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3 Fragen an: The Blackout

Die Vorfreude auf eine wilde Party mit Destine, Templeton Pek und natürlich The Blackout im Logo steigt. Morgen abend wird diese stattfinden. Im Vorwege hat uns Gavin Butler, einer der beiden Sänger von The Blackout, drei Fragen beantwortet:

1) In Hamburg werdet ihr im Logo spielen, einem geschichtsträchtigen, gemütlichen Live-Schuppen. Dort gehen die Bands mit dem Publikum noch auf Tuchfühlung. Weshalb sollte sich niemand diese The Blackout-Show entgehen lassen?

Aus irgendeinem Grund scheint unser Hang zum Wilden etwas mehr zum Vorschein zu kommen, wenn wir drüben in Deutschland sind als hier bei uns daheim. Besonders in Hamburg, welches wir wegen des Party-Vibes lieben, den die Stadt hat. Die Leute sollten unsere Show nicht verpassen, weil wir unser schlechtestes Benehmen an den Tag legen werden. Und lass uns den Tatsachen ins Gesicht sehen, dass ist die Art von Benehmen, welche von einer Rockband erwartet wird. Erwartet also Blut, Schweiß und Alkohol.

2) Wer ist „The Best in Town“? Und in diesem Zusammenhang: welcher Stadt?

Es geht dabei nicht notwendigerweise um uns. Es geht um die Kleinstadtmentalität wie wir sie erlebt haben. Die Tatsache, dass einige Leute es nicht ertragen können, andere zu sehen, denen es gut geht oder die aus ihrer kleinen Stadt rauskommen und etwas mit ihrem Leben anfangen. Es geht dabei nicht nur um Musik, das bezieht sich auf alles. Was immer du tun willst, du solltest jederzeit bestrebt sein, der Beste darin zu sein. Ansonsten hat es keinen Zweck.

3) Im Jahre 2006 nahm Deutschland zum ersten Mal bewusst Notiz von The Blackout, als ihr die (mit euch befreundeten) Lostprophets auf deren Liberation Tour supportet habt. Wie ist euer Verhältnis zu Ian Watkins & Co. heute? Können wir weitere Zusammenarbeiten wie die Single „It’s High Tide Baby“ erwarten?

Die Liberation Tour war unser erstes Projekt in Deutschland sowie dem europäischen Festland und es hat uns total umgehauen. Wir kamen an Orte, an die wir schon immer einmal wollten und an solche, von denen wir gar nicht wussten, dass es sie gibt, bis wir dort waren. Wir sahen, wie erstaunlich die Städte und die Leute sind.
Wir sind gut befreundet mit Jedem der Lostprophets und wir verdanken ihnen viel. Gerade letzte Woche haben wir ein spezielles Akustik-Set mit ihnen in London gespielt. Dabei ging es darum, Geld für eine Wohltätigkeitsaktion namens „Mencap“ zu sammeln. Es ist immer super, wenn wir mit ihnen abhängen können, da wir mit ihnen aufgewachsen sind. Sie wohnten nur wenige Meilen entfernt die Straße runter. Wenn wir zusammentreffen ist es also immer wie ein kleines Stück Heimat, dass mit uns auf Tour ist.

Interview: Carina Rudolph


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