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Interview und Ticketverlosung: Captain Capa

Captain Capa sind wieder da. Also eigentlich waren sie nie wirklich weg. Und trotzdem sind sie jetzt wieder da. Klingt erst einmal sehr verwirrend? Ist es eigentlich gar nicht!

Anfang des Jahres erreichte Fans und Sympathisanten der Band eine auf den erste02_DSCF9917n Blick traurige Nachricht: Maik verlässt die Band. Kurz darauf aber die Entwarnung: Captain Capa lösen sich nicht endgültig auf, sondern holen sich zwei neue Leute, Marco und Mario, dazu. Mit nun drei statt nur zwei Leuten geht der Wahnsinn Captain Capa weiter. Nun erscheint auch die erste Platte zu dritt, „Death Of A Hydra“. Mit diesem Werk geht es natürlich auch auf Tour und am Freitag, den 29. Mai, kommen die Jungs im Molotow vorbei, um sich Hamburg in neuem Gewand zu präsentieren.

Wir haben das Ganze zum Anlass genommen und Ashi, der einzigen Konstante der Band, ein paar Fragen zukommen zu lassen, die er uns auch gerne beantwortete. Und wer es bis zum Ende des Textes schafft, findet dort auch noch eine kleine Überraschung.

Früher wart ihr zu zweit, heute seid ihr zu dritt. Wie kam es zu diesem personellen Umschwung?

Wie bei einer Hydra eben, der man einen Kopf abschlägt – da wachsen auch zwei wieder nach! In unserem Fall lief es aber weniger blutrünstig, sondern beängstigend friedlich ab. Captain Maik hat sich im ewigen Kampf Privatleben gegen Tourzirkus für Kind und Kegel entschieden, was völlig nachvollziehbar und nur zu beglückwünschen ist. Ich hab mir daraufhin Marco und Mario, zwei enge Freunde der Band, ins Boot geholt, um meinen langjährigen Co-Piloten zu ersetzen.

Was bedeutet dieser Wechsel für den Sound von Captain Capa?

Das haben wir versucht, auf unserer neuen EP herauszufinden. Wir bleiben im weitesten Sinne natürlich immer noch eine Elektropop-Geschichte, aber mit zwei neuen Mitgliedern kommen auch noch mal zwei völlig neue Einflüsse und Hintergründe in den Topf. Es wird also eher noch ein ganzes Stück abwechslungsreicher und ausufernder.

Death Of A Hydra“ ist euer erster Werk zu dritt. Wie lief die Arbeit zu dieser EP ab?

Nachdem man mir früher nur schwer das Songwriting-Zepter aus der Hand reißen konnte, habe ich bei der Arbeit zur neuen EP erst mal lernen müssen, vom ersten Takt an im Band-Konstrukt zusammenzuarbeiten und auch mal Aufgaben abzutreten. Einige Sachen sind also ganz altmodisch beim gemeinsamen Ausprobieren entstanden, andere haben wir in Einzelspuren durchs Netz gejagt und jeder hat stückchenweise seinen Senf dazu gegeben. Das nächtelange Frickeln hat uns dann so viel Spaß gemacht, dass wir in kürzester Zeit einen Berg von Songbaustellen am Start hatten. Daraus haben wir dann unsere drei Lieblinge gewählt – wohlwissend, dass sie sich so unähnlich sind, dass sie eigentlich von drei verschiedenen Bands sein könnten… haha. Für mich war der ganze Prozess eine kleine, wohltuende Rettung, nachdem ich Musikmachen inzwischen auch mit Frust und Druck in Verbindung gebracht hab.

Was ändert sich bei euren Liveauftritten?

Wir sind noch mal einen ganzen Schritt weiter weg von der Elektro-Karaoke-Show hin zur Band-Idee. Mehr Hände, mehr Möglichkeiten, mehr Unfälle! Wir können jetzt viel mehr improvisieren und in unseren Rollen aufgehen. Das klingt nicht nur besser, das sieht auch noch besser aus. Immerhin kann man jetzt drei Typen beim Zappeln zuschauen statt Zweien. Man kriegt quasi mehr für sein Geld!

Wie ist euer Plan für die Zeit nach der Tour?

Wir werden uns wohl dem besagten Songbaustellen-Berg zuwenden und das nächste Ei ausbrüten. Gerade befinden wir uns ja in einer Experimentierphase, an deren Ende wir zusammengeschweißte Drillinge sein werden, weshalb wir uns schon wieder wahnsinnig auf die nächsten Aufnahme freuen.

Überraschung! Concert-News verlost 2×2 Tickets für das Konzert am Freitag im Molotow. Um teilzunehmen müsst ihr euch nur mit den Teilnahmebedingungen (hier) vertraut machen und dann eine E-Mail mit dem Betreff „Hydra“ an verlosung@concert-news.de schreiben und schon seid ihr in der Lostrommel. Viel Glück!

Interview: Felix Höger



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