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3 (+2) Fragen an: Mantar

Wir haben ja oft den richtigen Riecher. Bereits letztes Jahr kam der Kollege in den Genuss, den Doom-Biestern von Mantar, Hanno und Erinc, einige Fragen zu stellen. Inzwischen in aller Lande mit dem Album „Death By Burning“ auf Tour und am 27. Februar auch bei uns (Molotow), stehen sie uns erneut Rede und Antwort.

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1. Wie kam es zu Eurer speziellen Zwei-Mann-Band Konstellation und was hat diese für Vorteile?

Das Zwei-Mann-Ding hat sich so ergeben…und dafür wollen wir auch keine Bonuslorbeeren. Als wir anfingen zu proben hat sich einfach kein Bassist gefunden, der Bock hatte so einen harten Sound zu fahren und wir haben schnell gemerkt, dass wir mit vielen Verstärkern und lauten Drums das auch zu zweit können. Vorteilhaft ist definitv die unkomplizierte Arbeit an Songs…und die Demokratie die zwischen zwei Typen herrscht. Gefällt eine Songidee nicht uns beiden wirds nicht gemacht. Den Nachteil nur zu zweit zu sein darf man allerdings auch nicht unter den Tisch kehren…wir sind recht häufig auf Tour…und haben soviel Equipment wie eine fünfköpfige Band dabei. Das Ein- und Ausladen ist jedesmal wie ein kleiner Umzug, den man täglich alleine wuppt.

2. Ihr seid inzwischen kaum noch in kleinere Clubs zu zähmen, und Eure Shows sind oft ausverkauft, wie geht Ihr als Band mit der Entwicklung um? Und im Zuge dessen, wo würdet Ihr Euch gerne in fünf Jahren sehen?

Das alles ist für uns keine Selbstverständlichkeit und jedes ausverkaufte Konzert schockt uns derbe. Es ist schon ein geiles Gefühl, wenn deine Band, deine Musik auf soviel Anklang stößt. Auf der anderen Seite arbeiten wir auch sehr hart dafür. Es ist zwar ein Glücksgriff, dass andere Menschen deine Musik und deine Kunst mögen und unterstützen, aber alles andere fällt uns auch nicht in den Schoss, sondern basiert auf unzähligen schlaflosen Nächten und Tagen. Wir haben keine Erwartung an das, was in fünf Jahren sein wird….nur wir werden dann schon verdammt alt sein.

3. Schreibt ihr die Songtexte gemeinsam? Oder wie läuft ein klassischer Prozess zur Entstehung eines Songs ab?

Die Songtexte stammen aus Hannos Feder. Er ist definitiv der lyrischere von uns beiden. Allerdings steht die Musik im Mittelpunkt…der Text an sich ist nicht so wichtig, wie der gewaltige Ausdruck den man mit ihm im musikalischen Kontext erzielt. Daher wundert und das schon, dass viele Leute an den Texten interessiert sind, da wir sie nicht im Album abgedruckt haben. Auch wenn der Gesang schon in gewisser Form steht, ist der Text das letzte, was einem Song zugefügt wird.

Ein Mantar-Song entsteht immer im Proberaum. Meist hat einer eine Idee…ein Riff oder einen Beat auf dem man jammt und improvisiert. Gute Sachen nehmen wir dann direkt auf und wenn uns das nach ein paar Tagen immer noch gefällt, wird ein Song daraus….wenns nicht gefällt gehts ohne Umwege in den Müll.

4.Welchen Tonträger habt Ihr Euch zuletzt gekauft?

Ganz ehrlich, weiß ich gar nicht mehr, welchen Tonträger ich mir zuletzt gekauft habe. Ich bin eh nicht so der grosse Plattenkäufer, aber das letzte Album, dass ich geschenkt bekommen habe ist von Inter Arma…falls das auch zählt.

5.Wenn jemand Eure Musik nicht kennt, wie würdet Ihr ihm/ihr diese beschreiben?

Ein Nashorn mit Metalkutte.

Interview: Tatjana Köhne


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