“Rave against the Machine”
Interaktions-Werkzeuge populärer Künstler haben ja oft den Nährwert eines gepimpten Latte Macchiato auf dem Wasserwerfer-Strich. Doch mitten hinein in die geistige Fan-Lethargie erfreute jüngst dann doch der Eintrag eines (auch das noch!) Hannoveraner Besuchers in das Jan Delay-Gästebuch.
Wir zitieren: “Hochverehrter Herr Eißfeldt, außerordentlichen Dank für Ihr
künstlerisches Schaffen und Tun ! Sie treffen mit Ihren Texten und Ihrer Tanz-Musik seit vielen Jahren immer wieder den für mich und meine Freunde wichtigsten menschlichen Nerv: Selbstbestimmter Lebenswille (Und tanzen – ‘türlich!)!!” So lassen sich maximal bissige Mediensatire (“Showgeschäft”), Liebesballade (“Ein Leben lang”) und überhaupt die Reanimation der funkadelischen Lebensader am Bahnhof Soul schon mal gepflegt auf den Punkt bringen. Dass Herr Eißfeldt derzeit auch noch die definitiv amtlichste Live-Band (plus Hamburgs Platten-Cover des Jahres) am Start hat, juckt wohl alle, die für den Kampnagel-Auftritt am 7. Oktober keine Tickets mehr bekommen haben. Dann also auf nach St.Ellingen am 29. März in die Color Line Arena. (kel)
Foto: Michael Kellenbenz / musikfotografen

