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Chor des Monats: Dezember

livekritiklivekritik.de präsentiert den Chor des Monats: Dezember.

Das war 2014. Morgen geht’s in ein neues aufregendes und spannendes Konzertjahr, welches schon jetzt große Momente verspricht. Doch vorher schauen wir – wie jeden Monat – noch einmal zurück, was im Dezember los war. Hier sind unsere gesammelten Eindrücke:

*** Beatsteaks (2.12., Alsterdorfer Sporthalle) In Zeiten, in denen die Toten Hosen CDU-Wahlsieg-tauglich sind, in denen das Radio ständig irgendwelche melancholischen Hamburger Hipster-Lieder dudelt und wo Farin auch nicht mehr das ist, was er mal war, da kann man sich über eine deutsche Rockband freuen, die das Rocken noch nicht verlernt hat. Die Beatsteaks haben der gut gefüllten Sporthalle sauber eingeheizt und hatten anscheinend selbst auch Spaß daran. Kann man auch als nicht-Beatsteaks-Fan jederzeit wieder machen. (ds)

*** Machine Head (3.12., Große Freiheit 36) Was für Tiere! Diese Metal-Maschine wird einfach immer besser und besser! Das neue Album ein weiteres Meisterwerk und die Bühnenperformance trägt dem Rechnung. Und drei Zugaben sprechen ja auch Bände. Einfach grandios. (ds) *** Machine Head (3.12., Große Freiheit 36) Advent, Advent, die Freiheit brennt. Machine Head haben schon viele grandiose Konzerte in dieser Stadt gespielt. Dieses war dank bestem Sound, bester Setlist und vor allem bester Stimmung auf und vor der Bühne eines der grandiosesten. (mf) *** She Keeps (3.12., Aalhaus) She Keeps im Aalhaus waren trotz Platzangst und hinten links grandios gut. (tk) *** Yesterday Shop (5.12., kleiner Donner) der Kleine Donner füllte sich erst spät aber letztlich doch ausreichend für eine sympathische Band, die ein mitreißendes Konzert spielte und sogar Nikolaus-Geschenke im Raum versteckt hat – das die Schallplatten am Merch ratzfatz ausverkauft waren, war also keine grosse Überraschung! (eh)

Clueso1_o2_dr*** Clueso (8.12., o2 World) Der kleine Mann ganz groß. Clueso zeigt, dass er auch auf den großen Bühnen mitspielen kann. Er überzeugt mit einem großartigen Set aus alten und neuen Songs (inkl. Hip Hop Medley), einer fulminanten Lightshow und natürlich auch mit dem Auftritt mit Udo Lindenberg. (dr) *** Olivia Pedroli (10.12., Prinzenbar) Mehr Musikalisches Können von allen Bandmitgliedern geht nicht. Mehr Zuhörer schon. Unterbesuchtes Konzert des Monats. (tk) *** Niels Frevert (12.12., mojo) Langweiliger Support aber großartiger Hauptact! Frevert gab sich wie gewohnt zurückhaltend, spielte fast alle Hits – auch die alten – und sah am Ende vor lauter Applaus doch etwas gerührt aus. Glücklichsein war an diesem Abend nicht relativ sondern Pflichtprogramm! (eh)

*** Taking Back Sunday, Marmozets (17.12., Knust) Taking Back Sunday waren okay, sie waren gut und sie hatten doch ein Problem. Die Marmozets zerlegten vor ihnen den Laden und zeigten, was Rock N Roll bedeutet, wie man sich den Arsch aufreißt und dabei – und damit ist die komplette Band gemeint! – saugut und saucool aussieht, wie fantastische Musik und noch fantastischere Live-Musik funktioniert. Wir haben die Zukunft des Rock N Rolls gesehen, wir sehen uns am 2. März im Hafenklang! (mf) *** Jaya The Cat (30.12., Knust) Schade, dass unsere Jahresrückblicke schon durch sind, denn ich muss etwas ergänzen: “More Christmas Drinking with Jaya The Cat” war mein Konzert des Jahres. Der Sound dieser Band ist alleine schon zum Feiern gemacht und die gute Laune, die die fünf Amsterdamer versprühen, tut das Übrige. Und Tickets für unter 20 Euro sowie T-Shirts für 15 Euro sind echte Freundschaftspreise. Ich weiß schon, was ich nächstes Jahr am 30.12. mache. (ds)


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