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Es kommt nicht eben häufig vor, dass eine sogenannte Jam-Band in Hamburg spielt. Nun macht sich mit Moe. eine dieser Grateful Dead-Erben auf den Weg und wird – wie das so ist – kaum wahr genommen. In den USA haben Bands wie The Allman Brothers, Gov’t Mule, Dave Matthews riesige Fanbases und sind dort oft das ganze Jahr über unterwegs, füllen ganze Magazine. Anders hier. Bislang erfuhr die Band beispielsweise nicht eine einzige Erwähnung im deutschen Rolling Stone.

Als Moe vor kurzem auf ihrer Facebook-Seite nach den Lieblingssongs der Anhänger fragte, konnte man allerdings erahnen, was für einen Backkatalog die Mannen um Al Schnier erschaffen haben müssen. Nicht selten, und das gehört sich so für eine Jam-Band, dauern die Songs 15 Minuten und länger. Das jüngste und 10. Studiowerk “What Happened to the La Las” wird dann auch (vermutlich) nebensächlich sein, in einem Monat, wenn die Band zum ersten Mal in Hamburg gastiert.

Ein sowas von roter Kalendereintrag für alle Anhänger von Wah-Wah-Gitarren, genüsslicher Spielfreude, häufig wechselnder Setlists und Posterkult. Den Geist von Jerry Garcia inklusive. Einstimmung und Interview hier. Moe. (Support: Cosmic Finger) am 22. März in der Fabrik. (dis)

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