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3 Fragen an: NAGEL

Dazu gehört schon ein bisschen was, die neue Band flux nach sich selbst zu benennen: die einen sagen Mut, die anderen Selbstüberschätzung. Nagel aber darf das. Denn mit Muff Potter, als Bestsellerautor und mit seiner Solo-10“ „Was kostet die Welt“ hat er sich schon genug Lorbeeren verdient. Jetzt aber ist er wieder eine Band. NAGEL nämlich. Und mit der beehrt er uns beim Reeperbahn Festival. Wie das klingt, kann man seit einigen Tagen in einem kurzen Trailer namens „Der Wirt sagt zu mir:“ nachhören. Wir haben bei Nagel himself vorab mal nachgefragt, was es damit genau auf sich hat.

Wir sind natürlich schon sehr gespannt auf euren Reeperbahn Festival-Auftritt im Terrace Hill. Und da ihr im Moment ja mehr so das Geheimnis daraus macht, was den Besucher da überhaupt erwartet, darfst du uns erst mal weiter anheizen: NAGEL live, was bekommen wir da geboten, in nur einen Satz gepackt?

Gesang, Gitarre, Piano, Synthies, Bass, Schlagzeug, Percussions, Glockenspiel und einen Mann, der auf einem Drum-Pad Orgel spielt – das sieht gut aus und klingt auch so. Ach, und ein oder zwei Songs von der „Was kostet die Welt“-10″ die letztes Jahr bei Audiolith erschienen ist, sind auch dabei.

NAGEL, das bist nicht nur du, Nagel, sondern auch eine ganz neue Band mit nicht wirklich ganz unbekannten Beteiligten. Basti und Alex von Trip Fontaine sind ja zum Beispiel an Schlagzeug und Gitarre mit dabei. Wie hast du deine Mitmusikanten denn ausgewählt bzw. gefunden? Und was macht sie jeweils zur perfekten Besetzung am jeweiligen Instrument?

Die Songs wurden über einen längeren Zeitraum Songs geschrieben, die erste Zeit habe ich nur mit dem Schlagzeuger geprobt. Alle anderen kamen in diesem Jahr nach und nach dazu. Nach 16 Jahren Muff Potter und fast drei Jahren Pause von der Rolle Sänger/Gitarrist/Texter/Songwriter habe ich einen gewissen Respekt vor dem Format „Neue Band“ und mir deswegen Zeit gelassen, bis ich die richtigen Leute zusammen hatte. Besetzt wurde selbstverständlich unter rein optischen Aspekten. So eine Band, das ist ja auch was fürs Auge.

In der aktuellen Intro lässt du deine Vergangenheit mit Hamburg Revue passieren (inklusive der 19 verschiedenen Locations, die du schon bespielt oder belesen hast.). Gibt es denn noch einen Ort in der Hansestadt, an dem du unbedingt mal auftreten wollen würdest?

Hm, bis auf die Astra Stube und diverse Arenen war eigentlich alles dabei. Als Bunker-mit-Aussicht-Fan freue ich mich aber auch sehr auf das Terrace Hill als meine zwanzigste Hamburger Auftritts-Location.

Da freuen wir uns mit, lieber Nagel – und wünschen einen famosen Start mit neuer Kapelle! (mmk)



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