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3 Fragen an: Gentleman

Sein „MTV Unplugged„-Album kürten wir einst zum Album der Woche. Jetzt hatten wir auch noch das große Vergnügen, mit Gentleman sprechen zu können. Natürlich über „MTV Unplugged“ und die dazu gehörige Show am 11. April in der Sporthalle.

Wonach wurden die Songs denn ausgewählt? Rein nach Geschmack oder gab’s auch Songs, die wolltest du machen, aber die funktionierten unplugged nicht?
gentleman unpluggedJa, also wir haben erst mal ganz viele Songs geprobt. Wir haben das Glück gehabt, dass wir schon drei Wochen vorher in dem Raum im Stadtgarten proben konnten und haben einfach ganz viel ausprobiert und dann einfach geguckt, was gut funktioniert und was nicht. Aber es wird wirklich immer schwieriger, eine Setlist zu erstellen, weil einfach mittlerweile viele Songs da sind. Und was sowohl von der Plattenfirma als auch von MTV auch von Fans mal gewünscht wurde, war eben, dass man die bekannten Songs spielt, also die Single-Auskopplungen. Aber das waren dann schon mal so 16 bis 20 Songs. Und dann wollten sie aber auch ein paar Songs haben, die wir auch live nie gespielt haben, so wie „Tranquility“ zum Beispiel. Und ich wollte ein paar exlusive Songs haben, die nur für MTV Unplugged aufgenommen wurden. Das war zum Beispiel das Ding mit Shaggy, Ky-Mani Marley oder auch mit Marlon Roudette. Am Ende war die Mischung wichtig.

Und wonach hast du die Gäste ausgesucht? Hast du denn gesagt, der Gast passt zu dem Song oder der Song passt zu dem Gast?
Das ist eine gute Frage. Also ich glaube, es ist dasselbe: Wenn der Gast zum Song passt, passt der Song auch zum Gast. Wir haben zwar auch ein paar Leute aus Jamaica einfliegen lassen, Christopher Martin, Tanya Stephens, und Ky-Mani Marley ist aus Miami gekommen, aber ich habe erstmal geguckt, wer erst mal überhaupt verfügbar ist, wer im Lande, wer in Europa ist. Und dann wollte ich auf der einen Seite Gäste haben, die man vielleicht nicht so erwartet, ich wollte Songs, die ich noch nie performed habe. „Another Melody“ mit Tanya Stephens zum Beispiel, das ist persönlich eins meiner Lieblingslieder, und wir haben den Song noch nie live gespielt, das war mir irgendwie ein persönliches Anliegen. Und dann hat man halt geguckt, was in dieser kurzen Zeit, weil es war wirklich ein sehr kurzer Zeitraum von der Anfrage bis zur Masterabgabe, möglich ist. Ich war dann echt überrascht, was nachher da aufgetaucht ist an Gästen. Und es hat wirkliche alles ineinander gegriffen.

Und wie wirst du jetzt dieses Event auf die Tour bringen?  
Das planen wir gerade. Musikalisch wird es sehr, sehr nah dran sein, wir werden wahrscheinlich nicht mit acht Streichern touren, aber vielleicht mit vieren oder so. Aber es wird dieselbe musikalische Konstellation sein, die auch bei MTV Unplugged war. Und dann müssen wir mal gucken, wer, wo und wann von den Gästen kann, das kann man jetzt noch nicht sagen. Es werden natürlich nicht immer alle Gäste dabei sein können, aber es wird schon Gäste geben. Und es ist auf jeden Fall mal komplett was anderes, Konzerte in dieser Konstellation zu spielen. Ich freu mich tierisch drauf.

Interview: Mathias Frank

Das komplette Interview gibt es auf gaesteliste.de


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