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“Hamburg Demonstrations” von Pete Doherty Zur Rezension



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05.12.2016 | Knust


Setlist: Minor Victories
Markthalle


Setlist: Abay
Reepbahn Festival


Setlist: Helgen
Hanseplatte


Setlist: Queensrÿche
Gruenspan


Setlist: Rainbrother
Aalhaus


Setlist: Mark Lanegan
Uebel&Gefährlich


Setlist: Editors
Mehr! Theater


Setlist: DMA's
Prinzenbar, 3.11.15


Setlist: Cayucas
Kleiner Donner, 19.9.15


Setlist: Paul Smith
Molotow, 19.9.15


Setlist: The Charlatans
Indra, 04.09.15


Setlist: Marcus Wiebusch
Syltfähre, 23.07.2015


Setlist: Torpus & The Art Directors
Park Fiction, 20.07.2015


Setlist: The Slow Show
Prinzenbar, 25.04.2015


Setlist: Einar Stray
Knust, 24.05.2015


Setlist: Ibeyi
Prinzenbar, 19.04.2015


Setlist: Champs
Prinzenbar, 05.03.15


Setlist: Carl Barât And The Jackals
Molotow, 26.2.15


Setlist: Team Me
Knust, 25.04.2015


Setlist: Gaz Coombes
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Setlist: Stars
21.1.2015 | Knust


Setlist: Ben Shadow
05.10.2014 | Knust


Setlist: Rhonda
05.10.2014 | Knust


Setlist: Trümmer
22.08.2014 | Hanseplatte


Glen Hansard | Docks

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Tour of Tours | Grünspan

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Interview: Julian le Play

5. Dezember 2016 - 8:00:30 - 3 Fragen, Knust, Konzert-Tipps

Julian le PlayDer smarte Österreicher Julian le Play wirft zugunsten der Knack den Krebs Charity seinen Anker in Hamburg aus. Immer auf der Suche nach neuen Worten und Kompositionen, die weit ab von dem typischen Singer-Songwriter sind. Trotz seiner jungen 25 Jahre lässt er sich nicht entgehen, seine Musik selbst in die Hand zu nehmen und dafür durchaus auch mal alleine auf die Reise zu gehen, zu neuen Ideen und zu sich selbst. Wie das aussieht hat Julian le Play uns abseits der Bühne aufgezeigt.

Am 28. Februar 2017 kommt er erneut in den Knust für seine eigene Zugvögel Club Tour.

Deine Musik ist geprägt von intensiven Gefühlen und starken Beats. Ich nenne das mutig. Die Gefahr, dass die Gefühle dabei ausgestochen werden, ist meines Erachtens sehr hoch. Wie ist diese Kombination entstanden?

Das sind immer zwei Seiten, die in mir drinnen stecken. Die eine ist die gefühlvollere. Ich beschäftige mich gerne mit dem, was mich wirklich interessiert, wie eben Gefühle. Wie geht es dir, wie geht es mir, wie geht es uns? Und die andere Seite ist, dass ich natürlich auch gerne mal gut drauf bin, raus geh, fort geh und Hip Hop auch gerne mag. Das ist so die positivere Seite. So ein Song wie “So leicht” hat ja auch einen leichten Hip Hop Groove. Das sind einfach so zwei Seiten, die ich da gerne kombinieren wollte. Wobei das zweite Album “Melodrom” an sich eher etwas ruhiger ist, während die beiden anderen Alben eher schneller und Beatlastiger sind. Ich finde, das macht es auch ein Stück weit besonderer, wenn man probiert, verschiedene Elemente zu kombinieren. Nicht nur Gitarre und Gesang auf die gefühlvolle Art, so wie Singer-Songwriter, das wollte ich nie sein. Ich mag es, diese Beats und den Producer Zugang zu haben und diesen ganz anderen Sound zu spielen.

Wieso wolltest du nie Singer-Songwriter sein?

Weil es mir auf der Bühne zu wenig Spaß macht. Ich habe meine Songs, wo ich das auch mal gerne mache, eine Phase des Konzerts, aber ein ganzes Konzert lang ist mir das zu monoton. Und eben zu einseitig, das ist ja nur ein Teil von mir. Darum geht es eigentlich.

Du hast dich für dein drittes Album “Zugvögel” auf die Reise gemacht und ziehst dich auch sonst oft ins schöne Kroatien zurück. Wie wichtig ist dir diese Unabhängigkeit und in wie fern hat die Reise dich verändert?

Die ist mir sehr wichtig, zumindest zu wissen, ich könnte immer überall sein. Auch wenn ich mal sehr gerne Zuhause bin, aber ich muss im Hinterkopf wissen, ich könnte jetzt auch morgen meinen Koffer packen und mal eine Zeit lang weg gehen. Aber die Reise, was hat sie mit mir gemacht? Erstmal ist dabei ein Album entstanden, also “Zugvögel”.

War die Reise auch für die Entstehung des Albums gedacht?

Ehrlich gesagt, ja, würde ich schon sagen. Ich habe mir gedacht, ich fordere mich jetzt einfach mal selbst heraus, nach dem zweiten Album. Ich kapsel mich total ab von dem, was ich da in Wien habe, von allem was ich bis jetzt gemacht habe, fahre einfach weg und schau was mir einfällt. Das war ein Test. Anfangs war ich nur in Lissabon, da hat das so gut geklappt, dass ich es zum Programmpunkt gemacht habe. Mir hat es selber auch gut gefallen, ich habe viel gesehen, viel auch über mich gelernt, was ist mir wichtig, wer ist mir wichtig und da sind die Texte dann so geflossen.

Gerade wenn du sagst “Wer ist dir wichtig”, ist es nicht gerade da schwierig die Familie, Liebe oder Freunde mit dieser Unabhängigkeit zu verbinden oder ist es eher ein Miteinander?

Ich denke, jeder, dem man wichtig ist, der nimmt es ja hin, dass man so ist, wie man ist und dass mir das halt ganz wichtig ist. Es gibt auch Zeiten, wo das ganz anders ist, aber die paar Leute, die wissen, wie ich drauf bin. Natürlich sagt man manchmal, wäre es ein bisschen anders, wäre es einfacher, aber ja mein Gott, das ist kein Wunschkonzert.

In deinem Song “Madrid” hast du gesungen “Wer braucht schon Geradeaus, ich bin stolz auf jede Narbe”, wie viele dieser Narben oder besser gesagt Erfahrungen verarbeitest du in deinen Songs und ist Musik für dich auch ein Ventil zur Verarbeitung?

Ja, auf jeden Fall. Das ist so symbolisch gemeint, ich bin stolz auf das was schief gegangen ist, dass es schief gegangen ist und man lernt ja meistens auch daraus. Was ich aber dazu sagen muss, ich mache es nie im Anschluss an solche Erfahrungen. Wenn es mir schlecht geht, ist es nicht das Erste was ich mache, dass ich mich dann einfach hinsetze. In erster Linie mache ich dann zu, verschließe mich und knapse mich ein, muss ich dazu sagen, da bin ich einfach so. Und auf solchen Reisen, das kann auch im Nightliner bei Revolverheld sein, wenn ich weit weg bin und es alles schon ein bisschen länger zurückliegt, da kommen diese Sachen langsam hoch. Dann kommt so ein Schalter. Das kommt nie direkt nach so einer Erfahrung, das ist viel zu frisch, um darüber zu schreiben.

Kommt das auch durch diese Bilder, die du während deiner Reisen entdeckst?

Oft, ja. Das sind so Symbole, sowas wie bei “Mein Anker”. Oft begegnen mir sogar bildhaft irgendwelche Sachen und plötzlich sehe ich Symbole, die möchte ich dann in meinen Texten verarbeiten.

Wo ist dir der Anker begegnet?

In Rovinj/Poreč, in Kroatien. Da gibt es zwei, einen Kleinen und einen Großen.

Musik ist eine Sprache, die verbindet, egal wo man herkommt und welche Sinne man nutzt, wie in der Musiktherapie, in die die Einnahmen von Knack den Krebs fließen. Wie kommt es deiner Meinung nach zu dieser Besonderheit?

Das ist eine sehr gute Frage, darüber habe ich noch nie nachgedacht. Ohne Text, muss man auch dazu sagen, weil bei mir funktioniert es oft, dass meine Musik Leute, die nicht mal deutsch sprechen, hören und sagen, ich glaube, ich weiß, was du meinst. Nur allein von der Musik. Deswegen bleibt da erstmal nur Musik. Vielleicht, weil man von klein auf damit aufwächst und damit so viele Geschichten festgehalten werden. Jeder hat irgendwelche Erinnerungen an früher. Ich kann es dir jetzt körperlich nicht erklären, warum Musik dir so eine Gänsehaut macht. Rein schon als Einjähriger, nicht erst wenn du Achtzehn bist und den Text verstehst, hörst du Töne und beginnst irgendwie dich zu bewegen. Warum das so ist, das weiß ich nicht, vielleicht ist es auch gut, das nicht zu erklären. Das ist einfach gut, dass Musik sowas mit einem machen kann. Für mich ist das nämlich eine der einzigen Formen, wo man wenig Vorwissen oder Bildung braucht. Ein Buch lesen, dafür muss man lesen können und eine gewisse Intelligenz haben, um es zu verstehen, ebenfalls beim Malen, Tanzen und so. Bei Musik ist das so, du kannst eben noch so jung sein und noch nicht wirklich viel, aber dich bewegt es. Das passiert von selbst. Das ist fast so wie mit Licht, das dich positiv stimmt. Genau so ist Musik.

Interview: Tanja Kilian



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Mein Herz schlägt schneller

4. Dezember 2016 - 14:00:31 - Knust, Konzert-Tipps

teenage-bottlerocket-hamburg-knustDa guckste und da glaubst es nicht. Guckst noch mal und dann noch mal. Und da steht weiter: The Bones und Teenage Bottlerock und The Generators. An einem Abend. Eine nach der anderen. Mehr geht ja kaum. Punkrockherz, was schlägst du schnell.

Sicher, die Lust auf The Bones hält sich nach dem eher okayen Knust-Gig im vergangenen Jahr ein wenig in Grenzen. Aber einmal sind The Bones ja eigentlich super und verdienen eine neue Chance. Und einmal Teenage Bottlerock? Oh Mann, diese Helden, diese großartigen Pop-Punker, diese beste Fat-Band, die nicht (mehr) auf Fat ist. Die Band, die Lieder wie “Skate Or Die“, “Headbanger” und “They Call Me Steve” gemacht. Punkrock-Hymnen, gigantische Lieder. Muss man sehen.

Obendrauf dann auch noch The Generators. Die alten, die legendären Herren aus Kalifornien mit ihrem Sound zwischen Bad Religion und Social Distortion, die eigentliche Hafenklang-Hausband und die Macher von “Point Of No Return” oder “Who Is Going To Save The World?”. Noch Fragen? Hin.


Sie alle, The Bones und Teenage Bottlerock und The Generators, spielen am 7. Dezember im Knust. Zusammen, eine nach der anderen. Ich dreh durch. Wer dreht mit? (mf)


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Dinos unter der Brücke

4. Dezember 2016 - 8:00:58 - Astra-Stube, Konzert-Tipps

Ein Sauropod ist ein sehr großer, pflanzenfressender Dinosaurier mit langem Hals und kleinem Kopf. Die Band Sauropod aus Oslo ist ein Gitarren-krachiges Trio mit enormer Abwechslung ihrer Tempi und Stimmlagen. Sänger und Songschreiber Jonas Røyeng ist auch groß, wenn wir schon bei Vergleichen mit den Urtieren sind. Kleine Köpfe haben sie alle nicht, weder Bassistin und Sängerin Kamilla Waal Larsen, noch Drummer Jørgen Natland. Das erste Album (erschien im September) “Roaring At The Storm”, ist dafür viel zu ausgetüftelt.

Ein Urtier könnten sie auf jeden Fall werden in der Musikgeschichte des Grunge, Garage, Indierock. Mit popup records bringt eines unserer Lieblingslabels  die Norweger am 8. Dezember in die Astra Stube. Bescheiden ist sie auch noch, diese Band, denn das Album lässt sich hier ganz umsonst  anhören. (tk)




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Geflügelte Worte

3. Dezember 2016 - 14:00:05 - concert-news präsentiert

helgi-jonsson_tina-dicoUnd wo warst du so am 23. September 2016 nach 23 Uhr beim Reeperbahn Festival? Ok, ich habe Helgi Jonsson & Tina Dico auch verpasst. Angesichts der nachhaltig stichhaltigen Argumentation: „St. Pauli-Kirche, Alter, wie kannst du dir das entgehen lassen?“ ein veritabler Fauxpas vor dem Herrn. Angesichts der tollen EP „Vængjatak” („Flügelschlag“) möchte man diesen auch spätestens aus der Erinnerung löschen. Ohne Posaunen und Trompeten. Stattdessen Möwen und andere schwebende Klischees über Reykjavík. Oder meinetwegen über ganz Island, wenn nur dieser unsägliche, weil vollkommen überflüssige, Hype endlich mal aufhört.

Aber gut mit Nörgelmodus. Helgi Jonsson findet jedenfalls prompt seinen Weg im Ensemble mit Lebensabschnittsgefährtin Tina Dico direkt in das Thalia Theater am 26. April 2017 (concert-news präsentiert). Dunkelrote Sessel statt hölzerner Kirchenbank also. Ändert ja nix an der Katharsis, an den entrückten Liedern, am kommenden Album ab März. Nicht nur davon wird zu erzählen sein. (kel)


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Musik aus dem Koffer: Ian Fisher & Jonas Alaska

3. Dezember 2016 - 8:00:33 - concert-news präsentiert, Swordfish and Friend

musikausdemkoffer_logo_3x3Kommende Woche könnt ihr euch auf zwei weitere In Store-Sessions bei Swordfish & Friend auf St. Pauli freuen: Bereits am Montag, dem 5. Dezember, wird dort Ian Fisher um 15:00 Uhr zur Gitarre greifen und ein paar Songs seines, passenderweise “Koffer” benannten, neuen Albums zu präsentieren. Der Country Musiker aus Missouri lebt mittlerweile in Berlin und wird am Abend im Kleiner Donner sein reguläres Konzert spielen. Vorab könnt ihr euch den kleinen Mann mit der großen Stimme umsonst bei Swordfish & Friend anhören.

Nur wenige Tage später, am 10. Dezember,  kommt dann Jonas Alaska in den kleinen Laden in der Seilerstraße und wird dort um 16:00 Uhr einige seiner Songs vorstellen. Auf das abendliche Konzert im East Kino haben wir bereits separat verwiesen und das Konzert ist auch bereits fast ausverkauft.

cn_praesentiert212-e1430068462303Wenn ihr die Ladenkonzerte besuchen möchtet, findet ihr Swordfish & Friend in der Seilerstraße 38, also direkt neben der Reeperbahn. Ian Fisher könnt ihr dort am 5. Dezember um 15:00 Uhr erleben, Jonas Alaska kommt am 10. Dezember um 16:00 Uhr und spielt ein paar Songs. Der Eintritt ist frei und concert-news präsentiert euch die intimen Konzerte bei Swordfish & Friend. (nsc)


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Ticketverlosung: Le Fly

2. Dezember 2016 - 14:00:53 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Mojo Club, Verlosungen

Was machen Le Fly eigentlich so? Na live spielen natürlich. In diesem Jahr zum Beispiel auf dem Deichbrand und Open Flair, beim Olgas Rock, auf dem Holstenbrauereifest, dem Rockspektakel – und am 17. Dezember im Mojo Club. Dann spielen sie ihr – ab wann darf man etwas legendär bezeichnen? – Jahresabschlusskonzert. Und späte Konzerte im Jahr und dann auch noch in Hamburg? Das können sie. Sehr.

Und das ist in diesem Fall noch nicht alles. Denn vor Le Fly spielt noch der famose Pensen Paletti (siehe hier) nach dem Konzert gibt’s die Aftershow-Party. Nicht nur für Band und ihre Freunde, sondern alle Besucher der Le Fly-Show. Jedenfalls für die, die nach der Show noch können …

Hier könnt ihr jetzt freien Eintritt für’s Konzert gewinnen. Wir verlosen 2×2 Tickets für die Show am 17. Dezember im Mojo Club. Schickt uns eine Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff “I Believe In Le Fly” an verlosung(at)concert-news.deTeilnahmebedingungen gibt es hier. Wir losen ganz fix aus. (mf)


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Album der Woche: Pete Doherty

2. Dezember 2016 - 8:00:30 - Album der Woche, Festivals, Konzert-Tipps

pete-dohertyUnser Album der Woche verabschiedet sich in die verdiente Winterpause. Und das mit einem wahren Knaller. Mit den “Hamburg Demonstrations” von Peter Doherty. Dem hochspannenden, dem manchmal verrückten, dem ganz schön tollen Solo-Album des Sängers der Libertines.

Der Name ist nicht einfach so. Aufgenommen hat Doherty im Hamburger Clouds Hill Recordings-Studio, produziert hat der Hamburger Johann Scheerer (Gallon Drunk, Phantom/Ghost, Frank Spilker, Bosnian Rainbows). In Hamburg feiern wir das gute Stück direkt mal massiv ab.

Elf Songs sind auf dem Album, jeder ist ganz besonders und am Ende auch richtig gut. Peter Doherty spielt hier mit Folk und Country, macht Lärm und kuschelt sich in die Ecke. Das trotz gezupfter Gitarre und sanften Pianos kräftige-poppige “Kolly Kibber” bringt den Fuß direkt zu Anfang in Wallung. Sorry, Herr Nachbar, da kann ich doch nicht still sitzen. Gleich noch einen Zacken lässiger kommt das dunkle, langsamere “Down For The Outing”, ehe mit “Birdcage” ein wahres Schätzchen ertönt. Über das Duett mit Suzi Martin hat Doherty schon vor vier Jahren gesprochen, besonders daran ist aber nicht nur die musikalische Klasse, und oh ja, dieser Song ist so erhaben schön, sondern auch, dass die Lyrics nicht von Peter Doherty, sondern von Amy Winehouse stammen. Die taucht hier als Thema gleich noch mal auf, ist “Flags Of The Old Regime” doch Petes Tribut an die 2011 verstorbene Sängerin.

Später zockt er ein arrogantes “A Spy In The House Of Love” genau wie ein dramatisches “Oily Boker”, ein verspieltes “The Whole World Is Our Playground” wie ein verträumtes “I Don’t Love Anyone (But You’re Not Just Anyone)“. Und kein einziges Stück klingt kaputt oder nicht ernst genommen oder gar schlecht. Oh nein, die “Hamburg Demonstrations” klingen herrlich ehrlich, dabei verrückt, aber mit Köpfchen.  Sie klingen im besten Sinne hemmungslos.

Ähnlich könnte, dürfte und sollte es auch bald in Hamburg werden, Peter Doherty, spielt am 10. Dezember auf dem Cloud Hills Festival. (mf)

“Hamburg Demonstrations” von Pete Dohertybekommt ihr bei Finest Vinyl.


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Ticketverlosung: Life Of Agony

1. Dezember 2016 - 14:00:26 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Markthalle, Verlosungen

cn_praesentiert212-e1430068462303Neulich in Eindhoven. Life Of Agony spielen eine Show auf dem Sound Of Revolution Festival. Genau so sah es aus. Und damit ziemlich beeindruckend. Bald in Hamburg.  Life Of Agony spielen eine Show in Hamburg. Ziemlich beeindruckend wird es. Wie immer. Und wir können es mal wieder gar nicht erwarten.

Wir freuen uns auf die alten, die ganz alten und die uralten Schinken, auf die Songs, die sie immer spielen und die wir immer abfeiern. Aber wir freuen uns auch auf neue Songs, auf Songs, die wir noch nie live erleben durften und die erst 2017 veröffentlicht werden.

Am 6. Dezember spielt die gottverdammte Legende in der Markthalle. Und nicht nur das, mit Pyogenesis gibt’s auch noch nen oberfeinen Support. Diese hier. Und diese hier. Also mal alle hin.

Und vorher hier mitmachen. Wir verlosen 2×2 Tickets. Schickt uns eine Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff “My Life Of Agony” an verlosung(at)concert-news.deTeilnahmebedingungen gibt es hier. (mf)


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Chor des Monats: November 2016

1. Dezember 2016 - 8:00:44 - Chor des Monats

Vorweihnachtsstress? Was ist das? Kennen wir nicht! Wir konzentrieren uns auf das Wesentliche. Es ist Konzert-Hochsaison. Wenn’s draußen dunkel und kalt wird, zieht es alle wieder in die Clubs der Stadt, Musiker und Fans. Unser “Chor des Monats November” gewährt einen interessanten Blick in den Rückspiegel:

2016-11-09-twin-atlantic-knust-cr*** Biffy Clyro (4.11., Sporthalle) Grandioses Licht, überragende Lieder und ultra-sympathische Leute auf der Bühne – selbst der anfangs wirklich schreckliche Sound konnte das Konzert nicht zerstören. Zwei Stunden Biffy Clyro, zwei Stunden Zufriedenheit. (mf) *** Glass Animals (5.11., Mojo) Gerade mal zwei Alben draußen und schon so viele Hits! Kein Wunder, dass der Mojo Club an diesem Abend aus allen Nähten platzt. Während die Songs auf Konserve eher ruhig daher kommen, spielt die Band live ihr gesamtes Potential aus. Da wird vom ersten Takt an getanzt, gegroovt und geschmachtet – im Publikum und auf der Bühne. Sänger Dave Bayley stellt währenddessen mehrfach seine Entertainer-Qualitäten unter Beweis und ertrinkt hinterher sichtlich begeistert im tosenden Beifall. Mitreißend bis zum Schluss! (dar) *** Minor Victories (6.11., Markthalle) Erstaunlich, wie unterschiedlich Bands wirken können: Im Sommer, beim Best kept Secret-Festival in Holland, waren die Minor Victories, dieses Kollektiv aus Musikern der Editors, Mogwai und Slowdive, eine herbe Enttäuschung: Mieser Sound und eine Band, die wie zufällig nebeneinander agierte. Ganz anders in der, leider schlecht besuchten, Markthalle: Druckvoller Sound, Bühnenpräsenz und Spaß auf der Bühne überzeugten voll & ganz. (nsc)

2016-11-10-young-guns-logo-cr*** Palace & Beach Baby (10.11., Molotow) Beach Baby, das hat sich noch nicht so sehr herumgesprochen, sind in sehr langer Zeit eine der besten Indiebands überhaupt. Punkt. Leider kommen sie auf ihrer Tour nur als Support mit Palace nach Hamburg, aber das ist besser als nichts und so cruisen Beach Baby live einmal quer durch ihr Hit-gespicktes Album, um mit der Frechheit an Ohrwurm namens “Limousine” ihr tolles Set zu beenden. Palace als Hauptact im Anschluss klingen ein wenig nach Coldplay und noch mehr nach den Maccabees. Das machen sie auch sehr gut, wenn gleich sich über den Abend doch eine gewisse Wiederholung in ihren Songs einstellt. Aber definitiv schon schlimmeres gehört. (nsc) *** Young Guns (10.11., Logo) Die britischen Alternative-Rocker haben so richtig abgeliefert. Das kleine Logo war nicht ausverkauft aber gut gefüllt. Und zwar mit richtig treuen Fans, die teilweise sogar bereits am Vorabend auf der Köln-Show mit Young Guns gefeiert hatten. Die Band jedenfalls ließ keinen Zweifel daran, dass Sie dafür absolut dankbar sind und waren richtig nah dran an den Fans. Sie rockten nicht nur für sie sondern mit ihnen. Es war ein fantastischer Abend. (cR) weiter…


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Ticketverlosung: Ash

30. November 2016 - 14:00:51 - Abseits der Bühne, concert-news präsentiert, Knust, Konzert-Tipps, Verlosungen

cn_praesentiert212-e1430068462303Spotify ist schon super. Okay, ist kein Punkrock, hat Nachteile, ist nicht immer fair. Alles richtig. Aber praktisch? Verdammt, ja. Zum Beispiel: Mensch, Ash zocken ihr “1977”-Album. Das mit “Girl From Mars” und “Oh Yeah”, klar. Aber was noch? Einfach mal anhören. Und noch mehr Bock bekommen.

“Lose Control”, der Opener. Autsch, wie geil ist die Nummer? Oder “I’d Give You Anything” die alte Wuchtbrumme, “Let It Flow”, dieses klebrige “Lost In You” oder der Rausschmeißer “Darkside Lightside”. Ganz schön super und das auch noch nach 20 Jahren. Hatte man ja ganz vergessen. Gibt’s alles hier.

Am 5. Dezember spielen Ash im Knust das Album und danach sicher ein bisschen mehr. Wir präsentieren. Und wir verlosen 2×2 Tickets. Schickt uns eine Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff “1977” an verlosung(at)concert-news.deTeilnahmebedingungen gibt es hier. (mf)




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Herbstflimmern

30. November 2016 - 8:00:14 - concert-news präsentiert, East Hotel (Kino), Konzert-Tipps

Jonas Alaska - Younger Press 1 - credits - Ingrid Pop_smallEs ist nicht zu leugnen: Wir befinden uns mitten im Herbst und draussen herrschen Dunkelheit und Kälte. Die Sehnsucht nach Wärme ruft den ganzen Tag nach jemandem, der sie erhört und sich immer nur den Glühwein reinschütten, ist auch kein Lebensentwurf, der mehrere Monate trägt. Also braucht es wärmende Abhilfe. weiter…


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Ghost, Alter.

29. November 2016 - 14:00:50 - concert-news präsentiert, Docks (D-Club), Konzert-Tipps

ghost_hamburgSie kommen wieder. Schon wieder. Und alle ticken aus. Denn es sind Ghost. GHOST, Alter. Diese schwedischen Irgendwie-Metaller, die Düster-Heinis, die Superstars.

Im September veröffentlichten sie die tolle “Popestar”-EP, auf der sie Songs von Echo And The Bunnymen, Simian Mobile Disco, Eurythmics und Imperiet coverten und mit “Square Hammer” auch einen ziemlich tollen neuen Song präsentierten.

Nameless Ghoul sagte: “Die EP stellt eine Art Verbindung zu ‘Meliora’ dar, also wird es keinen neuen Papa (als Sänger) geben. Es ist kein neues Album, sondern eine Erweiterung von ‘Meliora’, und das wird unsere Tour entsprechend verlängern. Im Herbst gehen wir auf Amerika-Tour, und dann kommen wir Anfang 2017 zurück nach Europa und spielen schließlich eine größere, finale ‘Meliora’-Show. In der Zwischenzeit werden wir am neuen Album arbeiten, und nach der Europa-Tour Anfang 2017 gehen wir ins Studio und nehmen es auf.

Diese Europa-Tour wurde nun bestätigt, am 8. April 2017 spielen Ghost. GHOST, Alter, im Docks. Wir präsentieren euch das Spektakel. (mf)



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Interview: Kuult

29. November 2016 - 8:00:50 - 3 Fragen, Knust

kinder-der-90erAuf einen Kaffee mit Kuult zwischen Erinnerungen und familiären Miteinander. Wenn das Knust aus allen Nähten platzt, Luftballons auf die Bühne fliegen und das Publikum lauter singt als die Band, dann sind Kuult im Haus. Vor kurzem haben wir euch die Kinder der 90er wärmstens ans Herz gelegt, wer sie aber trotzdem verpasst hat oder aber mehr erfahren möchte, kommt hier in den Genuss von kleinen intimen Fragen, die wir den Jungs gestellt haben.

Noch immer läuft euer Album “Mit Worten” bei mir auf und ab und ich habe selten ein Album gehört, in dem die “Kindheit” so einen großen Stellenwert hat. Wie prägend sind diese Erinnerungen?

Chris: Wir haben bei dem Album gar nicht darüber nachgedacht, wie wir die Songs schreiben oder was für Themen wir da rein bringen wollen, sondern einfach bunt drauf los geschrieben. Du bist übrigens die Erste, die das gesagt hat und jetzt denke ich gerade erst darüber nach, aber da ist schon sehr viel Erinnerung in den Songs, das stimmt. Aber das ist total unbewusst passiert, wir haben einfach geschrieben und dann ist das dabei raus gekommen, deswegen kann ich dir gar nicht sagen woran das überhaupt liegt.

Crause: Die Songs sind ja auch teilweise miteinander verwoben. Wenn man jetzt z.B. einen Song hat, wie “Hallo”, der ist ja über eine alte Freundschaft und manche Freunde, die hat man einfach schon seit der Kindheit, ewig lang. Daher vielleicht.

Chris: Ich denke auch, dadurch, dass es unser erstes Album ist, konnten wir auch ganz von vorne anfangen zu erzählen. Die Songs sind ja alle aus dem Leben und Geschichten, die wir wirklich erlebt haben und gerade deswegen konnten wir auch chronologisch und dann rückblickend nach vorne raus schreiben. Deswegen haben wir vielleicht ältere Geschichten ausgepackt. Wie es beim zweiten Album sein wird, das sehen wir dann.

“Hippster ohne es zu wissen” heißt es zwischen Kassetten, Mario Kart, Bravo und Liebesbriefen auf Zetteln in “Kinder der 90er”. Was haltet ihr von dem medialen Hype und den vielen Schubladenzuordnungen? weiter…



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Ticketverlosung: Impala Ray

28. November 2016 - 14:00:17 - concert-news präsentiert, Häkken
For the one he commits a sin. For the one my friend the other man sings. For the right he walks all night. All the way and shore the other man sighs. For the one he commits a sin. For the one for sure the other man sings. For the right he walks all night. All the way and shore the other man really sighs.” Nun ist es also endlich draußen, das bildgewaltige Video zu “One” von Impala Ray 

Das Video nimmt uns mit auf eine unglaublich schöne Reise durch die Alpen und Rainer erzählte unter anderem dazu: “Und “One” ist nicht die Frau, kann auch die Frau sein, die man besingt, aber ist in erster Linie eher das Meer, die Sehnsucht nach dem Meer. Und “The One” ist das Meer. Was unsere Sehnsucht ist in dem Song. Und deswegen landen wir am Ende von dem Song auch am Meer.”

Nachdem wir schon so viel drüber und auch mit ihnen gequatscht haben, kommt nun endlich der Auftritt der lebhaften Truppe aus Bayern. Impala Ray spielen am 30. November im Häkken. Wir verlosen 2 x 2 Gästelistenplätze. Werft doch einmal einen Blick in die Teilnahmebedingungen und sendet danach eine E-Mail mit dem Betreff “Stay gschmeidig” an verlosung@concert-news.de. (rb)



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Von Bergen und Tälern

28. November 2016 - 8:00:44 - Knust

vita-bergen_disconnectionMan kann den Schweden Vita Bergen nicht viel vorwerfen. Schon gar nicht ihren seltsam guten Geschmack, den die insgesamt sieben Bandmitglieder an den Tag und Indie-Nacht legen. Warum seltsam? Weil längst nicht nur, aber ganz besonders, der „Disconnection“-Titeltrack vom (noch) aktuellen Album verdächtig nach Arcade Fire schmeckt. Und wiederum schwere Sehnsucht weckt nach deren Frühwerk.

Ohne Namedropping lesen und hören sich Vita Bergen zwar auch mitunter wie typischer Indie aus dem Bausatzkasten für Fortgeschrittene an. Doch halten sich melancholische Zwischentöne mit einer phasenweise fast orchestralen Lautmalerei in gemeinsamer Waagerechte. Dass in den wunderschönen leiseren Momenten dazu ausgerechnet Impulse aus den besseren Achtzigern verwendet wurden, spricht für das junge Alter der Komponisten. Sie wissen nicht um das beschissenste aller Jahrzehnte der Neuzeit und das ist gut so. Doch während wir abschweifen und in „Curtains“ zergehen (ein weiterer AF-Klon) bis sich der Langspieler mit der mysteriösen „Alexa“ auflöst, habt ihr doch schon längst ein Ticket für den 16. Januar 2017 im Knust gekauft. Immergut-Festival-Besucher vom vergangenen Jahr müssen darüber hinaus eh nicht überzeugt werden. (kel)


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Ire im Anzug

27. November 2016 - 8:00:00 - Konzert-Tipps, Mojo Club

divine-comedy-hamburgForeverland“, das klingt nach einem Land in dem alles  und für immer gut ist. Irgendwie gerade wünschenswert, wenn wir an manch Länder dieser Welt denken. Wir denken heute aber an die britisch-irische Formation The Divine Comedy, deren aktuelles Kunstwerk, erschienen im September, sich so nennt. Kunstwerk, denn es ist ganz und gar nicht nur ein Album auf das Jahre gewartet wurde. Es werden, mal dandy-esk, dann fast musical-like, Geschichten von Großen und Kleinen erzählt.

So in “Catherine The Great” und “Napoleon Komplex” und Geschichten über die Freude und das Leid der Liebe. Die Liebe, die der nord-irische Neil Hannon, einziges Dauerbandmitglied der Band, gar gemeinsam mit seiner Herzdame Cathy Davey in “Funny Peculiar” besingt. Am 18. Februar hat das Warten auf das orchestrale, exzentrische Vergnügen, das uns bei Live-Auftritten erwartet, endlich ein Ende. Hannon & Band werden im Mojo Club das Album vorstellen. Im Vorprogramm wird Lisa O’Neill, ebenfalls Irin mit der Stimme einer Bardin, auftreten. (tk)



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Hotel Schneider

26. November 2016 - 8:00:08 - Abseits der Bühne, Astra-Stube

hotel-schneider-hamburgSchon im Herbst 2015 kündigte der ehemalige Muff Potter-Gitarrist Dennis Schneider seine neue  Band, das Hotel Schneider, an. Im September diesen Jahres dann war es soweit und das erste Album erschien. Und natürlich klingt “Zurück in den Ring” nicht wie seine frühere Band. Sondern viel sanfter, poppiger, entspannter. Und doch erkennt man auch hier und da? Muff Potter.

Immer wieder schimmern diese einzigartigen Potter-Melodien auf. Melodien also, die einen gar nicht direkt ansprechen, die man sich nicht sofort merkt, aber die einen trotzdem Ewigkeiten verfolgen, die man plötzlich summt und überlegt, woher diese krassen Melodien kommen.

Nachzuhören ist das zum Beispiel bei “War das schon alles” oder “Ich geh zurück in die Wildnis“. Und nachzuhören ist das auch live, am 20. Januar 2017 spielt das wundebare Hotel Schneider in der Astra Stube. (mf)



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Brew36: die Troublemaker

25. November 2016 - 14:00:19 - Abseits der Bühne, Hafenklang, Konzert-Tipps

brew36_hamburgEigentlich spielen sie bei The Offenders und bei The Real McKenzies. Jetzt haben Valerio, Checco und Vlad noch eine neue Band am Start. Und veröffentlichen als Brew36 heute ihr erstes gemeinsames Album.

“Our Brew” heißt das gute Stück, es erscheint auf Long Beach Records (The Prosecution, The Tips) und bietet feinsten Punkrock zwischen Street, Oi!, und Boston. Und man muss nicht die Dropkick Murphys, Rancid, die Street Dogs oder die McKenzies abfeiern, um dieses Album zu mögen.

Denn es ist einfach aufregend, was der Dreier hier in Kreuzberg auf Platte gebracht hat, es sind einfach wunderbare Songs, es sind mitreißende, wilde, euphorische Songs wie “Pint’s Bride”, “Take An End” (siehe und höre hier) oder “Troublemakers Crew“, die einfach mal ohne Ende Bock machen.

Auf das Album und auf die Show. Am 15. Dezember spielen Brew36  im Hafenklang. Dürfte ziemlich aufregend, mitreißend und wild werden … (mf)


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