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3 Fragen an: Mikrokosmos23

Es ist noch gar nicht lange her, dass Mikrokosmos23 ihr saugutes Album „Alles lebt. Alles bleibt.“ veröffentlichten. Im Januar kam das gute Ding via Unter Schafen raus und nebenan wurde gesagt: „Schroffe Lieder und kitschige Lieder, pompöse Lieder und reduzierte Lieder, poppige Lieder und punkige Lieder. Hauptsache gute Lieder.“

Es dauert nur noch bis morgen, dann sind Mikrokosmos23 im Hafenklang. Und Peter Löwe, Sänger der Band, freut sich schon: „Unsere Konzerte in Hamburg sind immer Besondere gewesen. Man trifft viele alte Freunde und die Stimmung ist immer ganz fantastisch.“

Drei Jahre ohne neues Album – bekommt man da so etwas wie Entzugserscheinungen? Oder vergisst man es mit der Zeit fast ein bisschen, wie es ist, ein neues Album zu haben? Was habt ihr so getrieben seit „Memorandum“?

Peter Löwe: Entzugserscheinungen bekommt man vorrangig vom Keine-Konzerte-Spielen. Das war übel. Ich hab zwischendurch einige Solokonzerte gespielt. Das ist definitiv nicht das Spannendste der Welt, auch nicht das Neueste, aber ich musste unbedingt wieder auf Tour gehen und den Einen oder Anderen hat es auch gefallen. Drei Jahre ohne ein neues Album ist ja gar nicht sooo lange. Sehr viel länger hätte es aber auch nicht auf sich warten lassen dürfen. Auf der anderen Seite haben wir es auch ein bisschen genossen mal eine Zeit lang zur Ruhe zu kommen. Zeithaben ist immer cool. Die Songs sind auch über einen recht langen Zeitraum entstanden, wir haben lange rumprobiert, verworfen und neu gemacht.

Ihr müsst uns von eurem wunderbaren Video zu „Wie kommst du an?“ erzählen – wer hatte die Idee, wer hat’s gemacht, wie lange hat’s gedauert?

Peter Löwe: Die Idee und das Konzept kamen von Tom, unserem Schlagzeuger. Umsetzen mussten es dann Dennis Dirksen und seine Produktionsfirma FLaPP, haha. Die haben das ganz fantastisch umgesetzt, Riesenrespekt! Das war echt nicht einfach, aber wir haben es mit Proben an einem Tag geschafft.



Wie kam es dazu, dass Carlos Ebelhäuser von Blackmail für euch den Bass gespielt hat?

Peter Löwe: Das war eine recht spontane Aktion und eine wirklich gute Entscheidung. Wir sind ohne Bassisten ins Studio gegangen, einen wirklichen Plan gab es nicht, dann kam so ein Bass-Genie um die Ecke und alles war super!

Interview: Mathias Frank
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