Alben, die an ungewöhnlichen Orten aufgenommen wurden, hat die Welt ja bisher nicht eben wenige erlebt. Auch eine Kirche als Heimstudio gilt lange nicht mehr als Turmspitze der Innovation. Dark Dark Dark könnte man zudem vorwerfen, mit ihrer EP “Bright Bright Bright” (Stream) durch arg kokette (Titel-)Gefilde zu wandern. Doch diese Mischung aus Tinderstickscher Schönheit im abgehangenen Raum mit der Frauenstimme Nona Marie Invies, die klingt als täte Amy Winehouse vor dem Altar zu Buße kriechen, kann gefallen.

Nur wollen wir die Kirche im Dorf lassen. Dark Dark Dark haben es mit Kammern statt Kathedralen, mit Kontrabass, Piano, Cello und reichlich Patina auf engem Raum. Und hallen doch nach, bis der letzte Akkordeon-Ton an das (k)alte Gemäuer verschwendet ist. 4. Juli | Haus III & 70 | Support: Spring Leads You Home Tonight. (kel)

Share.

Leave A Reply

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.