Ticket-Hotline: 040-343044 (Theaterkasse Schumacher)

SUCHE  

Album der Woche: Till Brönner

Wir stehen hier auf eine Menge Arten von Musik. Auf unterschiedlichste Bands und Platten, auf laute und leise, auf harte und weiche, auf gute und auf Kettcar. In den vergangenen Wochen kürten wir die Platten von Björk und den Deftones, von Textor, Samiam, Sea+Air, Binoculers oder den Broilers zum „Album der Woche“. Und heute? Gibt es Jazz.

Till Brönner veröffentlicht heute sein neues Album und das ist eben Jazz. Pur, ehrlich, fast schon reduziert. Ohne Blicke nach links und rechts, kein Pop, kein Bossa Nova, nicht mal Gesang gibt es hier. Sondern ein Dutzend klassischer Tracks, beeinflusst vom Sound der 1970er Jahre, von einem Label wie CTI, von Leuten wie Creed Taylor oder Freddie Hubbard.

Brönner spielt hier in der Mitte, es ist sein Album, er hat die Lieder geschrieben. Aber mit Band werden sie gespielt, zum Leben erweckt. Warme Drums unterstützen, ein Saxophon erklingt, hin und wieder dezente Streicher. “Ein ganzes Orchester zu engagieren und es nur vier oder acht Takte spielen zu lassen. Das macht mir Spaß“, sagt er bei Spiegel Online.

Man muss kein Jazzfan sein, um dieses Album zu mögen. Man kann auch Björk und die Deftones mögen und kann trotzdem Spaß an diesem Album haben. Wenn man es richtig hört, wenn man sich anhört, es genießt, mal den ganzen Scheiß da draußen vergisst. Dann sind Lieder wie “Condor” oder “Pegasus” genau richtig und richtig gut. Hier kann man sich “Will Of Nature” ansehen. Till Brönner gibt es am 8. Dezember in der Fabrik. (mf)

Einen Kommentar schreiben