Ticket-Hotline: 040-343044 (Theaterkasse Schumacher)

SUCHE  

3 Fragen an: Hard-Fi

Als das Debut-Abum „Stars of Cctv“ im Jahre 2005 erschien, klang das alles irgendwie richtig frisch und erfrischend. Auch das Konzert damals im Knust taugte definitiv was! Als Hard-Fi das 2. Album veröffentlichte, wusste man allerdings irgendwie bereits vorher, wie die der Hase hier zu laufen hatte bzw. laufen sollte. Das sogenannte „schwierige 2. Album“ war es halt. Na gut, ok. Das neue Album verspricht der Band zufolge nun neuen Schwung für das eingerostete Tanzbein, u.a. weil man für den Herstellungsprozess verschiedenen versierten Menschen das Vertrauen schenkte. Was „Killer Sounds“ kann und wie die vier Briten aus Staines (Staines? Genau, wie auf der VHS von Ali G.) die neue Songs live umsetzen werden wird man sehen. Heute im Gruenspan schon! Um es wenig konkret und dafür sehr diplomatisch zu sagen: Macht euch doch am besten selbst einen Eindruck. Förderunterricht diesbezüglich kann vielleicht unser Interview mit Sänger Richard Archer liefern.

Das neue Album ist von Stuart Price produziert worden, der u.a. für seine Arbeit als Produzent von Madonna sehr bekannt geworden ist. Warum wolltet ihr unbedingt mit ihm arbeiten?

Wir waren in der glücklichen Lage mit vielen extrem guten Produzenten für das neue Album arbeiten zu dürfen und Stuart Price war einer von ihnen. Er hat im Laufe der letzten Jahre fantastische Dance-Tracks produziert und wir hatten das Gefühl, dass er daher perfekt für uns wäre. Wir stellten uns dabei seine fetten, housigen Produktionen vor, die ihn so berühmt gemacht haben. Wir trafen uns also und spielten ihm einige Demos vor. Es kam wirklich interessantes Feedback von ihm und er hatte sofort großartige Ideen. Weitere Produzenten mit denen wir für „Killer Sounds“ gearbeitet haben sind übrigens Greg Kurstin, Andy Grey und Wolsey White. Es macht Spaß, mit verschiedenen Menschen zu arbeiten.

Es liegen 4 Jahre zwischen eurem zweiten Album und „Killer Sounds“. Hattet ihr das Gefühl nach der „Once Upon a Time in the West“ – Tour eine längere Auszeit nehmen zu müssen?

Mit „Once Upon a Time in the West“ sind wir ungefähr ein Jahr auf Tour gewesen. Anschließend haben wir uns eigentlich gleich wieder an die Arbeit für „Killer Sounds“ gemacht. Ok, einige Zeit, wenn auch nicht wirklich sondern viel, haben wir für Reisen und Urlaube verwendet, aber auch um neue Inspirationen für unsere Musik zu sammeln. Einen Großteil der Zeit haben wir eigentlich damit verbracht, nach dem oder den richtigen Produzenten und Mixern Ausschau zu halten. Wir wollten das dieses Album perfekt wird und haben uns daher nicht hetzen lassen.

Natürlich habt ihr schon überall auf der Welt Konzerte gespielt. Aber gibt es speziell ein Konzert in Deutschland, an das ihr mit guten oder schlechten Erinnerungen zurückdenkt? Eine Show, die euch besonders im Kopf geblieben ist und euch nach wie vor entweder zum Lachen bringt und immer noch Frustrationen hervorruft?

Da kommt mir eine Sache sofort ins Gedächtnis. Und zwar, als wir vor einigen Jahren beim Southside Festival in einen Orkan gerieten. Das war schon sehr beängstigend. Überall sind Sachen herumgeflogen und es hat sich so angefühlt, als würden wir gleich mit samt dem Zelt, in dem wir uns befanden, weggeweht werden. Aber wir haben schon wirklich sehr viele Konzerte in Deutschland gespielt und verbinden damit viele gute Erinnerungen. Einmal haben wir ein Konzert in Hamburg auf einem Boot gespielt und sind dabei die Elbe heruntergefahren. Das war schon ziemlich cool.

Interview: Kai Winter (kw)


Einen Kommentar schreiben