Nach gerade mal zweieinhalb Jahren kommen die Deftones schon mit dem nächsten Album die Ecke. Und zwar nicht mit irgendeinem, sondern mit einem erneuten Killer. Denn “Koi No Yokan” hat all das, was man von dieser Band möchte, bietet genau das, auf das man sich freut, seit bekannt wurde, dass der “Diamond Eyes“-Nachfolger noch 2012 kommen soll, besitzt all die außergewöhnlichen Stärken einer außergewöhnlichen Band. Und enthält nur ganz wenige weniger gute Tracks …

Jetzt sind solche Aussagen wie die folgende bei einer Band wie den Deftones in keinster Weise zu belegen, sondern zu 100 Prozent subjektiv. Aber es soll an dieser Stelle mal behauptet werden, dass dieses Ding vielleicht nicht das beste Deftones-Album aller Zeiten ist, es darauf aber mit “Leathers” den besten Deftones-Track aller Zeiten gibt. Denn scheiße, was ist dieser Song perfekt, was verbindet er mal eben alles, wofür man diese Band liebt und lieben muss.

Gutes Stichwort. Dieses “alles” gilt auch für das komplette Werk. Denn die Deftones machen hier nichts neues, sie machen das alles nur mal wieder ein bisschen anders, ein bisschen aktueller, klingen sonst aber wie immer. Und das? Ist genau richtig. Denn “wie immer” heißt hier nicht Ramones, sondern wie immer heißt wie immer spannend, wie immer vielfältig und wie immer einzigartig. Bitte hören Sie hier:

Und “Tempest” ist nur ein weiteres Highight der Platte. Auch das fiese “Poltergeist” oder das fast schon sanfte “Entombed” oder das verspielte “Rosemary” gehören dazu. Zum Beispiel. Und wenn sie dann nur drei, vier oder gerne auch fünf neue Lieder in ihr Set mischen, das sie am 25. Februar in der Großen Freiheit 36 spielen werden, dann wäre das eine schöne Sache. Und wenn nicht? Wird es auch schön. (mf)

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