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3 Fragen an: Paulsrekorder

Der Bundesvision Song Contest ist lange gelaufen. Bibo nicht auf dem Treppchen, aber schön weit vorn. Paulsrekorder haben da auch so ihre Erfahrungen! Und spielen im nächsten Monat ein amtliches Konzert im Logo. Wir waren ein wenig neugierig. 

Zu Eurem „Nackt“-Auftritt beim Bundesvision Songcontest im letzten Jahr ist es bedauerlicherweise nicht gekommen. Am 10.3. werdet ihr in Hamburgs „lautester Sauna“ auftreten. Der ideale Ort also für Freikörperfreunde. Was dürfen die hanseatischen Fans erwarten oder sollen wir fragen: was würdet ihr machen, wenn die Bude am Ende ausverkauft sein sollte?

Vorweg: Ich bitte hiermit alle, die am 10.3. ins Logo kommen, das Saunahandtuch nicht zu vergessen. Auch wäre es schön wenn der ein oder andere Aufguss an diesem Abend seine Anwendung finden würde. Egal ob das passiert oder nicht. Eins ist sicher: Wir werden uns dort nicht auf dei Bühne stellen und unser Album runter spielen (ja, ja: auch nagelneue Songs werden wir zum besten geben). Denn für uns ist „live“ hören UND sehen. Da unser Probenraum eine zeitlang in einem ausrangierten Schiffscontainer war, der sich im Sommer regelmäßig auf 40°C erwärmt hat, sind auf bandseiten keine Schwächeerscheinungen zu erwarten.

Ein Blick zurück. Ihr habt bereits einige Male in Hamburg gespielt. Zuletzt gestern als Warm-up für Mia. in der Sporthalle. Gibt es ein Live-Erlebnis, an das ihr Euch besonders gerne erinnert? Und was war Eure persönliche Live-Katastrophe?

David: Das ist schwierig! Sicherlich gehören diverse Auftritte der Mia.-Tour dazu. Aber welcher…das möchte ich nicht entscheiden. Ein besonderes Highlight der Bandgeschichte bleibt sicherlich der Auftritt auf dem Bremer Viertelfest im Jahr 2005. Kai, seines Zeichens Gitarrist und Bühnentänzer in einem, ging wie gewohnt hemmungslos auf der Bühne ab, übersah allerdings eine auf der Bühne stehende Kiste und fiel so hinein, dass er mit eigener Hilfe nicht wieder herauskam. Das ist aber nur eine von Kais diversen Bühnenunfällen… bin gespannt was er im Logo wieder vor hat…

Die „Hier und Oben“ – Tour neigt sich dem Ende. Im Sommer seid ihr dann bereits für einige Festivals gebucht. Unter anderem an dem Ort, in dem ein gewisser „Werner“ anno 1988 sein Unwesen trieb. Stichwort Festival. Wir würden gerne von jedem von Euch wissen, auf welchem Happening ihr Euch am liebsten herumtreibt und warum gerade dort?

David:
Mein Favorit ist und bleibt die Breminale! 5 Tage jede Menge großartige Bands live in Zirkuszelten direkt an der Weser (vorausgesetzt das Wetter spielt mit). Ich hab bisher kein Event mit vergleichbarem Flair erlebt.

Frederik:
hm… also ich stimme regional david zu. vor aallem ist bei der breminale natürlich alles umsonst und draussen am wasser. ansonsten ist scheeßel natürlich nicht weit. ansonsten gerne kleinere festivals wie
das haldern pop (heisst das so?) oder immergut. hauptache aber gute und friedliche stimmung.

Kai:
bin nicht so der Festivalgänger – auch noch nie gewesen, ziehen solche Geschichten wie die ‚POPKOMM‘ vor. Lockeres von CLub zu Club ziehen und Musik bzw. Bands in individueller Umgebung hören, damit kann man mich immer locken.

Jonas:
Leider kommt man nur noch selten dazu auf Festivals zu gehen. Die Termine überschneiden sich oft. Das Haldern Pop ist mir immer in guter Erinnerung geblieben. Es ist ein sehr entspanntes Festival mit vielen
guten und interessanten Bands. Das Wetter war immer gut, der Badesee direkt am Gelände und wir haben im Wohnmobil gepennt.

Christoph:
Oha … da muss ich wohl zugeben, dass es nur ein Happening gibt, auf dem ich mich wirklich regelmäßig rumtreibe. Das ist das jährliche Stadtfest meiner Heimatstadt Osnabrück. Die „Maiwoche“. Einfach wunderbar. Mittlerweile zieh ich dahin immer alleine los, da ich genau weiß, dass ich genug Leute treffe, mit denen ich dann weiterziehe. Zu einem Osnabrücker gehört auch ne Menge Lokalpatriotismus und dazu gehört wiederum die Maiwoche … zumindest als Osnabrücker.


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