Wir sind eine Woche zu spät dran, aber das lag nur daran, dass Talking To Turtles uns noch von ihren Live-Qualitäten überzeugen sollten. Letzte Woche Donnerstag die Vorstellung ihres Albums “Oh, The Good Life” und am Tag danach noch ein Schaufensterkonzert bei Michelle Records. Fazit? Man kann nicht genug von ihnen bekommen!

Und weil wir normalerweise Konzerte ankündigen, statt rückblickend hämisch darauf hinzuweisen, sei hiermit jedem geraten, den Reeperbahn Festival-Freitag (23. September) mit Talking To Turtles zu verbringen. Dann wird die Band hoffentlich wieder viele neue Songs ihres letzten Freitag erschienen Werkes “Oh, The Good Life” präsentieren.

Der Einstieg gelingt hierbei spielend mit Xylophon zum Beginn von „In the future“, weiter geht es live vorwiegend mit Gitarre und Keyboard, während die Albumversionen mit allerhand Gastmusikern angereichert wurden. Dazu singen Claudia und Florian gleichberechtigt, die weibliche Stimme von Talking To Turtles hat aber mit „I am in numbers“ auch endlich ein eigenes Lied (fast) ganz für sich. Vor allem wenn der Herr der Band dann aber einen Song allein bestreitet, fühlt man sich mit einem Lächeln im Gesicht an Bright Eyes erinnert – zerbrechliche Stimme, doch großes Arrangement.

Wurde dieses Album ja sogar in Seattle aufgenommen, wenn auch nicht in Omaha, für das finale Mastering der neuen Songs haben sie sich tatsächlich Doug van Sloun bei Conor Oberst ausgeliehen.  „Sex, coffee and cigarettes“ singen Talking To Turtles. Wir fügen hinzu: Sex, coffee, cigarettes and “Oh, The Good Life”! (eh)

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