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RammStein des Anstoßes!

Wir veröffentlichen einen offenen Rundbrief Hamburger Konzertfotografen vom 14. Dezember 2009:

„Hamburger Konzertfotografen boykottieren das Rammsteinkonzert am 14.12.2009 aufgrund von Knebelvertraegen. Stellvertretend auch fuer viele weitere Kollegen trafen sich spontan die Fotografen Philipp Szyza – 2-kameraden, Christian Fischer – Buehnenblicke, Rainer Merkel, Joerg-Martin Schulze – jms-photo, Carsten Schem – Concert Views, Marco Maas – Fotograffirma,  Heiko Sehrsam – Pics Hamburg, Nicola Ruebenberg – Face To Face, Isabel Schiffler – Jazz Archiv, Markus Lubitz – Jazz Archiv zum gemeinsamen Protestfoto.

Der Vertrag der Rammstein GbR reduziert u.a. die Verbreitungsmoeglichkeiten der Konzertfotos auf ein einziges, namentlich zu bezeichnendes Medium und beinhaltet, dass Rammstein die Bilder gratis für eigene Zwecke nutzen darf. Bildjournalistinnen und -journalisten sollen der Band gestatten, Fotos für die Nutzung auf Webpages von Rammstein oder dem Management der Band ohne gesonderte Verguetung nutzen.“ (ptk)


7 Reaktionen zu “RammStein des Anstoßes!”

  1. Olaf

    Ach die Billu Krawall Buben sollen sich gehackt legen.

  2. jms

    danke mopo:
    Info:
    Darum sehen Sie hier kein Konzert-Foto

    Normalerweise konkurrieren Hamburgs Konzertfotografen um das beste Band-Bild – bei Rammstein aber blieb der Foto-Graben vor der Bühne leer. Der Grund die Knebelverträge, die das Band-Management den Fotografen vorlegte. Diese räumen u.a. Rammstein das Recht ein, Fotos „inhaltlich, örtlich und zeitlich unbeschränkt“ und „ohne gesonderte Vergütung“ verwenden zu dürfen. Die freien Fotografen selbst wiederum dürfen ihre Fotos nicht beliebig veräußern, sondern nur an eine vorher festgelegte Zeitung. Unter diesen Bedingungen verzichtet die MOPO auf ein Rammstein-Foto.

  3. Jan

    Find ich Klasse, ich hoffe es haben sich alle Akkreditierten Fotografen an dem Protest beteiligt. Besser wäre gewesen hinzu gehen und sich die ersten Drei Stücke ohne ein Foto zu machen im Graben an zuschauen damit die Band merkt das Sie nicht fotografiert wird.

    Gruß Jan

  4. Jörg

    Aber wer will schon RAMSTEIN hören, wenn er nicht muss….und die Aktion ist super…das sollte man bei einigen anderen Terminen ebenso machen…ich erinnere hier nur an TONI Braxton….

  5. Joey

    Also ich war am Montag dabei und kann folgendes berichten:
    – Total schlechter Sound (sogar Combichrist klangen besser)
    – Schlechte Stimmung im Publikum
    – Häufig verspielt
    – Konzertlänge 1:03 h + (0:20 Zugaben) –> viel zu kurz

    In Anbetracht des überteuerten Eintrittspreises und des hohen Aufwands, um überhaupt eine der ausschließlich über den Rammstein-Shop (nur mit 1-Jahr Mitgliedschaft für 18€) erhältlichen Karten zu bekommen, hat man hier für viel Geld und Zeit sehr wenig bekommen. Das habe ich von Rammstein nicht erwartet.

    Für mich war es also das letzte Rammstein-Konzert

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