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Chancengleichheit

Unser allerliebster Bernd Begemann – Hamburgs singender Entertainer und Lebemann – hat mit seiner Befreiung sein zwölfzigstes Album „Wilde Brombeeren“ (VÖ: 02. September auf Tapete) – ach nee, stimmt ja nicht, da stehen weit mehr als zwölf in der ewiglangen Discographieliste…aber er bittet im Opener so schön „Gib Mir Eine Zwölfte Chance“. Aber gerne doch! Bei ihm geht’s um Menschen im Allgemeinen, auch manchmal bis öfter um Frauen im Speziellen. Den Blick eines „mitfühlenden Wissenschaftlers“ auf den ganz normalen Wahnsinn im zwischenmenschlichen Miteinander.

Immer unweigerlich zwinkernd, kokettierend, hüftenschwingend. Bernd Begemann eben. Es ist schön, einen alten Bekannten wiederzutreffen; früher Hamburger Schule im Bademantel aus Bad Salzuflen, heute mittendrin im Großstadtmief und „Teil der lebendigen Stadtteilkultur“. Der Silberling „Wilde Brombeeren“ alleine ist nur halb so schön. Man MUSS ihn live erleben! Da setzt er dem Ganzen manchmal einen Clownshut, manchmal eine Krone (aber immer mit etwas Glitzerglitzer) auf. Bernd Begemann eben. Hin da, z.B. am morgigen Samstag (29. Oktober) ins Hamburger Knust, in den Salon Hansen nach Lüneburg am 17. November oder der Klassiker zum Jahresende am 29. Dezember erneut im Knust. (ms)

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