Es gibt ja immer mal wieder das Phänomen, dass man Acts erst durch einen Remix oder die Coverversion eines ihrer Songs entdeckt. Wenn man Scott Bradlee & Postmodern Jukebox hört, hat man von Anfang an das Gefühl, die meisten Songs mindestens schon mal gehört zu haben. Und liegt damit goldrichtig.

Denn Scott Bradlee ist der Kopf einer – wenn man so will – Top40-Band. Im Gegensatz zu den meisten Bands dieser Art versucht er mit seinen vielen und oft wechselnden Bandmitgliedern aber nicht, dem Original so nah wie möglich zu kommen, sondern macht sein ganz eigenes Ding. Und das ist eine sexy Mischung aus Jazz, Swing, Big Band Groove, Motown und Funk. Dieser Typ kennt einfach keine Angst: von den aktuellen Charts (Rihanna, Katy Perry, David Guetta) über Klassiker der Popgeschichte von Madonna und Radiohead bis zu Fred Astaire und Elvis Presley – alles übersetzt Scott Bradlee in einen – oft komplett – anderen Stil und zwar so, dass es einfach nur Spaß macht.

In nicht allzu langer Zeit wird sich die Combo um Scott Bradlee in Hamburg die Ehre geben und das wird sicher ein ganz feines Spektakel. concert-news.de präsentiert das Konzert am 7. März im Knust und informiert hier demnächst weiter. (jb)

 

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