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3 Fragen an: Pandora

Junge, Junge, das war schon ein mächtig Stück, das uns Pandora im vergangen Jahr in Form von „Melancholic Freedom“ servierten. Zitat aus der Rezension eines befreundeten Magazins: „Einen Bastard aus Nirvana und Hole, ein Album, das von Mudhoney und L7 inspiriert ist und das dreckig und roh aus den Boxen gescheppert kommt.“ Zur Überprüfung bitte hier einmal das Video zu „Post-Vomit-Lines“ schauen. Oder hier die „Bottle Of Wine„. Fett!

Jetzt kommen Pandora auch endlich mal nach Hamburg. Am 3. September spielen sie im Rahmen des Rock N Roll Wrestling Bash im Gruenspan. Da mussten wir bei Sängerin Annie einfach mal nachhaken …

Wie reagiert man, wenn man gefragt wird, ob man wohl auf einer Wrestling Veranstaltung auftreten will? Was erwartet ihr und was dürfen wir von euch erwarten?

Wir fanden die Idee von Anfang an großartig und super interessant. Wir wussten, dass das eine spannende Aufgabe werden würde. Im Grunde geht es darum, die Wrestling Fights mit entsprechendem Sound quasi als Live-Act, als „Gorechestra“, zu vertonen. Das wird dann ein fetter grooviger Mix aus Rock´n´Roll, Trash, Metal, Pandora, Beethoven und Wrestling.

Eure ziemlich großartige „Melancholic Freedom“-Platte kam im letzten Jahr – was ist seit dem passiert? Was war super und was vielleicht auch nicht so? Und vor allem: wie geht es jetzt weiter?

Seitdem waren wir fast permanent unterwegs, waren zwei Mail auf Tour durch ganz Europa, haben teilweise mit den Punk-Dinosauriern The Germs und den US Bombs gespielt und die Bühne unter anderem mit Die Happy, K´s Choice und Therapy? geteilt. Unser letztes Video für „Bottle Of Wine“ wurde von Minimal Cinema in Los Angeles produziert, die zeitgleich auch unseren Song „Rad Masturbation“ für den Trailer ihre offiziellen Doku über Anton Perich und die weltberühmte Factory und das Studio 54 ausgewählt haben. Derzeit arbeiten wir an der zweiten Platte, die wir zu Ende des Jahres mit Jason Rubal, der unter anderem auch mit The Cure und den Dresden Dolls zusammengearbeitet hat, in den Staaten aufnehmen werden. Im Februar/März geht´s dann auf Tour durch die USA. Und am 3. September sehen wir uns hoffentlich im Gruenspan in Hamburg zur großen Freiheit!

Ihr habt eine echt tolle und außergewöhnliche Website – und vor allem habt ihr noch eine und nicht wie viele andere Bands nur noch Profile bei Facebook und MySpace – wieso das und lohnt sich das? Wer hatte die Idee für die Website?

Das lohnt sich definitiv. Sache ist ja, dass du im Internet praktisch Zugang zu unendlich vielen Räumen hast. Du eilst von Seite zu Seite, alles sieht irgendwie gleich aus, überall musst du dich zu Tode suchen (die Aktivität „suchen“ ist ja im 21. Jahrhundert ohnehin schon verpönt) und vor lauter Bäumen und Werbung siehst du den Wald nicht mehr. Wir werden so oft von Leuten auf Facebook gefragt, wann wir wo spielen oder wo man die Platte kaufen kann etc. Die Website dient da quasi als ein Backup, als Pandora-Pool, unser virtuelles zu Hause, von wo aus du alles über uns finden kannst. Das ist im Grunde eine Unabhängigkeitserklärung, denn sollten Band-Accounts auf den verschiedensten Plattformen irgendwann zensiert oder wahllos geschlossen werden, gibts www.pandorasguitar.com immer noch. Die Idee und das finale Konzept zur Website haben unser Kumpel Jan Stahlhut und die großartige Webdesignerin Manuela von Lanzenauer kreiert.

Interview: Mathias Frank


2 Reaktionen zu “3 Fragen an: Pandora”

  1. Pat

    Hammer Band,..lange nicht mehr so gerockt worden ;)

  2. Pat

    Hammer Band , lange nicht mehr so gerockt worden ;)

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