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3 Fragen an: Sixxxten

Anfang November kam via Redfield Records das neue Album von Sixxxten auf den Markt. Und verdammt, ja, „Automat Supérieur“ macht tatsächlich so viel Spaß, wie alle sagen. Geboten wird ein wirrer Mix aus Punkmusik, Rockmusik und Popmusik. Das Video zu „Grab im Wald“ wartet hier, Live gibt es Sixxxten am 10. Dezember im Hafenklang mit Dampfmaschine und Chäirwalk. Sänger Hanno schon jetzt.


1) Wer seid ihr, was macht ihr und wieso muss man euch kennen?

Die Band nennt sich Sixxxten. Nicht zu verwechseln mit der englischen Zahl 16. Ist ein stinknormaler skandinavischer Jungenname , welcher auf den Spitznamen von Sänger Hanno (mir) zurückgeht. Musik machen wir seit etwa 4/5 Jahren, obgleich wir erst seit 2 oder 3 wirklich viel und regelmäßig spielen und Platten machen. Der Sound der Band ist nicht ganz einfach zu beschreiben. Immer eine Tendenz zum Exzess und ständig leicht nervös. Es wird wohl Rockmusik sein. Eigentlich kein Grund sich mit fantastischen Genre-Bezeichnugen wichtig zu machen. Der Sound der Platte und der Band insgesamt spricht für sich. Dass es der Presse schwerfällt Parallelen zu anderen Bands aufzutun werte ich als Kompliment. Kennen muss man uns sicher nicht, wäre aber durchaus besser wenn dem so ist. Könnte das Leben eines manchen verbessern. Oder eben verschlechtern. Ansichtssache.

2) Klassiker: Wer sind eure Idole, wer hat euch beeinflusst und was an eurem Sound ist exklusiv Sixxxten?

Idole etc. sind bei und non-existent. Sicher bei jedem einzeln vorhanden, aber im Band-Kontext völlig nebensächlich. Zu groß auch der Unterschied im Geschmack der einzelnen Bandmitglieder. Ich habe eine klare Punkvergangenheit und wohl irgendwo auch Gegenwart und Zukunft. Time will tell. Timo, der Drummer ist eigentlich schwer auf Metal unterwex, Nils auf Techno und bei Stefan habe ich keine Ahnung. Ob das jetzt irgendwelche Rückschlüsse auf unseren Gesamt-Sound zulässt weiß ich nicht. Im Zweifel: Nein. Exklusiv ist sicher, das wir versuchen unseren Sound stets so unrein wie möglich zu halten. Wo unser Moto bei der ersten Platte noch war: „alles kann, nicht muss“ sind wir mittlerweile bei „Alles kann, alles muss!“ angekommen. Es gibt wenig Berührungsängste. Manche unterstellen uns sehr besondere Texte. Immer kryptisch und leicht unklar. Viele mit Worten gemalte Bilder. Das ist eine Unterstellung, die ich gerne annehme. Ich finde Kunst muss nicht klar und logisch oder gar stets „verständlich“ sein.

3) Was und wie darf man sich die Show mit Dampfmaschine im Hafenklang vorstellen?

Die Show wird natürlich in erster Linie erstmal super. Wir freuen und auf das Heimspiel und auf ein Treffen mit vielen Freunden. Dampfmaschine sind eben auch gute Freunde und vor allem eine großartige Band. Wir freuen uns ordentlich auf die Kacke zu hauen und steilzugehen. Ich denke es wird viel Schweiß und Bier fließen. Denk dran: Alles kann, alles muss. Kommt vorbei. Eintritt billig, Hafenklang ein schöner Ort und dazu noch Samstag.

Interview: Mathias Frank


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