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2×3 Fragen an: Tequila And The Sunrise Gang

So, jetzt mal fix. Wie immer bei dieser Band. Tradition, Digga! Also. Die großartigen Skapunks aus Kiel namens Tequila And The Sunrise Gang spielen am 23. August in der Hamburger Markthalle ein Benefiz-Konzert für die Surfrider Foundation, sind am 9. September beim Tag der Legenden am Start, veröffentlichen am 21. September auf Uncle M das neue Album “Intoaction” und spielten gerade neun Shows an EINEM Tag. Wir haben mal gefragt. Bei allen.

Blick zurück: Neun Shows an einem Tag. Im selben Club. In Kiel. Wer hatte die Idee, wie viele haben gesagt „Ihr spinnt“ und wie war’s am Ende? Hat alles so geklappt, wie ihr euch das vorgestellt habt und vor allem: Wie wollt ihr das toppen?

TATSG: Die Idee entstand im Kollektiv. Wir wollten einfach mal was Besonderes machen – außerdem hatten wir Bock, mal wieder in einem kleineren Club in Kiel zu spielen. Die Leute, die uns live kennen, haben uns deswegen für ziemlich bekloppt erklärt – wir auch… Rückblickend war´s eine super Party, die so wohl nicht mehr zu toppen ist. Im Tequila-Action-Labor müssen dafür erst neue Ideen entwickelt werden!

Vorschau: Die neue Platte kommt Ende September. Was muss man über „Intoaction“ wissen, wie wird sie klingen und wie kam es zum Deal mit Uncle M? Wer hat hier wen anbetteln müssen?

TATSG: Eins vorweg: Gebettelt hat keiner! Das passte alles ziemlich gut, und man ist sich schnell einig geworden. Wir haben ne Demo-CD verschickt, man hat sich getroffen, und dann kam eins zum anderen. „Intoaction“ – nomen est omen! (Gelächter) Nee, im Ernst: Es ist ne abwechslungsreiche und energiegeladene Platte geworden! Es gibt den einzigartigen Tequila-Sound gespickt mit diversen Abstechern zum Hardcore, Country oder auch in Richtung Funk.

Am 23. August spielt ihr in der Hamburger Markthalle ein Benefiz-Konzert für die Surfrider Foundation – warum gerade dafür und wie kam es dazu? Wie wird denn supportet und wer ging auf wen zu – und seid ihr selber Surfer?

TATSG: Da wir selber von der Küste kommen und einige von uns selbst aktive Wassersportler sind, setzen wir uns gern für saubere Strände und Meere ein. Da liegt eine Zusammenarbeit mit der Surfrider Foundation nahe. Aus diesem Grund spenden wir die kompletten Einnahmen der Ticketverkäufe – außerdem ist im Herbst ein gemeinsamer Beach-Clean-Up geplant.

Ihr spielt auch beim Tag der Legenden in Hamburg – für welche Legenden, für welche Clubs schlagen eure Herzen. Und: Spielt man da überhaupt richtig oder hält man nur seine Instrumente in der Hand und macht ´ne Show?

TATSG: Wir haben in unserem Leben noch nie Playback oder Halbplayback gespielt und werden es definitiv nie tun! Die Hamburger können sich also auf eine waschechte Tequila-Live-Show freuen – zwar kurz, aber intensiv! Was die Vereinszugehörigkeit innerhalb der Band betrifft, sind wir da ziemlich breit aufgestellt – was schon öfter zu bandinternen Schlägereien geführt hat… (Gelächter)

Hamburg – Kiel / Kiel – Hamburg. Wie ist eure Verbindung, wie ist euer Verhältnis zu Hamburg, auf was ist man vielleicht ein wenig neidisch und was kann Hamburg von Kiel lernen?

TATSG: Seitdem der erste von uns (Michi) den Führerschein hatte, ging es regelmäßig zum Konzertgucken nach Hamburg – das hat sich bis heute nicht großartig geändert. Da ist Hamburg Kiel natürlich ne Nasenlänge voraus. Ansonsten ist Kiel natürlich viel schöner! Allein schon der Strände wegen: mehr Meer, weniger Alster! (Gelächter)

Wie geht’s mit euch nun weiter? Was ist geplant, was ist erhofft und was sollte doch bitte mal gar nicht passieren?

TATSG: Wir haben große Pläne, lasst euch einfach überraschen! Wir hoffen natürlich, dass unser neues Album „Intoaction“ und unsere zahlreichen Liveshows viel Freude bereiten und verbreiten werden. Intoaction…

Interview: Mathias Frank


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