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3 Fragen an: I Am Oak

Den Niederländern eine gewisse Affinität für Schwermut, Tränen und dunkle Mächte zu attestieren, würde vielleicht ein wenig über das Ziel hinaus gehen. Trotzdem möchte man sie für ihre Musik in die nächstbeste „Spür-Bar“ stecken, abschließen um mit ihnen und dem Album „Oasem“ ganz alleine zu sein. Einen trefflichen Ort haben I Am Oak sich aber für den 12. August in Hamburg dennoch ausgesucht.

Erst vor ein paar Monaten habt Ihr das Publikum in der Silbersackstraße begeistert. Wie kommt es, dass Ihr so bald schon zurück seid und was denkt Ihr über Hamburg und im Speziellen über die Hasenschaukel?

Die Hasenschaukel scheint eine Bar zu sein, die von Menschen betrieben wird, die eine immense Leidenschaft für Musik haben. Dort herrscht eine sehr nette, gastfreundliche und warme Atmosphäre, was natürlich ein guter Grund ist um wiederzukommen! Wir spielen auch beim Reeperbahnfestival im September, aber wir dachten es wäre schön vorher noch mal Hamburg zu besuchen um eher eine kleine, intime Show zu geben.

Beim Betrachten des Artwork Eurer Alben, der Webseite und des Bandnamens kommt es so vor, als sei da eine Verbundenheit zwischen der Schönheit der Natur und der Musik, die Ihr macht. Habt Ihr eine Erklärung dafür? Und gibt es einen Ort oder einen speziellen Platz in der Natur, an dem Ihr über die Musik, die Texte nachdenkt?

Die Natur zu betrachten ist immer sehr beladen von Gefühl und Bedeutung. Es gibt viele Wege sie zu betrachten und zu beschreiben, reflektierend auf das eigene Leben und die Dinge, die du tust. Der Mensch hat sich über die Zeit hinweg schon so abgelöst von der Natur. Ich denke, dass es auch ein Weg ist, sich näher damit zu beschäftigen, um mehr mit ihr in Berührung zu kommen. Ich selbst gehe allerdings nicht in die Natur oder an einen bestimmten Ort, um zu schreiben. Ich nehme eher Vieles auf und lasse es dann zu entsprechender Zeit raus.

Der Titel des aktuellen Albums lautet „Oasem“, scheint wie ein Fantasiename. Ist es gewollt, dass wir HörerInnen rätseln was es heißt? Oder erfahren wir das Geheimnis? Und warum sollten wir es uns überhaupt anhören?

Es ist schön, wenn Leute über den Namen rätseln, aber es ist kein Fantasiename und nichts Geheimnisvolles. Im Niederländischen Dialekt ist es ein anderes Wort für Atmen, und wird wie das englische „awesome“ gesprochen. Errrrr… (niederländisches Grummeln, Anm. der Red.) nun, Ihr solltet es Euch anhören, weil Ihr es mögen werdet. Ihr werdet es nicht wissen, bis Ihr es ausprobiert habt, oder?

Interview: Tatjana Köhne


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