Das Melt!-Festival wirft uns heute ein paar tanzende Schatten an die Redaktionswände. Oder genauer gesagt die Abteilung Melt!-Booking, die in diesen Tagen mit Delphic unterwegs ist. Dieser Tanzflur-Sensation von neulich, die jetzt auf ihrem zweiten Album “Collections” merklich das Tempo gezügelt hat. Gesammelt hatten die Herrschaften zuletzt nach eigenem Bekunden vor allem reichlich Brennstäbe, die das Unternehmen Delphic für eine ganze Weile aus dem Spiel löschten. Burn-Out war das Stichwort.

Ob man “Collections” das nun anhört, ist müßig zu debattieren. Vom schon erwähnten Tempolimit mal abgesehen, streunen die Jungs aus Manchester zwischen, huch, OMD-Pathos und Muse-Deutungen, drehen in der Küche Bloc Party auf, verwerten Electronica als Rahmen für einen wenig homogenen Albumdurchlauf, der nicht eben wenige Stilbrüche als Mittel zum Zweck definiert und sich auch mal für ein ziemlich schlimmes Gitarrensolo oder HipHop nicht zu schade ist. Und sonst so? “We didn’t want to make an album that replicated Acolyte– das dürfte ihnen gelungen sein. 8. März | Knust. (kel)

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