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5 Fragen an: Moop Mama

Moop Mama werden, das ist sicher, am 30. Oktober das MarX in ein Tollhaus verwandeln. Und ganz bestimmt muss hier der Kalauer hin, dass wir alle verdammt viel Brass haben werden. Was das allerdings mit Mehmet Scholl zu tun hat? Lest selbst. Moop Mama haben aber auch noch ein paar andere Dinge zu erzählen.

Ihr gehört zu den Bands in diesem Land, die garantiert kein Blatt vor den Mund nehmen. Eure lokalen Guerilla-Auftritte in München sind zudem legendär. Wie betrachtet ihr die Entwicklung von der Straße hin auf größere Bühnen?

Moop Mama war von Beginn an beides, Straßenmusik und Bühnenband. Es war uns schon bei Gründung der Band wichtig, dass wir immer und überall auch unverstärkt einsatzbereit sind. Eine größtmögliche Unabhängigkeit. Deshalb freuen wir uns natürlich, wenn die Bühnen auf denen wir spielen immer größer werden, aber wir werden sicher nicht aufhören unsere Guerilla Gigs zu spielen und unsere Message herauszuposaunen wo’s uns passt.

Mit La Brass Banda habt ihr einen phatten und erfolgreichen Mitbewerber gleich fast um die Hausecke, bei dem ihr aber auch schon als Support aufgetreten seid. Wie war’s?

Wir haben nun schon mehrfach für LBB Support gespielt und es war immer großartig. Die haben ein sehr gemischtes und offenes Publikum, das vor allem Spaß haben will. Wir haben immer super Feedback bekommen.

Und wo liegen dann doch die Unterschiede zwischen Euch und LBB?

Wir machen andere Musik. Zu unserer eigenen Verwunderung werden wir fast nie mit LBB verglichen, obwohl wir auch Blasinstrumente benutzen. Aber der Stil ist dann doch so anders dass wir ohne Weiteres nacheinander auf der Bühne stehen können, ohne verwechselt zu werden. Außerdem sind wir mehr als doppelt so viele (lacht).

Ihr seid ja tatsächlich fast eine komplette Fussballmannschaft und ich wette mal einige von euch fanden Mehmet Scholl seinerzeit als Bayern-Spieler mindestens doof. Heute ist der Mann einer Eurer Labelchefs. Wie geil ist das bitte?

Schon geil, aber ob wir Meister werden kann ich jetzt noch nicht sagen.

In ein paar Tagen seid ihr zurück in Hamburg und feiert euer Album „Deine Mutter“. Fehlt doch eigentlich nur noch, dass Hamburgs Töchter ihre coolen Mütter mitbringen, oder?

… und ihre Schwestern, Brüder, Cousins, Cousinen, Onkels, Tanten, Opas, Omas, Väter, Stiefväter, Ziehväter, Freunde, Kollegen, Nachbarn, Bekannte, Unbekannte… Mütter sind bei uns immer Ehrengäste. Auf der Releaseparty zu „Deine Mutter“ gab es sogar eine Couch, die nur für Mütter reserviert war. Trotzdem kann die ganze Familie kommen um zu schütteln, was Mama ihnen gab.

Interview: (kel)

 



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