In Schweden steht ein Hofbräuhaus
Björn Kleinhenz, ein sympathischer Schwede, der ein wenig nach Bright Eyes klingt, meldet sich mit seiner neuen Platte „Burma“ (Devil Duck) zurück. Meint man beim ersten Track - mit passend kryptischem Namen „Haz920“ - sich im CD-Regal vergriffen und die Editors erwischt zu haben, verschwinden die lauten Gitarren dann doch auf Nimmerwiedersehen und bei „Fistfighters and steel“ kann man sich wie gewohnt von Kleinhenz’ Melodien und Texten davon tragen lassen. „Holy boredom“ verspricht dabei alles andere als Langeweile und „Worlds apart“ zeigt wie …Trail Of Dead auch klingen könnten. Wenn dann das Münchner Hofbräuhaus noch namentlich erwähnt wird, kann man auch bei uns im Norden gar nicht mehr anders als die Platte zu lieben und der Finger wandert wie von selbst zur Repeat-Taste. Mancher hat sich vielleicht erst letztes Jahr beim Reeperbahn Festival von den Live-Qualitäten des Björn Kleinhenz überzeugen lassen. Falls nicht, kann dies jetzt nachgeholt werden und das sogar gleich zwei Mal: Am 4. April in der Hasenschaukel und am 17. Mai in der Astra Stube (zusammen mit The Late Call). Rechtzeitig zur Tour wird außerdem die EP „Dackes Drabanter“ als 10’’ Vinyl veröffentlicht. Und wer am Ostersonntag nichts zu tun hat, kann Björn Kleinhenz zusammen mit Erik G. Neave (Cedarwell, am selben Abend in der Roten Flora zu sehen) auf der Straße treffen. 15 Uhr, Ecke Bernstorffstraße / Thadenstraße. (eh)

