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Drachen steigen lassen

Die Mittvierzigerin Eleni Mandell hat das aktuelle Album „Let’s Fly A Kite“ ihren „two little Rascals“ Rex und Della gewidmet. Und scheinbar durch ihre Kinder einen Stilwandel vollzogen, der sich bereits auf dem letzten Album „I Can See The Future“ abzeichnete: weniger Indie als die Vorgänger.

Die zwölf neuen Songs hat sie mit der kompletten Band von Nick Lowe eingespielt – neben dem traditionellen Rock/Pop-Instrumentarium setzen vor allem der mannshohe Kontrabass von Matt Radford und die von Martin Winning gespielten Klarinetten- und Saxofon-Parts für besondere Momente.  Facettenreich und opulent offeriert „Let’s Fly A Kite“ neben bekannten Singer/Songwriter- und Americana-Einflüssen auch Gospel-, Blues-, Country-, Jazz- und Mariachi-Elemente. Eleni Mandell gibt dazu die warmherzige „Croonerin“, die zudem ein Händchen für kleine interessante Geschichten hat. Man hört eine Künstlerin, die sich gefunden hat. Charmant und augenzwinkernd bringt sie einen zum Nachdenken.

Und Eleni Mandell strahlt gleichzeitig ein neues Selbstverständnis aus, das wohl auch im Zusammenhang mit ihrer Mutterrolle betrachtet werden sollte. Die Kinder sind übrigens nicht nur auf dem Innencover zur aktuellen Platte abgebildet, sondern auch mit auf Tour. Egal, welche Band am Sonntag, 6. April auf der Bühne steht: ein intimes Konzert der Sonderklasse dürfen wir allemal in der Bar des Knust erwarten! Und vielleicht lässt der eine oder die andere ja auch noch am Nachmittag einen Drachen steigen auf dem Lattenvorplatz des Knust oder andernorts, um den Albumtitel jetzt nochmal wörtlich zu nehmen.

Apropos Albumtitel: Wir verschenken „Let’s Fly A Kite“ unter allen Teilnehmern, die sich mit dem Betreff “Drachenjagd” an verlosung(at)concert-news.de wenden. (ai)



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