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3 Fragen an: The Generators

Seit wenigen Tagen ist es endlich draußen: “Between The Devil And The Deep Blue Sea” von The Generators! Auf diesem servieren die Kalifornier uns wieder eine Reihe fulminanter Punkrock-Hymnen voller unglaublicher Melodien und Gesänge, beeindruckender Leidenschaft und außergewöhnlicher Momente. Oder anders gesagt: Kracher! Am 22. September spielen Doug Dagger, der früher bereits mit Schleprock Geschichte schrieb, und seine Männer im Hafenklang. Zuvor stellten wir dem Sänger genau drei Fragen.

1. Denkst du manchmal: “Fuck, eigentlich müssten wir viel größer sein!” ?

Manchmal vielleicht. Aber es bringt ja nicht viel, darüber nachzudenken. Ich kann weder in der Vergangenheit leben noch Dinge ändern, die ich damals getan habe. Es gab sicher Möglichkeiten, The Generators viel, viel größer werden zu lassen. Doch das hätte unzählige Monate auf Tour bedeutet, ohne nach Los Angeles zurückzukommen, um unsere Familien zu sehen. Und ich habe mich eben dagegen entschieden. Ein Leben auf Tour hätte meinem Leben zu sehr geschadet. Aber ich glaube schon, dass wir von vielen unterschätzt werden und viele einfach zu wenig über uns wissen. Wir repräsentieren meiner Meinung nach einen Sound von L.A., der sowohl etwas vom legendären Punkrock aus den 80er Jahren als auch vom Sunset Strip Rock-Krams wie Guns n Roses beinhaltet, doch es scheint sich nur der Underground für uns zu interessieren. Weißt du, vor zehn Jahren schon haben wir in einem Club bei euch in Hamburg gespielt – und immer wenn wir wieder da sind, kommen jedes mal exakt die gleichen Leute. Das ist verrückt!

2. Erzähl mal all denen, die euch noch nie live gesehen haben, was sie von euch auf der Bühne erwarten dürfen.

Wenn wir unsere Instrumente einstöpseln und als Band zusammen sind, können wir eine fantastische Liveband sein. Wir haben eine Menge Energie, unsere Songs reichlich Emotionen. Wenn du also ein paar Bierchen trinken und herum springen willst, dann schau dir The Generators an. Du wirst ganz bestimmt eine gute Zeit haben!

3. Als ihr das letzte Mal in Hamburg ward, habt ihr auch den Schlepprock-Klassiker „Suburbia“ gespielt – gibt es die Band eigentlich wieder? Auf der MySpace-Seite ist was von Reunion-Gigs zu lesen.

Ich glaube, man sollte Schleprock in Frieden ruhen lassen. Als unser Gitarrist Jeff Graham 2003 gestorben ist, hat er die Songs mit sich genommen. Es fühlt sich einfach anders an, die Songs ohne ihn zu spielen. Wir haben uns seit dem entwickelt und haben eine Menge hinter uns gelassen. Damals waren wir in den USA deutlich bekannter, waren lange auf Tour und zu der Zeit am Start, als Punk wieder groß wurde. Wir haben mit all den Bands gespielt, in kleinen Clubs mit Rancid oder Green Day, sogar in Seattle, als Nirvana groß waren. Wir waren Teil der damaligen Explosion, was mich wirklich sehr glücklich macht. Aber jetzt haben wir das Jahr 2009 und jetzt geht es um The Generators!

(Interview: Mathias Frank)


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