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3 Fragen an Scott Kelly

„The Forgiven Ghost In Me“ des Neurosis-Sängers Scott Kelly war unser Album der Woche bereits im August. Zum bevorstehenden Konzert im Molotow am morgigen 16. Dezember waren jetzt noch drei Fragen fällig.

Dein neues Album heißt „The Forgiven Ghost In Me“, stell dir vor du könntest diese Geister treffen und ihnen Deine drei Lieblingsplatten vorspielen, welche würdest du wählen?

Nun, da sie ja Geister sind, würde ich versuchen ihnen etwas Neues vorzuspielen, da sie vermutlich bereits alles aus der Ewigkeit kennen. Ich würde die neuen Alben von Hexvessel, Swans und Om vorstellen. Ja, ich denke diese drei Alben würden ihnen Frieden bringen.

Du bist sowohl das Songschreiben als auch das Aufnehmen von Musik gewohnt und warst sehr viel auf Tour. Was gefällt Dir am Meisten daran ein Musiker zu sein? Und findest Du, dass Musik auch eine Art Therapie sein kann, insbesondere in harten Zeiten?

Ich brauche das. Ich habe eine Seele, die es ablehnt still zu sein, was auch immer gerade passiert. Manchmal wünsche ich mir es würde aufhören und mich in Frieden lassen, aber so ist es nicht. Wenn ich diesen Kanal nicht hätte, würde ich mich zweifellos selbst zerstören. Ich weiß gar nicht ob das eine Therapie für mich ist, es ist vielmehr eine Freisprechung, eine Erlösung.

Einige Leute glauben, du seiest kein besonders humorvoller Mensch, wenn sie sich an deine Wurzeln bei Neurosis erinnern oder an deine sehr selbstreflektierten Songs auf deinen Soloplatten denken. Gibt es eine Art Humor, die du besonders magst?

Mein Sinn für Humor ist sehr bekannt bei denen die mich kennen. Ich mag natürlich schwarzen Humor, aber es muss nicht so sein, es muss mich nur ordentlich zum Lachen bringen, ich verschwende meine Zeit nicht mit irgendetwas Offensichtlichem. Ich glaube Humor ist notwendig, so wie das Atmen.

Interview: (tk)

 

 

 


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