Und schon wieder Pädagogikstudentinnen-pseudo-emo-kram und schon wieder eine Frau mit gebrochener, sehnsuchtsvoller Stimme hinter einer Gitarre und schon wieder diese Weltverbesserertexte. Ja, ihr könnt ruhig gähnen. Aber, ja jetzt kommt natürlich das Aber.

Maike Rosa Vogel kann nicht lügen und diese Ehrlichkeit bis in die Finger, die die Gitarrensaiten abtasten, entrückt dich. Krallt deinen Blick tief in den Nacken deines Vordermannes und lässt dich abschweifen in ein Leben wie es mal wahr und wie es sein könnte. Und wenn du dann nach Hause gehst ist dein Kopf vielleicht voller Kehrtwenden und dein Bauch voller vergessener Empfindungen. Die Kopf-verschwurbel-Therapiegruppe trifft sich am 4. Juni im Molotow. (hes)

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