01. Juni - CN präsentiert: Lunatic Festival - Lüneburg
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Reeperbahnfestival – Nach[t]zügler I

Montag als erste Band auf dem Spielbudenplatz haben es deutlich schwer, die Menschen zum Jubeln zu bringen. Le Fly danach haben es schon leichter mit ihrem Mix aus Reggae und HipHop. Vereinzelt fangen die Leute an, sich warmzutanzen. +++ 20:00 Uhr und der Tages-Ticketschalter am Spielbudenplatz ist ausverkauft. Volle Hütten allerorts. Das Molotow von Beginn an Sauna. Langes Schlangestehen bleibt jedoch weitestgehend aus. +++ Alain Clark lässt sich nicht lange von seinem Vater zum Gänsehaut-Duett bitten +++ Kraków loves Adana aus Freiburg verbreiten in der Hasenschaukel Schwermut. Wer bis hierhin noch nicht depressiv ist, wird es spätestens jetzt. +++ Schnell weiter ins Docks zu King Khan & The Shrines. Die Jungs rocken das Docks zu Brei. Da sieht man auch gnädig über den toten Vogel als Kopfschmuck hinweg. Großartige Show. +++ Stefanie Hempel, als Beatles-Tour-Führerin nebentätig, steht in Angie’s Nightclub mit ihrer Band auf der Bühne. Nach drei Songs erst einmal eine Pause. Sie hat den Kapodaster für ihre Gitarre im Koffer vergessen. Schnell geholt und weiter geht’s. Das Publikum schmunzelt. Es menschelt. +++ Auch an der Hinterseite des Häuserblocks in der Prinzenbar wird unfreiwillig gelächelt. Washington aus dem hohen Norden Norwegens versemmeln den Anfang eines ihrer Songs, müssen abbrechen, lachen sich schlapp und fangen erneut an. Die Stimmung ist gelockert. +++ Wo man hinschaut, spielen Bands, ob in der Haspa-Filiale, in der Ecke des Imbiss an der Esso-Tankstelle oder gar auf einem Häuserdach (siehe Foto). +++ Im Imperial-Theater lässt es sich entspannt im roten Plüschsessel lauschen. Fleet Foxes-Drummer J. Tillman mit Band auf der Bühne. Beim verlassen des Theaters die erste Schlange gesichtet. Wollen die alle zu Au Revoir Simone? +++ Das Programm ist in allen Locations voll im Zeitplan. Überall geht’s pünktlich los. Außer zum Abschluss im Docks bei den wiedervereinten Dinosaur Jr.. Diese starten mit (jedoch nur) zehnminütiger Verspätung. Der Moderator entschuldigt dies so: “Der Schlagzeuger musste noch schlafen.”. (jd/cR/hes/kel)

Umfassende Fotogalerien erscheinen in Ruhe im Anschluss an das Festival!

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