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Schrottgrenze | MAMF 2015

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Let’s Dance

22. Juli 2017 - 8:00:25 - concert-news präsentiert, Häkken, Konzert-Tipps

cn_praesentiert212-e1430068462303Sie haben uns erhört. Und sie holen ihn nach Hamburg. Fein, ganz fein, sehr gut! Genau hier haben wir es uns gewünscht, als wir über “Millions” von Olsson sprachen: “Alles richtig gemacht also. Bis auf’s fehlende Booking einer Hamburg-Show …” Nun aber kommt Olssonam 17. Oktober präsentieren wir ihn euch im Häkken. Wir haben richtig Bock. Denn:

“Draußen schön, Sonne, heiß, lass uns tanzen. Und abends wird gefeiert, in den Clubs, auf dem Balkon, lass uns weiter tanzen. Immer am Start: Olsson. Mit “Ca M’est Egal” mit Daniel Adams-Ray und mit Rap, zwischen Gorillaz und Primal Scream. Großartig. Ebenso „This Heat“, gäbe es The Soup Dragons noch, so würden sie vielleicht heute klingen. “One In A Million” dann pumpt plötzlich oldschoolige House-Beats, „Silent War“ macht einen auf Ballade und „Grace Jones“ auf Dancepop-Hymne zwischen damals und heute.” Haben wir schon mal gesagt, sagen wir noch mal. (mf)



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Album der Woche: Goldfinger

21. Juli 2017 - 8:00:04 - Album der Woche

Goldfinger The KnifeSchon wieder Punk? Aber sicher. Nur eine Woche nach Teenage Bottlerocket nämlich veröffentlichen auch Goldfinger ein neues Album. Und das? Ist ein Killer, ist das Beste, was es diese Woche zu hören gibt. Und mit das Beste, was wir dieses Jahr in Sachen Punkrock erleben werden. Versprochen.

2008 erschien das bisher letzte Album der kalifornischen Helden um Sänger John Feldman. Der sagt zur langen Pause und dem Album selbst: “Ich habe mir die Zeit genommen, die ich für dieses Album brauchte … neun Jahre, um genau zu sein. Ich glaube, wir haben das prägnanteste Album unserer Karriere gemacht, es enthält alle Goldfinger-Styles und wir haben Travis Barker am Schlagzeug, ich könnte nicht stolzer auf das Album sein.

Und wir könnten es nicht deftiger abfeiern. Weil “The Knife” so herrlich klassisch ist, allerfeinster Goldfinger -Style, Old School im Heute, bunt und aufregend. Und viel mehr als nur Punk. Logisch. “Tijuana Sunrise” zum Beispiel spielt mit Reggae und “Get What I Need” mit Ska, “Don’t Let Me Go” mit ganz viel Pop, mit Dub und Trompeten und auch “See You Around” hat seine poppigen – nein, wir nennen es nicht Emo! – Momente. Und all diese Songs? Sind super.

Genau so super wie die schnellen Nummern, wie die straighten, höchst melodischen, eingängigen, mitreißenden Punkrock-Hymnen. “A Million Miles” zum Beispiel oder das vorab veröffentlichte “Put The Knife Away“:

Doch am Ende ist es nicht der eine Song oder die vielen Songs, die dieses Album so großartig machen, es ist die Vielfalt und es ist gleichzeitig das Zusammenspiel. Denn abgehackt? Compiliert? Durcheinander? Klingt “The Knife” nicht. Zu keiner Sekunde. Es rennt in einer Schiene durch, alles passt perfekt zusammen, jede Note passt zur nächsten, jeder Stil, jeder Bruch. Goldfinger haben hier ein unfasslich intelligentes, kreatives, außergewöhnliches Punkrock-Album gemacht. (mf)

“The Knife” bekommt bei natürlich bei den tollen Menschen von Finest Vinyl.


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Hafenarbeiter

20. Juli 2017 - 19:43:07 - Hafenklang, Konzert-Tipps

Arrested Denial - Band 4Das. Wird. Fein. Am kommenden  Samstag (22. Juli) spielen Arrested Denial mit Die Shitlers und 2nd Class Substitutes im Hafenklang, um den Release ihres neuen Albums zu feiern. Das wird “Frei.Tal” heißen und exakt morgen via Mad Butcher Records erscheinen.

Wie der Titel dezent andeutet, gibt’s von den Hamburgern Punkrockern, über die Samy von den Broilern mal sagte: “Ganz fettes Zeugs. Die klingen wie eine deutsche Version von Rancid.“,  kein Happy-Go-Lucky-Pop-Album, sondern eine Platte mit Aussage, gegen Homophobie, Nationalismus und religiösen Fanatismus. Absolut unterstützenswert. Und mit Trompeter Ulf von Rantanplan obendrauf einen prominenten Gastmusiker. Also Augen auf mein Platten- und Ticket-Kauf. (mf)

PS: Mit “Heimathafen” steht ein frisches Video online



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3 Fragen an: Itchy

20. Juli 2017 - 8:00:13 - 3 Fragen, Fabrik, Gr. Freiheit 36

Itchy_All_We_Know_CoverMorgen erscheint das neue Album von der Band, die früher Itchy Poopzkid hieß und heute nur als Itchy musiziert. “All We Know” heißt das gute Stück und das macht tierisch viel Spaß. Es ist Punk und Rock, es kraftvoller Pop und voller Klasse und es groovt wie Sau. Ein Song wie “Black” besitzt eine Wucht, die man der Band einfach nicht zugetraut hätte. “Nothing” entpuppt sich als Kopfnicker-Hit (bitte hier das Video anschauen), “Knock Knock” ist ein hektischer Punkrock-Brecher, “Keep It Real” hat was von den Donots und “The Sea” könnte auch eine Ballade aus dem Hause Green Day sein.

Live gibt es gleich zweimal in Hamburg zu sehen. Am 25. Juli supporten sie Bad Religion in der Großen Freiheit 36, am 24. November spielen sie in der Fabrik. Hier und jetzt beantworten sie uns genau drei Fragen.

Ihr seid – bis auf ein bisschen Pause im Herbst – nahezu komplett auf Tour. Wie hält man das durch und wie motiviert man sich jeden Abend auf’s Neue?
Sibbi: Es kann tatsächlich ganz schön anstrengend zu sein, jeden Abend Vollgas auf der Bühne zu geben, vor allem wenn man weiß, dass man optimalerweise am nächsten Tag nochmal das selbe tun sollte. Da wir aber einfach so gerne Shows spielen, müssen wir uns Gott sei Dank nicht motivieren.
Panzer: Außer dazu, sich nicht nach jeder Show wegzuschießen mit den vorhandenen Backstage-Getränken.

Ihr supportet unter anderem Bands wie Bad Religion, Sum 41 und Me First And The Gimme Gimmes, schaut man sich da trotz 16 Jahren Bandgeschichte noch etwas ab oder wisst ihr inzwischen selbst gut genug, wie es geht und was ihr live machen möchtet?
Sibbi: Wir sind ja tatsächlich auch schon relativ alte Hasen mit unseren 16 Jahren Bandgeschichte, auch wenn es wehtut das auszusprechen (lacht). Ich glaube wir wissen schon ganz gut, wie der Hase läuft. Was mich aber immer beeindruckt, wenn wir Bands treffen, die das ganze noch um einiges länger machen als wir, und man sieht ihnen jeden Abend an, wieviel Spaß es ihnen immer noch macht. Das finde ich klasse. Ich hab vor ein paar Wochen ein aktuelles Konzert der Rolling Stones gesehen und wie die alle lachen und grinsen beim Spielen, wie unfassbar Bock die haben in genau

Itchy2017e_c_IlkayKarakurtWir wollen gar nicht über den Grund für den neuen Namen reden, das habt ihr ja schon getan. Aber mal ganz praktisch gefragt: Wie viel Aufwand ist es, einen Namen zu ändern? Was hängt da alles dran? Verträge, Merch, Logo etc. – oder ist das eigentlich keine große Sache?
Sibbi: Ohje, das ist tatsächlich mehr Arbeit und Stress als man meinen könnte. Alle von dir genannten Punkte natürlich und noch ca. 10.000 mehr. Und das merkt man alles erst so nach und nach. Ganz schlimm und nervenaufreibend. Rückbetrachtend wäre es auf jeden Fall um einiges einfacher und stressfreier gewesen, hätten wir uns vor 16 Jahren direkt ‘nen guten Namen rausgesucht. (lacht)

Interview: Mathias Frank


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Ticketverlosung: Brant Bjork

19. Juli 2017 - 8:00:58 - concert-news präsentiert, Sommer in Altona, Verlosungen

Sommer in Altona Logo mit DatumSchaut euch erstmal das starke Pressefoto hier an: Brant Bjork zwischen sonnengegerbter Erde und kleinen Oasen. Eine Brücke in der Ferne, irgendwo hinter den staubigen Wegen eine Ahnung von Zivilisation. Wer sich auskennt: So oder ähnlich schaut das vor Hamburgs Haustüren im Süden der Stadt auch aus. Dort wo Moorburg, Naturschutzflächen und die Autobahn sich küssen. Widersprüche?

An dieser Stelle wäre es einfach zu sagen, ein Spaziergang dort und Brant Bjorks aktuelles Album „Tao Of The Devil“ korrelierten passgenau miteinander. An den derbsten Spätsommertagen oder im kahlen Frühjahr kommt man da draußen aber eben der teuflischen Stimmung schon recht nah. Desert Rock ist halt kein eiskaltes, süßliches, klebriges Beiwerk am Mittagstisch, sondern trockenes Mehl auf deinem Morgentau. Auf die Kyuss- und Fu Manchu-Legende freut sich der Veranstalter übrigens mit der folgenden Frischepost: „Wir freuen uns fiebrig auf eine Altona-Ausgabe der legendären „Desert Sessions“ bei uns auf der Grünanlage“. Und wir sagen noch. concert-news präsentiert Brant Bjork am 8. August beim (Hoch)Sommer in Altona. Und concert-news  verlost 2×2 Tickets. Schickt dafür einfach eine Mail mit “Brantanschlag” an verlosung@concert-news.de (Teilnahmebedingungen gibt’s hier). (kel)

 

 


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Death gut. Love nicht.

18. Juli 2017 - 8:00:40 - Abseits der Bühne, Konzert-Tipps, Logo

MelvinsJetzt also: ein Doppelalbum. “A Walk With Love & Death“. Bestehend aus einem eigenen und einem Soundtrack. Melvins also, immer mal was anderes, immer schön auf den Sack gehen. Wobei das Album, das hier “Death” genannt wird, wirklich super ist. Der Soundtrack zu einem Kurzfilm von Jesse Nieminen, der hier als “Love” seine Runden dreht, dagegen nicht. Der besteht aus Klängen, aus obskuren, bösen, komplett kaputten Sounds, die nur selten als Song durchgehen. Das dreckige Blues-Massacker “Give It To Me” ist so eine Ausnahme, das alberne “Scooba” eine andere. Sonst: vergiss es.

Melvins-Sänger Buzz Osborne sagt: “Für uns ist ‘A Walk With Love & Death’ die Arbeit an drei Dingen: das Album, der Soundtrack und der Film. So gesehen haben wir uns eine neue Messlatte gesetzt.” Und Drummer Dale Crover meint: “‘A Walk With Love & Death’ ist ein gigantischer dunkler, launischer, wie psychotischer Trip. Das ist definitiv nichts für Warmduscher. Nachdem du das Album gehört hast, schläfst du nachts definitiv nur mit eingeschaltetem Licht ein.

Das Album selbst: Melvins-Style, großer Spaß, Doom und Noise, Metal und Lärm, nervtötend und dabei wunderschön, psychedelisch und schleppend und einzigartig, veredelt von Joey Santiago von The Pixies, Teri Gender Bender von Le Butcherettes bzw. Crystal Fairy und Anna Waronker von That Dog. Muss man nicht mehr zu sagen, Songs wie den kaputten Opener “Black Heath”, das Arsch tretend schnelle “What’s Wrong With You”, das klassische “Christ Hammer” und auch den Rest muss man haben. Und muss man sich dann mal wieder live anschauen, am 16. Oktober spielen die Melvins  im Logo. (mf)



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Follow the Lieder

17. Juli 2017 - 8:00:11 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Sommer in Altona

FoxygenBegegnen sich zwei Geister. Und scheiden sich sogleich. Die Spex prophezeite zur Veröffentlichung des aktuellen Foxygen-Albums „Hang“ ausgeprägte Erschöpfungszustände nach nicht einmal sechsunddreißig Spielminuten. Und sollte nicht nur damit recht behalten. Dass bis zu vierzig Musiker an der Entstehung dieses Albums beteiligt gewesen sein sollen, würde rechnerisch also gut einer mehr pro Minute Musik bedeuten. Tut das wirklich Not? Aber ja, doch.

Denn mit diesem „Hang“ zur vollends absurden Ansammlung vom opulenten Orchestersound über Spieluhren bis hin zur hedonistischen Tanzsause aus dem sonnigen Kalifornien punkten Foxygen achtmal auf die Zwölf. Nicht nur im vergleichsweise kompakten „Follow The Leader“. Schuld daran sind Sam France und Jonathan Rado, die in einer zeitgenössischen Villa Kunterbunt zwischen (nicht nur) Neil Diamond-Tonbändern und noch mehr Lametta aufgewachsen scheinen. Mit Wänden aus Vinyl und mittig gelochten Herdplatten. Und die zwei Geister vom Beginn? Nun, wem das hier alles zu bunt, zu viel, zu melodramatisch gerät, dem bleibt immer noch pures und ehrliches Staunen aus der Distanz. Am 21. August beim Sommer in Altona. concert-news präsentiert. (kel)



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Anwesenheitspflicht

16. Juli 2017 - 8:00:15 - Albumreview, Gruenspan, Konzert-Tipps

Sondaschule7_Bastian-Harting-900x662Hefte raus, Platten merken. Auf den Einkaufszettel kommt: “Schere, Steine, Papier“, das neue Super-Album der Sondaschule. Ja, Super-Album, wirklich wahr, ganz ohne Schummeln.

Musikalisch? Total gut. Punkrock (“Palermo”, “Du und ich”), Reggae und Ska (“Mond” groovt wie Sau, das Ding ist überragend, “Gold Digger” kommt mit Wumms), Trompeten-Sachen irgendwo dazwischen (“Nicht immer leicht”), ruhige Sachen (“Zu kurz um lang zu denken”) und das alles unfasslich rund vereint, hymnisch, mitreißend, wunderschön.

Und dann gibt’s ja auch noch die Inhalte. Früher sangen sie Sachen wie  “Ich liebe dich doch nur wegen deinem Haschisch, hätte ich nichts von deinem Haschisch, dann wäre ich niemals dicht” oder “Unsere Musik ist niveaulos Unsere Texte ordinär Selbst die ärmsten drei Akkorde fallen uns schon ganz schön schwer”. Heute singen sie auch mal gegen Nazis und Wutbürger  (“Waffenschein bei Aldi“, “Ostberlin”: “Komm wir bauen wieder Zäune an Grenzen und wer uns hier nicht passt der fliegt raus” ), machen das mit Humor und mit Köpfchen und mischen das Ganze mit persönlichen Texten. Und alles zusammen ergibt: “Schere, Steine, Papier“, das neue Super-Album der Sondaschule. Live: 28. Oktober, Gruenspan. Mit Anwesenheitspflicht, logisch. (mf)



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Claim abgesteckt

15. Juli 2017 - 8:00:03 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Sommer in Altona

Jesper Munk_ClaimHabe ich persönlich auch heute erst begriffen, was der Name alles kann: „Munk steht für eine Bezeichnung für Murmeltiere“, sagt jedenfalls Wikipedia. Und ich wundere mich seit 2013. Denn sowohl „Claim“, als auch „For In My Way It Lies“ führten mich aus der Konserve bei jedem Jesper Munk-Vinyldurchlauf idealerweise direkt unter irgendeine Perwolldecke an gefühlten Herbsttagen. Doch Jahreszeiten (und erst Recht verknüpfte Tage) sind bekanntlich vergänglich und dann stehst du da. Mit Jesper Munk-Album im Sommer und freust dich auf das glühende Zelt in Altona.

Dann Delta-Blues, ein irgendwie viel zu junges Alter für so einen, dazu ein Berg bedeckt mit Charme und live eine konkrete, verlässliche Bank. Ein bisschen das, was Boris Becker mal für Tennis bedeutete, nur zum Glück nicht gar so naiv und glamourös. Ok, wir schweifen ab. Harter Fakt ist, dass kein geringerer als Jon Spencer höchstselbst „Courage For Love“ produzierte. Und dass so Sachen wie „Takes Two“ gar ganz anders, überraschend lässig bis zum Beinahe-Stillstand um die Ecke klingen. Eben nicht, wie man sich „Takes Two“ auf einer Bluesplatte vielleicht auch vorstellen könnte. Oder das wunderbar kleine Fragment „Tree Of Time“ mehr spät als mittig auf „Claim“. Oder, oder, oder … concert-news.de präsentiert Jesper Munk am 9. August beim Sommer in Altona. (kel)



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Album der Woche: Teenage Bottlerocket

14. Juli 2017 - 8:00:21 - Album der Woche

Teenage Bottlerocket Stealing The Covers CoverSerien-Täter Teenage Bottlerocket. Zwei Jahre nach “Tales From Wyoming” küren wir auch “Stealing The Covers” zum Album der Woche. Und dabei haben unsere Lieblings-Pop-Punker hier gar keine neuen Lieder geschrieben, sondern sich fleißig bei anderen bedient. Bei kleinen Punk-Bands, die große Lieder schreiben.

We thought it’d be rad to cover some smaller bands that never really got the attention they deserved“, sagen sie selbst. “This record represents some of our favorite songs from bands we’ve played with over the years.

Und tatsächlich, es sind ganz, ganz viele ganz, ganz tolle Lieder auf dem Album, Lieder, die man haben muss, die man kennen muss, die es verdient haben, von ganz, ganz vielen guten Menschen gehört zu werden. “RoboCop Is A Halfbreed Sellout” zum Beispiel stammt von einer Band namens Sprocket Nova aus Laramie / Wyoming, der gleichen Stadt, aus der auch Teenage Bottlerocket stammen. Und ist ein verdammter Hit, eine Hymne, ein neues Lieblingslied.

Und auch “Why The Big Pause” von The Punchlines, der grandiose Opener “The Way I Know” von Varsity Weirdos, das gerade 35 Sekunde lange “Shit Fuck God Damn” von Artimus Maximus oder ganz besondes “It Came From The Radio” von The Blendours, “My Very Best” von The 20Belows und “Alien Motion Technology” von The Mugwumps würden perfekt auf ein reguläres Album passen. Weil sie eingebottlerocket wurden. Weil es einfach grandiose Pop-Punk-Lieder sind. Wir sind begeistert.

Und Bassist Miguel Chen ist es auch: “Wir sind total begeistert, dass das Album nun endlich fertig ist und wir sind extra-begeistert, dass es bei Fat Wreck Chords erscheint. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir die erste Band sind, die auf Fat ein Cover-Album veröffentlicht. Ja. Die ersten.” Bottlerockischer Humor. Bitte hier kaufen. Danke. (mf)



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Kinderspiele

13. Juli 2017 - 8:00:03 - Abseits der Bühne, Nochtspeicher

MammútJetzt komm‘ schon näher und küss‘ mich doch endlich. Mammút pflegen auf „Kinder Versions“ eine mitunter ziemlich direkte, offenbar im Rausch sämtlicher vorhandener isländischer Harmonien blühende, Zuwendungskultur. An anderen Orten hakt es dagegen mächtig und unbedingt gewollt im Getriebe, zerstören Vocoder-Sequenzen jeden zart aufkeimenden Hoffnungsschimmer. Wer derweil in der schreibenden Zunft etwas auf sich hält, wird den Björk-Vergleich bei Mammút geschickt und scheu umschiffen. Wir auch? Nö. Weil ähnlich, nur irgendwie latent freundlicher.

Sängerin Kata Mogensen erweckt auf den neun neuen Liedern von „Kinder Versions“ (erscheint morgen) stets und ständig den sanften Eindruck, gegen, mit und für den weitesten aller Horizonte ansingen zu wollen, können und auch ein bisschen zu müssen. In Wahrheit steuern Mammút in ihrer Parallelwelt gefühlt oft zielsicher geradeaus auf den nächsten Eisberg. Hinterlassen vorher aber noch epische, betörende Popsongs in Überlänge. Wenn diese „Kinder Versions“ gerade nicht schweben, dann zirkulieren sie, pendeln sich aus wie im Perpetuum Mobile-Modus und verzichten beinahe natürlich nur selten auf eine dezente Wolkenwucht, wie im Titelsong. 22. Oktober | Nochtspeicher. (kel)



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Fest van Cleef 2017. Die Running Order.

12. Juli 2017 - 13:16:19 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps

15 Jahre_GHVCEs sind nur vier Bands, aber auch die müssen geplant sein. Wer spielt wann, wann muss ich da sein, wann kann ich wieder gehen? Obwohl man sich natürlich alle Bands anschauen muss. In dieser Reihenfolge beim Fest van Cleef 2017-Festival am 18. August auf dem Großmarkt:

17:40 – Fortuna Ehrenfeld
18:35 – Gisbert zu Knyphausen (solo)
20:05 – Kettcar
21:40 – Thees Uhlmann & Band

Wir präsentieren euch die Sause und werden Anfang August ein paar Tickets verlosen. Wer sicher gehen möchte, kauft sich hier seine Einlasserlaubnis.


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Immer wieder. Bush.

12. Juli 2017 - 8:00:34 - concert-news präsentiert, Gr. Freiheit 36, Konzert-Tipps

Bush HamburgIch habe es schon an anderer Stelle geschrieben. Und zitiere mich jetzt einfach mal selbst: “Was waren wir früher dumm. Ignorant, oberflächlich, ein bisschen neben der Spur. Bei aller Liebe zu Nirvana, Pearl Jam und Kollegen hatte niemand anderes Platz. Bands wie die Stone Temple Pilots oder Bush wurden sofort als Fake gekennzeichnet. Als Nachahmer und geldgeile Säcke. Dass beide Bands famose Sachen gemacht haben? Drauf geschissen, sie waren nicht aus Seattle, Dirk. Also waren sie schlecht.

Was ein Unsinn, Bush waren nie schlecht, sind nicht schlecht, sind bis heute richtig gut. Auf Platte und live. Wer erinnert sich noch an ihre 2011er-Show im Docks? Diese hier. Mit dieser Aktion:

Am 6. Oktober kommen die Briten wieder nach Hamburg und spielen in der Großen Freiheit 36. Im Gepäck haben sie ihr aktuelles Album “Black And White Rainbows” mit tollen Songs wie “Peace-S”, “Water” und “Dystopia”. Und wenn sie die alle spielen und ihre Setlist mit den alten Schinken auffüllen, dann dürfte das ein mal wieder ziemlich mächtig aufregendes Konzert werden, dann wird das ein ziemlich mächtig aufregendes Konzert. Mit den immer guten Bush. Präsentiert von: uns. (mf)


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The Girls Are Back In Town

11. Juli 2017 - 8:00:03 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Nochtspeicher

The Beautiful GirlsErinnert sich noch jemand an das Hafenklang Exil? In Altona? Damals, als das “echte” Hafenklang umgebaut wurde (und als zum Beispiel The Gaslight Anthem noch so winzig waren, dass sie nicht mal das Hafenklang ausverkauften), zog man um und machte weiter. Unter anderem hier auf der Bühne: The Beautiful Girls. Siehe Foto.

Und verdammt, zehn Jahre ist das her. Aber verdammt, das war schon gut, als die Band ihren allerersten Hamburg-Gig spielte, das hat Spaß gemacht. Und das wird Spaß machen, wenn The Beautiful Girls mal wieder nach Hamburg kommen. Am 24. September präsentieren wir sie euch im Nochtspeicher.

Und dann darf getanzt werden. Zu sicher ganz alten Sachen wie vielleicht “Thought About You“, mittelalten Sachen wie “1010” und bestimmt auch zu neuen Sachen, die allerdings auch nicht wirklich neu sind. Das letzte Album erschien 2014. Ob es was Neues gibt? Schauen wir mal. (mf)



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Good. Bad. Religion.

10. Juli 2017 - 8:00:30 - Gr. Freiheit 36, Konzert-Tipps

Bad ReligionEin gutes Jahr ist es jetzt her, dass Bad Religion zuletzt in Hamburg spielten. Und schon damals war “True North” ihr aktuelles, aber sicher kein neues Album. Am 25. Juli spielen sie erneut bei uns, dann in der Großen Freiheit 36. Ein neues Album aber ist weiter nicht in Sicht.

Im Interview mit den Kollegen vom Ox erzählte Sänger Greg Graffin: “Gerade sind wir dabei, ein neues Album vorzubereiten, und stecken gerade mitten im Songwriting. Aber um ehrlich zu sein, das ist eine sehr zeitraubende Angelegenheit, weil „True North“ so ein gutes Album ist. Ich möchte kein Album nachschieben, das nicht annähernd so gut ist. Ich kann nur sagen, Bad Religion werden wieder ein großartiges Album machen, aber wann es herauskommen wird, kann ich nicht sagen.

Aber ist das schlimm? Machen Bad Religion-Konzerte nur mit neuen Liedern Spaß? Oh nein, gar nicht, echt nicht. Wenn die Legende kommt, dann möchte man auch die legendären Lieder hören. Und in dieser Hinsicht haben uns Bad Religion noch nie enttäuscht, ich kann mich an keine schlechte Setlist erinnern. Nur an gute, sehr gute, an überragende (wie zum Beispiel im August 2015, als sie fast das komplette “No Control”-Album zockten). Und daher: wird es einfach nur wieder super, wenn sie spielen.  Am 25. Juli in der Großen Freiheit 36. Hier bekommt ihr Tickets. (mf)



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Höher. Schneller. Lover.

9. Juli 2017 - 8:00:05 - Konzert-Tipps

cn_praesentiert212-e14300684623032014. Die Intergalatic Lovers spielen in der Prinzenbar. 2015. Die Intergalatic Lovers spielen im Molotow. 2017. Die Intergalatic Lovers spielen im Knust. Wir möchte gar nicht wissen, wo der einstige ‘Breakthrough Act’ Belgiens in den kommenden Jahren spielen wird.

Erstmal aber also Knust. Am 9. November. Und dann mit dem neuen Album “Exhale”, das 15. September auf dem Grand Hotel van Cleef erscheint. Das Video zu “Between The Lines” läuft schon jetzt. Und läuft und läuft … (ptk)



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Geheimniskrämerei

8. Juli 2017 - 8:00:52 - Konzert-Tipps, Nochtspeicher

IdlewildRoddy Woomble. Diese schottische Indie-Helden. Gegründet 1995, bis heute unterwegs, geliebt und ignoriert, unter dem Radar, aber über vielen anderen. Liebhaber-Band, tolle Band. Und toller Sänger. Roddy Woomble. Schon 2006 veröffentlichte er sein erstes Solo-Album. Am 1. September kommt sein nächstes. “The Deluder”.

Und das klingt zum Beispiel so. Und an anderer Stelle auch so. Hinter dem zweiten Link versteckt sich die neue Single “Jupiter”.  Roddy Woomble sagt: “Der Song handelt von den Dingen, die wir nicht vollständig verstehen können. Der Text begann als Spiel zwischen mir und meinem achtjährigen Sohn, aber hat inzwischen eine wichtigere, tiefere Bedeutung für mich. Durch ihn ist mir klar geworden, dass unsere eigenen Geheimnisse uns ausmachen.

Wir ergänzen: Der Song ist gut, das Album wird es ganz sicher auch. Sind wir uns sicher. Und sehen wir uns sicher an. Am 7. November spielt Roddy Woomble in der Nochtwache. (mf)



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Album der Woche: Andreas Dorau

7. Juli 2017 - 8:00:21 - Album der Woche, Hanseplatte, Kampnagel

Andreas DorauTanzen im Viereck? Zwanzig Stücke lang? Auf gefühlt höchstens zwei Quadratmetern? Zur Not auch nur im Kopfnickermomentum? Hier kommen „Die Liebe und der Ärger der Anderen“, Andreas Dorau und ein maximal abgefucktes Genre, das man im Zusammenhang mit dem ewigen Genie Dorau nie mehr zitieren wollte. Eigentlich.

Ich habe zu Jahresbeginn ein Album-Artwork zum Kunstwerk des Jahres gekürt. Welches es war, ist schon längst wieder in Vergessenheit geraten. Vielleicht auch nicht mehr wichtig, denn mein lieber Schwan: Andreas Dorau und „Die Liebe und der Ärger der Anderen“ gehen schon mit dem Farbeimer mühelos drüber. Nicht nur auf der Verpackung. Und apropos Verpackung: Jeder, aber auch wirklich jeder einzelne der zwanzig (!) Titel klingt erstmal, als stünde eine gute Fee neben Andreas Dorau. So eine von denen, die auf Knopfdruck oder Doppelklick den Post-Post-NDW-Karaoke-Modus aktivieren. Nur, dass da eben keine abgestellte Lagerware zum Fast-Sprechgesang aufwartet.

Vielmehr wirkt „Die Liebe und der Ärger der Anderen“ auf Doppelalbum-Länge, als improvisiere Andreas Dorau in kongenialer Manie(r) auf größtenteils minimalelektronischem Tanzflurterrain. Das wirkt vergänglich, sagst du? „Liebe in Dosen führen wir leider nicht. Es ist kein haltbares Gericht.“, entgegne ich dir und könnte jetzt allerlei weitere Zitate im Dutzend billiger anbieten. Nur: „Die Liebe und der Ärger der Anderen“ ist halt nicht im Ramschlager von der Europapalette gefallen, sondern auch Resultat einer hohen Dichte von Lieblings-Produzenten, die nicht mal vor den eingangs schon zitierten Stereo Total Halt macht. Bricht eben noch das Herz, an anderer Stelle immerhin noch den Zwieback. Und auch Meppen hat endlich ausgedient, denn: Das hier ist mindestens so geil, wie ganz bis zum Jupiter und wieder zurück. Nicht nur, weil alleine schon „Liebe ergibt keinen Sinn“ den längst verdienten Welthit bedeuten muss. Live am 13. Juli in der Hanseplatte (Album-Release-Party) und am 9. August auf Kampnagel. (kel)


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