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3 (+1) Fragen an: Erik Cohen

Wow. Was war das gut. Damals. Am 15. März feierte Erik Cohen seine – von concert-news.de präsentierte – Live-Premiere im Knust. Damals wussten wir nichts. Heute wissen wir, dass es in den nächsten Monaten eine EP geben wird. Mit „Chrom“, mit „Der Kapitän“ und auch mit „Chrom 2“. Und weil Cohen ja auch Letten ist und der mit Smoke Blow am 20. Dezember in der Fabrik spielt, mussten wir einfach noch mal nachfragen.

Nun ist es ja raus, du bist nicht der einzige Smoke Blower, der bei Erik Cohen mitmacht – war es schwer, Fabrizio und  Greif Hellhammer zum Mitmachen zu überreden oder haben sie etwa gebettelt, mit dir auf der Bühne stehen zu dürfen? Und wie waren sie und wie waren andere ins Songwriting involviert?

Es ist immer schwer, Menschen dazu zu bewegen, mit mir auf der Bühne zu stehen. Ich kann aber meist beruhigend auf die Mitstreiter einwirken. Eigentlich bin ich ja ein umgänglicher Zeitgenosse. Ich mache allerdings nicht bei Erik Cohen mit, ich bin’s selbst. Die Songs schreibe ich in 99% der Fälle alleine, auch wenn ich mich guten Ideen nicht verschließe. Das Texten erfolgt allerdings zumeist in Kooperation mit einer zweiten oder in Einzelfällen sogar dritten Person, das macht es einfacher.

Wird Erik Cohen wohl auch auf der Smoke Blow– Show in Hamburg auftauchen?

Das kann ausgeschlossen werden. Natürlich kommuniziere ich hier und dort mal ein Erik-Anliegen über Smoke Blow-Kanäle. Auch um sicher zu gehen, dass es ein paar mehr Leute erreicht. Das nehme ich mir einfach raus, zumal ich denke, dass es den ein oder anderen, der Smoke Blow mag, interessieren dürfte. Aber grundsätzlich muss man das strikt trennen. Ist im wahrsten Sinne eine komplett andere Baustelle.

Wie oft hast du im Knust gedacht: „Ach ja, ich singe ja alleine, kein Straßenköter neben mir.“? Der und auch Gerrard the J.R. und Kentucky waren im Publikum – wie fanden sie es und wieso waren sie nicht auch auf der Bühne?

Im Knust habe ich ja nicht alleine gesungen. Ich hatte gleich doppelte gesangliche Unterstützung. Gerrard, Kentucky und der gute, alte Köter haben mir versprochen, alles zu kaufen, was ich rausbringe. Sie sind meine größten, aber auch kritischsten Fans. Neben meiner Mama. Sie sammelt jedes Demo von mir und rennt immer als erste zum Kiosk, wenn Sohnemann ein Interview gegeben hat. Ach nee, das war Steven Wilson im Rock Hard-Interview. Das habe ich jetzt versehentlich durcheinander gebracht.

So – und jetzt noch die harten Fakten: wie lief die Shirt-Aktion, was macht die Cohen-Platte und wo und wann wird sie kommen und was passiert außer dem Vainstream sonst noch so?

Die Shirt-Aktion lief zunächst etwas schleppend. Es war auch viel verlangt, weil die Leute nicht genau wussten, was – abseits von „Chrom“ – sie hier genau per Shirtkauf unterstützen sollen. Nach der HH-Show hat die Sache dann aber nochmals Fahrt aufgenommen. Obwohl nur noch 2 Tage Zeit zum Bestellen waren, haben wir die Support-Shirt-Verkäufe nahezu verdoppelt. Das freute natürlich. Wir nehmen alles selbst in die Hand, haben noch einiges vor und Qualität muss vorfinanziert werden.

Derzeit arbeite ich an meiner Debüt-EP, die hoffentlich in den nächsten 3 Monaten erscheinen kann. Neben dem Vainstream Rockfest spielen wir am 22.06. im Flensburger Volksbad. Und im Herbst soll es dann möglichst weiter auf Tour gehen. Mein Album kommt auch, soviel ist sicher!  Es liegt hier aber noch ein guter Berg Arbeit vor mir. Aber wenn es dann soweit ist, wird sich das Warten gelohnt haben. Stichworte: Die Definition von Hitrock.

Interview: Mathias Frank

PS: Neben dem Vainstream und Flensburg spielt Cohen am 26.10. im Orange Club in Kiel und am 22.11. im Lux in Hannover.


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