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Und: Schluss.

19. August 2017 - 8:00:01 - Konzert-Tipps, Sommer in Altona

Sommer in Altona DistelmeyerAufhören, am Schönsten, Finale, wasauchimmer. Jochen Distelmeyer spielt am 23. August ein letztes Mal “Songs From The Bottom Vol. 1″. Sagt er selbst. Freuen wir uns drauf. Auf seine Versionen von Songs von Lana Del Rey, Britney Spears, Joni Mitchell, Avicii, The Verve, Pete Seeger oder Radiohead. Das gute Stück erschien im vergangenen Jahr.

Distelmeyer selbst sagte: “Nach all den Jahren, in denen ich auf Deutsch meine eigenen Songs geschrieben habe, hat es Spaß gemacht, Lieder anderer Künstler zu interpretieren und dafür in ein anderes Fach zu wechseln.” Unser Kollege [Kel] schrieb damals: “Ach, komm. ‘Songs From The Bottom Vol. 1′ braucht seine Momente, hat sie dann und nimmt sie sich erst recht.” Das komplette Ding: hier, Und am 23. Augustt im, auf dem, beim Sommer in Altona. Präsentiert von: uns. (ptk)



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Album der Woche: Grizzly Bear

18. August 2017 - 8:00:41 - Album der Woche

Grizzly BearNanu? Was verpasst? Grizzly Bear “waren jahrelang die Lieblingsband urbaner Hipster” schreibt Die Welt. Lassen wir mal so stehen. Und feiern die Kollegen für den Satz über die Melodien auf dem neuen Album, die, so schön sind, “dass man mit ihnen sogar Al Gore einen VW verkaufen könnte.” Denn schön sind sie. Schön ist dieses Album. Atemberaubend schön.

Painted Ruins” ist das erste Grizzly Bear-Album seit fünf langen, fünf viel zu langen Jahren, an dem Chris Bear, Ed Droste, Daniel Rossen und Chris Taylor zwei Jahre gearbeitet haben, Bassist Chris Taylor hat zudem die Produktion übernommen. Am Ende sind elf wundervolle Lieder entstanden, elf Lieder zwischen Pop und Indie, Folk und Prog, zwischen Melancholie und Opulenz.

Da gibt es dunkel-atmosphärische Sachen wie das dezent zerbrechliche “Four Cypresses” und kraftvolle Lieder wie “Aquarian”, groovige 70er Jahre Verneigungen wie “Glass Hillside”, große Pop-Nummern wie “Mourning Sound” und einfach Beeindruckendes wie “Neighbors“. Beeindruckendes Album. Wieder mal.

Wo ihr euch das neue Meisterwerk bitte kauft? Natürlich bei den tollen Menschen von Finest Vinyl. Und die Tickets für das einzige Deutschlandkonzert am 12. Oktober in der Berliner Columbiahalle bekommt ihr bei den ebenso tollen Menschen der Theaterkasse Schumacher. Wisst ihr aber ja alle … (mf)


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3 Fragen an: The Prosecution

17. August 2017 - 8:00:57 - 3 Fragen, Hafenklang, Konzert-Tipps

The_Prosecution_1_2017_honorarfrei_(C)_The_ProsecutionAm  vergangenen Freitag erschien “The Unfollowing”, das überragend gute neue Album der wundervollen Ska-Punk-Helden The Prosecution. Ein Album, auf dem es auf der einen Seite etwas sanftere Sachen wie die beiden vorab veröffentlichten Songs “Where We Belong” und “My Silent Phone And Me” gibt, auf der anderen Seite aber auch kraftvolle Arschtreter wie das grandiose „The State Of Hate“ oder das wackel-wippende „Waiting For You.“ Alles da, alles gut, bitte kaufen, bitte tanzen.

Aber: Für die Birne gibt’s Texte zum Zuhören. Sänger Simon sagt uns, worum es auf dem Album geht: “Das Weltgeschehen, die Kriege, die Flüchtlinge die aufs Mittelmeer hinausgetrieben werden, weil die Zustände ihres Lebensmittelpunktes lebensgefährlich sind. Die weltweite soziale Ungerechtigkeit, die Zerstörung und Verpestung des Planeten auf dem wir Leben. Das sind alles Themen, die man mit Nachhause nimmt, die einen beschäftigen. Man schreibt sich den Frust und die Wut von der Seele. Neu ist, dass wir auch persönlichere Dinge ansprechen, wie beispielsweise Liebe und Freundschaft. Es ist nicht alles scheiße auf der Welt. Deshalb sollte man auch die positiven Seiten des Lebens betrachten, auch wenn das manchmal schwer ist.

Am 1. Oktober spielen The Prosecution im Hafenklang. Wir haben ihnen drei weitere Fragen gestellt.

Ihr seid bis Ende des Jahres nahezu komplett auf Tour. Wie hält man das durch und wie motiviert man sich jeden Abend auf’s Neue?
Viel Selbstkontrolle. Früher sind wir nach jedem Gig noch in die Kneipe gegangen, die am längsten offen hatte. Unmöglich, wenn du am nächsten Tag fit sein willst. Zum einen kannst du die Leistung nicht mehr erbringen und zum anderen, macht das auch keinen Spaß, wenn du verkatert auf der Bühne stehst und dein Kreislauf im Eimer ist. Aber da braucht es eigentlich nicht viel Motivation. Man freut sich auf die Bühne und darauf die Plattform zu haben, seine Songs spielen zu können.

Was ist das Beste daran, mit The Prosecution unterwegs zu sein? Und was ist das Schlimmste?
Das Beste daran ist, dass man unglaublich viele Menschen kennenlernt. Über die Jahre konnte man viele neue Freundschaften schließen, zu denen man auch privat Kontakt hat und hält. Aber auch die Situation, dass man nicht weiß wo man letztendlich hinfährt, wie die Stimmung ist, wer dort sein wird, ist immer sehr spannend. Das schlimmste sind definitiv die langen Fahrten. Man verbringt einen viel größeren Teil auf der Autobahn als auf der Bühne. Die ist man dann auch mal gereizt und schlecht drauf.

Ihr seid schon mit einigen Großen getourt und gespielt, wer fehlt? Mit wem würdet ihr gerne mal?
Mit den großartigen The Mighty Mighty Bosstones.

Interview: Mathias Frank

Das komplette Interview gibt es auf gaesteliste.de, ältere  The Prosecution-Interviews aus concert-news.de gibt es hier und hier.




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Prinz Bosse

16. August 2017 - 8:00:07 - Docks (D-Club), Konzert-Tipps, Trabrennbahn

Hellrot Prinz PiOb da der eine  beim anderen vorbei schaut? Oder umgekehrt? Würde sich ja anbieten, würde den Leuten gefallen. Denn schlecht ist das nicht, was Prinz Pi und Bosse da gemeinsam gemacht haben. “Hellrot” heißt der gemeinsame Song des Rappers und des Sängers (hier läuft das Video), der auf Pis kommenden Album “Nichts war umsonst” sein wird, das am 3. November erscheint. Mit “Für immer und immer” gibt es hier übrigens einen zweiten Song aus dem Album.

Und jetzt gibt es auch einen Live-Termin dazu, am 24. Februar 2018 spielt Prinz Pi im Docks. Schon am 26. August spielt Bosse auf der Trabrennbahn (den Support machen Boy und Mighty Oaks). Zwei Möglichkeiten also, den Song gemeinsam in der schönsten Stadt der Welt zu performen. Wir sind gespannt …



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Der Wahnsinn

15. August 2017 - 8:00:05 - Knust, Konzert-Tipps

themenzingersUnd dann denkste: Wahnsinn. Drehst ein bisschen durch, liest es noch mal, glaubst es nicht, glaubst es, freust dich. The Menzingers kommen auf Tour und Pup kommen mit. Geht’s noch geiler? Wird schwer. Und wird super. Denn hey, The Menzingers, die haben mit “After The Party” Anfang des Jahres ein atemberaubendes Album mit wunderbaren Liedern wie “Lookers” und dem Titeltrack gemacht. An anderer Stelle schrieb ich:

Sicher, ein Song wie “Black Mass” plätschert weiter nur so dahin. Aber “House On Fire”? Das ist der Wahnsinn, das ist hymnischer Pop-Punk mit Gefühl, der Song geht immer und macht immer glücklich. Ebenso “Lockers”, hier passiert so viel, hier zeigen The Menzingers, was für grandiose Songwriter sie sind und was man aus und mit Punkrock machen kann, wenn man gekonnt mit Pop experimentiert und ein Händchen für den perfekten Refrain hat. Ja, perfekt. Ein anderes Wort passt nicht. Und kurz davor ist auch dieses Album. Weil hier vieles kurz vor perfekt ist, weil der Epitaph-Vierer hier ohne Ende neue Lieblings-Lieder abspielt. Herrlich schroff zum Beispiel eröffnet “20’s (Tellin’ Lies)”, ohne Tempo, aber mit poppiger Leichtigkeit und trotzdem genügend Kraft begeistern “Thick As Thieves” und “Midwestern States”, mitreißenden, mehrstimmigen Power-Pop bietet das grandiose “Cobra (Boy Blue)”, dunklen Pub-Punk mit Green Day-Momenten das famose “Bars”, einfach famosen Punkrock der Titeltrack. Und so geht es hier tatsächlich Schlag auf Schlag, mit jedem Song erfinden sie sich ein bisschen neu und fügen am Ende doch alle Einzelteile zu einem unfasslich runden Ganzen zusammen, zu einer Punkrock-Platte, die so viel mehr als Punkrock ist. Und die wir in dieser Großartigkeit nicht erwartet hatten.

Und Pup? Die haben im vergangenen Jahr das tolle “The Dream Is Over”-Album veröffentlicht, ein buntes Ding zwischen Indie, Punk und Pop, zwischen NOFX und Weezer und doch herrlich eigen und einzigartig, hier läuft das Video “Sleep In The Heat”.  Am 17. Februar 2018 spielen die beiden Punkrock-und-mehr-Giganten, ja Giganten, im Knust. Der Wahnsinn, siehe oben. (mf)



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BDMKM Vol 20: Kaiser Franz Josef

14. August 2017 - 8:00:00 - BDMKM, concert-news präsentiert, Headcrash, Konzert-Tipps

Kaiser Franz Josef - Make Rock Great AgainEingelegt. Gehört. Gemocht. Passiert nicht so oft, ist bei  Kaiser Franz Josef passiert. Ende Juni erschien ihr Album “Make Rock Great Again” und wir so: “Das ist ein unfassbar gutes, ein beeindruckendes, ein ganz, ganz feines Kick-Ass-RocknRoll-Album. Ein Album zwischen Guns n’ Roses, Soundgarden und Queens Of The Stone Age, ein wuchtig-tolles Ding, ein Album, das man haben muss.” Und machten es zum Album der Woche. Logisch. Und was ist eine Band, deren Album man haben muss? Eine Band, die man kennen muss. BDMKM. Und obendrauf eine Band, die man live sehen muss. Wir präsentieren euch Kaiser Franz Josef am 26. September im Headcrash.

Wer seid ihr, wie lange gibt es euch und wieso spielt ihr das, was ihr spielt?
So viele Fragen. Wir zählen zu einer aussterbenden Gattung. Eine Rockband. Uns gibt es seit 2010 und wir machen die Musik, die wir machen, weil wir das spielen, was wir selbst gerne hören wollen.

Was muss man sonst über euch wissen und Fans welcher anderer Bands können sich das Weiterlesen jetzt sparen?
Wir haben in unserem Debutjahr AC/DC in Wels (Österreich) supportet und die größte Musikauszeichnung Österreichs gewonnen und ich denke, man kann da niemanden kategorisch ausschließen. Wir erleben es oft, wie Leute, die überhaupt keinen Rock hören, nach der Show zu uns kommen und uns sagen, wie geil sie unsere Musik finden. Ich denke, es ist die Energie die wir ’rüberbringen, und die Freude, die wir beim Spielen haben, die die Leute ansteckt.

Das größte Kompliment, das man euch machen könnte lautet wie?
Die Band, die den Rock wieder salonfähig macht. Das würde uns gefallen.

Warum seid ihr authentischer als andere Rockbands?
Das haben wir nie gesagt. Man sagt uns oft nur nach, dass wir sehr authentisch sind. Naja … wir verstellen oder verändern uns nicht und das ist eigentlich verdammt schwer. Aber es gelingt uns gut.

Welches ist das eurer Meinung nach beste Rockalbum aller Zeiten? Und warum?
Es gibt ein paar geilste Rockalben. „Wasting Light“ von den Foo Fighters. Da ist jeder Song eine Explosion „Nevermind“ Der Sound ist perfekt. Es ist unglaublich transparent für die Zeit und jeder der Songs ist natürlich ein Wahnsinn. Led Zeppelin “I” – “IV”, das ist eigentlich sowas wie die Bibel des Rock. Ich könnte hier noch einige aufzählen, aber ich entferne mich damit immer mehr von der eigentlichen Frage (lacht).

Kaiser Franz Josef live – was dürfen wir erwarten?
Wir lieben es Musik zu machen und es gibt uns Kraft und Intensität und ich denke, viele werden überrascht sein, wie „voll“ ein Rocktrio klingen kann.

Ihr und Hamburg – gibt es Erfahrungen, Meinungen, eine Beziehung?
Wir waren in Hamburg und haben dort für eine Woche lang ein Studio für „Make Rock Great Again“ ausprobiert, das ist offensichtlich im Sand verlaufen. Wir würden gerne einmal das Reeperbahnfestival spielen. Hamburg fühlt sich anders an als der Rest Deutschlands, ich kann auch gar nicht sagen, was es ist. Wir haben Hamburg jedenfalls sehr genossen.

Was muss man tun, um aus der Band zu fliegen?
Soweit haben wir uns noch nie Gedanken darüber gemacht. Wir haben sehr viel Respekt voreinander und versuchen es uns gegenseitig so angenehm wie Möglich zu machen. In einer Band ist es wie in einer Beziehung. Man ist so unglaublich oft und lange beisammen, aber das funktioniert ziemlich gut bei uns. Wir führen also eine harmonische Beziehung (lacht).

Stellt Euch vor, beim nächsten Auftritt spielt ein berühmter Musiker einen eurer Songs zusammen mit euch auf der Bühne. Wer wäre es und für welchen Song?
Wir würden es geil finden, wenn es etwas Unerwartetes wäre wie der Hidden Track „The Saint“ von unserem aktuellen Album. Tony Iommi auf der Gitarre wäre da ziemlich geil.

Welches Rock’n’Roll Klischee wollt ihr unbedingt noch erfüllen (bevor ihr an eurer Kotze nach einer Überdosis erstickt)?
Was für eine Frage (lacht). Vielleicht im ausgebauten Tourjet durch die Welt fliegen (lacht), keine Ahnung. Wir erfüllen eigentlich sehr wenige Klischees.

Wie soll es jetzt mit euch weitergehen? Was sind eure Ziele?
Eine erfolgreiche Tour. Diese dann nochmal wegen Erfolgs ausweiten und wir haben schon ganz viele Ideen für das nächste Album, das wir gerne so bald wie möglich aufnehmen wollen.

Interview: Mathias Frank

 


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Für Iggy

13. August 2017 - 8:00:33 - Konzert-Tipps

Curtis Harding by Matthew CorreiaWas sollen wir jetzt noch reden? Den Typen anpreisen? Sein Konzert empfehlen? Iggy Pop sagt schließlich einst über Curtis Harding: “Very cool, very very current.“ Und dann ist das so, dann stimmt das. Ende.

Also klicken wir alle mal hier und hören uns “On And On” an, den neusten Soul-Brecher aus dem Hause Harding. Ein ziemlich großartiger Song, kraftvoll, gut nach vorne gehend, klassisch, aber doch nicht ganz normal.

I wrote ‘On And On’ about the cosmic wave that won’t let anyone or anything stop you. We all have purpose and I believe once you know yours it’s harder to give up“, sagt Curtis Harding. Und wo wir grad dabei sind: Jack White sagte mal über Curtis Harding: “Eine große Inspiration für mich.” Und dann … ihr wisst schon. Live am 19. November im Mojo Club. (mf)



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Godsmack My Bitch Up

12. August 2017 - 8:00:54 - concert-news präsentiert, Gruenspan, Konzert-Tipps

Sully ErnaMit Godsmack verkaufte er über  20 Millionen Platten, toppte die Charts und tourte mit Metallica. Solo backt Sully Erna kleinere Brötchen – und das ist ziemlich stark. Denn so können wir den guten Mann auch mal aus nächster Nähe sehen, ganz intim, ganz gemütlich. Am 16. September präsentieren wir ihn euch Gruenspan. Und er sein neues Solo-Album.

Im vergangen Jahr erschien “Hometown Life“, sein mal leises und mal weniger lautes Solo-Album. Hier läuft der Titeltrack, hier “Don’t Comfort Me” und hier ganz frisch das Video zu “Different Kind Of Tears” (nd hier gibt es Tickets für die Show). Live wird es wahrscheinlich alle drei Lieder geben und wenn man sich die Setlists manch vergangener Shows anschaut, darf man sich auch auf die ein oder andere Cover-Version freuen. Nicht nur von Godsmack-Songs – wir sind gespannt. (mf)



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Ticketverlosung… Musik, die dein Leben verändert

11. August 2017 - 12:00:27 - concert-news präsentiert, Gr. Freiheit 36, Konzert-Tipps, Verlosungen

Shins_album coverWer kennt sie nicht, die brilliante Szene eines der besten Indie-Filme der 2000er: Garden State. Die Szene wo Natalie Portman im Wartezimmer Musik hört während ein Schäferhund sich am Knie von Zach Braff erfreut. Wo er sich anschließend erkundigt was sie hört, sie ihm die Kopfhörer aufsetzt und wir dann hören, was sie gehört hat: The Shins. Genau genommen “New Slang” vom Album “Oh, inverted world”, wahrscheinlich das Lied der Band aus Portland, USA.

Seitdem sind über zehn Jahre vergangen, aber die Shins lohnen sich mehr denn je. Als sie das letzte Mal beim Hurricane Festival waren, haben sie unter der Sonne am frühen Abend gespielt und es hätte keine passendere Atmosphäre für den verträumten, melancholischen Indie-Pop geben können. Nun sind die Shins mit ihrem neuen Album “Heartworms” zurück und spielen am Montag, den 14. August, in der Großen Freiheit 36.

Und weil wir das ziemlich großartig finden, verlosen wir gleich noch 2×2 Tickets an euch! Schreibt eine Mail an verlosung@concert-news.de mit dem Betreff “Garden State” und drückt die Daumen (Teilnahmebedingungen). Wir losen bis morgen Abend aus! (eh)



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Album der Woche: Live

11. August 2017 - 8:00:41 - Album der Woche

Live Mental JewelryEin Re-Release als Album der Woche? Selten eine gute Idee, manchmal aber geht es nicht anders. Hier und heute zum Beispiel (schon wieder), hier und heute reden wir von “Mental Jewelry“. Dem Debüt-Album von Live, dem Klassiker, dem Album, dass in JEDEN Schrank gehört und jetzt ganz fein aufgepimpt erneut erscheint.

Mental Jewelry” erschien 1991, läuft hier aber trotzdem als “25th Anniversary Edition”. Soll uns egal sein, wir freuen uns dran und ebenso über die Rückkehr einer der besten Bands von damals. Denn Live sind wieder in der Original-Besetzung und damit mit Ed Kowalczyk (Gesang, Gitarre), Chad Taylor (Gitarre, Background-Gesang), Patrick Dahlheimer (Bass) und Chad Gracey (Schlagzeug, Percussions) am Start. Bis Ende des Jahres touren sie in den USA und Südafrika, unter anderem mit Guns N Roses und auf der Lollapolooza-Tour, wir hoffen einfach mal auch eine Europa-Rückkehr. Und genießen so lange “Mental Jewelry“.

Lieder wie “Pain Lies On The Riverside”, “Mother Earth Is A Vicious Crowd” und  das ruhigere “Good Pain” gibt es hier, das kräftige “Take My Anthem” und natürlich “The Beauty Of Gray”. Indie, Alter, Musik mit Stil, damals erschaffen und heute noch wichtig.

Als Bonus gibt es den bisher unveröffentlichten Studio-Track “Born Branded” (aus den damaligen Aufnahmesessions), einen von Public-Enemy-Produzent Hank Shocklee angefertigten Club-Remix von “Pain Lies On The Riverside”, zwei Songs aus der 1991er EP “Four Songs” sowie ein komplettes Live-Album, aufgenommen 1992 im The Roxy in Los Angeles und mit einer Setlist, auf der natürlich “Mental Jewelry” dominieren, es aber auch schon ein paar Ausblicke auf die damalige Zukunft gab. Und das alles ziemlich deftig eingespielt, laut und intensiv und herrlich authentisch aufgenommen. Alleine dieses Live-Dokument rechtfertigt den Kauf dieses Re-Releases. Und die Wahl zum Album der Woche … (mf)



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Philipp Dittberner im Interview: “Tote singen lauter”

10. August 2017 - 12:00:50 - 3 Fragen, Gruenspan, Konzert-Tipps

Copyright: Soeren Schaller

Auf “Wolke 4″ traf Philipp Dittberner den Nerv der Zeit abseits der üblichen Popthemen. Und das obwohl er seinen Hit gerade mal mit einem 40 Euro Mikrophon aufgenommen hat. Manchmal braucht Musik eben nur das richtige Gespür statt die große Plattenfirma. Philipp Dittberner wollte nie eine Marke sein, sondern der Typ von Nebenan, der eben gute Musik macht. Mit seinem zweiten Album “Jede Nacht” geht die Erfolgswelle von ihm hoffentlich weiter. Bevor es die Platte, ab dem 18. August, allerdings beim Händler eures Vertrauens gibt, haben wir uns mit dem smarten Musiker getroffen und den gelernten Physiotherapeuten unter die Lupe genommen.

Kaffee, Bier oder Wein, was braucht dein Dichterherz?

Meistens war es der Wein, der am Vorabend getrunken wurde. In verkaterter Stimmung kam dann am nächsten Tag das Songwriting, währenddessen kann ich nicht schreiben.

Welche bunten Vögel entlässt du in die Freiheit? Und wer sind eigentlich die Idioten?

Ich fand irgendwie das Bild so schön, dass manche Menschen so exotisch sind in ihrer Art, dass sie für mich wie bunte Vögel sind. Es geht in dem Fall natürlich auch um eine Liebesbeziehung, die ein bunter Vogel war. Weit weg von den Autonormalos, die ich in dem Lied als Idioten bezeichne. Gemeint sind aber auch Menschen, die eben nicht verstehen können, dass man jemanden mit einem guten Gefühl gehen lassen kann. Manchmal ist dieser bunte Vogel so schön, dass er die Welt sehen und nicht im Käfig bleiben muss.

Musikalisch verlässt du nie deine Komfortzone. Alles klingt vertraut, unaufgeregt. Die Fallhöhe ist jedoch um einiges gestiegen, der Kampfgeist geweckt. Bist du reifer geworden?

Das zu Hinterfragen ist immer schwierig, man schreibt halt wie man schreibt. Wenn man sich in einen Raum befindet, in dem man sich wohlfühlt, wagt man gar nicht so viele Experimente. Es geht dann um den Text, den Moment und die Geschichte, die man darstellen möchte. Musik ist ja immer aus einem gewissen Zeitraum gegriffen. Die Stücke, die 2015 auf der Platte erschienen sind, wurden ja schon 2012 geschrieben. Sie haben alle eine lange Geschichte bis sie richtig aufgenommen wurden. Und jetzt ist die Musik eher etwas, was alltäglicher ist, einen begleitet und dadurch ist sie vielleicht auch reifer geworden, aber eben nicht bewusst.

Ist Schmerz oder Liebe das Geheimrezept zur Selbstfindung?

Man sagt ja, Liebe ist das schönste Gefühl auf der Welt und eigentlich kann man in keinem Punkt so zerbrechlich sein. Es ist eine so unsichere Anlage, in der man total tief fallen kann. Es gehört zum Leben irgendwie dazu, eben unter dem Aspekt, dass man seine Melancholie gut ausleben und den Fall damit kompensieren kann.

Im Fokus ist deine Musik. Du selbst sagst, dass Philipp_Dittberner_Copyright_Soeren_SchallerPhilipp Dittberner keine Marke sein soll. Gehört diese Präsenz zum Künstlerdasein, gerade im Pop, nicht automatisch dazu? 

Bisher war es bei mir ja nicht so und ich hatte trotzdem Erfolg. Vielleicht trenne ich das auch aus der Furcht, dass die Musik irgendwann zur Nebensache einer Person wird, dass es um die neue Frisur, die neue Freundin und die neuen Klamotten geht und nicht mehr um die Musik. Es war nie mein Wunsch, dass zu viel Privates an die Öffentlichkeit geht. Ich kann damit zwar Leben, aber Musik macht an dem Punkt Spaß, wo es darum eben nicht geht. Wenn ich Musik höre, die mich bewegt, habe ich nie die Band hinterfragt. Ich konnte Musik einfach für mich benutzen und das machte Musik erst zur wahren Kunst.

Über wen handelt “Winter”?

Tatsächlich weiß ich, dass der Song schwer zu verstehen ist und wollte ihn auch schwierig verpacken, weil es eine ziemlich wichtige Geschichte für mich ist. Es geht um einen Menschen, dem es sehr schlecht ging als ich nicht da sein konnte und der sehr krank geworden ist. Das Gefühl, dass es wieder gut werden wird, wollte ich aufschreiben. Ein Thema, dass ich sonst nicht gewählt und hätte schreiben können, wäre das nicht so nah gewesen.

Musiker statt Arzt. Du bist gelernter Physiotherapeut, glaubst du dein Helfersyndrom hat sich nun verlagert? Hat deine Musik ebenfalls eine heilsame Wirkung?

Ich glaube, dass Musik immer ein unterstützender Faktor sein kann und die Gefühlswelt aufräumen kann. Wenn man manchmal nicht genau weiß, wie es einem geht, ein Lied hört und dann erst versteht, was in einem los ist, kann einen das sehr weiter bringen. Als Physiotherapeut habe ich im Krankenhaus viele Menschen kennen gelernt, denen es sehr schlecht ging. Am Anfang war ich auch etwas überfordert damit, aber ich glaube, dass mich das menschlich weitergebracht hat, mit kranken Menschen zu arbeiten und ihnen zu helfen. Ob das jetzt auch ein Faktor für meine Musik war, weiß ich nicht genau.

Ist Überforderung und Chaos etwas Kunstschaffendes oder kann das weg?

Das gehört irgendwie dazu, dass man als Künstler ein anderes Leben führt, als wenn man in der Bank arbeiten würde. Ob das jetzt Kunst schafft oder nicht sei mal dahingestellt. Ich bin auf jeden Fall jemand, der sich auch vom Chaos inspirieren lässt, vor allem dem Chaos in meinem Kopf. Die Dinge, wie ich sie sehe, wie sie mich beeinflussen und mich manchmal auch vor Probleme stellen, die löse ich dann damit, dass ich ein Lied über sie schreibe. Viele Künstler, die ich kenne, auch gerade im Pop Bereich, die sind sogar sehr aufgeräumt. Die Leute sind sehr diszipliniert in dem was sie tun, wie sie arbeiten und lassen dem Chaos gar nicht mehr so viel Raum.

“Dramatische Enden, enden dann meist viel zu schnell” (Ein Jahr tarnen) – welches Ende war für dich besonders dramatisch?

Das ist in dem Song fast schon etwas theatermäßig. Es geht um einen Menschen, der sagt, er will aus seinem alten Leben verschwinden und kommt als Protagonist bei einem Anderen an. Er tarnt sich ein Jahr mit diesem neuen Leben von einem Menschen, der ganz anders ist, sein Leben ganz anders bestreitet und er wird dann doch wieder von dem alten Leben entdeckt und weggerissen. Quasi von der Polizei des alten Lebens, wie ich mir das immer vorgestellt habe. Das ist ein bisschen wie zusammen wegrennen, doch wieder gefunden werden und dann geht es halt wieder kaputt.

Aus dem Aspekt habe ich das gegriffen. Diesen leicht filmischen Ansatz und vielleicht auch die Dramatik, die bei so etwas immer total toll sein kann. Dass das aber ein wirklicher Aspekt ist, den ich so beschreiben könnte, das kann ich gar nicht. Es ist eben eine Geschichte, die ich genommen und dargestellt habe, wie sie auch passiert ist. Wie auch beim Künstler, der ein Bild malt, gehört es zum Künstlerdasein dazu, dass man das Bild immer in all seinen Facetten ausmalt und es irgendwie darstellt, auch etwas abstrakter als es vielleicht normal ist.

Stichwort “Tote singen lauter”: Wie nah sind sich Kriminalität und Liebe?

Ich glaube, in jedem von uns steckt ein Mörder. Die meisten Situationen, die einen dazu treiben zu morden, entstehen aus Liebe. Sie kann einen in den Wahnsinn treiben und daraus kann natürlich auch Tod entstehen. Da muss man wirklich aufpassen. Ich kann da einfach einen Song schreiben, andere können das nicht.

“Tote singen lauter” ist ein Lied, das anders sein sollte. Ich wollte mal einen Song schreiben, der die lyrische Faust auf den Tisch haut, eine Abrechnung auf irgendeine Weise darstellt und in seinem Inhalt laut sein kann. Du bist für mich gestorben und ich will von dir nix mehr hören, dass man aber trotzdem noch da ist, weitermacht und sagt, dass ist zwar schön für dich, du hörst mich aber trotzdem noch, selbst als Toter. Und auch wenn du mich in deinem Kofferraum getötet hast, mich irgendwo hingebracht, vergraben oder tot im Keller aufbewahrt hast, in deinem Hinterkopf werde ich immer da bleiben. Das Gegenteil von Liebe ist ja auch nicht Hass, weil wenn man Hass empfindet, hat man immer noch einen emotionalen Bezug zum Menschen. Es geht genau um diesen Punkt, zu sagen, dass was da gelaufen ist, ist nicht okay und ich hoffe, du wirst es nicht vergessen.

Interview: Tanja Kilian


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Ticketverlosung: Fest van Cleef

10. August 2017 - 8:00:16 - concert-news präsentiert, Festivals, Konzert-Tipps, Verlosungen

Fortuna EhrenfeldBald auf dem Fest van CleefThees Uhlmann & Band. Den und die kennt man. Und davor Kettcar. Kennt man auch. Und Gisbert zu Knyphausen ebenso. Eröffnen wir das Ganze Fortuna Ehrenfeld - und den kennen sicher schon einige, zum Beispiel vom Beach Motel van Cleef, aber vielleicht noch nicht alle.

Der Mann dahinter heißt Martin Bechler und der veröffentlicht am 18. August zweites Album “Hey Sexy“. Und feiert damit den Release am Fest van Cleef-Tag. Als hätten sie es geplant, die Grand Hoteliere … und ihr plant bitte diese Show mit ein. Denn hey, Olli Schulz sagt über das Album: “Atmosphärisch, wie eine gute, leider nie gesendete Derrick Folge. Lustig, kluge und herzergreifende Fuck-You-Mugge.

Ist gut? Ist gut, wird besser, bitte merken. Und auch, dass Fortuna Ehrenfeld am 12. September noch mal auf dem Theaterschiff spielt. Doch erstmal:

Wir verlosen hier und jetzt 2×2 Tickets für das Fest van Cleef am 18. August auf dem Großmarkt.

Schickt dafür einfach eine Mail mit dem Betreff “Fortuna 4 Life” an verlosung@concert-news.de (Teilnahmebedingungen gibt’s hier) und versprecht uns, dass ihr um 17.20 Uhr vor der Bühne steht. Und ja, wir vertrauen euch … (mf)

17:20 – Fortuna Ehrenfeld 
18:05 – Gisbert zu Knyphausen (solo)
19:35 – Kettcar
21:10 – Thees Uhlmann & Band


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Sarah Lesch: Da Draussen auf dem Lattenplatz

9. August 2017 - 12:00:30 - Albumreview, Knust, Konzert-Tipps

Sarah_Lesch_Da_draussenErster Augenschmaus ist absolut das Cover ihres neuen Albums. Unverkleidet nur in ihre Dreadlocks gewickelt und mit starkem Blick, eine Platte, die zumindest im Regal hübsch anzusehen ist. Die ersten Töne fangen genau so unverfälscht an. Handgemacht, rau und direkt – das beschreibt Sarah Lesch und ihr drittes Album “Da Draussen” ziemlich treffend.

Die Liedermacherin legt ihr musikalisches Talent vor allem in Intensität und Andersartigkeit. Sarah Lesch spielt mit lauten und leisen Tönen, mit Aggressionen und Humor. Neben ihren experimentellen Songs, wie “Reise Reise Räuberleiter” sowie “Da Draussen”,  schlägt sie in “Die Ballade von Frei Johnny” mit Akkordeon sogar Seemannstöne an. Sarah Lesch musiziert weit ab von den typischen Gitarrentönen der bekannten Liedermachern, wie Reinhard Mey oder Konstantin Wecker.

Allerdings muss man die Art von Sarah Lesch mögen, mit ihrer rotzigen Eigenart schlägt sie so unterschiedliche Töne an, dass es fast schon einer kleinen Weltreise gleicht auf die man sich mit “Da Draussen” begibt. Wer auf Musik a la Queerbeet und Ungeschöntheit steht, der bekommt mit “Da Draussen” ein sehr starkes Album geboten.

Am 16. August steht Sarah Lesch auf der Bühne bei den Knust Acoustics. Und als Hamburger wissen wir was das heißt, oder? (tki)

 


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Folker, hört die Signale

9. August 2017 - 8:00:07 - Knust, Konzert-Tipps

The Dead SouthEs ist doch beschämend. Seit 2013 existieren die kanadischen Bluegrasser The Dead South aus Kanada, sind seit 2014 bei DevilDuck Records in unserer schönen Stadt unter Vertrag, haben mit „Good Company“ und „Illusion & Doubt“ zweifellose starke Alben im Portfolio und fallen auch sonst stets sympathisch auf. Sowas kann man als Konzertblog mit Anspruch also auch mal im eigenen Archiv finden. Ihr ahnt es: Nix da.

Dann halt auch für dich, dich und dich lieber fast zu spät als gar nicht:  The Dead South kehren am 19. November ins Knust zurück. Dort war man neulich erst zu Kurzbesuch beim kleinen und feinen „About Songs“-Festival, hinterließ verschwitze Klamotten, glückliche Menschen und das nun eingelöste Wiedersehens-Versprechen. Gelingt ja auch nicht jedem. Und für Songtitel wie „Every Man Needs A Chew“ lieben wir The Dead South ohnehin gleich noch ein bisschen mehr als ohnehin schon. (kel)


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Ticketverlosung: Elbriot Festival 2017

8. August 2017 - 8:00:01 - concert-news präsentiert, Elbriot, Festivals, Verlosungen

elbriotGeht am 18. Juni mal alle früh ins Bett. Wenn ihr nicht gerade beim Fest Van Cleef seid, logisch. Aber. Am 19. August wird es laut und lang auf dem Großmarkt. Elbriot Festival, Digga. Es gibt Metal, es gibt auf’s Maul. Megadeth und Bullet For My ValentineTrivium und Hatebreed und Children Of Bodom und und und …

Einlass ist schon um 11 Uhr, die letzte Band geht um 21.45 Uhr auf die Bühne. Und dazwischen? Gibt es einmal alles. Hardcore und Heavy Metal, Metalcore und kurz vor Death. Sollte man nicht verpassen. Und zwar keine einzige Band, unten gibt’s die komplette Running Order.

Wir präsentieren euch die laute Sause und verlosen hier und jetzt 2×2 Tickets. Schickt dafür einfach eine Mail mit dem Betreff “I Riot” an verlosung@concert-news.de (Teilnahmebedingungen gibt’s hier) und nennt uns die Band, die ihr NÄCHSTES JAHR auf dem Elbriot sehen möchtet. Wir sind gespannt. (mf)

Running Order:

12:00 Bury Tomorrow
13:00 Whitechapel
14:05 August Burns Red
15:10 Architets
16:20 Children Of Bodom
17:30 Hatebreed
18:45 Trivium
20:05 Bullet For My Valentine
21:45 Megadeth



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Ticketverlosung: The Baboon Show

7. August 2017 - 8:00:07 - concert-news präsentiert, Sommer in Altona, Verlosungen

cn_praesentiert212-e1430068462303Zuletzt tauchten The Baboon Show auf der fabulösen Pascow-BoxLost Heimweh” auf (siehe hier). Am 12. August besuchen uns die Schweden und feiern mit uns den Sommer in Altona. Und dann gibt es: Rock N Roll und Punkrock, mit Hummeln im Arsch, aufgedreht, abgedreht, durchgedreht, Feierbiester und Ober-Sympathen. Echt mal, schaut euch das an, das wird großartig.

Wir verlosen hier und jetzt 2×2 Tickets für The Baboon Show am 12. August auf dem Sommer in AltonaSchickt dafür einfach eine Mail mit dem Betreff “The Baboon Show Must Go On” an verlosung@concert-news.de (Teilnahmebedingungen gibt’s hier) – und wir losen Anfang kommender Woche aus. (mf)


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Drei-Gänge-Menü

6. August 2017 - 8:00:22 - Konzert-Tipps, Mehr! Theater

0602557610413Wäre dieses Trio aus Nottingham ein Drei-Gänge Menü, es wäre nicht glutenfrei, nicht ohne Zucker, nicht mal vegetarisch. Die Lyrics von Hannah Reids dunkel-süßer Stimme würden sich als begleitende Gewürze bemerkbar machen, die wir zwar kennen, aber selten in Ruhe auf der Zunge zergehen lassen. Als Vorspeise würde es süß-herzhafte Anti-Pasti geben und als Hauptgang vielleicht Kaninchen mit Nougatsoße. Zum Nachtisch Crème brûlée.

London Grammar haben gerade ihr zweites Album veröffentlicht und was leicht verdaulich als Trip-Indie-Pop scheint, birgt Tiefen die geschmeckt und geschluckt werden wollen.” Truth is a Beautiful Thing” heißt das neue Werk der ehemaligen Collegefreunde. Wer eine hibbelige Liveshow erwartet, muss mit Enttäuschung rechnen. Wer sich diesem düster-tiefen Album mit seinen Geschmacksexplosionen, wie z.B. bei “Rooting For You”, hingeben will, und bereit ist dafür Partyfeeling einzubüßen, der wird am 28. November zufrieden  das Mehr! Theater verlassen. (tk)


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Rauchzeichen

5. August 2017 - 8:00:29 - Konzert-Tipps, Mehr! Theater

Chris Norman_Smokie_Montreux AlbumWas sollste schreiben, wenn Chris Norman mit Band auf Tour kommt? Dass der ehemalige Smokie-Frontcharmeur und Co-Autor des über alle Verdächtigungen erhabenen „Montreux Album“ (1978er Jahrgang) sich vor zwei Jahren Snow Patrols „Chasing Cars“, Neil Diamonds „Sweet Caroline“ und Mike Oldfields „Moonlight Shadow“ angenommen hat? Und das streckenweise gar nicht mal so doof. Dass Pete Spencer, seines Zeichens Smokie-Schlagzeuger in den wirklich guten Zeiten, bei Minute 2:00 in diesem Video hier irgendwie seine ganz eigenen textlichen Vorstellungen von Alices Auszugs-Drama hat?

Dass Normans Tanz gemeinsam mit Suzie Quatro ums türkisblaue Dildophon in „Stumblin‘ In“ bis heute höchste Maßstäbe für leichte Unterhaltung setzt? Später übrigens in TV-Auftritten ersetzt durch die unsägliche C.C. Catch. Kundige Biografen kennen den kurzen Dienstweg zwischen allen Beteiligten und Dieter Bohlen. Kann man alles abtun und belächeln oder als Tour de Force-Ritt durch mehrere Jahrzehnte Musikkultur verstehen. Oder einfach mal den Abend im Mehr! Theater am Großmarkt Revue passieren lassen am 26. März 2018? (kel)


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