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3 Fragen an: Selig

Tatort Hamburg. Ein schickes Hotel nahe der Alster. Wir treffen uns mit Jan Plewka und Leo Schmidthals von Selig. Anlass des Gesprächs ist nicht nur das heute erscheinende Album „Von Ewigkeit Zu Ewigkeit“. Eine ungemein gutes Album übrigens, auf dem es einige starke Lieder zu genießen gibt. Der Titeltrack, das hochgradig mitreißende „5.000 Meilen“ und das schlicht wunderschöne „Wirklich gute Zeit“. Das lässige „Sie reden über dich“ und das verträumt-traurige „Alles war möglich“. Fakt ist, dass dieses Werk eines der besten Selig-Werke ever ist. Frei von Revolutionen, aber gefüllt mit potentiellen Klassikern.

Zurück zum Anlass. Der ist natürlich auch die kommende Tour, die am 20. Dezember im Docks endet. Und dann spielen Selig heute beim Bundesvision Song Contest. In wenigen Augenblicken geht es los. Doch auch wenn dieser Raabsche Wettbewerb seine Reize hat, bleibt die Frage:

Warum machen Selig beim Bundesvision Song Contest mit?

Leo: Wir haben da Lust zu!

Jan: Es gibt im Leben, das wir jetzt führen, verschiedene Orte, an denen man sich einen extra Adrenalin-Kick holen kann, was man als normal Sterblicher nicht so kann, Und das sind so Dinge wie Rock Am Ring oder die Raab Show, wo du deine Lieder spielst und drei Millionen Menschen gucken zu. Das ist schon was ganz besonderes. Wir sind ja auch keine Band, die Kunst für Künstler macht, sonder die Inspiration für alle sein möchte. Und was ist eine bessere Plattform, als bei Herrn Raab aufzutreten?

Leo: Wir werden nicht daran zerbrechen, wenn wir nicht gewinnen. Und wir werden auf jeden Fall nicht gewinnen. Aber das wird total viel Spaß machen, dabei zu sein. Wir können da unser Lied spielen und sind in diesem herrlichen Zirkus.

Jan: Also ich freu mich auf den Pokal. Wobei, gibt es da überhaupt einen Pokal?

Ihr habt die Unplugged-Shows mit den Sportfreunden Stiller gespielt und macht Sachen wie den N Joy-Gig im kleinen Kreis – passiert das aus Bock oder sind das reine Promozwecke?

Jan: Sowohl als auch. Wir haben immer Lust zu spielen. Wir würden nicht für politische Veranstaltungen spielen, aber wenn der Rahmen gut ist und man seine Musik präsentieren darf, sind wir gerne dabei.

Jetzt geht es auf Tour.

Jan: Wir möchten die Leute mit dieser Tour auf eine Reise nehmen. Es werden Selig Konzerte werden, eine Mischung aus Jam und Liedern. Das Rückgrat wird das neue Album sein, aber wir werden andere Lieder einfließen lassen. Ohne dass man es vielleicht merkt. Es soll ein schwebender Abend werden.

Interview: Mathias Frank



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