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Striving Devine invented Pass!on

Viktor Hacker @ Pass!on Victim Vol 5 (Knust) by Jens Gebhardt

Letzten Samstag war es endlich soweit: Pass!on Victim Volume 5 im Knust! Nicht ganz pünktlich aber mit mit ziemlich vollem Haus kündigt Viktor Hacker mit Kostproben seiner Türsteherlesungen die Dänen Striving Vines und deren stark an die Cold War Kids erinnernden Pop an. Manchen wohl etwas zu glatt, insgesamt aber sehr unterhaltsames Set, gemischt aus Songs vom alten und neuen Album.

Striving Vines @ Pass!on Victim Vol 5 (Knust) by Jens GebhardtEs folgte der wie immer großartige Kevin Devine, der vorab als einziger der drei Bands des Abends am Merchandise stand und für Gespräche zu haben war. Der New Yorker lässt sich nur kurz von dem mal wieder unhöflich lauten Geräuschpegel ab Höhe Theke irritieren und kontert schlagfertig auf ein sehr lautes Lachen im Publikum mit einem charmanten „I missed the joke!“. Als keine Erklärung folgt, meint er noch etwas bissig „Sorry to interrupt you“ und konzentriert sich dann aber auf seine Musik.

Kevin Devine @ Pass!on Victim Vol 5 (Knust) by Jens GebhardtWelche heute nun mal ruhiger ist, da Devine ohne seine Goddamn Band und nur mit seiner Gitarre bewaffnet auf der Bühne steht. Das Set besteht aus vielen neuen Liedern, besonders des Albums „Bulldozer“, Zwilling von „Bubblegum“. Wie immer lohnt es sich den Texten zu lauschen, denn Devine erzählt Geschichten, die es zu hören lohnt, wie die von Ex-US-Soldatin und Wikileaks-Zuspielerin Chelsea Manning. Er solidarisiert sich zwischendurch noch mit dem Molotow, wo er schon mehrmals auftrat; hat aber irgendwie auch recht damit, dass gerade in New York fast täglich Clubs schließen und neu aufmachen –  der Weg der Zeit und Veränderung. Im späteren Teil des Sets kommen immer mehr ältere Songs, wie „Brooklyn Boy“ und als Abschluss das großartige „Brother’s Blood“. Ein fragender Blick nach hinten – „Darf ich noch eins?“ – leider nein, zu schnell muss Devine die Bühne wieder verlassen. Wir freuen uns auf das nächste Mal, vielleicht mit Band und mehr von „Bubblegum“!

We Invented Paris @ Pass!on Victim Vol 5 (Knust) by Jens GebhardtDen Abschluss machten die Schweizer We Invented Paris, welche zwischendurch nicht nur inmitten des sitzenden Publikums, sondern auch auf der Theke stehend unverstärkt spielten. Den ein oder anderen erinnerten sie an Placebo, stillhalten konnte definitiv kaum jemand.

Als dann gegen 00:30 die Tanzwütigen der Motorbooty-Party das Knust stürmten, war ein sehr schönes Festival zu Ende und wir sind schon gespannt auf Pass!on Victim Vol. 6 im Mai! (eh)



Eine Reaktion zu “Striving Devine invented Pass!on”

  1. Hape

    Ich könnte mich immer noch stundenlang über diese dauerquatschenden Einzeller aufregen. Ich nenne das einfach mal respektlos. Man könnte ja der Meinung sein, dass sind Leute, die die Tickets gewonnen haben oder einfach nur irgendwie auf der Gästeliste standen. Aber weit gefehlt, die haben tatsächlich für das „Event“ bezahlt….und wer bezahlt hat kann schließlich machen was er/sie will!!! Sollen die anderen 99% sich mal nicht so aufregen und mal schön locker bleiben. Da würde ich es gerne so machen, wie Olli Schulz es mal getan hat: die Personen unverzüglich bitten die Location zu verlassen und Ihnen das Eintrittsgeld zurückgeben….Mehr fällt mir dazu auch nicht mehr ein…außer Gewalt, aber die ist ja leider keine Lösung

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