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concert-news präsentiert:
Gurr
13.12.2017 | Knust


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Zugezogen Maskulin
23.02.2018 | Uebel & Gefährlich


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Casper
08.11.2017 | Sporthalle


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Selig
12./13.11.2017 | Große Freiheit 36


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Quicksand
16.11.2017 | Uebel & Gefährlich


concert-news präsentiert:
Itchy
24.11.2017 | Fabrik


Setlist: Wolf Alice
1.11.2017


Setlist: The National
21.10.2017


Setlist: Kings Of Convenience
08.05.2017


Setlist: Fenech-Soler
09.03.2017

Setlist: Einstürzende Neubauten
Elbphilharmonie

Setlist: Minor Victories
Markthalle


Setlist: Abay
Reeperbahn Festival


Setlist: Helgen
Hanseplatte


Setlist: Queensrÿche
Gruenspan


Setlist: Rainbrother
Aalhaus


Setlist: Mark Lanegan
Uebel&Gefährlich


Setlist: Editors
Mehr! Theater


Setlist: DMA's
Prinzenbar, 3.11.15


Setlist: Cayucas
Kleiner Donner, 19.9.15


Setlist: Paul Smith
Molotow, 19.9.15


Setlist: The Charlatans
Indra, 04.09.15


Setlist: Marcus Wiebusch
Syltfähre, 23.07.2015


Setlist: Torpus & The Art Directors
Park Fiction, 20.07.2015


Setlist: The Slow Show
Prinzenbar, 25.04.2015


Setlist: Einar Stray
Knust, 24.05.2015


Setlist: Ibeyi
Prinzenbar, 19.04.2015


Setlist: Champs
Prinzenbar, 05.03.15


Setlist: Carl Barât And The Jackals
Molotow, 26.2.15


Setlist: Team Me
Knust, 25.04.2015


Setlist: Gaz Coombes
13.2.2015 | Rock Café


Setlist: Stars
21.1.2015 | Knust


Setlist: Ben Shadow
05.10.2014 | Knust


Setlist: Rhonda
05.10.2014 | Knust


Setlist: Trümmer
22.08.2014 | Hanseplatte


Carnival Youth | Knust

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Manic Street Preachers | Große Freiheit 36

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The Temperance Movement | Knust

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Ben Caplan | Nochtspeicher

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John Allen | Nochtspeicher

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A Mote of Dust | Kleiner Donner

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The Used | Knust

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Wakey! Wakey! | Knust

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Meadows | Grüner Jäger

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Ein kleiner Abgesang

13. Dezember 2017 - 8:00:14 - Docks (D-Club), Konzert-Tipps

Ein Fall, der anscheinend nicht zu lösen war. Jupiter Jones geben sich geschlagen. Wir halten es festlich und mit Anstand, so wie es die drei ??? auch tun würden. Also so gehen sie von der Bühne, offen und ehrlich. Ein letztes Aufbäumen oder auch einfach nicht hängenlassen zeigt sich mit den Jahresabsch(l)usskonzerten, in Köln und Hamburg.

Hamburg? Da klingelt das aufmerksame Ohr, brennt sich das Wort in die Augen des treuen Lesers ein! Aber es ist nicht nur Hamburg, nein, sie spielen sogar im Docks! Ein Tschüß mit Schmiss? Dieser Fall liegt glasklar auf der Hand, auf jeden Fall! Jeder, der es für sich einfach halten möchte, geht für  Jupiter Jones in die Buchhandlung oder in die Theaterkasse Schumacher und fragt nach Karten für das Abschlusskonzert von Jupiter Jones, am 16. Dezember im Docks. Mit wenig Worten wünschen wir der Band alles Gute für die Zukunft. Denn danach wird es still. (rb)




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Life Is Good

12. Dezember 2017 - 8:00:23 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Mehr! Theater

20 Jahre Flogging Molly. Sechs Alben. Unzählige Shows und Festival-Auftritte. Aus der kleinen Folkpunk-Band sind wahre Superstars geworden, die im kommenden Jahr mit unter anderem The Offspring und The Buzzcocks auf eigene Kreuzfahrt gehen. Life Is Good für und von Flogging Molly.

Life Is Good“ heißt auch das aktuelle Album, das erst im Juni erschien. Und der „Speed Of Darkness“-Nachfolger „kann was, der ist gut, der macht einen glücklich. Wer allerdings auf ein Album wie ganz früher gehofft hat, der wird enttäuscht, „Life Ist God“ schließt an „Speed…“ an, enthält eine Menge ruhigeres Liedgut, erwachsen-folkige Rock-Songs, Traditionelles, Balladeskes.Schrieb ich hier.

Schon kurz nach der Veröffentlichung spielten Flogging Molly das Hurricane Festival, im August supporteten sie Volbeat im Volkspark – am 29. Januar präsentieren wir sie euch im Mehr! Theater. Und das? Wird good. (mf)




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Ticketverlosung: Puppetmastaz

11. Dezember 2017 - 8:00:46 - concert-news präsentiert, Häkken, Konzert-Tipps, Verlosungen

Als eine „Mischform des Wu-Tang Clans, der Gorillaz und der Muppet Show“ nannte ich einmal die Puppetmastaz, genau hier. Fast zehn Jahre ist das her. Keine zehn Tage ist es noch hin, bis die rappenden Puppen nach Hamburg kommen. Präsentiert von uns. Am 14. Dezember spielen Puppetmastaz schon im Häkken. Und zocken vielleicht ja und hoffentlich auch manch alten Kracher. Wegen Puppen tanzen lassen und so …

Wir präsentieren euch die Show und verlosen dafür 2×2 Tickets. Schickt uns eine E-Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff „Puppenkiste“ an verlosung(at)concert-news.de (hier gibt es die Teilnahmebedingungen), wir drehen schon morgen die Trommel. (mf)


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In Dauerschleife

10. Dezember 2017 - 8:00:36 - Auswärtsspiel, Konzert-Tipps

Das dauertrendige Loopschals im Winter warm halten, ist kein Geheimnis. Das auch frische Loop Beats das können und dabei um einiges cooler wirken, wird den einen oder anderen vielleicht überraschen. ORI wird es beweisen.

Der aus Israel stammenden Künstler wandert grazil zwischen Ambient, Pop, R&B und Electronic, alles zusammengehalten durch seine unfassbar angenehme Stimme – und eben die perfekt eingesetzten Loops. Anfang November erschien ORIs zweites Album „1986“, mit dem er den Hörer geschickt einwickelt und in seine ganz eigene Soundwelt entführt.

Wer selbst erleben möchte, wie sich das anfühlt, hat eine perfekte Gelegenheit im kleinen Rahmen dazu. Am 11. Dezember spielt ORI ein Konzert im Mojo Jazz Café. Sollte man sich nicht entgehen lassen. (mu)


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After. Show. Party.

9. Dezember 2017 - 8:00:19 - Gruenspan

Über Cigarettes After Sex zu fabulieren, kann vom Zündhölzchen aufs Stöckchen gleiten. Oder Lust machen auf mehr, wie es unsere MusikBlog-KollegInnen 2017 fast ein bisschen verschämt beschrieben: „Möglicherweise sogar auf Begriffe aus dem Bandnamen“. Ach, guten Morgen, gut geschlafen? Wer bist du? Ich ruf‘ dich an. Wie die Nervosität vor dem ersten oder gegebenenfalls nächsten Treffen, so auch gerade die wenig ausgeprägte Vorfreude auf ein mögliches nächstes Album. Weil das selbst betitelte Debüt ja eigentlich schon alles hatte, was zwischen Perfektion und frische Bettwäsche passt. Oder hat i r g e n d w e r etwa die „Apocalypse“ schon jemals in gefühlten Kubikkilometerquadrattonnen Watte implodieren erlebt?

Hat jemals ein und dasselbe Lied in zehnfacher Dauerschleife so wenig Mitleid, dafür aber so viel „Ich selbst“ ausgelöst? Weil zwischen „K“ und dem Albumfinale „Young & Dumb“, zwischen Sinnesfreuden, Sinnkrisen und sinisterer Sinnlosigkeit so viel herrlicher Kitsch als Tapetenkleister alles zusammenpatscht. Weil dieser verpoppte Ambientfick unter dem eigentlich eher leidenschaftslosen Gesang von „Frau“ Greg Gonzales trotzdem ja so zart aber fair, daherkommt, dass einer wie Frank Plasberg eigentlich auf der Stelle unter Tränen das SM-Studio verlassen müsste. Cigarettes After Sex: 19. Mai 2018 im Gruenspan. (kel)


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Sorte Søer: Die Schwarze Seele des Dänen

8. Dezember 2017 - 8:00:17 - Interview, Konzert-Tipps

In seiner puren Einfachheit zirkuliert seine tiefe kratzige Stimme durch die Prinzenbar. Der kleine Saal wirkt wie für ihn gemacht. Jeder Ton ist förmlich spürbar und betont, dass  Lasse Matthiessen mehr als nur ein Songwriter der großen Masse verkörpert.

Früher sang der Däne noch im Knabenchor und übte hart um Jazzgitarrist zu werden. Irgendwann trieb die Liebe den Singer Songwriter jedoch nach Berlin. Die Beziehung ist vorbei, Lasse Matthiessen ist in der Hauptstadt geblieben und pendelt seitdem zwischen zwei Städten. Wie das funktioniert erzählte er uns:

Früher wolltest du Jazzgitarist werden. Wie kamst du davon ab und zu der Entscheidung als Singer-Songwriter eine Musikkarriere zu starten?
Um Jazzgitarrist zu werden übte ich lange jeden Tag fünf Stunden. Als ich gleichzeitig Konzerte gab, wurde mir der Unterschied zwischen dem Schwierigkeitsgrad der Jazzmusik und der Einfachheit meiner eigenen Songs bewusster. Lieber wollte ich aber singen als nur der Gitarrist zu sein, das passte viel besser zu mir.

Der Liebe wegen bist du nach Berlin gezogen. Seitdem wohnst du dort und in deiner Heimat Kopenhagen. Wie lebt es sich in zwei Städten?
In beiden Städten habe ich eine Wohnung. In Berlin spiele ich aber mehr Musik als in Kopenhagen. Dänemark ist eher der Ort an dem ich Songs schreibe oder mich entspanne. Mal bin ich ein oder zwei Monate in der einen und dann wieder in der anderen Stadt.

Diesmal ist auch der dänische Song „Sorte Søer“ auf deiner EP gelandet. Wieso ist deine Muttersprache so selten in deiner Musik vertreten?
Textmäßig schreibe ich viel auf dänisch und deutsch. Ich lese auch viel auf deutsch, z.B. Thomas Mann. Manchmal höre ich Gesprächen zu und denke mir, eigentlich ist das eine richtig schöne Konversation, die ins Englische übersetzt was her macht. „Sorte Søer“ ist ein einfacher Text, der Schwarze Seele bedeutet. Anfangs haben wir den als Skizze aufgenommen, später kam Schlagzeug dazu und wir stellten fest, dass es vom Gesang her auf dänisch besser passt, gerade weil es sonst zu einfach klingen würde. weiter…


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Rock’n’Blues-A-Billy Deluxe

7. Dezember 2017 - 8:00:47 - concert-news präsentiert, Gruenspan, Konzert-Tipps

Heute schon gegrooved? Oder wenigstens genickt? Nein? Scheißtag, hm. Falls ja, wird euer Tag trotzdem gleich um einige Takte besser. Dafür müsst ihr euch nur mal den Track „Lucky Penny“ von JD McPhersons aktuellem Studioalbum „Undivided Heart & Soul“ (VÖ: 6. Oktober 2017) reinziehen:

Und? Jetz in Stimmung für mehr? Gut, denn da kommt viel mehr. JD McPherson und Band kommen höchstpersönlich am 6. März 2018 ins Gruenspan, und das wird euch präsentiert von concert-news.

Weil wir auch so gerne rocken, schieben wir mal noch ein Soundsample von JD’s Debutalbum „Signs and Signifiers“ aus dem Jahr 2011 hinterher. „North Side Gal“ kommt im Vergleich zu oben deutlich oldschooliger zur Sache:

So, und jetzt wieder die Finger aus dem Grease-Pot, hebt euch noch was auf für März! Wir freuen uns jedenfalls schon so richtig. Stay tuned for more. (df)


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Ticketverlosung: Gurr

6. Dezember 2017 - 8:00:27 - concert-news präsentiert, Knust, Konzert-Tipps, Verlosungen

Irgendwas mit Google-Abfallprodukten: Während also Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch Baden-Württemberg aufklärt und nichts aber auch rein gar nichts mit den Gurr-Mädchen zu tun hat, außer uns beim Zeilenschinden zu unterstützen … Beginnen wir also neu:

 Gurr kommen, präsentiert von concert-news, am 13. Dezember ins Knust. Auf der jüngsten Kraftklub-Tour gab es schon warmen Supportapplaus. Also lese bitte dort im Kemptener „Kreisbote“: „Kraftklub holte die beiden Sängerinnen Andreaya Casablanca und Laura Lee zum gemeinsamen Abfeiern von Blurs ‚Song 2‘ auf die Bühne“. Können wir das auch mal am Millerntor haben? Einmal zumindest? Mit Slime als Draufgabe? Und was geht da in Münster? Die „Westfälischen Nachrichten“ haben Gurr ebenfalls vor Kraftklub mit höchstem Wohlwollen wahrgenommen. Denn: „Kaum nannte Miss Casablanca einen Titel, da explodierte schon die Menge, Casablanca: ‚Das könnt ihr gar nicht kennen, das ist ganz neu, aber danke trotzdem, dass ihr schreit‘.“

Ohne Kenntnis rumkrakeelen könnt ihr auch. Zum Beispiel im Rahmen unserer Ticketverlosung: 2×2 Karten sind in der Trommel. Teilnahmebedingungen vorher hier mitnehmen und dann den Betreff „Gurrkensalat“ an verlosung(at)concert-news.de nicht ohne eurem vollständigen Namen. Wird ein ganz starker Abend. (kel)



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Kein Mensch ist illegal

5. Dezember 2017 - 8:00:18 - Gr. Freiheit 36

Seien wir ehrlich: Ihr Hit „Nie wieder Alkohol“ hätte Westernhagen gut zu Gesicht und Stimme gestanden. Wäre dieser nicht zur selben Zeit noch von seinem eigenen grandiosen Songwriting übermannt gewesen. Das alles ist auch schon wieder dreiundzwanzig Jahre her, Anfang der Neunziger, seit Illegal 2001 aus Schleswig-Holstein mit jener wenig subtilen Anti-Anti-Promille-Hymne an den Tresen traten. Und eigentlich Grönemeyer so? Egal.

Darüber beinahe in Vergessenheit geriet, dass die Buben vor Schlagzeuger Jan Liebschner ein Jahr zuvor mit „A7 (Ich lauf‘ durch jede Wüste)“ einen veritablen, smoothen zeitgenössischen Achtungserfolg verbuchen konnten in den Clubs. Doch warum eigentlich Jens Liebschner? Weil meine Erinnerung im Alarmzustand noch heute einen (allerdings grundehrlichen) Fauxpas deLuxe bereithält. War mir Empathietrottel doch folgendes vorbehalten: Mich dem, mir zu dem Zeitpunkt persönlich unbekannten, Herrn Liebschner als zufälligem Tresennachbarn über „solche elende Deutschrockscheiße wie diese Illegal 2001 ständig im Radio“ auszukotzen. Jens, wenn du das liest, du zeigtest Größe, Haltung, Humor, Freibier und Verständnis. Bester Mann und noch immer dabei mit: Illegal 2001 am 13. Januar 2018 in der Großen Freiheit 36. (kel)


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3 Fragen an: Fünf Sterne Deluxe

4. Dezember 2017 - 8:00:00 - 3 Fragen, Docks (D-Club), Konzert-Tipps

Neulich hier: Wir küren „Flash“ von Fünf Sterne Deluxe zum Album der Woche. Und auf Facebook so: Hat einer gelacht. Eine andere gemeckert, das wäre Ausverkauf. Ohne, dass sie das Album kannte. Ein natürlicher Reflex natürlich, kein Vorwurf, jeder soll das sagen und denken, was er meint. Auch wenn es in diesem Fall: Unsinn ist. „Flash“ ist kein Ausverkauf. Als ob man heute mit einem Album reich werden kann (wenn man nicht Kollegah oder Sido heißt).

Und außerdem, Fünf Sterne Deluxe, wer, wenn nicht sie dürften machen, was sie wollen. Haben sie immer gemacht, machen sie weiter. Und machen das auch 17 Jahre nach „Neo.Now“ ganz vorzüglich. Wir so: „Die größte Leistung der Fünf Sterne Deluxe ist, dass sie hier zu jeder Sekunde, mit jedem Wort und jedem Beat als Fünf Sterne Deluxe zu erkennen sind, aber trotzdem nicht wie vor 20 Jahren klingen. Oh nein, das hier ist typisch, aber anders, Old School, aber nicht alt, einfach klasse und hochgradig spannend. Manchmal albern, gerne flach, an anderen Stellen ernst, politisch, die Mischung stimmt. Inhaltlich, musikalisch, atmosphärisch.“

Am 19. und 20. Dezember spielen Fünf Sterne Deluxe im Docks. Vorher haben wir Tobi und Bo zum Interview getroffen.

Als Curse zurück kam, gab es Krititk, er käme nur zurück, weil HipHop grad groß ist, auch die Beginner haben nicht nur positive Reaktionen bekommen. Macht man sich über so etwas Gedanken?

Tobi: Wir haben uns davon eigentlich frei gemacht.

Bo: Es ist eher so eine Spannung. Als Künstler ist doch so, dass das Album fertig ist und dann ist… es fertig. Und dann kommt irgendwann das Feedback und das ist das, was für uns spannend ist, weil das letzte Album so lange her ist. Ich glaube unsere Fans von früher werden derbe drauf flashen, interessant wird es, wie die neue Generation darauf reagiert. Aber wir sind keine Mathematiker und berechnend, dass wir sagen, wir machen das so und so, sondern haben sehr, sehr frei geflasht.

Setzt ihr euch HipHop-Grenzen?

Tobi: Wir setzen uns geschmackliche Grenzen und die sind nicht definiert. Denn die verändern sich während der Zusammenarbeit. Es gibt Sachen, die ich erst nicht gut fand, aber dann hat Bo mir Sachen vorgespielt und ich bin drauf geflasht.

Bo: Wir waren dieses Mal sehr offen, haben sehr viele Sachen gemacht, die wir uns so damals nicht getraut und nicht gemacht hätten, weil es komisch gewesen wäre. Aber bei diesem Album haben wir dann gesagt „Das fühlt sich komisch an, lass man weiter in die Richtung gehen und gucken, wo wir landen.“ Manche Sachen haben dann auch nicht geklappt, andere aber eben schon. „Monulani“ im Speziellen mit Pauken und Opern-Gesang ist dann schon sehr extrem und das haben wir dann auch bis ins Extrem umgesetzt und wirkliche Opern-Sänger geholt. Wir waren verspielt, haben aufgemacht und einfach losgelassen und ich glaube, dass ist auch die große Stärke des Albums, dass man einfach merkt, dass wir Spaß dran hatten und dass wir uns keinen Rahmen gesetzt haben.

War das früher denn anders? Oder habt ihr heute einen anderen Status und könnt andere Dinge machen?

Tobi: Es gab damals in den 90ern ja immer diese Realness-Diskussion, der wir uns allerdings schon immer entzogen haben. Aber ich glaube der Unterschied ist einfach 20 Jahre weiter Musik hören. Weil damals zum Beispiel waren Soul und Funk zwar auch Teil von HipHop, aber mehr ein Vehikel, als Sample. Und wir haben in den letzten 20 Jahren unseren musikalischen Kosmos jetzt so weit geöffnet, dass im Prinzip alles geht und eben nicht nur als Vehikel.

Bo: Damals war HipHop auch noch eine Subkultur, was heute ja nun auch nicht mehr so ist. HipHop ist größer denn je und auch wenn Straßenrap natürlich grad besonders präsent ist, ist auch die Bandbreite von Casper über Cro bis Jan Delay größer denn je. Die Leute sind generell offener und hören auch nicht mehr nur eine Musik, das ist schon eine andere Hörerqualität, die es so damals nicht gab. Damals hat man sich klar für HipHop entschieden.

Interview: Mathias Frank
Das vollständige Interview gibt es bei gaesteliste.de


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Otherwise

3. Dezember 2017 - 8:00:11 - concert-news präsentiert, Gruenspan, Konzert-Tipps

Es gab zuletzt Zeiten, da sorgten wir uns um die Lichter des Frühlings. Wie hier, als Scott Matthew und Rodrigo Leao kollaborierten und die „Life Is Long“- Helligkeit auf das dringlich Notwendigste dimmten. Du sagst, das sei doch Standard bei Matthew? Stimmt. Eine Wahrnehmung, die natürlich auf, hahaha, golden schimmernden Evergreens wie den sensationell abgewandten Interpretationen von „I Wanna Dance With Somebody“ oder „Annie’s Song“ beruht.

Oder die in wohliger Erinnerung an die Matthews-Live-Begegnungen beispielsweise auf Kampnagel lebt. Und sich nicht zuletzt auf dem alles zerreißenden „The Child“ vom bereits eingangs zitierten Album beweist. Apropos Album: Am 20. April erscheint „Ode To Others“. Gute Zeiten, schlechte Zeiten was das Datum betrifft oder „(…) a departure from the subject of romantic love (…)“ was den von Scott Matthew versprochenen Inhalt angeht.

concert-news.de präsentiert den Konzertabend im Gruenspan am 12. Mai. Schon wieder Frühling, schon wieder irgendwas mit Licht und Schatten. Wir können es nicht erwarten. (kel)




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Plattenverlosung: Sick Hyenas

2. Dezember 2017 - 12:00:41 - Hafenklang, Konzert-Tipps, Verlosungen

Rookie Records. Das sind Platten von Love A und Illegale Farben, von Pascow, Keele, NinaMarie oder Steakknife. Punkrock im weitesten Sinne, Hardcore, heißer Scheiß. Super-Label. Aber das war und ist auch immer etwas mehr. Huck Blues zum Beispiel oder Sedlmeir – und jetzt auch Sick Hyenas. Oder: Jetzt wird durch die Wüste gesurft, werden Filme geschaut, Drogen genommen und … oder wie es das Label sagt:

Breiter Garage-Sound, der zwischen Surf-Rock und Psychedelic Punk Vorbilder erahnen lässt wie The Cramps, Gun Club, Velvet Underground, Night Beats und auch die Black Lips. Atmosphärisch verortet in einer ordentlich abgehangenen Whiskey-Kaschemme.“ Hier läuft „Flohleiter„.

Am 8.Dezember erscheint ihr zweites Album „Heaven For A While“, einen Tag vorher wird die Veröffentlichung im Hafenklang gefeiert. Wir verlosen drei Exemplare von „Heaven For A While“. Auf Vinyl. Bockt! Schickt uns eine E-Mail mit eurem kompletten Namen, eurer Adresse und dem Betreff „Krankes Stück“ an verlosung(at)concert-news.de (hier gibt es die Teilnahmebedingungen), wir losen aus und schicken den Postmann auf die Reise. (mf)


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Wer nichts wird, wird Wir.

2. Dezember 2017 - 8:00:13 - concert-news präsentiert, Gr. Freiheit 36

Der Hamburger Sechserbus bemüht eine ähnlich fiese Wege-Falle wie die S-Bahn nach Diebsteich statt Altona. Denn plötzlich stehst du statt auf St.Pauli mit halbem Bein irgendwo in der Hafencity, diesem Stadtteil bar jeder Versprechung. Und natürlich hast du es eigentlich eilig. Nur weil Kettcar diese Linie zitieren, klebt da zwar noch keine getoastete Metapher automatisch auf dem nassen Straßenpflaster. Aber mangelnden Detailreichtum vorwerfen kann denen innerhalb der Befindlichkeitsaromen halt auch keiner.

Ansonsten nicht sehr viele Neuigkeiten ein paar Wochen nachdem wir „Ich vs. Wir“ nicht zum Album der Woche küren wollten, weil Kettcar eben das ganze Jahr über Relevanz verschütten wie Rotwein auf den hellen Pulli. Ewige Nichtfans und Dauerbeleidigte möckern wie gestern, der Sommer von 1989 erinnert immer noch charmant an Clowns und Helden und stachelt wie Draht auf Haut. Andere nähten Stoffbahnen, nahmen den Ballon und landeten später in Hollywood. Kettcar stattdessen im „Das Gegenteil von gut ist gut gemeint“-Diskurs. Oder im 622er Bus nach Wien. Und noch was: Kettcar-Setlists tragen jetzt halt den einen Running-Gag der gefühlt ewigen Redundanz weniger. War eine schöne Zeit in der Vorhersehbarkeit seit den Vorgängern. Doch das muss dann auch mal reichen. Die Straßen und Mauern unseres Viertels haben nicht umsonst zwei Seiten. Sogar eine gegen Deutschland. concert-news präsentiert: Kettcar in der Großen Freiheit 36 am 5., 6. und 7. Februar 2018. (ptk)




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Ticketverlosung: Ho99o9

1. Dezember 2017 - 12:00:52 - concert-news präsentiert, Hafenklang, Konzert-Tipps, Verlosungen

Sie stehen auf Body Count und Bad Brains, auf Iggy Pop und Madball (siehe hier), feiern gleichzeitig Hip Hop, nennen sich Horror und schreiben sich Ho99o9. Und das klingt dann … wie in „United States Of Horror“ oder „War Is Hell„. Wie gut ist das bitte, wie gut wird das live, wird das nächste Woche.  Im kleinen Rahmen, eng und wild, heiß, aufregend, böse und anstrengend.

Am 6. Dezember schon spielen Ho99o9 im Hafenklang. Und wir schenken uns jetzt jegliche Stiefel-Sprüche, sondern verlosen – wie angekündigt – einfach mal 2×2 Tickets. Schickt uns eine E-Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff „Ein kleines bisschen Horrorschau“ an verlosung(at)concert-news.de (hier gibt es die Teilnahmebedingungen), Sonntag wird gelost. (mf)




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Chor des Monats: November 2017

1. Dezember 2017 - 8:00:02 - Chor des Monats

Der zurückliegende Monat wurde kurzerhand Showvember getauft, weil er einfach so verdammt viele spannende Shows parat hielt. Es hat in der  Kiste gerappelt, es haben die Wände gewackelt. Unsere Momente im Rückblick:

Filter Happier live @ Knust, Hamburg, 05.11.2017<br /> Copyright Doreen Reichmann, 2017, all rights reserved

*** Wolf Alice, The Magic Gang (1.11., Mojo Club) The Magic Gang könnten Pavement vor zwanzig Jahren Konkurrenz machen, die Jungs geben Ihr bestes in lame-guy-plays-guitar-Style. Sweet. Aber dann Wolf Alice, Leadsängerin in Bestform, Hits und mehr vom neuen Album, keine Wünsche bleiben offen. Der unterirdische Club genau richtig für diesen düster-indie-rockigen Abend. (tk) *** Manchester Orchestra (5.11., Molotow) Durchweg sympathische Jungs, die mit ihrem schwermütigen Indierock einmal mehr das Molotow zum Beben brachten. Wunderbar und mitreißend – auch wenn beim letzten Gig vor knapp zwei Jahren durchaus mehr Bewegung im Publikum vorherrschte. Das neue, etwas verhaltene Album trägt daran sicher Mitschuld. Trotzdem: Immer wieder gerne. (dar) *** Angus & Julia Stone, Isaac Gracie (5.11., Alsterdorfer Sporthalle) Oberrang abgehängt und dadurch vielleicht der Sound sogar ganz ok? Die Lieblingsgeschwister sind zwei Stunden lang bester Stimmung und bei grandiosem Bühnen-Video-Bild wird das neue Album präsentiert, sowie die Hits der letzten Jahre. Wenn Julia dann noch Udo Lindenberg covert…what a night. Beobachtenswert auch der Support Isaac Gracie, vielversprechender Songwriter. (tk) weiter…


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Album der Woche: *** Macht Weihnachtspause ***

1. Dezember 2017 - 3:00:16 - Album der Woche, Allgemein

Quelle: www.secondhandlps.de

Da dachtet ihr, ihr habt schon alles gesehen im Leben, dann kommt sowas: Eine Weihnachtspause in unserer Rubrik „Album der Woche“. Warum, fragt ihr? Ein Grund könnte sein, dass zum Jahresende die Motivation der arbeitenden Bevölkerung sowie die der Musikschreiberlinge landauf landab nachlässt. Doch verzagt nicht, es gibt eine frohe Botschaft: Wir haben bereits dutzende und aberdutzende Alben der Woche hier auf diesem schönen Blog im Archiv! Nutzt doch das Jahresende für einen kleinen Rückblick! Nicht nur aufs vergangene Jahr, sondern auf viele Jahre. Weil wir ja nicht vollkommen unmotiviert rüberkommen wollen, haben wir euch die Arbeit abgenommen und „Album der Woche“ schonmal für euch ins Suchfenster eingegeben: Zu den Suchergebnissen. Das ist wie alte Musikzeitschriften rauskramen! Probiert’s aus!

Übrigens haben wir uns richtig ins Zeug gelegt, um das hässlichste, spießigste, abartigste Weihnachtslieder-Plattencover der Welt aufzutreiben. Wir haben dafür ganze fünf Minutuen lang die Google-Bildersuche durchgescrollt. Dieses Fundstück hier (gibts übrigens NICHT bei unseren Freunden von Finest Vinyl, denn die haben auch ihren Stolz) haben wir uns von Herbert’s Oldie-Seiten entliehen. Das hat sogar ein Gimmick-Cover. Da kann man die Krippe rausklappen. Besser gehts nicht, oder?

Wie dem auch sei. Eure concert-news wünschen euch viel Spaß beim Schmökern und in Erinnerungen Schwelgen. Natürlich wünschen wir euch auch eine Konzerte-geschwängerte Adventszeit sowie einen irre lauten Rutsch ins neue Jahr. Irgendwann im Januar geht es hier weiter mit neuen Alben der Woche. (df)



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Ticketverlosung: Impala Ray

30. November 2017 - 13:00:02 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Nochtwache

„My Last Goodbye“ heißt der schöne zweite Track auf dem Erstwerk von Impala Ray und tatsächlich ist auch dieses kommende Konzert ein Abschied. Immer diese Bezüge auf etwaige Songtitel … Aber dieses Mal passt es, denn es geht von der Bühne ins Studio! Wir haben ein bisschen Anfang des Monats davon erzählt, uns im letzten Jahr sogar mit Ray zum Interview getroffen, die Verbindung zum BayFolk ist stark!

Deshalb freuen wir uns sehr auf das Konzert von Impala Ray (plus Tom Klose) am 2. Dezember in der Nochtwache. So sehr, dass wir sogar 2×2 Gästelistenplätze verlosen. Sendet einfach eine E-Mail mit dem Betreff „The Gambler“ an verlosung@concert-news.de , die Teilnahmebedingungen findet ihr hier. Viel Spaß! (rb)




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: Album :

30. November 2017 - 8:00:42 - concert-news präsentiert, Knust, Konzert-Tipps

Es wird ein: Album. Torpus & The Art Directors kommen im kommenden Jahr nicht einfach so auf Tour, sondern bringen auch ein neues: Album mit. Bereits am 15. Dezember erscheint auf Grand Hotel Van Cleef das neue: Album. Es wird „We Both Need To Accept That I Have Changed“ heißen.

Eine Single gibt es auch schon. „4×7“ heißt der Song, hier läuft das Video dazu. Die Band selbst schreibt dazu genau hier: „Sich selbst zu beobachten, während man sich verändert – ein spannendes Ereignis. Da können wir ja gerne bei einem Glas Wein (zu viel) nochmal drüber sinnieren. Unsere erste Single nimmt sich genau das zum Thema, heißt ‚4×7‘ und erscheint gerade in diesem Moment!

Am 23. Februar 2018 präsentieren wir euch Torpus & The Art Directors im Knust. (mf)




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