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Station 17 - Alles für alle

Review


Livekritik.de präsentiert
den CHOR DES MONATS

Zum Chor "September 2014"


concert-news präsentiert:
Taking Back Sunday
17.12. | Knust

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10 Jahre DevilDuck
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Marcus Wiebusch
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Rob Lynch
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Lamb
29.11. | mojo Club

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Setlist: Ben Shadow
05.10.2014 | Knust


Setlist: Rhonda
05.10.2014 | Knust


Setlist: Trümmer
22.08.2014 | Hanseplatte


Setlist: Christine Owman (Support bei Wovenhand)
15.05.2014 | Knust


Setlist: Hundreds
07.05.2014 | mojo Club


Setlist: Westernhagen
01.04.2014 | GrFr36


Setlist: Johnny Flynn & The Sussex Wit
31.03.2014 | Knust


Setlist: Hjaltalin
04.03.2014 | mojo club


Setlist: Tonbandgerät
20.02.2014 | Knust


Setlist: Patti Smith
11.02.2014 | Kampnagel


Setlist: Adam Green
31.01.2014 | Knust


Setlist: Peter Pan Speedrock
17.01.2014 | Hafenklang


Setlist: Christine Owman
18.01.2014 | Music Star


Setlist: Bosse
21.12.2013 | Sporthalle


Setlist: Turbostaat
13.12.2013 | Clouds Hill Studio


Setlist: Thees Uhlmann & Band
20.11.2013 | GrFr36


Abschieds-Setlist: Kilians
05.12.2013 | Knust


Setlist: Miles Kane
24.10.2013 | Knust


Setlist: The Thermals
21.10.2013 | Knust


Setlist: The Mokkers
(Support von Allah-Las)
12.06.2013 | Molotow

Artikel


The Black Atlantic | Haus 73

Foto: Doreen Reichmann

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Radical Face | Uebel&Gefährlich

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Allein. Allein? Nein.

21. Oktober 2014 - 21:00:11 - Abseits der Bühne, Gruenspan, Konzert-Tipps

Juli InselÜber vier Jahre nach “In Love” haben Juli ein neues Album. Und das ist – gut. Es macht Spaß, es läuft rund, es ist einfach schön, dass diese Band wieder da ist. Und es ist noch schöner, dass die Band auch wieder auf Tour kommt, am 24. März 2015 spielen sie im Gruenspan.

Ganz schön klein? Ja. Ganz schön klein für eine Band, die einst mit Liedern wie “Geile Zeit” oder “Elektrisches Gefühl” massive Hits hatte. Für die Band, die immer ein, zwei, drei Momente cooler, cleverer, besser, echter als Silbermond war und dabei nie so verkopft und verkrampft, wie Wir sind Helden einst hin und wieder wirkten. Die goldene Mitte eben und nicht nur die perfekte Welle. weiter…

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Sie so: Grüezi. Wir so: Moin.

21. Oktober 2014 - 15:00:35 - Molotow

yokkoVon wegen langsame Schweizer. Gestern erst erfuhren sie und wir von dem Gig, heute kamen sie bereits in Hamburg an, morgen spielen sie im Molotow. Oder anders: Yokko spielen in knapp 30 Stunden ihre einzige derzeit bestätigte und überhaupt allererste Deutschland-Show – und wussten davon selber bis vor kurzem nichts.

Das Schweizer Radio und Fernsehen 3 nämlich schickte die Band, die in ihrer Heimat jüngst mit einem Swiss Music Award in der Kategorie “Best Talent” ausgezeichnet wurde, auf Reisen. Ohne zu verraten, wohin es geht. Erst am Montag erfuhr die Band von ihrem Reiseziel und außer dem Club war nichts organisiert. Keine Unterkunft, keine Fahrt, keine Mittagspause. Aber. Yokko haben es geschafft, sogar eine Vorband – kollektiv22 – wurde klar gemacht.

Wir ziehen die Hüte und wünschen der Band morgen einen vollen Laden. Haben sie sich verdient. (mf)

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Ticketverlosung: a forest

21. Oktober 2014 - 12:00:11 - Kleiner Donner, Konzert-Tipps, Verlosungen

Der Wald: einer der symbolträchtigsten Orte, den die Natur so geschaffen hat. Mysteriös, manchmal unheimlich, manchmal beschützend und immer schön. Seine Band a forest zu nennen, das macht man also nicht einfach so. Das Trio um Fabian Schuetze wird dem Namen aber mehr als gerecht. Mit neuer Besetzung – Franziska und Florian sind gegangen, dafür kamen Arpen und Friedemann – produzierten a forest das neue Album “Grace”. Wunderschöne Klänge zwischen Electronica, Indie- und Kammerpop, die ihre immer wieder mit HipHop-Elementen überraschen. Als großen, zusammenhaltenden Rahmen kann man dabei die Soundästhetik der analogen Synthesizer und die beiden markanten Stimme festmachen.

Live wirken a forest ein bisschen verhuscht, fast schon schüchtern – und trotzdem verstehen die Drei es, das Publikum ausnahmslos in ihren Bann zu ziehen. Wer sich auch der Waldmagie hingeben möchte, sollte sich den 25. Oktober im Kalender einkreisen. Da kommen a forest nämlich in Hamburg vorbei. Und es wird noch besser: Wir verlosen 1×2 Tickets für das Konzert im Kleinen Donner. Eine E-Mail mit dem Betreff “Waldmenschen” an verlosung@concert-news.de (Teilnahmebedingungen hier) und ihr seid in unserem Lostopf. (mu)

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Geschmacksache. Erster Teil.

21. Oktober 2014 - 8:00:22 - concert-news präsentiert, Festivals, Nochtspeicher

cn_praesentiert21Wer will seinen Geschmack verfeinern, überdenken, erweitern? Der sollte am 14. und 15. November in den Nochtspeicher pilgern. Tastemaker nennen sich die zwei Nächte mit Bands und DJs. Auszusuchen ist dann die neue Lieblingsband unter folgenden Kandidaten am Freitag:

Hamburgs zurzeit sixtyhafteste Band, die kein Becken unschwingend lässt, Waves Of Joy. Die gewannen sogar den Musikpreis Krach und Getöse 2013. A Polaroid View aus Amsterdam schicken gleich ihren Dance-Pop hinterher und lassen etwas Indie-Charts-Feeling in den Speicher. Noch mehr unabhängigen, aber mehr folkigen Pop aus München von den Young Chinese Dogs. Aus Österreich Velojet, die bereits ihr viertes Album veröffentlicht haben und Jazz können, aber auch musikalisch den 60ern zugetan sind. Headliner am freitagabend dann liebevoll durchgedrehter Electro-Rap aus dänisch-asiatischen Gefilden von Linkoban. Modedesignerin Stella McCartney bestückte ihre Modenschauen mit den hibbeligen Beats der Guten.

Nach den Konzerten bleiben wir schwitzig, denn 1ManDisco vs. Tanz.Indie.Nacht stehen an den Turntables und machen es schwer nach Hause zu gehen. Zu spät sollte es aber nicht werden, denn am Samstag geht es weiter, mit u.a. 2:54 den Superschwestern aus London, mehr dazu, demnächst. Taste it, love it. (tk)

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Von der Mitte nach oben

20. Oktober 2014 - 16:00:39 - concert-news präsentiert, Fundbureau, Konzert-Tipps

Vom ‘Grünen Herz Deutschlands’ den Rest der Republik erobern – nicht nur Clueso, Chapeau Claque oder die Boogie Pimps haben von Thüringen aus ihre Karriere gestartet. Auch Duerer sind auf dem besten Weg, es den Bundeslandkollegen gleich zu tun. Der Weg führte sie über – Überraschung – Göttingen. Denn dort trat die sechsköpfige Combo zum diesjährigen Bundesvision Song Contest an. Mit ihrer Mischung aus deutschsprachigem Indierock und Pop haben sie das Siegertreppchen zwar verfehlt, ihr Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad stieg aber quasi über Nacht enorm

Kein Wunder, dass es jetzt direkt auf große Deutschland-Tour geht. “Leinen los” lautet das Motto und auch im Hamburg geht die Band natürlich kurz von Bord, um zu zeigen, dass sie nicht nur im Fernsehen, sondern auch zum Anfassen nah überzeugen können. Am 21. Dezember spielen Duerer gemeinsam mit Des Koenigs Goldene im Fundbureau – präsentiert von concert-news. (mu)

 

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Escape The Fate: Tickets plus Treffen zu gewinnen

20. Oktober 2014 - 12:00:32 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Verlosungen

cn_praesentiert21Wir präsentieren ein Konzert. Dann verlosen wir auch Tickets. Das gehört zusammen, das machen wir immer so, das finden wir gut. Noch besser aber finden wir natürlich die Ausnahmen. Wenn wir ein bisschen mehr für euch haben, ein bisschen was Besonderes. Wie heute, wir für morgen.

Denn morgen spielen die Post-Hardcore-Urgesteine Escape The Fate im Logo. Und wir schenken euch nicht nur Einlass. Sondern geben euch auch die Möglichkeit, die Band persönlich zu treffen. Oder anders: wir verlosen 2×2 Tickets inklusive Meet & Greet!

Schickt uns eine E-Mail mit dem Betreff “I Escape” und eurem kompletten Namen an verlosung@concert-news.de, wir losen dann aus (Teilnahmebedingungen hier).

Und freuen uns auf morgen. Denn morgen, das wird super, das wissen wir.  Escape The Fate aus der Nähe gucken, auf der Bühne erleben und saugute Musik genießen. Dieses verdammte Ding zum Beispiel:

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Des Schlafes wachste Brüder

20. Oktober 2014 - 8:00:09 - Konzert-Tipps, Rock Café, Tickets

sons-morpheus-sons-morpheus-6802Die Namensanleihe beim Gott des Schlafes haben sich Sons Of Morpheus vermutlich gegönnt, weil es so gut zum Psychadelic-Stoner-Rock passt, den sie zelebrieren. Denn zum Wegknacken ist die Musik der drei Retro-Rocker definitiv nicht. Ihr selbstbetiteltes aktuelles Album (VÖ: 19.09.2014), welches gleichzeitig das Debutalbum ist, kommt dermaßen überzeugend daher, dass wir darüber heute einfach mal ein paar Worte verlieren müssen, auch wenn Sons Of Morpheus am 4. November im Rock Café St. Pauli “nur” als Support Act der Quire Boys am Start sind.

Über ihre Musik sagen Sons Of Morpheus selbst, es sei die musikalische Freiheit der 60er und 70er Jahre gepaart mit dem Sound von heute. Es ist wahr, die Songs atmen den Geist von The Doors, Led Zeppelin und Creedence Clearwater Revival, während der dichte, kraftvolle Sound und eine gewisse Modernität in der Spielart dafür sorgen, dass man sie nicht wirklich dieser Ära zuordnet. Aber gleichzeitig ist die Produktion rumpelig und kantig genug, um eine ziemlich authentische Patina auf dem Lack zu bilden.

Normalerweise bekommen wir diese Art von Exporten aus den US of A oder Großbritannien oder aus skandinavischen Gefilden. Dieses feine Stück Rock’n’Roll hier hat sich allerdings zwischen Käserei und Bankengeheimnis hindurch in die Welt katapultiert. Danke, Schwyz!

Man lehnt sich sicher nicht weit aus dem Fenster, wenn man behauptet, der Abend des 4. November wird großartig. Die Hardrocker/Glamrocker The Quire Boys aus England sind alleine schon sehenswert und im Doppelpack mit diesen drei Söhnen der Schweiz kann nichts mehr schief gehen. Tickets hier. C u at the Rock Café St. Pauli!(ds)

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“Rhythm is it”

19. Oktober 2014 - 14:00:18 - concert-news präsentiert, Kampnagel

Es gibt eine Menge Orte, an denen man Wildbirds & Peacedrums erstmalig begegnen kann. Bei mir beispielsweise war es ein verwaister Beifahrersitz am ziemlich frühen Morgen eines ziemlich neuen Tages, der zudem noch Eingangstor zum ziemlich neuen Lebenskapitel werden sollte. Doch das ist eine ganz andere Geschichte. Mariam Wallentin und Andreas Werliin wissen derweil selbst um die wundersame Kraft ihrer experimentellen, aus den Innereien heraus strahlenden und sich durch den Lauf der Dinge mäandernden Geschichten.

Wildbirds & Peacedrums sind so oft einen bis anderthalb Schritt(e) vor, nach oder neben dem Beat, immer nahe der Stelle, die eine faszinierend bewegliche Stimme hier über die Brücke mit den perkussiven Rufen der anderen Seite verbindet. Dass ihr, am 3. November erscheinendes, neues Album tatsächlich den Titel “Rhythm” trägt, scheint viel zu einfach. Isses aber nicht. Versprochen. 8. November | Kampnagel (concert-news präsentiert) (kel)

 

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Stirb langsam – jetzt erst recht

19. Oktober 2014 - 8:00:55 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Sporthalle, Tickets

UDR_PR0001_MHDtwiyDIGIbookCOVERMotörhead-Ankündigung, Teil 3. Vor etwa einem Jahr wollten Motörhead auf ihrer Aftershock-Tour zum ersten mal Hamburg erschüttern. Stattdessen war das einzig erschütternde die Nachricht, dass die Tour abgebrochen werden musste, weil Lemmy’s Motor arg ins Stottern geraten war. Auch der Nachholtermin diesen Februar wurde aus Reha-Gründen wieder abgesagt. Nachdem das alte Urviech aber die Wacken-Show dieses Jahr problemlos durchgerockt hat, gibt es keinen akuten Anlass zur Sorge um die anstehenden Tourdates. Und so lange “I know how to die” immernoch auf der Setlist steht gibt es auch keinen Grund, mit Überschriften zimperlich zu sein. Das einzige, was Lemmy killen könnte ist bekanntlich Death, und den hat er gründlich in die Flucht geschlagen.

Deshalb freut sich concert-news erneut, euch am 14. November Motörhead laut und lebendig in der Alsterdorfer Sporthalle zu präsentieren. Rock’n’Roll!(ds)

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Solöprojekt: Phil Campbell’s All Starr Band

18. Oktober 2014 - 8:00:30 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Logo, Tickets

phil campbells all star band photoMotörhead-Fans wissen wovon die Rede ist, und allen anderen kommt vielleicht wenigstens das ö bekannt vor. So sieht’s aus: Phil Campbell, seit über 30 Jahren mit Mikkey Dee und Lemmy Kilmister in Rock’n’Roll Mission unterwegs, hat drei Söhne. Todd, Dane und Tyler. Mit denen und Sänger Neil Starr hat er jetzt eine Cover-Band gegründet: Phil Campbell’s All Starr Band. Gecovered werden Rock-Klassiker und – Überraschung! – Motörhead-Songs! Die Familienidylle kommt für vier Shows nach Deutschland, die erste am 26. November im Logo.

Entstanden ist die Idee für dieses Projekt wohl über die Zeit, während bei Motörhead die Pausetaste gedrückt war und Phil Zeit und Muße für andere Dinge hatte. Es heißt, er wolle gern mal wieder das Spielen in kleinen Clubs mit direktem Publikumskontakt erleben. Und da die anstehende Motörhead-Europatournee sowieso eine klitzekleine mit nur neun Shows ist, kann die Campbell family einfach ein paar Tage auf dem alten Kontinent dran hängen.

Immerhin scheint das Coverprojekt erst der Anfang zu ein, denn im Laufe des Winters wollen die Campbells dann ein Studioalbum mit Dad’s Eigenkompositionen aufnehmen. Wer weiß was daraus vielleicht noch entsteht, deshalb sind wir gerne mal von Anfang an für euch dabei! Groß wird auf jeden Fall, den großen Phil mal nicht nur aus Reihe 100 auf der großen Monitorwand zu sehen, sondern in Lebensgröße im kleinen Logo! Präsentiert von concert-news! Tickets gibts hier.(ds)

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Yetzt erst recht …

17. Oktober 2014 - 14:00:02 - Konzert-Tipps

Yellowcard @ Telekom Extreme  Playgrounds (Wakeboard Arena Pinneberg, 28.08.2011, Foto: Mathias Frank

Jetzt vergessen wir mal das aktuelle Yellowcard-Album “Lift A Sail“, das am vergangenen Freitag erschien. Weil das irgendwie gar nicht so gut ist, weil das ein bis zwei, drei, vier Zacken zu zahm, zu poppig, zu glatt geworden ist.

Aber. Diese Veröffentlichung ist ein guter Grund für uns, die letzten guten, sehr guten Platten wie zum Beispiel “When You’re Through Thinking, Say Yes” oder “Southern Air” mal wieder aus dem Schrank zu holen und den aber allerfeinsten Pop-Punk der Herren  abzufeiern.

Und sie ist ein guter Grund für Yellowcard, mal wieder auf Tour zu gehen. Am 21. März sind die Geigen-Punker  in der Markthalle. Und als ob das alleine nicht schon ein großes Fest ergeben würde, haben sie sich mit Less Than Jake auch noch eine äußerst famose Band als Gast geladen.

Less Than Jake, Alter! DIE Ska-Punk-Helden, deren Freunde eigentlich auf Metal stehen und deren letztjähriges “See The Light“-Album ein ganz großes war und ist. Wie auch dieser Abend im März 2015 ein ganz großer werden wird. (mf)

PS: Die in Friends trustenden Chunk! No, Captain Chunk! komplettieren das Ganze.

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Album der Woche: Station 17 – Alles für alle

17. Oktober 2014 - 8:00:18 - Album der Woche, Fabrik, Konzert-Tipps

Station 17 - Alles für alleWer noch nie was von Station 17 gehört hat, wird es mit “Alles für alle” wahrscheinlich leichter haben als all jene, welche die Band schon länger verfolgen und womöglich lieb gewonnen haben. 1989 als Projekt einer Wohngruppe in Hamburg gegründet hat Station 17 seither acht offizielle Alben veröffentlicht. Dabei haben Sie sich vom reinen kreativ-sozialen Projekt zu einer bedeutenden Formation im Bereich des experimentellen Indierock entwickelt. Das sagt zumindest der Promotext. Indierock? Hä? Ja, es fällt schwer diesen Begriff mit dem glasklaren Pop auf “Alles für alle” zusammenzubringen. Wobei, wenn man sich Alben wie “Mikroprofessor” (2006) oder “Bravo” (1999) anhört, dann ist das aber auch kein Indierock, sondern auch irgendwo poppig, aber sie waren weitaus experimenteller. Wobei man da wiederum schon bei der Frage ist, was “experimentell” denn in diesem Kontext bedeutet.

Station 17 war immer eine experimentelle Band – ich glaube, nur deshalb gibt es uns auch nach 25 Jahren noch – und jetzt ist eben reiner Pop für uns der experimentelle Entwurf.“ erklärt Christian Fleck, einer der beiden Produzenten des Albums.

Wie gut das gelingt, zeigen Songs wie der Opener „Kairo“, ein fulminant eingedampftes Stück Euphorie-Pop mit einem feixenden Lächeln im Mundwinkel. Oder die vorab ausgekoppelte Single „Alles für alle“ (feat. Stritzi Streuner von Frittenbude), die sich zu einer echten Live-Hymne auf der kommenden Tour entwickeln dürfte. Mit dem rein instrumentalen „Bellealliance“ gibt es in der Mitte des Albums eine Art Bindeglied zu früheren Arbeiten: Ein experimentelles Stück, diesmal aber gebettet in die aktuelle Klangästhetik aus breiten Keyboard-Landschaften und fluffig synkopiertem Dance-Pop. Und ein schöner Remix des großartigen Lied “Nachtwache” von Findus, über das sie (also Findus) neulich hier im Interview geredet haben.

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Tahliah heißt jetzt twigs

16. Oktober 2014 - 18:00:46 - Konzert-Tipps, Mojo Club

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Wobei, „jetzt“ stimmt nicht so ganz – steht doch das ‘FKA’ in ‘FKA twigs‘ für „formerly know as“. Andererseits stimmt es dann doch, denn unter diesem Künstlernamen ist die 26jährige Sängerin, Produzentin und Tänzerin Taliah Debrett Barnett aus dem englischen Gloucestershire ja trotzdem unterwegs. Ihr Spitzname, twigs, stammt dabei aus ihrer Zeit als Ballettänzerin, als ihre Arme immer knackten, als würden Zweige brechen, wenn sie sie ausstreckte, das ‘FKA’ ist Überbleibsel eines Namensrechtstreits.

Musikalisch gibt sich FKA twigs mit ihrem schleppend wirkenden R&B zwar eher ruhig, aber wie der Klangteppich immer wieder in sich zusammenfällt und von verstörend wirkenden Sounds und gesampelten Stimmen unterbrochen wird, ist weit weg von Langeweile. weiter…

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3 Fragen an: Dirk Darmstaedter

16. Oktober 2014 - 14:00:07 - 3 Fragen, Knust

Ein neues Label namens Teaneck Records, ein sackstarkes neues Album namens “Before We Leave” und natürlich eine neue Tour, die ihn am 23. Oktober ins Knust führt. Und im nächsten Jahr wird er auch noch runde 50 Jahre alt.

Es gab genügend Gründe, mit Dirk Darmstaedter zu telefonieren. Drei Fragen gibt es hier, das ganze Interview findet ihr auf der Gaesteliste.de. weiter…

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New Faces Vol. 1: Hedvig Mollestad Trio

16. Oktober 2014 - 8:00:07 - concert-news präsentiert, Fabrik

2012_Hedvig MollestadDie Fabrik. Ein historischer Ort, ein wichtiger Ort. Und wenn man nach der schönsten Location in Hamburg und in Deutschland sucht, dann ist man in der Fabrik genau richtig.

Gegründet wurde sie 1971, im Laufe der Jahre spielten hier Bands wie Nirvana, AC/DC, Nina Simone, BB King oder die Blues Brothers, hier wurden aus kleinen große Bands, hier wurden aus Talenten gestandene Musiker.

Nun startet das Kultur- und Kommunikationszentrum in Altona eine neue Konzert-Reihe und wir sind sehr stolz, die “New Faces” präsentieren zu dürfen. Ziel des Ganzen ist es nämlich, “eher unbekannte Talente aus dem unbersichtlichen internationalen Künstlerpool vorzustellen”.

Am 29. Oktober wir das Hedvig Mollestad Trio – bestehend aus Gitarristin Hedvig Mollestad. Bassistin ist Ellen Brekken und Schlagzeuger Ivar Bjoernstad – die Reihe eröffnen und damit eine Band, die mit ihrem fulminanten Cross-Over aus Jazz, Rock, Doom, Psychedelic und Stoner ganz schön abliefern wird. Ungefähr so:

Drei Platten haben die Norweger bereits bereits veröffentlicht, zuletzt kam im Sommer das “Enfant Terrible”, auf dem sich auch der Song von oben – “Laughing John” befindet und das die Kollegen von Plattentests.de zum Anlass nahmen, Hedvig Mollestad einen Brief zu schreiben.

Ein würdiger erster Act also. Wir empfehlen aus tiefstem Herzen den Besuch. Und freuen uns ebenso schon auf den zweiten. Anfang Dezember spielt die amerikanische Songschreiberin, Sängerin und Pianistin Stephanie Nilles im Rahmen der “New Faces”. (mf)

 

 

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Alles andere als Opfer

15. Oktober 2014 - 16:00:23 - concert-news präsentiert, Hafenklang, Konzert-Tipps

Antilopen müssen ja meistens dann herhalten, wenn es darum geht, wie Löwen sich ernähren. Und dann haben sie nie eine Chance. Klassische Opferrolle eben. Dass die Rapper der Antilopen Gang sich gerade diese Tiere als Namenspaten ausgesucht haben, ist bereits ein Hinweis aus die mehr oder weniger feine Ironie, die sich auch in den Texten der Gang widerspiegelt – denn im Hip Hop ist niemand freiwillig das Opfer. Hier zählt Kampfgeist.

Die Antilopen Gang, bestehend aus Panik Panzer, Danger Dan und Koljah, musste 2013 den Selbstmord ihres vierten Mitglieds NMZS verkraften. Das Trio entschied sich, dennoch weiterzumachen. Und wie: Das neue Album “Aversion” erscheint auf JKP, dem Toten Hosen-Label. Ob sich diese Öffnung Richtung ‘Mainstream’ auf die Musik der Gang auswirken wirkt, erfahren wir im November. Dann erscheint “Aversion”. Und einen Monat später gibt es das Ganze auch live zu erleben. Hamburg kommt am 14. Dezember in den Genuss – wir präsentieren die Show der Antilopen Gang im Hafenklang. (mu)

 

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It’s Not Another Songwriter. It’s Honig …

15. Oktober 2014 - 12:00:02 - concert-news präsentiert, Knust

honig-press_400x200„Honig sieht aus, wie den Bewährungshelfer, ist aber Gott…“ sagte Intro-Radakteur Linus Volkmann in einer Album-Rezension zu Honigs aktuellem Longplayer „It’s Not A Hummingbird, It’s Your Fathers Ghost“.  Und Linus Volkmann hat Recht! Der ehemalige Kindergärtner Stefan Honig war früher Sänger einer Hardcore-Band, macht jedoch mittlerweile melodischen Folk-Pop, der so klingt, wie die Bright Eyes klingen sollten. Nach zwei Tour-Jahren und über 300 gespielten Shows wurde „It’s Not A Hummingbird, It’s Your Fathers Ghost“ im August via Haldern Pop  veröffentlicht.

Dort treffen wunderschöne, liebliche Instrumentierungen a la Sufjan Stevens (dieser zählt übrigens auch zu seinen Lieblingsmusikern) auf eine Stimme, die an William Fitzsimmons oder Iron And Wine erinnern. Auch auf Konzerten weiß Stefan Honig wie es geht. Endlich mal wieder ein Singer-/Songwriter, bei dem das Publikum nicht nur verhalten an Rotwein-Gläsern nippt, sondern mitsingt, tanzt und die Bier-Knollen knallen lässt!

Momentan sind Honig fleißig am touren und spielen Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Selbstverständlich darf Hamburg in keinem gut durchdachten Tour-Kalender fehlen und am 19. Oktober werden Stefan Honig und Band auf der wunderschönen Bühne im Knust stehen. Eröffnet wird der Abend von niemand geringerem als Jonas David! (hw)

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Verlosung: Indie.Aner Club.Nacht 07

15. Oktober 2014 - 8:00:19 - Konzert-Tipps, Verlosungen

IndieanerDie Indie.Aner erobern am 17. Oktober erneut den Grünen Jäger – und statt mit Pfeilen wird wieder einmal mit guter Musik geschossen. Im Gepäck befinden sich diesmal Feinstes aus Indie-Pop, spannendem Folk und Electronica.

The Young And Careless aus Hamburg eröffnen den Abend mit eingängigen Kompositionen, die zeigen, warum Indie-Pop immer noch seine Berechtigung hat. The Lee Shore  hingegen sind nicht so tanzbar, deswegen aber nicht weniger bemerkenswert – wer so gekonnt Folk mit psychedlischen und poppigen Elementen aufhübscht, hat unsere volle Aufmerksamkeit verdient. Die Dritten im Bunde sind Sonic Mobilee. Das Brüder-Duo kominiert zarte elektronische Klänge mit einem Hauch Jazz und Indie sowie einer markanten Stimme – eine mehr als vielversprechende Kombination.

Auf den Geschmack gekommen? concert-news verlos 1×2 Gästelisten-Plätze für die Indie.Aner Club.Nacht 07. Schickt dafür einfach eine Mail mit dem Betreff “Keine Cowboys” an verlosung@concert-news.de

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