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Daria

Review



CHOR DES MONATS
Der Rundumkonzertrückblick

Zum Chor


concert-news präsentiert:
Parkway Drive
29.1.2016 | Sporthalle

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concert-news präsentiert:
Madsen
05.2.2016 | Mehr!Theater

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concert-news präsentiert:
City & Colour
09.2.2016 | Docks

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concert-news präsentiert:
Von Brücken
10.2.2016 | Mojo

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concert-news präsentiert:
Half Moon Run
23.2.2016 | Fabrik

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concert-news präsentiert:
Still In Search
03.03.2016 | Molotow
(c) Yves Bartell

Tickets


Setlist: Editors
Mehr! Theater


Setlist: DMA's
Prinzenbar, 3.11.15


Setlist: Cayucas
Kleiner Donner, 19.9.15


Setlist: Paul Smith
Molotow, 19.9.15


Setlist: The Charlatans
Indra, 04.09.15


Setlist: Marcus Wiebusch
Syltfähre, 23.07.2015


Setlist: Torpus & The Art Directors
Park Fiction, 20.07.2015


Setlist: The Slow Show
Prinzenbar, 25.04.2015


Setlist: Einar Stray
Knust, 24.05.2015


Setlist: Ibeyi
Prinzenbar, 19.04.2015


Setlist: Champs
Prinzenbar, 05.03.15


Setlist: Carl Barât And The Jackals
Molotow, 26.2.15


Setlist: Team Me
Knust, 25.04.2015


Setlist: Gaz Coombes
13.2.2015 | Rock Café


Setlist: Stars
21.1.2015 | Knust


Setlist: Ben Shadow
05.10.2014 | Knust


Setlist: Rhonda
05.10.2014 | Knust


Setlist: Trümmer
22.08.2014 | Hanseplatte


Carl Barat | Molotow

Foto: Doreen Reichmann

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Red City Radio | Hafenklang

Foto: Thomas Raich

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Vimes | Prinzenbar

Foto: Thomas Raich

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Gaz Coombes | Rock Café St. Pauli

Foto: Doreen Reichmann

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Grant Nicholas | Kleiner Donner

Foto: Doreen Reichmann

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Gisbert zu Knyphausen | Knust

Foto: Doreen Reichmann

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Peter Maffay | O2 World

Foto: Stephan Schulz

Clueso | O2 Arena

Foto: Doreen Reichmann

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Mutter | Westwerk

Foto: Dirk Störmann

Die Höchste Eisenbahn | Zirkuszelt

Foto: Doreen Reichmann

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Game Ove | Zirkuszelt

Foto: Doreen Reichmann

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Ace Frehley | Gruenspan

Foto: Stephan Schulz

Peter Maffay | Bad Segeberg

Foto: Stephan Schulz

Villagers | Kulturkirche Altona

Villagers Kulturkirche Altona Hamburg 12.05.2015

Foto: Doreen Reichmann

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Tito & Tarantula | Markthalle

Foto: Stephan Schulz

Spaceman Spiff | Knust

Foto: Doreen Reichmann

The Answer | Knust

Foto: Stephan Schulz

Evan Dando | Molotow

Foto: Doreen Reichmann

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Carnival Youth | Turmzimmer

Foto: Doreen Reichmann

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Kraftklub | Sporthalle

Foto: Mathias Frank

Rory Charles | Birdland

John Kenzie Birdland Hamburg 28.03.2015

Foto: Katrin Hoffmann

Arkanes | Rock Café

Foto: Stephan Schulz

Satellite Stories | Molotow

Foto: Doreen Reichmann

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Love A

7. Februar 2016 - 8:00:14 - concert-news präsentiert, Gruenspan

Du lieber Himmel, ist das schon lange her, dass Konstantin Gropper aka Get Well Soon erstmalig meine traurige Butze betrat. 2008 war aber plötzlich mit “Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon” alles irgendwie leichter mit der Erdanziehung. Für Augenblicke. Und so klug dabei. Jahre gingen ins Land, Album Nummer vier suhlt sich nun in der Liebe, hört auf den Namen „LOVE“ und hält erst gar nicht mit diversem Zucker-Schmackes hinterm Berg der Sorglosigkeit.

Nun ist es eine mehr oder weniger schlaue Angewohnheit, sich mit so Referenzen, Zitaten und Assoziationen aufzuhalten. Auf „LOVE“ ist das noch ein bisschen mehr blöd, weil vor lauter Querverweisen aus der Popgeschichte dringend zu vermeiden ist, den Kern des Get Well Soon-Anliegens zu übertünchen. „Love“ sei „ein Album voll mit Zuckerwatte, Lebkuchenherzen und stark geschminkten Figuren“, sagt der Verkäufer dieses schönen Werkes und bestätigt Kleister, Pinsel, Farbe samt Buhlerei um Herzen.

cn_praesentiert21Wenn Gropper nicht selbst auf Höchsttemperatur mit der Thematik kann gerade, dann gibt er den Liebesspieler zumindest sackstark. Wie einer, dessen schwarz tapezierte Kammer sich dem Frühling öffnet, der auch Get Well Croon als schlechten Kalauer akzeptiert und Instrumente noch immer als Multiplikation von Multivitaminen begreift. Saftig ist das, süß und s(chl)auer. Und so schön. concert-news präsentiert: Get Well Soon | 4. März | Gruenspan (kel)

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Objekt der Begierde

6. Februar 2016 - 8:00:07 - Mojo Club

GoGo PenguinHimmel, ob sich jemals wer entblödet hat, den flockigen Überjazz von GoGo Penguin mit den watschelnden Schritten dieser ach so possierlichen Tierchen in einen geflügelten Zusammenhang zu bringen? Dem hätten wir ja sonst jetzt auch Genüge getan. Man kann sich das auch schon mal fragen, während in exakt diesem Moment draußen dicke Flocken Prachtweiße an den Scheiben hinuntergleiten. Und als hätten Sie, Leser, es erahnt. Ja, die Klaviermusik von GoGo Penguin bietet ein ganzes Stück weit beste Untermalung dazu.

So passgenau, dass nicht einmal Sonnenstrahlen das manchmal schon sehr bedeckte Gesamtbild stören würden. Elektrifizierte Tasten ohne Überforderungsgefahr aus Impressionenfluten. Lobhudeleien glitten nach dem ersten Album „Fanfares“ wie Nächte übers Eis. Einigkeit von Gilles Peterson bis Jamie Cullum. „Man Made Object“ (erscheint am 5. Februar) erscheint jetzt auf, hoppla, Blue Note in der immer noch passenden Schublade akustischer, elektronischer, instrumentaler und sackstark arrangierter Perlen. Dass im Presse-Making-Of von „Transhumanismus und ‘Human-Enhancement’-Technologie“ (hier bitte alle mal eine kleine Kunstpause einfügen) die schöne Rede ist, kann abendfüllende Folgen nach sich ziehen. Um einfach sonst in Abwandlung einer Kolleginnen-Theorie zu sprechen: GoGo Penguin aus Manchester sind als kongeniales Trio, nebst vielen anderen Assoziationen, auch Instrumentalisten für „Sonst eher Techno“-Freunde. Kreis geschlossen, Vorverkauf eröffnet: 6. April im Mojo Club. (kel)

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Ticketverlosung: Elektro Guzzi & RocketNumberNine

5. Februar 2016 - 14:00:51 - concert-news präsentiert, Häkken, Konzert-Tipps, Verlosungen

Die (noch) frische Atmosphäre des Häkken ist perfekt dafür geeignet, sich einmal neuen Klängen zu öffnen und den eigenen Horizont zu erweitern. Oder sich einfach guter Musik hinzugeben. Beim Doppelkonzert von Elektro Guzzi und RocketNumberNine am 12. Februar ist beides problemlos möglich – denn hier gibt es richtige Instrumente, die richtige Clubmusik machen.

Wir präsentieren das Event mit den beiden Instrumental Techno-Kombos und verlosen natürlich wieder 2×2 Tickets. Wer gewinnen möchte, schickt einfach eine Mail mit dem Betreff “Echter Techno” an verlosung(at)concert-news.de (Teilnahmebedingungen) – und wir losen am Montag aus! (mu)

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Album der Woche: Prong

5. Februar 2016 - 8:00:25 - Album der Woche

Prong-Prong-X-No-Absolutes-CoverSchon wieder? Aber sicher. Keine Diskussion, keine Gnade, keine Alternative in Sicht. Erst im März vergangenen Jahres hieß es hier “Album der Woche: Prong“. Und jetzt heißt es das schon wieder. Damals war es das Cover-Album, heute sind es 13 neue Brecher. Atemberaubend großartig mal wieder. Prong.

“X – No Absolutes” heißt das gute Stück und so oft man es sich auch anhört. Schlecht ist da nichts, schlecht wird da nichts. Ganz im Gegenteil, mit jedem Durchlauf entdeckt man Neue. Lieblings-Momente, Spielereien, unfassliche Grooves, Riffs, Melodien. Metal? Dann so.

Metal mit Hardcore vermischt nämlich, Metal mit dunkler Note, ein bisschen Industrial und auch mit Köpfchen. Und ganz, ganz, ganz viel Intensität und Leidenschaft. Prong bleiben sich auch auf ihrem zehnten Album treu und zimmern sich durch 13 nagelneue Kopfnick-Brecher.

Die gehen mal mächtig deftig nach vorne (“Sense Of Ease”, “In Spite Of Hindrances”), grooven mal im höllischen Midtempo  (“Ultimate Authority”), drehen zwischendrin in fast schon entspannt-rockige (“Ice Runs Through My Veins”) und balladesk Sphären (“Do Nothing”) ab, um anschließend wieder kalt und trocken zu explodieren (“Soul Sickness”). So gut!

44 Minuten dauert dieser wahnsinnige Trip durch’s Prongiversum, jede einzelne ist ein Ereignis und jede einzelne ist außergewöhnlich gewöhnlich Prong. Bitte kaufen, lieben und dann kurzreisen. Am 6. April spielen sie in der Kieler Pumpe. (mf)

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Happy Birthday, Sofar Sounds!

4. Februar 2016 - 8:00:03 - Konzert-Tipps, Verlosungen

Credits: Julia HauckAm 20. Februar feiern die Jungs und Mädels von Sofar (“Songs from a room) Sounds Hamburg ihr 3-jähriges Jubiläum! Wer schon mal da war, weiß, dass Sofar Sounds immer anders und immer toll ist: Drei bis vier oft ganz unterschiedliche Künstler oder sogar Bands, ein Haufen netter Leute und Orte, die ihren ganz eigenen Charakter haben – von privatem Wohnzimmer bis zum riesigen Altbau in der School of English – war schon jede Menge dabei.

Die Musik kommt aus aller Welt, da das Netzwerk Sofar Sounds sich natürlich seine Künstler weiterreicht, sofern mal jemand im Lande ist. So waren unter anderem die Lokalmatadoren Torpus and the Art Directors sowie Helgen zu Gast, die Eurovision Songcontestler Joco, The Jellyman’s Daughter aus Schottland, die Nachwuchs-Hip-Hopper Eljot Quent und die Berliner Elektropopper Hope.

Credits: Julia Hauck

Für das Jubiläum kann man natürlich erst recht großartige Musik und noch großartigere Menschen erwarten. Um dabei zu sein, müsst ihr  bloß etwas Glück mitbringen und bis 8. Februar, 18 Uhr eine Mail an verlosung@concert-news.de mit dem Betreff “Sofar Jubiläum” und eurem vollen Namen schreiben, denn wir verlosen 2×2 Gästelistenplätze (Teilnahmebedingungen).

Sollte es nicht klappen, gibt es noch die Möglichkeit, sich hier ganz normal für einen Platz zu bewerben. Das Prozedere läuft wie immer: Eine Woche vorher (13.2.) gibt’s Bescheid ob ihr dabei seid, einen Tag vorher erfahrt ihr Ort und Zeit, die Künstler werden erst vor Ort verraten. (eh)

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Blau machen.

3. Februar 2016 - 14:07:20 - Abseits der Bühne, Häkken

Blaue BlumeRomantik! Da schleicht sich „Syzygy“ mal fein mit „Candy“ an, hinterlässt gar nicht wenig Zuckerguss und klebt trotzdem kaum annähernd wie so Zeug im Bauchnabel. Überlassen wir jetzt mal eurer Fantasie und wenn die Chefredaktion es will, hat sie gratis einen schönen Teaser für das zugehörige Blaue Blume-Facebook-Posting. Aber zurück zur: Romantik!

Cocteau Twins, Roxy Music, The Smiths, Orange Juice, My Bloody Valentine, Jeff Buckley, Seal, Sigur Ros, Peter Gabriel, Sting, The Smiths, The Style Council, Prefab Sprout, Michael Jackson – die hier aufgezählten Künstler sind nur der Bruchteil einer Liste, die sich innerhalb der Länge eines Blaue Blume-Liedes via assoziativer (und realer) Suchmaschine finden lässt. „Wie ein Stroboskop in Zeitlupe“ schiebt das Label noch hintendrauf. Wer kann es besser beschreiben? Und so weh es tut, irgendwann nach über sieben Minuten muss sogar das irrwitzig entfleuchte „Epoch“ vom Fade-Out eingefangen werden.

Unwahrscheinlich also, dass ihr Album „Syzygy“ (erschien Ende Januar auf Brillante Records) nicht eine gewisse Massentauglichkeit als Tragfähigkeit für den ausnahmslosen Traumpop mitbringt. Mich umschmeichelt sogar hier & dort ein bisschen von dem Zauber, der mal Coldplay umgab, als sie wirklich schöne Musik schrieben. Ach so, Romantik! Blaue Blume, dieses hübsche Symbol für das Ewige, die Liebe, die Nachhaltigkeit metaphysischer Fortpflanzung. Wo ein Sven Regener die Hände zur „Romantik!“ in die Lüfte hebt, mit allen Beinen aber am Boden verhaftet bleibt, nimmt der Dänemark-Import Blaue Blume gerne mal den ganzen Körper mit auf Wanderschaft. Will man live erleben, alleine um zu erleben, wie (und ob) alle am Ende wieder runterkommen. 12. März im Häkken. (kel)

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Ticketverlosung: Half Moon Run

3. Februar 2016 - 8:00:45 - concert-news präsentiert, Fabrik, Verlosungen

cn_praesentiert21Maxi-Singles. Kennt. Ihr. Noch? War so ein Phänomen der Achtziger. War Vinyl und im Gefühl der Unendlichkeit. Andere erinnern sich an die scheinbar unendlichen dynamischen Prozesse beim Hörerlebnis. Wiederum andere an sinnlos aufgepumpte Lieder. Im Moment der Begegnung mit Half Moon Run allerdings wünscht ich sie mir zurück, diese 12“-Maxi-Schelle. Gar nicht mal der dumpfen Bässe wegen, die entfachen hier zwischen Sonne & Mond alleine keine Enzyme im Bauch. Doch drehen sich nicht, Vorsicht in der Suggestivfrage, also drehen sich nicht gar viele Half Moon Run-Lieder so hübsch & behände auf kleinstem Radius im Kreise, dass man sie gar gerne auf viel größerer Fläche ausbreiten möchte? Bei genauerem Hinsehen: Nein, auf keinen Fall.

Denn auf „Sun Leads Me On“ als auch auf „Dark Eyes“ durchbrechen die Kanadier immer wieder in den überaus richtigen Momenten die Gefahr der Dauerschleife, des Kreiselmomentums, der Langweile. Stattdessen wird gerne mal ein Schleifchen ums Lied kunstvoll festgezurrt um dem Drama zu genügen. Indie-Folk-Lemminge dieser Stadt, folgt dem Ruf in die Fabrik am 23. Februar (concert-news präsentiert). Hilfreich unterstützen könnte euch dabei die folgenden Gästelistenplätze: verlosung(at)concert-news.de | Betreff: „Mondlandung“. Teilnahmebedingungen hier. Viel Glück. (kel)

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Unterkühlte Pop-Musik aus Island

2. Februar 2016 - 14:00:22 - Häkken, Konzert-Tipps

Sigur Ros, Björk, FM Belfast – Mittlerweile sollte wirklich jeder wissen, dass Island die wahrscheinlich fleißigste Künstlerschmiede in Nordeuropa ist. Was will man auch machen, wenn es einen Großteil des Jahres düster und bitterkalt ein. Da spielt man entweder den ganzen Tag über Videospiele, oder schließt sich mit ein paar Freunden im Keller ein und macht Musik. Was bei derartigen Jam-Sessions hat die kontemporäre Musikgeschichte schon zur Genüge verdeutlicht.

vökIm vergangenen November habe ich Vök auf dem Iceland Airwaves Music Festival in Reykjavik gesehen und war – zu Beginn – recht skeptisch. Kann Margret Ran, mit ihrer zerbrechlichen Stimme, den riesigen Saal überhaupt ausfüllen? Ist die Kombination aus einem Saxophon und elektronischen Beats nicht doch schon etwas ausgelaugt? Die Antworten auf meine Fragen waren schnell gefunden: Ja und Nein.

Die beiden Gründungsmitglieder Margret Ran (Vocals) und Andri Mar (Saxophon) holen sich bei ihren Live-Performance den Gitarristen Olafur Alexander und Drummer Jon Valur dazu und kreieren so, mit einer nahezu klassischen Band-Besetzung, moderne, unterkühlte Pop-Musik mit deutlichen, elektronischen Einflüssen. Die Musik von Vök klingt nach weiten, frostigen Landschaften, heißen Quellen und nach schwarzen Lavamassen.

Am 4. März kommen Vök ins Häkken am Spielbudenplatz und wir können euch diesen Island-Urlaub fürs Gehirn wärmstens empfehlen. Tickets gibt es u.A. bei der Theaterkasse Schumacher zu erstehen. (hw)

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Milch. Mädchen. Rechnung.

2. Februar 2016 - 8:00:14 - concert-news präsentiert, Sporthalle

ModeratZeilen, die ganze Tage (und noch viel mehr) retten können: “Hi folks, One would think it gets easier but it never does … Our new album III – made of blood, sweat and tears will be out April 1, 2016. We’re looking forward to share it with you and hope you like it as …” AS WHAT?

Nur wenige Tage später wiegen sich Hamburgs Elektroschmecker im Moderat-Glück. Sporthalle, 9. April (concert-news präsentiert). Spätestens beim Blick auf den Wochentag, ein Sonnabend, fiel es schwer sich auszumalen, dass es bei der zunächst anberaumten Kiez-Adresse Docks bleiben sollte. Wir sprechen immerhin von Moderat, deren Tour sich verkauft wie geschnitten Brot.

Apropos Frühstück: Dem Übermove „Milk“ auf einem Soundfetischteppich in Ferropolis einmal beigewohnt zu haben, geht als höhere Weihe durch. Auch wenn der Track seither auf allen anderen Systemen nie mehr wieder solche eklektischen Höhen erklimmen sollte. Meine Fresse, was für ein verdammtes Luxusproblem. (kel)

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Ticketverlosung: Madsen

1. Februar 2016 - 14:00:43 - concert-news präsentiert, Mehr! Theater, Verlosungen

cn_praesentiert21Müssen wir noch was schreiben? Im Grunde nicht. Denn hey, Madsen. In Hamburg. Im Mehr!Theater. Natürlich ist das Ding ausverkauft. Natürlich. Es sind Madsen und die können so oft bei uns spielen wie sie wollen. Der Laden ist voll, der Abend wird super. Ende.

Am Freitag ist es wieder so weit. 5. Februar. Madsen. Im Mehr!Theater. Eine Nummer größer als zuletzt, aber mindestens so geil wie zuletzt.

Wir verlosen (die vielleicht letzten?) 2×2 Tickets für das Konzert. Und das läuft wie immer. Ihr schreibt eine Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff “Mads ab” an verlosung(at)concert-news.de (Teilnahmebedingungen) und wartet einfach mal ab. Wir losen MORGEN ABEND aus. (mf)

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Chor des Monats: Januar 2016

1. Februar 2016 - 8:00:12 - Chor des Monats

Wir schreiben das Jahr 2016. Der Winter will nicht so richtig. Uns soll’s recht sein. Dann traut man sich doch eher vor die Tür und in die Clubs. Was im ersten Monat des neuen Jahres los war? Hier ein Auszug:

Ben Caplan

*** Pyogenesis (6. Januar, Knust) Na endlich. Und dann auch noch so gut. Nach elf Jahren spielten Pyogenesis endlich wieder in Deutschland. Und zockten sich durch ein buntes Set mit Songs aus allen Phasen. Und dachte man erst, das würde nicht gehen, merkt man schnell: das geht! Und hoffentlich bald wieder. (mf) *** Ben Caplan & the Casual Smokers (12. Januar, Nochtspeicher): Große Unterhaltung versprechen die Konzerte mit Ben Caplan ja immer, aber was ist eigentlich genau in den Monaten seiner Abwesenheit geschehen, was mir entgangen ist? Plötzlich kommen nicht mehr 30 (wie zuletzt im Grünen Jäger und dem Knust), sondern 300 zu seinem Konzert und dürfen an einem unterhaltsamen Abend mit Ben & Band teilhaben. Ehrlicherweise muss man aber eingestehen, dass er solo deutlich größeren Unterhaltungswert hat. So war es aber noch immer ein sehr guter Konzertabend. (nsc) weiter…

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Ein kleiner Mann ganz groß …

31. Januar 2016 - 14:00:41 - Albumreview, concert-news präsentiert, kukuun

Am 29. Januar 2016 erschien “Nero”, das neue Album des in Missouri/USA aufgewachsenen Wahlberliners Ian Fisher. Ich habe einige Zeit überlegt, ob ich über dieses Album etwas schreiben soll, denn ehrlich gesagt, bin ich nicht objektiv. Ich bin nicht objektiv, weil ich eine leicht negative Grundeinstellung gegenüber Countrymusik habe. Und ich bin nicht objektiv, weil ich sowohl den Live-Entertainer Ian Fisher als auch vor allem den Menschen Ian Fisher, so wie er sich mir in vielen Gesprächen offenbart hat, unheimlich schätze. Aber vielleicht lassen mich ja gerade diese Gegensätze wiederrum zu einem doch ehrlichen objektiven Ergebnis kommen.

weiter…

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Auf der Überholspur

31. Januar 2016 - 8:00:29 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Rock Café

Autobahn2016Autobahn kommen aus Leeds, England. Autobahn haben nichts mit Kraftwerk zu tun. Autobahn machen Post-Punk  mit einer dunklen Grundstimmung. Autobahn sind in vielen Jahren die ersten Vertreter lauter Gitarrenmusik aus UK, denen man das, was sie tun, sofort und ohne Umschweife abnimmt. Autobahn sind laut und direkt.

Was kam und kommt nicht alles schon an guter und kompromissloser Musik aus Leeds? Die Stadt, aus der schon Bands wie Gang of Four, The Wedding Present, Sisters of Mercy oder zuletzt auch Alt-J stamm(t)en, scheint eine nie versiegende Quelle für spannende Bands des dunkel angehauchten Postpunks zu sein, von denen Autobahn zusammen mit den Eagulls die jüngste Generation darstellen. Wer das große Glück hatte, Ende 2014 im kleinen Karatekeller der damals neu eröffneten Molotow-Räumlichkeiten, beim allerersten Konzert der Band in Hamburg (und übrigens auch des ersten Konzerts im Karatekeller überhaupt) dabei gewesen zu sein, wird das bestätigen können: Lange gab es keine Band mehr, die so energisch, so direkt, so konsequent eine Bühne in dieser Stadt bespielt hat.

Seit diesem Auftritt hat das Quintett sein in einer alten Kirche aufgenommenes Debüt-Album “Dissemble” veröffentlicht, auf dem sich Punk und Goth die Hand reichen. Darauf entwickelt die Band ein regelrechtes Vergnügen an  Verzweiflung und Schicksal, was den Guardian zur schönen Schlagzeile “50 Shades Of Emotional Grey” animierte. Trotzdem, oder gerade deswegen, gab es für das Album durchgängig hervorragende Kritiken. Auf dem eigentlich durchgehend wütenden Album hallen Joy Division und Bauhaus ebenso nach, wie auch die schon genannten Eagulls und den Einfluss von den Sisters of Mercy erkennt man an der völligen Abstinenz jeglicher Helligkeit. Große Platte, große Band.

cn_praesentiert21Autobahn kann (und sollte) man am 13. Februar 2016 im Rock Cafe St.Pauli erleben. Tickets gibt es bei der Theaterkasse Schumacher und concert-news präsentiert den Abend. (nsc)

Autobahn – Society (Official Video) on Vimeo.

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Ticketverlosung: The View sind zurück

30. Januar 2016 - 14:00:31 - Konzert-Tipps, Rock Café, Tickets, Verlosungen

The View Bandfoto Man muss die Feste feiern, wie sie fallen – auch wenn es an einem Montag ist. Doch was für ein perfekter Wochenstart für Fans von richtig gutem Indierock: The View beehren uns übermorgen im Rock Café St. Pauli! Zu feiern gibt es nämlich das zehnjährige Bestehen der Band aus dem schottischen Örtchen Dundee. Im Jahr 2005 hatten sich Kyle Falconer, Kieran Webster, Pete Reilly und Steven Morrison formiert, um keine zwei Jahre später schon mit dem Debut-Album “Hats Off To The Buskers” einen saustarken Start hinzulegen. Mit Top-Chartplatzierung und allem drum und dran. Das ist eine Weile her und es war jahrelang ruhiger um die vier Jungs geworden. Doch außer Übung sind sie definitiv nicht, im Gegenteil. Das mittlerweile sechste Studioalbum “Ropewalk” (VÖ 22.9.2015), aufgenommen im schönen Hamburg übrigens, ist ein ausgereiftes, cooles Werk, das auch für die kommenden Jahre noch große Erwartungen schürt. Dank der professionellen PR-Verhinderer von der GEMA können wir euch an dieser Stelle leider keines der offiziellen Videos bieten.

Aber wir können was Besseres: 1 x 2 Tickets verlosen für die Show übermorgen, am 1. Februar im Rock Café St. Pauli! Wer da spontan hin möchte, kann uns bis um 18 Uhr des morgigen Sonntag eine E-Mail mit dem Betreff “Want to view The View” schreiben an verlosung(at)concert-news.de (Teilnahmebedingungen). Oder einfach an der Abendkasse vorsprechen, denn es wird sich allemal lohnen. Wir rechnen mit Spaß und freuen uns drauf! (df)

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Brotherhood of Men

30. Januar 2016 - 8:00:21 - Kampnagel, Konzert-Tipps

Grandbrothers_Eurosonic Groningen 2016 (1)Ist das eine Aura hier rund um die Grandbrothers? Haben wir es mit Hauptstadt-Esotronikern zu tun am 11. Februar auf Kampnagel? Äh, ja und äh, nein. Die Antwort fällt so diffus aus weil ich nach ein paar Tagen absacken aller Impressionen nach dem Showcase beim Eurosonic-Festival noch immer nicht genau die Quelle meiner Begeisterung gefunden habe. Das elektronisch & perkussiv verbastelte Klavier hatten schon andere, hatte vor allem Übervater John Cale. Grandbrothers-Songwriting? Hochklassig, gar nicht mal so arg verschroben wie man es von offensichtlichen Nerds erwarten würde. Noch nicht mal unsympathisch sind die beiden „Brüder“ Erol Sarp und Lukas Vogel.

Im Gegenteil. Ich habe seit gefühlten Millionen Tastenanschlägen einen solchen Charme auf keiner Bühne mehr erlebt. Vielleicht bei Chilly Gonzales, der seine flinken Gefühle ja ähnlich dringlich pochend wahrnimmt. Dann beginnt etwas zwischen der Grandbrothers-Leitstelle „Klang“ rechts sowie dem Tastenmann links. Dazwischen eine hängende Kabelbrücke, als würde ein kompletter Blutkreislauf zwischen Melodie und Rhythmus zirkulieren. Wie viele Nuancen wollen die denn noch erzeugen? Zwischen wie vielen unerforschten Zeilen noch spielen? Wurde der Loop in Wahrheit für die Grandbrothers erfunden? Ambiente Elektrofreunde mit mindestens mäßig ausgeprägter Jazzaffinität und maximal vernachlässigtem Schwarzweißdenken gehen da hin. Und alle anderen? Kaufen sich mindestens das Album „Dilation“. Danke. (kel)

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Kein Staat zu machen?

29. Januar 2016 - 17:00:31 - Abseits der Bühne, Markthalle

TurbostaatErtrinkt denn schon die Überschrift in Misanthropie? Konzert ist jetzt Konzept? Turbostaat (2. April | Markthalle) lassen die Wut sachte hinter sich fallen, brechen mit der Vergangenheit, treten einen Leidensweg an, nehmen keinen Jakobsweg als Abkürzung. Und hat da wirklich jemand eben für einen Moment „Sanftheit“ assoziiert? Die, teils tief versandet und schwer verortbare, Wahrheit liegt irgendwo im Abgrund. Dort liegt sie vielleicht für viele Jahre sicher und das ist schon schlimm genug. „Komm mit mir. Wir bleiben nicht zum Sterben hier.“ Die Schonungslosig … Zeit hat schon begonnen. Mit „Ruperts Gruen“ ist der zugehörige Code aber noch lange nicht aufgelöst.

Wie viele gemeinsame Buchstaben haben eigentlich die beiden, anfangs des Albums (“Abalonia” erscheint genau heute!) hergeleiteten Begriffe „Aufbruch“ und „Flucht“? Die zwei folgenden Tracks („Der Zeuge“ & „Der Wels“) lassen ein wenig Spielraum für solche Gedanken. Kurz darauf schleichen „Arschgesichter“ wie Zombies durch den dichten Küstennebel, der, global ersonnen, nicht notwendigerweise knapp vor Husum liegt. Schon. Auch. Aber. Die Leere einer Flucht und die Lehre daraus begegnen sich in Häfen. John Carpenter könnte sowas klasse inszenieren. Oder Chris de Burgh. „Don’t pay the ferryman. Don’t even fix a price until he gets you to the other side”. Wer jetzt einen Ohrwurm gefunden hat, darf ihn behalten. Markus Wiebusch dazu: „In Städten mit Häfen haben die Menschen noch Hoffnung“. Wer krasse Kontraste findet …

Don „Wolter“ Quichote kämpft dann in der Albummitte von „Abalonia“ schon längst an verschiedenen Fronten gleichermaßen. Wenn Vinyl jemals zum richtigen Moment in die Auslaufrille kippen kann, dann hier und jetzt. Zurück bleibt nur der Tod, eine offene See und an dieser Stelle ein Story-Cliffhanger wie in der Lindenstraße. Selten habe ich bis hierhin eine glodernde Lut voller bedrohlicher Chiffren so greifbar, reich an Nuancen, noch seltener eine neue Welt so nasskalt erlebt. Um diese Wirkung zu erzielen, klingen Turbostaat in ihren, vom ursprünglichen Punkrock auch mal entfernteren Momenten auch für Augenblicke mal wie ein Kante-Zitat. Alles fließt. Gezeiten ändern sich. Die Grenzen nicht minder. (kel)

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Mehr Pop!

29. Januar 2016 - 12:00:42 - Konzert-Tipps, Mehr! Theater

Post Pop Depression TourÜbervater Iggy Pop & Joshua Homme tun es also gemeinsam. Die Albumankündigung kaum verdaut, schiebt, oha, Livenation in Deutschland gleich mal zwei Konzert-Termine hinterher. Momente, für die man angesichts der viel zu vielen traurigen Nachrichten aus den vergangenen Wochen einfach nur glückselig und dankbar sein muss. Da sabbert also der Fan leise vor sich hin angesichts einer Platte, die, ohne auch nur einen Ton gehört zu haben, mit dem „Album des Jahres“-Sticker schon ab dem Presswerk versiegelt gehört. Es sei denn natürlich, kettcar … aber lassen wir das.

Welche Statements erwarten uns aber auf Pops Soloalbum Nummer Siebzehn? Warum steht da nichts über Punk im Titel „Post Pop Depression“? Dabei lebt der doch, wie die aktuelle Ausgabe der Visions mit einem spannenden Verweis auf Turbostaats „Abalonia“ behauptet. Die nämlich haben gerade sehr erfolgreich einige hochspannende Nuancen zugefügt. Nichts, aber auch nichts anderes (nur in staubig, furztrocken & mindestens ebenso geil) ist als Erwartungshaltung im Vorfeld von „Post Pop Depression“ legitim.

Bisschen blöd, dass ich gerade vorgestern die tolle Serie „True Detective“ mit Sivert Hoyem assoziierte. Aber da ging es ja auch nur um die Musik. Und wenn der Norweger für den Soundtrack da drüben klar geht, sind Pop & Homme die neuen Hart & Cohle der Musikwelt. Und ja, ich drehe gerade ziemlich frei. Vor lauter Lust auf: Iggy Pop & Joshua Homme im Mehr-Theater am 8. Mai. Der Vorverkauf läuft in diesem Augenblick. (kel)

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Album der Woche: Daria

29. Januar 2016 - 8:00:22 - Album der Woche

DariaTurbostaat geschlagen, Emil Bulls geschlagen, Basement geschlagen, Get Well Sonn und Kids Of Adelaide geschlagen. Alle. Unser Album der Woche kommt von Daria. Muss von Daria kommen. Weil “Impossible Colours” es so unbeschreiblich großartig ist. Wir versuchen es trotzdem.

Beginnen wir mit den Fakten zur groben Orientierung. Daria veröffentlichen auf Arctic Rodeo Recordings, Label von und für Leute mit Geschmack und Heimat von Pilot To Gunner, Ian Love, Walter Schreifels, Far oder Chamberlain. Wahnsinnig gute Bands und Künstler.

Außerdem haben sich Daria für ihr neues Album mit J. Robbins  verstärkt, Musiker- (u.a. Jawbox, Burning Airlines und Channels) und Produzenten-Legenden (u.a. The Promise Ring, Jets To Brazil, Braid, Retisonic, Texas Is The Reason). Beides macht er hier: produzieren und Gitarre spielen. Und dann gibt es Daria jetzt auch schon zehn Jahre, in denen sie drei Platten in Eigenregie veröffentlicht haben. Und das bedeutet: Überzeugungstäter. Mucker aus Leidenschaft, geile Typen, echte Punks.

Wobei Daria keinen Punk machen. Also nicht nur und niemals 3-Akkord-Punk. Daria sind auch und vor allem Indie. Und Rock N Roll und das, was in den 1990ern in New York groß war, was früher als Emo gefeiert und geliebt wurde. Sie sind Punk für Erwachsene, für die Guten, für die Genießer.

A Quiet Anarchy” zum Beispiel, ein schroffes Ding, aber voller Schönheit. “February” ist ein Song, den Jimmy Eat World gerne geschrieben hätten, “Past/Sample” ein Kreuzung aus Nada Surf und Samiam. Alter, was geht, wie geil ist das? Und wie unfair. Denn all die Vergleiche, die stimmen so nicht, die sind nur ganz grob. Daria sind viel zu eigen, um wie diese oder jene zu klingen. Und dabei spielt es keine Rolle, ob sie es wild oder ruhig oder wild und ruhig angehen. Sie sind immer super. 48 Minuten am Stück. Wir verneigen uns. (mf)

PS: Live gibt es sie nicht in Hamburg zu sehen. Dafür aber in Münster (Gleis 22, 15.02.), Braunschweig (Cafe Riptide,  16.02.) und Berlin ( 17.02., Trickster). Mit J Robbins übrigens, sowohl als Teil von Daria als auch zuvor als Support.

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