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Viele Fragen an: Tino Hanekamp [Teil II]

Du bist in Sachsen-Anhalt geboren und wohnst seit etwa neun Jahren in Hamburg. Gab es ein persönliche Erlebnis oder Ereignis, das dazu geführt hat, dass du in der Hansestadt leben und arbeiten wolltest und mit welchen Visionen oder Ideen bist du nach Hamburg gekommen?

Das Erweckungserlebnis war ein Hamburg- und Kiezbesuch vor zwölf Jahren anlässlich eines Konzertes der Musikgruppe Tindersticks. Ist ja überall so langweilig in Deutschland und in Hamburg war es halt ein bisschen weniger langweilig. Die Idee war: Irgendwie durchwurschteln und immer schön viel ausgehen.

Du engagierst dich für die Initiativen „Recht auf Stadt“ und „Not in our name, Marke Hamburg“ und bist einer der kreativen und kritischen Köpfe. Nun hat ein politischer Machtwechsel im Hamburger Bürgermeisterzimmer stattgefunden. Sind Aktionen für die nahe Zukunft geplant?

Na ja nu, hier sollte man mein Engagement nicht überbewerten. Ich hab da halt hier und da mal meine Meinung gesagt und bei der ein oder anderen Aktion ein bißchen mitgeholfen, mehr war da aber nicht. Keine Ahnung, was da jetzt noch so geplant ist. In beiden Initiativen sind tolle Leute am Start, die lassen sich immer was einfallen, da können wir alle drauf gespannt sein! Ich muss jetzt erst mal den Abwasch machen.

Wie hat sich eigentlich das Ereignis “Silvester”, um das sich im Buch alles dreht, in deiner privaten Rückschau von Kindheit bis heute gewandelt?

Als Kind war man halt ein bißchen weniger besoffen, später hat man’s dann ordentlich krachen lassen, und jetzt will ich mit dem Silvesterscheiß nichts mehr zu tun haben. Ist mir alles zu laut. Und immer diese Kriegsgeräusche.

Interview: Kai Winter


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