Nur wo ist uns diese überaus kühle und irgendwie gruselige Melancholie schon vorher begegnet? Der Loop-Folk des (vormals um vieles lauter zu Werke gehenden) Chokebore-Frontmannes im Solo-Land. Troy von Balthazar tickt, schnipselt und taktet auf “How to live on Nothing”, wurschtelt und dreht auch mal an den Frequenzen, dass es ein subtiler Rausch werden möge. Im schönsten Sinne ätzend kommen die Texte, von anderen Beobachtern auch als “Sadcore” beschrieben. Zuletzt u.a. als Support von Tocotronic (2008) unterwegs, jetzt am 27. November vor Melissa auf der Maur im Knust. (kel)

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