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Ticketverlosung. Interview. Herrenmagazin.

Feiertag zu Ende? Feiertag geht weiter. Wir verlosen Tickets für das Konzert der großartigen Band Herrenmagazin am 12. Mai im Uebel & Gefährlich. Die stellen dann ihr Album „Das Ergebnis wäre Stille“ vor, das im März erschien. Und über das wir mit der Band sprachen.

Die neue Platte klingt schon anders, als die davor. War das auch ein bewusster Entschluss?

Deniz: Das einzige, was wir uns im Vorfeld gesagt haben war, dass wir ein bisschen weniger schrammeln wollen. Dann haben wir uns einfach ein bisschen mehr zugehört, den Instrumenten mehr Platz gelassen. Es gibt jetzt zum Beispiel Strophen, bei denen die Rhythmus-Gitarre überhaupt nicht spielt. Das sucht man bei den letzten Platten vergeblich. Das fällt sicher nicht jedem auf, aber ich glaube, man fühlt den Unterschied. Der eine wird sagen, er findet das poppig, der andere sagt, es sei überhaupt nicht mehr hart. Aber das sind dann eben die Symptome, die da entstehen.

Wann und wie sollte man sich eure Platte anhören?

Rasmus: Man sollte schon schlecht gelaunt sein. Jetzt wirklich ohne jeglichen Zynismus gesagt. Das ist schon besser. Das Absurde ist ja, dass es tatsächlich Leute gibt, die die Musik, wie wir sie machen, zum Beispiel gerne zum gemeinschaftlichen Frühstück mit der Freundin hören. Und das finde ich genau wie das verliebte Gestehe auf den Konzerten ziemlich absurd und frage mich dann: „Was müsst ihr für ein furchtbares Leben führen, dass ihr euch davon erfreut fühlt?“ Musik dieser Art höre ich persönlich am liebsten alleine im Ohrensessel. Den ich tatsächlich habe. Auf jeden Fall Vorhänge zu und abends nicht mehr weggehen. Dann ist das die richtige Stimmung.

Natürlich ist das neueste Album immer das beste. Aber gibt es so eine Sache, auf die ihr ganz besonders stolz seid?

Deniz: Ich bin stolz darauf, dass wir es hinbekommen haben, etwas zu verändern. Ich hab das Gefühl, obwohl wir die selben Menschen mit den selben Instrumenten sind, dass wir es geschafft haben, ein Stück aus unserem Hamsterrad heraus zu treten. Wobei Hamsterrad jetzt ein doofes Wort ist. Aber uns gibt es jetzt halt auch schon etwas länger und da weiß man, was funktioniert. Man weiß, wie man schreiben kann, wie man spielen kann, was cool ist und was funktioniert, damit der Song Druck hat. Und sich jetzt dem ureigenen Instinkt zu widersetzen und zu sagen „Okay, wir probieren jetzt ein Lied zu machen, bei dem man aus der Ruhe die selbe Menge an Energie arrangiert und eben nicht versucht, alles platt zu walzen, aber trotzdem spannend bleibt.“ Und das haben wir hinbekommen. Und das ist gar nicht so einfach. Da haben wir auf jeden Fall einen Schritt gemacht. Und jeder, der das Gegenteil behauptet, kann sich verpissen.Torben: Und vor allem wir das als Band geschafft, mit

Das vollständige Interview gibt’s bei Gaesteliste.de. Die Tickets hier. Schreibt eine E-Mail mit eurem vollständigen Namen (der landet dann mit etwas Glück auf der Gästeliste) und dem Betreff: “Herrenmagazin” an verlosung(at)concert-news.de Teilnahmebedingungen hier, Kauftickets hier). (mf)


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