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In alle Ewigkeit

Manch einer glaubt es nicht. Aber Horrorpunk funktioniert auch im Sommer. Und – vielleicht sogar noch wichtiger – Horrorpunk muss nicht nach den Misfits klingen. Anders gesagt: Jetzt und für alle Ewigkeit ist die Zeit für Nim Vind.

Mit „The Stillness Illness“ veröffentlichten sie vor wenigen Tagen ein verboten schönes Meisterwerk, auf dem sie aus Punkrock, Gothic, Wave und Pop reichlich Hymnisches und besonders Süchtigmachendes geschaffen haben. Einmal „Killing Saturday Night“ oder die Monster-Ballade „Radio-Active Man“ gehört – und man kommt nicht mehr los. Bis zum 19. August rotiert das Teil auf dem heimischen Plattendreher, dann gibt es – wenn man nicht gerade durch die Welt reist … – die Brüder Kirkham für einen Abend im Hafenklang. Und schon auf der Rückfahrt wird wieder das Autoradio aufgedreht. Dass am gleichen Tag The Briggs im Knust spielen (und wir sagten noch, dass mehr nicht gehen dürfe), ist zwar ärgerlich, aber bei so viel Schönheit locker zu verschmerzen. (mf)


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