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3 (+4) Fragen: The Sweet Serenades (PASS!ON VICTIM 4)

Aufgedrehte Bands auf der Bühne, gefühlvolle Songs, energiegeladene Tanzeinlagen, gespanntes Lauschen. So und nicht anderes trug es sich auf dem wunderbaren vierten PASS!ON VICTIM am 18. Oktober zu. Zuträglich und zutraulich waren auch die Bands, die unsere Stichpunktfragen gern beantworteten und ausschmückten, weitersponnen und wir so ein paar Dinge erfuhren über The Sweet Serenades, Snorri Helgason und Oscar And The Wolf. Nach und nach werden hier die Ergebnisse erscheinen. Doch anfangen möchten wir mit Martin, Sänger und Gitarist der „Woodsmen of Indie-Pop“ – The Sweet Serenades:

Erstes Stichwort: Camping Van

Martin: Wir haben einen bandeigenen Camping Van, den wir gekauft haben, um Fotos im Gipsy-Look für das Cover unseres Albums „Help Me!“ (14.09.2012 via Leon Records / Cargo Records) machen zu können. Wir sind dafür raus aus Stockholm in den Wald gefahren und von dann zu wann haben wir dort auch einfach ein bisschen abgehangen. Aber ich weiß gar nicht wo der jetzt ist, wir haben ihn da zurückgelassen im Wald. Es ist ein ganz alter, etwas vermoderter, dessen Türen man mit Duct Tape festkleben musste und mit dem man auch nur 30kmh fahren konnte. Hat auch nur 100 Euro gekostet.

Habt ihr darin auch Songs aufgenommen?

Martin: Nö, da haben wir etwas gelogen in der Biografie.

Habt ihr auch über sexuelle Frustration und gebrochene Herzen gelogen?

Martin: Haha, niemals! Der Van war das einzige erfundene in der Biografie.

Zweites Stichwort: Sexuelle Frustration und gebrochene Herzen

Martin: Sexuelle Frustration macht sozusagen unseren Sound aus – ein bisschen frustriert, ein bisschen rastlos, viele unserer Songs handeln von Liebe, Sex, keinen Sex zu haben, zu viel Sex zu haben.

Und über Liebe, keine „Liebe“ zu haben oder zu viel „Liebe“ zu haben?

Martin: Yeah, auch das. Das wäre ein gutes Thema für einen Song „having too much love“.

Letztes Stichwort: ACDC

Martin: Ich liebe ACDC. Ihr Sound ist sooo simpel. Coole Riffs, der Bass kommt meist erst im Refrain, sie folgen immer einem bestimmten Muster auf allen Alben und das versprüht seit Jahren gute Energien.

Ihr habt ABBA auch in euren Referenzen stehen, ist es da ähnlich?

Martin: jede schwedische Band sollte ABBA in ihren Referenzen stehen haben. Ich würde mal behaupten, jeder Schwede ist in seiner Kindheit mit dieser Band konfrontiert worden, sie ist teil unserer Geschichte. Wir versuchen viel mit einfachen Melodien zu arbeiten. Und ABBA sind die wahren Pro’s was Melodien angeht und somit auch Vorbilder. Wir versuchen einen Song von den Melodien ausgehend aufzubauen.

Nach diesen Stichwörtern und ihren Ausführungen folgte ein Gespräch über Harndrang im Stau, das wir euch aber an dieser Stelle vorenthalten. Bei ihrem späteren Auftritt schwitzten sie etwaige vorher aufgenommene Flüssigkeiten jedenfalls aus. Wir hatten Spaß, The Sweet Serenades hatten Spaß, alle hatten Spaß! (ms)



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