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Sofar Sounds, Klappe die 9.

Sofar #9Statt anzukündigen, möchtet wir dieses Mal ausnahmsweise Revue passieren lassen und vor allem die Vorfreude auf das nächste Mal anfachen: Denn am 23. Januar war es soweit: Schon zum 9. Mal veranstaltete das Team von Sofar Sounds ein Wohnzimmerkonzert in Hamburg. Wie immer gab es erst einen Tag vorher die Infos zur Location: In Eppendorf sollte es also sein – warum nicht!

Am selbigen Abend dann pünktlich 21 Uhr an der angegebenen Adresse: Ein wunderschöner Altbau, der eine Englisch-Schule beherbergt. Hohe Decken, Holzfußböden und sogar ein bisschen Stuck: Schöner könnte eine Wohnzimmerkonzert-Location ja kaum sein. Noch dazu gab es außergewöhnlich viel Platz für Konzerte dieser Art und so strömten innerhalb von 15 min ungefähr 50 Menschen in die beiden miteinander verbundenen Zimmer und den Flur davor. Schnell einen Flyer geschnappt und die Bands des Abends ausgecheckt: Hope, Small Fires und Naomi Wachira. Letztere kam übrigens circa eine Minute vor uns an, wohingegen sich die Sängerin von Hope um 21 Uhr noch entspannt auf der Toilette etwas Rouge ins Gesicht puderte.

Sofar #9_HopeGemütliche Atmosphäre unter hohen Decken: Zum Teil Stühle, aber auch eine Menge Kissen auf dem Fußboden ließen schnell ein schönes Plätzchen finden. Die eigens mitgebrachten Getränke ausgepackt und schon konnte es losgehen. Nach kurzer Einleitung und Erklärung der Spielregeln starteten Hope aus Berlin. Eigentlich stammen die vier zwar aus Würzburg aber nun entsteht ihre intensive, verträumte Musik aus der Hauptstadt. Sofort fesselten Hope alle Besucher mit den vier vorgetragenen Liedern – das Besondere dabei war, dass wahrscheinlich niemand ihre Musik vorher schon kannte und sie doch mit dem ersten Ton die Aufmerksamkeit aller hatten.

Sofar #9_Small firesDie zweiten Künstler waren Small Fires, eine erst kürzlich gegründete Band von Ben Galliers. Das Ziel der Hamburger: eingängige Songs mit begrenzten musikalischen Mitteln darstellen. Das ist ihnen zweifelos geglückt und eingängig steht hier nicht für langweilig.

Letzte und wohl herausragendste Künstlerin des Abends war Naomi Wachira. Aus Seattle angereist (ihre Schwester wohnt in Hamburg, wie sie erklärte) verzauberte die gebürtige Kenianerin mit Stimme, Charisma und einer ergreifenden Lebensfreude trotz ernster Texte. Naomi spielte bereits bei Sofar Seattle, San Francisco, Los Angeles, New York und London – und wir waren die Glücklichen, die dabei sein durften, als sich Hamburg in diese illustre Reihe dazu gesellte.

Sofar #9_Naomi WachiraZusammenfassung des Abends: Drei sehr unterschiedliche Bands bzw. Künstler, die alle auf ihre ganz eigene Art verzauberten, unterhielten, fesselten. Wenn jedes Sofar Sounds Hamburg so abläuft, möchten wir auf jeden Fall Stammkunden werden! Den nächsten Termin werden wir euch selbstredend hier ankündigen, denn die Chance dabei zu sein, solltet ihr nicht verpassen. (eh)



Eine Reaktion zu “Sofar Sounds, Klappe die 9.”

  1. Nicole

    Toller Artikel! Vielen Dank an das Concert News Team, insbesondere (eh)!

    Als kleiner Nachtrag: Das nächste Sofar-Konzert findet am 27.03. statt. Man kann sich noch bis zum 20.03. um einen der begehrten Gästelisten-Plätze bewerben. Hier noch einmal der Link für die Anmeldung: http://bit.ly/1Bb0E0F

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