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3 Fragen an: Peter Bjorn & John

Der Sommer hat kurz an die Pforten von Hamburg geklopft und passend dazu beehrt uns ein Sommerhit. Peter Bjorn & John haben ein neues Album gemacht, das zum Tanzen einlädt, aber natürlich kein „Young folks“ braucht, um uns mitpfeifen zu lassen (obwohl das Schlagzeug-Intro von „Breaker Breaker“ ein wenig an eben diesen Hit erinnert…). „Gimme some“ wird am 6. April im Molotow live vorgestellt und die Vorfreude haben wir in 3 Fragen verpackt. Gimme some answers!

Immer wenn ich euren Bandnamen höre, muss ich einfach anfangen zu pfeifen… „Young Folks“ war eure Hitsingle nicht nur in Deutschland und wurde überall auf und ab gespielt: Clubs, Klamottenläden, Radio… War dieser Song auch eine Art Fluch für euch oder einfach nur großes Glück?

John: Ich denke nicht, dass einen weltweiten Hit zu haben, als Fluch beschrieben werden kann, befürchte ich. „Young folks“ ist unser bester Freund und wenn wir könnten, würden wir es jeden Morgen küssen und jeden Sonntag Liebe mit ihm machen. Dieses Lied ist wie Dolly Partons Brüste: Es sind die zwei Dinge, für die sie bekannt ist, aber die Leute hören ihre Musik nicht nur deswegen.

Euer neues Album „Gimme some“ hat schnell ins Ohr gehende Hits (ohne Pfeifen), aber es ist gleichzeitig ein stark auf Gitarren basierendes Album. Was war euch wichtiger: Indie-Club-Hits oder ein eher „back to the roots“-Album?

John: Wir wollten beides zur gleichen Zeit machen. Elf Indiehits mit einem „back to the roots of rock“-Sound. Statt Pfeifen haben wir Dinge genutzt, die sich Gitarren, Bässe und Schlagzeug nennen und oben drauf haben wir tatsächlich Gesang gelegt. Es ist eine große Herausforderung etwas frisches mit diesem Kontext zu machen und ich denke, wir haben einen echt guten Job gemacht. „Gimme some“ fühlt sich wie unser Debütalbum an und es ist unser bestes Album bisher und vor allem das für Liveshows am besten geeignete Album, das wir jemals gemacht haben.

Letztes Jahr haben wir das 50. Jubiläum des ersten Beatles-Konzertes hier in Hamburg gefeiert. Was bevorzugt ihr: Die Beatles oder Rolling Stones?

John: In unserer Musik war immer schon ungefähr 77 % Beatles und 23 % Stones aber ich denke, das ändert sich gerade. Auf „Gimme some“ sind vielleicht 60 % Beatles und 40 % Stones und auf dem nächsten Album denke ich, wird es 50-50 sein.

(eh)


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