sequenzen, Brüllen”, “Vergleiche mit frühen Simple Minds, aber auch Bands wie U2, Echo & The Bunnymen, Interpol, The National, The Pains Of Beeing Pure At Heart und The Editors”, “sphärisch-frickelige Gitarrenmelodien”, “musikalisch perfekt kontrastiert mit unterkühlten Synthesizertönen, gradliniger Rhythmusarbeit und treibendem Bass”, “Dunkel, düster und dennoch voller Wärme”, “Eingebettet in Rotz und Galle schluchzt sich das Ausnahmetalent die Seele aus dem Leib”, “wabernde Gitarren, flirrende Keyboard-Themen und mit viel Hall versetzte Drums”. Hier läuft “Hexx“.

cn_praesentiert21Wir freuen uns, Holy Esque am 25.5. in Hamburg im Molotow präsentieren zu dürfen. Wir verlosen 2×2 Tickets für die Show. Wer dabei sein möchte, kann unter diesem Link an der Verlosung teilnehmen. Die Teilnahmebedingungen findet ihr hier. Einsendeschluß ist der 24.5. um 18:00 Uhr. Tickets gibt es bei der Theaterkasse Schumacher in Hamburg. (sm)

 

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Die Friedhofskapelle spielt wieder: Graveyard auf Tour

15. Mai 2016 - 8:00:02 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Markthalle, Tickets

cn_praesentiert21Proto-Metal, Retro-Bluesrock, Classic Heavy Rock, es gibt diverse Schubladen für die Musik von Graveyard. Beschreiben muss man sie eigentlich nicht mehr, denn seit ihrem zweiten Album “Hisingen Blues” in 2011 gehen sie in der Rockszene steil.

Mittlerweile hat das Quartett aus Schweden ihr viertes Album “Innocence And Decadence” (VÖ: 25.9.2015) rausgehauen, das in Schweden auf Platz 3 der Albumcharts schoss. Von wegen Rock is dead! So lange es noch eine Menge Leute gibt, die auf Zeitreisen in die frühe Ära von Black Sabbath, Led Zeppelin und Rolling Stones stehen, ist alles gut! Wir übrigens auch. Deshalb freut sich concert-news riesig, euch die anstehende Show am 14. Oktober 2016 in der famosen Markthalle, zu präsentieren. Tickets gibt es bereits. (df)

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Leeberty

14. Mai 2016 - 8:00:10 - Abseits der Bühne, Barclaycard Arena

Reinhard Mey MrLee CoverOb Reinhard Mey sich wohl gerne fotografieren lässt? Bei der ersten Betrachtung des Kunstwerks Langspielplatte „Mr. Lee“ bleiben Zweifel zurück. Her Seltsam, unbeteiligt, irgendwo anders. Vielleicht über den Wolken. Doch: „Lucky Laschinsky“, der getigerte Katzenhund, zur selben Zeit auf neugieriger Tour durchs Leben, hört ganz profan auf „Muschi“. Jedenfalls wenn es unbedingt sein muss. Willkommen mit allen Beinen am Boden. Nah dran. Trotz der ersten Zweifel eben da oben.

„Reinhard Mey Fans plaudern über das Leben“. Die geschlossene Facebook-Gruppe trägt zweiundvierzig Mitglieder durchs Leben.  Ganz nach ihrem Vorbild, das sich nicht ausschließlich mit dem Verfassen von Texten begnügt. Miniaturen aus Lektionen sind das. An der Tafel, nicht im sozialen Netzwerk. Die Kreide quietscht, ganz ohne dogmatische Rhetorik. Reinhard Mey, der Erzähler auf Senior Fellmanns Wegen zwischen Rollator, Spätschicht, „Küche, Sagrotan und ein bisschen Pipi“. Er kreiert mit „Mr. Lee“ ein gänzlich feines Wimmelbild von Wahrnehmungen, einfachen, spannenden Schnitzeljagden. Wie die nach „Mr. Lee“ zwischen Hotel, Mekong & Havelchaussee. Reinhard Mey lässt uns wissen, er liebe das Leben nach der Rettung auf See. Und lässt im nächsten Moment Projektoren rückwärts laufen („Hörst du wie die Gläser klingen“) oder gleich ganze Wackersteine regnen. Eines dieser wunderschönen, völlig ohne jede Not vergessen gelaufenen Worte: Wackerstein, der. Klasse.

Schwere Kost ist Album 27 dennoch nie. Eher schon weiter Weg. Das Label spricht ja nicht zufällig auch kleinteilig von ausgelegten Kieselsteinen in den fünfzehn Liedern. Am Ende der weit über einen vollen Stunde klammert mit „Lavender’s Blue“ ein Wiegenlied aus grauer Vorzeit das gefühlte Liedermacher-Hörbuch zu. Wer bis hierhin auch nur ein paar wenige Spuren im Sand gefunden hat, wird sie alle behalten wollen. Und die Sache mit den Fotos? Genauer betrachtet? Nun. Auch darauf findet sich ein Reim. 2. Oktober 2017, Hamburg Barclaycard Arena / Theater-Variante (kel)

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Album der Woche: Digitalism

13. Mai 2016 - 8:00:43 - Album der Woche

DigitalismManchmal muss es Tanzmusik sein. Und dann haben wir keine Wahl, dann wählen wir sie aus. Und machen sie zu unserem Album der Woche. Wie hier, wie heute. Digitalism. “Mirage”. Oh ja. Wie schön.

Jens Moelle und Ismail Tuefekci sind Digitalism, beheimatet irgendwie in Hamburg, inzwischen aber auch in London ansässig. 2007 kam das erste Album, 2011 das zweite, zuletzt erschien 2013 die “Lift” EP. Jetzt haben sie ihr neues Album fertig. Ganz plötzlich, ganz schnell. Im vergangenen Jahr fiel die Entscheidung, was Neues zu machen. “Wir produzierten von Februar bis August, dann noch eine Woche im November für die letzten zwei Tracks und fertig war das Album.”

Dieses Album ist ein kleines Monster geworden, ein Monster zwischen House und Pop und Dance. Oder so ähnlich, die Übergänge sind fließend, der Stil ist Digitalism und Digitalism haben Stil. Ganz gleich, ob sie euphorische, berauschende, verdammt noch mal mitreißend-geile Übersongs wie “Go Time” oder “Utopia” (laut Band eine “Bombe in unserem Repertoire”) spielen oder ob sie mit Hip Hop (“The Ism”) experimentieren, gechilltere Sounds anstimmen (“Shangri-La”), Epochales loslassen (“Destination Breakdown”) oder uns mit massiven Frickeleien den Kopf waschen (“Power Station”) – das alles hat Klasse, das alles begeistert. Selbst dann übrigens, wenn man mit Tanzmusik eher weniger anfangen kann. Selbst dann reißt einen diese Kraft mit, diese Intensität und – genau – dieser Stil, diese Klasse.

Wir feiern das Album grad massiv ab und ihr feiert bitte mit. Heute und den ganzen Sommer mit der Platte, Ende Juni auf dem Hurricane Festival auf der White Stage. Weil: Festival-Highlight. (mf)

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Ticketverlosung: Viva! Con Ska Punk

12. Mai 2016 - 8:00:48 - concert-news präsentiert, Markthalle, Verlosungen

cn_praesentiert21Am übernächsten Samstag ist es so weit. Viva! Con Ska Punk 2016 steht an. Und die Markthalle Kopf. Dr. Ring Ding mit Band wird spielen, Sexto Sol, The Tips, Surfits und mehr. Ska. Reggae. Punk. Party.

Denn ja, das alles wird zum Spaß veranstaltet – aber auch für den guten Zweck. Viva Con Agua, ihr wisst, ihr unterstützt, tolle Sache. Und ein toller Typ, dieser Benjamin Adrion:

Wir sind stolz, euch auch dieses Jahr Viva! Con Ska Punk  präsentieren zu dürfen. Und wir freuen uns, hier und jetzt 2 x 2 Tickets für das Festival am 21. Mai in der Markthalle zu verlosen. Schickt uns bis morgen, 18 Uhr, eine E-Mail mit dem Betreff “Viva!” an verlosung(at)concert-news.de. (Teilnahmebedingungen). Und geht auch hin, wenn ihr nicht gewinnt. Los! (mf)

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