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3 Fragen an: Matula

Heute nun kommt es raus. Endlich. Heute erscheint „Auf allen Festen“ von Matula und das ist ein Album, das man kennen und besitzen sollte. Weil es so gut ist und bei allen möglichen Vergleichen zu anderen Bands immer ein bisschen anders klingt. Verkopfter, rumpeliger, einfacher, melodischer und melancholischer, schneller, verliebter, ehrlicher. Und ganz oft auch besser.

Am spielen sie 15. März im Nachtasyl  [Tickets hier], drei Antworten gab uns Bassist und Texter Stefan Beitz.

Was machen Matula anders und vielleicht sogar besser als andere?
Matula machen immer am Besten ihr eigenes Ding, der Scheuklappe sei dank. Ob besser als alle anderen, kann ich nicht sagen. Aber sie sind trendresistent, es gibt bei uns keine Dreiecke auf T-Shirts, dafür schöne und nicht oberflächliche oder effekthascherische Musik. Bei uns kann man auch mal zuhören und nachdenken. Und wir sind nicht so vorlaut.

Wie wohl fühlt ihr euch als Band in bzw. aus Hamburg, was würdet ihr gerne ändern und was findet ihr so richtig toll an und in der (Musik-)Stadt?
Da wir hier die besten Freunde haben, die man sich wünschen kann, geht es uns in Hamburg sehr gut. Und da viele von ihnen in Bands spielen, ist das auch musikalisch ein Pluspunkt. Aber nicht für die Stadt, die hat damit gar nichts zu tun, zum Glück. Zu ändern gibt es hier viel zu viel, als ich hier aufzählen könnte. Nur so viel: Eine Stadt, die sich mit ihrer Kulturszene brüstet, die sie gerade erfolgreich zerstört, ist krank. Und es ist schön zu sehen, dass einige das verstanden haben und sich dagegen wehren.

Ist man bei der dritten Platte noch so aufgeregt wie bei der ersten?

Aufgeregt ja,  aber nicht mehr ängstlich. Wir freuen uns viel mehr darauf und hoffen, es gefällt ein paar Leuten.

Interview: Mathias Frank


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