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Im Gespräch mit Muff Potter

Seit dem 17.04. gibt es sie in Läden, Ohren und Herzen: Die neue Muff-Potter-Platte „Gute Aussicht“, erschienen auf dem bandeigenen Label Huck’s Plattenkiste. Muff Potter sind seit dem 21.04. auf „Gute Aussicht“-Tour, am 06.05. führt ihr Weg sie ins Hamburger Uebel&Gefährlich.

Selbstverständlich werden dort einige der neuen Songs live präsentiert, aber auch Stücke aus den letzten 15 Jahren und sechs Alben Bandgeschichte. Die Auswahl fällt dabei nicht immer leicht, denn: „Es wird mit jeder neuen Platte schwieriger, eine Setlist für ein Konzert zu machen,“ so Sänger Nagel. „Manchmal wäre ich gerne wieder in einer Band, die gerade ihre zweite Platte herausbringt.“ Allerdings werden stets nur die Songs gespielt, auf die die Band selbst Bock hat: „Wir spielen live nie Songs, die wir nicht gern live spielen. Das ist alte Muff-Potter-Tradition, die wir auch gegen Kritik immer durchgezogen haben.“ Auf der Setlist stehen wird also auf jeden Fall der Song „Die Party ist vorbei“, das Herzstück der neuen Platte – denn der ist Nagels Antwort auf die Frage, worauf er sich bei den kommenden Konzerten am meisten freut. „Schon bei dem live aufgenommenen Chor am Ende der Studioversion kriege ich Gänsehaut. Live wird das bestimmt noch besser!“

Nagel hat einen besonderen Bezug zu Hamburg und sieht dem Konzert hier mit Freuden entgegen: „Hamburg ist meine Lieblingsstadt in Deutschland. Wir haben überwiegend sehr tolle Konzerte dort gespielt.“ Aber wie jeder, der Hamburg kennt, kennt auch Nagel die Kehrseite der Großstadt: Zu viele gute Leute, zu viele gute Kneipen. „Ich habe auch immer etwas Angst vor Hamburg. Das wird schnell zur Reizüberflutung, und wenn man die Stadt wieder verlässt, hat man oft dieses unbefriedigende Gefühl, dass es überall nur zu Smalltalk gereicht hat.“

Mehr wahre Worte von Muff Potter und Karamel als Support gibt es am 06.05. im Uebel&Gefährlich – ohne Smalltalk, ohne Angst und mit Sicherheit ohne unbefriedigendes Gefühl am Ende des Abends. Karten gibt es im Vorverkauf oder – mit Glück – noch an der Abendkasse. (Silvia Maraun)


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