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3 Fragen an: Selig

Sie waren gestern im Docks und sind es heute auch. Und zwischendurch ist Interview. Jetzt und damals. Wir trafen uns Anfang Februar mit Gitarrist Christian Neander von Selig. Und sprachen über das neue Super-Album „Magma“ und über das Spielen. Live und auf der Bühne und im Docks.

Nach so vielen Jahren und so vielen Touren und Konzerten – gibt es noch etwas, was ihr unbedingt noch mal machen wollt?

Christian Neander: Was wir nicht besonders gut finden, sind große Hallen wie die o2 Worlds oder so. Wir kommen da jetzt gerade nicht in den Zugzwang, aber wir könnten hier in Hamburg zum Beispiel in die Sporthalle gehen, aber das finden wir blöd. Dann gehen wir lieber zweimal ins Docks. Es wäre aber bestimmt spannend, mehr im Ausland zu spielen. Das ist mit den deutschen Texten halt ein bisschen schwierig, wenn man nicht grad Rammstein ist.

Im Presseinfo zu „Magma“ wurden eure letzten zwei Platten als Reunion-Platten bezeichnet. Also beide. Warum ist „Magma“ denn jetzt nicht die dritte Reunion-Platte?

Christian Neander: Faktisch ist sie das natürlich. Aber wir haben ein starkes „Angekommen!“-Gefühl. Bei der ersten war diese Euphorie, „wir sind wieder zusammen.“ Bei der zweiten waren wir lange auf Tour und konnten uns fallenlassen. Und jetzt ist es klar, jetzt ist es kein Versuch mehr, der hoffentlich gut ausgeht, sondern jetzt ist es Bestimmung. Wir haben halt Bock, ganz viele Platten zu machen und es war noch nie so einfach, eine Platte aufzunehmen. Deswegen ist ein Unterschied.

Was muss passieren, damit du sagst, „Magma“ ist ein Erfolg?

Christian Neander: „Magma“ ist jetzt schon ein Erfolg. Im November haben wir die „In Bed With Selig“-Tour gespielt, auf der wir das Album vorab gespielt haben. Alle zwölf Stücke, in der Reihenfolge wie auf der Platte. Wir hatten überlegt, wie und was wir machen und dann gesagt: „Okay, wir spielen das ganze Album und gehen dann von der Bühne.“ Und das hat so gut funktioniert, die Lieder haben live so gut funktioniert. Ich bin wahnsinnig zufrieden, dass wir so ein geiles Album hinbekommen haben.

Interview: Mathias Frank
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