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3 Fragen an: Boysetsfire

boysetsfireAm vergangenen Freitag erschien „Boysetsfire“ von Boysetsfire. Und das ist ein wahnsinnig gutes Album, ein euphorisches, mitreißendes, sehr spontan und überraschend positiv klingendes Album. Sachen wie „Savage Blood„,“ Torches To Paradise“ oder „One Match“ versprühen bei aller Intensität eine musikalische Leichtigkeit, die der Band ausgezeichnet steht. Obendrauf gibt es gefährliche Wuchtbrummen wie „The Filth is Rising“ – und damit genügend neuen heißen Scheiß für die kommende Setlist.

Am 1. Oktober spielen Boysetsfire im Docks, mit dabei sind Silverstein und Great Collapse. Wir fragten vorher mal bei BSF-Basssist Robert Ehrenbrand nach.

Bock auf die Tour?
Wahnsinnigen Bock. Die beiden Family First Konzerte haben uns echt den Mund wässrig geacht und wir hätten gleich weiterspielen können hahaha…wir freuen uns sehr auf die anstehende Europa-Tour. Klar ist es jedesmal für jeden von uns hart, die Familie einige Wochen nicht zu sehen, aber Musik ist ein so großer und wichtiger Teil unserer Leben, dem es ab und an dann einfach Zeit und Energie zu widmen gilt.

Ihr habt spannende Supports dabei – waren das eure Wünsche und wie wichtig sind Support-Bands für einen Headliner?
Wir suchen die Bands, mit denen wir spielen, sehr genau aus. Und um ehrlich zu sein, sehe ich das gar nicht so, dass wir hier wichtiger wären, nur weil wir zuletzt spielen. Es geht mir um ein stimmiges Paket mit super Bands, die oftmals auch Freunde von uns sind. Auf der anstehenden Tour z.B. sind Great Collapse und diese Band besteht aus langjährigen Freunden wie zum Beispie Thomas, dem Sänger von Strike Anywhere – und SA wiederum sind eine meiner absoluten Lieblingsbands aller Zeiten. Es ist eine große Ehre GC und auch Silverstein dabeizuhaben. Es geht auf der Tour definitiv um alle drei Acts und nicht nur um eine der Bands. Unity!

Ihr sucht nicht nur die Bands aus. Ihr habt auch ein eigenes Label, habt eure neue Platte selbst produziert, mehr Kontrolle geht ja kaum. Oder geht es gar nicht um Kontrolle? Und: Ist das der Weg für die Zukunft oder könnt ihr euch vorstellen, auch mal wieder Arbeit und Verantwortung abzugeben?
Niemals! Wir haben jetzt 21 Jahre dafür gekämpft, soviel Kontrolle zu haben, um uns nie wieder verbiegen zu müssen bzw. Kompromisse eingehen zu müssen. Daher bleibt alles genauso wie es ist. Wir haben uns echt total befreit von allen Einflüssen außerhalb der Band. Das einzige was gilt und zählt, ist die Meinung der Bandmitglieder und unserem engsten Kreis wie zum Beispiel unserem Manager Oise, den ich spirituell gesehen zur Band zähle. Auch deshalb ist es so passend, dass das neue Album schlicht „Boysetsfire“ heißt. Es fühlt sich ein bisschen wie das Ende von einem 21-jährigen „Krieg“ für unsere Selbstbestimmung an hahaha…finally just Boysetsfire!

Interview: Mathias Frank

PS: das komplette Interview gibt’s bei Gaesteliste.de


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