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3 Fragen an: Madsen

„Das ist die Welt, das ist kein Traum, das ist die Realität. Das ist das Leben, öffne die Augen, du solltest sehen, worum es eigentlich geht.“ Mit diesen Worten wird der Titelsong des neuen Madsen-Albums „Labyrinth“ eingeleitet. Eine ruhige Melodieführung folgt. Dann ein Break, Trommelwirbel und Madsen wie wir sie kennen: Ehrlich, laut und energisch. Dieses erste Lied vereinigt alle Facetten, die das ganze Album ausmachen: Auffällig oft auch mal ruhig, aber einen Song später wieder laut und am Ende immer Madsen. Touren können die Jungs auf Grund der Verletzung des Sängers zur Zeit noch nicht, aber unsere Fragen beantwortet hat Sebastian Madsen sehr gerne.

Ihr habt in eurem neuen Album mehr akustische Instrumente verwendet. Welche Gründe gab es dafür? War das eine bewusste oder eher zufällige Entscheidung?

Wir wollten unseren Sound ganz bewusst erweitern. Die „klassische“ Rockinstrumentalisierung hat uns einfach ein wenig gelangweilt. Deswegen gibt es auf „Labyrinth“ jetzt mehr Tasteninstrumente aber vor allem auch Chöre.

Viele der neuen Songs wirken entweder phasenweise oder auch insgesamt deutlich ruhiger als auf euren Vorgängeralben. Wie kam es zu dieser Entwicklung?

Phasenweise ist richtig. Auch hier ging es uns darum, uns und unsere Fans zu überraschen. Madsen können nicht nur brüllen und laut – auch wenn wir das nach wie vor sehr gerne zelebrieren – wir können auch Popsongs spielen.

Im Vergleich mit den Songs am Anfang eurer Karriere, sprecht ihr auf „Labyrinth“ die Themen, die euch beschäftigen viel offener und direkter aus. Fällt es euch schwer so offen – vor allem auch auf Konzerten – über euch nahe gehende Themen zu singen?

Überhaupt nicht! Meine Texte sind manchmal schon wie Tagebucheinträge oder kleine persönliche Gedichte aber ich gebe mir große Mühe, dass die Dinge die ich schreibe auch beim Publikum ankommen und verständlich sind. Live merken wir dann oft wie sehr sich einige Menschen mit diesen Texten identifizieren können, und das ist sehr schön. (eh)


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