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3 Fragen an: Strike Anywhere

Es ist IHR Jahr. Neulich waren Strike Anywhere im Vorprogramm von Rise Against bei uns zu bestaunen. In Kürze spielen sie mit Hot Water Music. Und zwischendurch – genauer gesagt vergangenen Freitag – haben sie ein unglaublich großartiges, mitreißendes Album veröffentlicht, auf dem sie eine erschreckend perfekte Kombination aus Punkrock und Hardcore spielen. Besser als je zuvor, besser als eben jene Rise Against, besser als (fast) alles, was wir dieses Jahr hören dürften. Bevor wir am 25. November aber geschlossen die Faust ballen und in der Markthalle euphorisch austicken, stellten wir Strike Anywhere-Sänger Thomas Barnett noch drei Fragen …

1. „Iron Front“ ist das bisher beste Album von Strike Anywhere. Sag du uns bitte, warum das so ist.

„Iron Front“ ist auf der einen Seite eine Rückkehr zum schnelleren Punkrock, gleichzeitig aber hat das Album mehr Hardcore-Rhythmen und Breakdowns, dunkle Texten und melodische Vocals. Wir haben uns keine Grenzen gesetzt und unterschiedlichste Richtungen in unserem Sound zugelassen.

2. Warum habt seid ihr von Fat Wreck zu Bridge Nine gewechselt?

Wir hatten das Gefühl, dass „Iron Front“ von seiner ganzen Stimmung einfach besser auf ein richtiges Hardcore-Label mit einem starken Bezug zur Ostküste passt. Und Bridge Nine ist genau so ein und dazu sehr engagiertes, kreatives Independet-Label. Wir haben Chris und Karl auf einer Benefizshow getroffen und es fühlte sich sofort so an, als ob wir schon Jahre lnag Freunde wären. Ihr Enthusiasmus, ihre Disziplin und ihr Verständnis dafür, wie man ein Hardcore-Label zu führen hat, machten uns schnell klar, dass wir wunderbar zusammen passen. Außerdem teilen wir die verrückte Liebe für farbiges Vinyl …

Wir waren vier Jahre auf Fat Wreck Chords, in denen wir viel mit dem Album „Dead FM“ getourt sind und an die wir uns gerne zurück erinnern. Wir sind, waren und werden immer stolz auf die Zusammenarbeit mit ihnen sein, denn sie waren für uns eine perfekte Heimat und wir werden immer Freunde bleiben.

3. Ihr werdet unter anderem in Hamburg mit Hot Water Music spielen. Was dürfen wir erwarten?

Erst mal fühlen wir uns sehr geehrt und sind schon sehr aufgeregt, dass wir wieder mit unseren alten Freunden unterwegs sind, mit denen wir schon so viele Shows gespielt haben. Vor zehn Jahren zum Beispiel haben wir mit Hot Water Music in unserer Heimatstadt Richmond unsere ingesamt erst vierte Show gespielt.

Auf der Bühne geht es bei uns eigentlich immer sehr heißblütig zu. Dieses Mal werden wir sicher eine Menge neues Material spielen. Es wird also auch für uns sehr aufregend, die neuen Songs zum Leben zu erwecken.

(Interview: Mathias Frank)


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