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3 Fragen an: xrfaRflighT

Es geht wild her auf dem Cover-Artwork von „Under the Spell of the Cyclops‘ View“. Und klingt ebenso nach rauem Dickicht, wie es der etwas sperrige Name ja schon andeutet. Sixties, Psychedelia, abseits jeder Tempoautomatik und von Zeit zu Zeit dann doch wieder zum liebhaben harmonisch. xrfaRflighT aus Hamburg wagen sich aber auf ihrer zweiten Veröffentlichung durchaus auch mal hinter der vermeintlich sicheren Deckung hervor. So auch am 4. März beim Album-Release im Plattenladen Freiheit und Roosen oder am 20. März in der Astra Stube. Vorher war noch Zeit für ein paar Fragen und eine kostenlose EP.

Ich komme nicht wirklich umhin: Wie wird denn nun euer Bandname genau ausgesprochen am Anfang?

Das wissen wir selber auch nicht so genau – wir haben den Namen aus einem Film (Marooned – Verschollen im Weltall), da taucht dieses kryptische Wort am Anfang eines Funkspruches auf. Allerdings auch nur in der deutschen Synchronfassung, und so richtig gut verstehen kann man’s auch nicht. Daher geht beides: ixx err oder exx arr… Das Wort „farflight“ gibt es im englischen übrigens auch nicht. Also ein ziemlich seltsamer – um nicht zu sagen sinnloser – Name… Uns gefiel der Klang des Wortes einfach gut und wir brauchten schnell einen Namen wegen unseres ersten Auftritts. Dabei ist es dann geblieben…

Welche Rolle spielt denn Nadja Rüdebusch, die ja “nur” im Live-Aufgebot dabei ist bzw. welchen Unterschied zieht ihr zwischen den Studioversionen und der Übersetzung auf die Bühne?

Nadja singt zwar auch ein wenig bei xrfaRflighT, ist aber hauptsächlich Bassistin und Keyboarderin. Wir spielen erst seit ein paar Monaten zu dritt. Vorher haben wir jahrelang als Duo Konzerte gespielt. Das hat uns in der letzten Zeit nicht mehr gereicht. Auch, wenn wir teilweise mehrere Instrumente gleichzeitig gespielt haben, mussten wir doch immer Abstriche machen und auf wichtige Bestandteile der Songs verzichten. Seit Nadja dabei ist, klingen wir viel besser! Sie ist eine grosse Bereicherung, musikalisch wie persönlich.

Das Cover-Artwork von “Under the spell…” erinnert mich sehr entfernt an Jules Verne und den Steampunk, den auch Trail of Dead zuletzt verwendeten. Kreiert auch ihr eine Art alternative Kunstwelt?

Wir verbinden mit „alternativer Kunstwelt“ eher ein Gesamtkonzept, bei dem sich Musik, Text und Künstlerisch-Graphisches ergänzen und eine in sich geschlossene Einheit bilden. Das ist bei uns nicht so. Sowohl in der Musik als auch in der Kunst mögen wir Seltsames oder Surreales sehr, aber das ist bei uns nicht konzeptuell, sondern passiert eher von selbst. Das fantastische Cover zum „Cyclops‘ View“ – Album hat die mit uns befreundete Künstlerin Hanne Frank gestaltet, die auch schon das Cover für unser Debüt – Album entworfen hat. Wir finden grossartig, was sie macht! Jules Verne als Assoziation zum Cover ist nicht das Schlechteste! Auch toll: Stanislaw Lem! Und den Begriff „Steampunk“ musste ich erst einmal bei Wikipedia nachlesen. (kel)


Eine Reaktion zu “3 Fragen an: xrfaRflighT”

  1. xrfarflight

    Album „under the spell of the cyclops‘ view!“
    DOWNLOAD für 5 Euro (oder mehr, wer will):
    http://www.xrfarflight.bandcamp.com

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