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3×3 Fragen an: Jennifer Rostock

Vor ein paar Wochen kam das neue Album von Jennifer Rostock raus. Eigentlich keine große Sache. Doch „Mit Haut und Haar“ ist ja mal richtig gut geworden und voller toller Popsongs. Und sogar ein bisschen mehr. Am 11. November spielen Jennifer Rostock in der Großen Freiheit 36 – wir haben vorher noch mal nachfragt. Und es antworte geschlossen: die ganze Band.

Klasse Platte – erzählt uns bitte alles über „Mit Haut und Haar“, was wir wissen müssen!
Huch, das geht ja gut los… Danke erstmal, aber über unser Baby haben wir natürlich so einiges loszuwerden! Kurzfassung: Noch nie steckte so viel von uns allen in einem Jennifer Rostock Album, noch nie waren wir alle 5 so zufrieden mit jeder Sekunde, jeder Akkordfolge, jedem Snareschlag. Jetzt hoffen wir nur noch, dass es den Leuten draußen ähnlich geht, aber bisher ist die Resonanz überwältigend! Achja, und aufgenommen haben wir in New Jersey, wie cool ist das denn?

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Nico von War From A Harlots Mouth?
Nico ist seit langer Zeit ein guter Freund von uns, wir unternehmen privat viel zusammen und so kam irgendwann die Idee auf, in irgendeiner Form zusammenzuarbeiten. Jennifer hätte auch schon den letzten WFAHM Longplayer gastbespielen sollen, das klappte nur leider terminlich nicht. Aber wer weiß, die nehmen bestimmt auch nochmal auf!

Müsst ihr den Leuten noch was beweisen oder könnt ihr machen, was ihr wollt?
„Es den Leuten beweisen“ ist natürlich etwas pathetisch formuliert. Wir wollen natürlich die Fans beglücken und nicht auf einmal mit einer Ska-Platte hinter dem Ofen hervorglubschen, aber bisher sind die ganz zufrieden mit dem, was wir machen. Und auch wollen! Wir vereinen derart viele Musikgeschmäcker innerhalb der Band, da müssen wir es uns selbst erstmal rechtmachen!

Wo seht ihr euch selbst in der deutschen Musikszene?
Schwierige Frage, da wir meistens unterwegs sind, bekommen wir nicht mit, wie wir generell von außen wahrgenommen werden. Vielleicht ist das auch ganz gut so! Zudem bewegen wir uns auch in einer seltsamen Grauzone zwischen Mainstream und Indie, wir haben in beiden Lagen gleichermaßen Lover und Hater. Wir sehen uns also eher so als Hack halb und halb.

Und wo kommt ihr her, in welchen Kreisen/Szenen habt ihr euch früher aufgehalten, was fandet ihr geil und was fandet ihr kacke?
Baku kommt aus dem Punk und findet das bis heute geil, Christoph aus der Hardcore-Ecke mit Werdegang über Hiphop und Electro, Alex ist unser Indieboy, Jennifer und Joe sind mehr so im Poplager angesiedelt und die übelsten Robyn-Groupies. Was uns alle eint: Wir hassen Reggae.

Welche Tourbusregeln gibt es bei euch? Oder reist eine Band wie Jennifer Rostock nur noch mit Flugzeug und/oder jeder in seinem eigenen Bus?
Um Himmels willen, wir haben Flugangst! Huch, ganz gutes Wortspiel eigentlich. Wir sitzen noch alle brav zusammen in Bus oder Van. Regeln in dem Sinne gibt es eigentlich nicht, wir kennen uns lange genug um zu wissen, wie wir uns gegenseitig nicht auf die Frösche treten.

Jennifer Rostock auf der Bühne – verratet uns doch mal drei Gründe, warum man sich euch ansehen muss! Und wenn es mehr gibt, natürlich auch mehr …
Entertainment! Entertainment! Entertainment! Wir wollen uns und das Publikum gleichermaßen bespaßen, so dass auf beiden Seiten der Bühne niemand die Lust an der Sache verliert. Daher darf man auch ruhig mal öfter kommen! Ansonsten das übliche: Schnaps, Brüste und natürlich auch Musik!

Mit wem würdet ihr gerne mal touren und wer sind eurer Meinung nach die besten Livebands der Welt?
Da gibt es niemanden, auf den wir uns als Band einigen könnten. Alexisonfire waren eine tolle Liveband, aber die gibt’s ja nun nicht mehr. Nikka Costa hat den Joe mal umgehauen, er hat ihr nach dem Konzert mit etwas Prosecco noch gestanden, dass er ihr größter Fan auf der ganzen Welt sei. Süß, oder? So, da hätten wir jetzt von jedem extrem etwas! Achja, und War from a Harlots Mouth solltet ihr euch auch dringend mal anschauen!!!

Was macht ihr, wenn ihr nicht gerade auf Tour oder im Studio seid?
Da hört der Job ja nicht auf. Interviews wollen gegeben werden, Songs schreiben sich auch nicht von selbst, einige von uns spielen noch in anderen Bands… Aber wenn sich die Gelegenheit ergibt, findet man uns auch gerne und lange im Berliner Nachtleben wieder!

Interview: Mathias Frank


2 Reaktionen zu “3×3 Fragen an: Jennifer Rostock”

  1. Felix Nagel

    Der Robyn Link läuft zu Malware. Und auch ansonsten ist der Inhalt dieses Artikel etwas ekelerregend.

  2. Matze

    Hallo Felix, was genau meinst du? Stehe grad etwas auf dem Schlauch … (mf)

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