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3 Fragen an: Slut und Juli Zeh

Eine düstere Utopie über unsere Gesellschaft und unseres Gesundheitssystems in 50 Jahren. Klingt nicht gerade nach einem entspannten und unterhaltsamen Abend. Interessant wird das ganze aber, wenn Autorin Juli Zeh aus ihrem Roman „Corpus Delicti“ liest und ihn zusammen mit den Ingolstädtern Slut als „Schallnovelle“ vertont. Jenes wird am 06. Oktober im Grünspan (Vvk) geschehen. Wir haben Autorin und Band vorab schon einmal 3 Fragen gestellt.

1. Juli, Du bist Autorin. Slut, Ihr habt bereits Erfahrung mit dem Vertonen von Literatur. Inwiefern habt Ihr Euch bei der Zusammenarbeit gegenseitig beeinflusst?

Chris (Slut): Indem wir das Konstrukt zur Schallnovelle sowie deren Ausarbeitung stets gemeinsam bewerkstelligt haben – bei einer derartigen Arbeitsweise ist gegenseitige Einflussnahme unvermeidbar: Julis Lesart veränderte Songtext und Musik ebenso wie die musikalische Grundstimmung eines Stückes die literarische Grundlage neu sortierte. Im Grunde genommen sassen wir über einer Kiste mit vielen Einzelteilen, die wir in einer bis dato ungekannten Art der Kooperation mit viel Freude zu etwas Neuem zusammenbauten.

2. Eine Autorin und eine Rockband und auf Tour – wie ist da die Stimmung bei Euch im Tourbus?

Chris (Slut): Wenn wir uns benehmen und Juli fahrbedingt nicht übel wird, dann gehe ich von „großartig“ aus.

Juli Zeh: Wir haben gleich bei der ersten Begegnung festgestellt, dass wir ganz gut zusammen feiern können. Das Einzige, worum ich mir Sorgen mache, ist meine Kondition.

3. Auf welchen Konzerten trifft man Dich, Juli, sonst so an und welche Bücher liegen bei Euch, Slut, im Hotelzimmer für vor und nach der Show?

Juli Zeh: Zuletzt war ich bei „Portugal.The Man“ im Rahmen des Festivals Rocken am Brocken.

Chris (Slut): In gut sortierten Hotelzimmern findet man lediglich eine beinahe unangetastete Bibel im Nachttisch, die Reisebibliothek bleibt im Bus. Oder ganz zu Hause.

Interview: (liz)


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